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Mittwoch, 16. August 2017

Wilde Ernte - Getreidenachlese für Sprossen

Kennt Ihr das auch noch, daß die früheren Generationen stoppeln gingen? Ich kenne das noch sehr gut und es hat immer riesen Spaß gemacht. Da wurden Kartoffeln gelesen, Maiskolben und auch die Ähren vom Getreide. Bis auf die Kartoffeln, die wir für den eigenen Bedarf gestoppelt haben, waren die anderen Feldfrüchte meist nur für Hühnerfutter vorgesehen. Wie auch immer, es hat ein Stück weit geholfen, nicht soviel kaufen zu müssen.

Heutzutage werden so gut wie gar keine Kartoffeln mehr angebaut, wer weiß wo die jetzt aus der globalisierten Welt herkommen. Rechnet doch eh keiner mehr damit, die Bevölkerung im E-Fall mal von den eigenen Feldern ernähren zu müssen. Der Gutmensch vertraut da schon auf die Politiker, die sich um das Wohl des Volkes kümmern werden. Na, die werden sich noch umgucken, wenn sie mal dahinter kommen, was hier wirklich gespielt und favorisiert wird. Das soll aber heut nicht mein Thema sein. Da reg ich mich nur auf.
Maiskolben kann man heute auch nicht mehr mit gutem Gewissen nachstoppeln, denn man weiß ja nie, ob es nicht doch genverändertes Zeug ist. Aber in der Hoffnung, daß das Getreide noch wirklich gutes Getreide ist, hab ich jetzt mal Ähren nachgelesen.

Lange mußte ich warten bis die Mähdrescher das Feld abmähen konnten. Es hat auch bei uns hier mehr als üblich geregnet. Für mich ein Segen, für die Landwirte ein Desaster, denn immer, wenn sie dachten, daß sich das Korn vom letzten Regenschauer erholt hatte und wieder einigermaßen getrocknet war, kam der nächste Regen. Wieder nichts mit Getreide dreschen. Gestern ging es nun doch mal los. Ich denke eher, daß es eine Verzweiflungsaktion war, nachdem schon etliche Stellen zu sehen waren, wo das Getreide darnieder lag. Man hat aber extra bis Mittag gewartet, damit das Korn noch etwas trocknen konnte.

Abends bin ich dann mal losgezogen, um zu schauen, wie es aussah. Na ja, genauso, wie ich es vermutet hatte. Da konnte man schon die Sprossen vom Feld ernten. Die armen Landwirte...

Seit Jahren versuche ich, Sprossen zu ziehen aber wenn man im Supermarkt z.Bsp. Weizenkörner kauft, dann keimen die einfach nicht. Die sind bestimmt mit irgendeinem Keimhemmer behandelt worden und da wird dann eben nix. Also hab ich mir gedacht, stoppeln zu gehen, sobald das Feld abgeerntet ist. Ich war sogar recht erfolgreich. Auf dem Feld selbst lag nicht viel und wenn, dann waren die Ähren schon wieder am Keimen. Das nützt mir aber nichts, denn die Sprossen möchte ich in der kalten Jahreszeit haben, wenn sonst keine Frischware zu finden ist. Also hab ich mal an den Feldrändern geschaut, denn da kommen die Erntemaschinen manchmal nicht bis an die letzten Halme heran und siehe da, dort standen noch einige Halme mit schönen Ähren dran.

Ein Verlust ist das für die Landwirte nicht, das wird eh alles umgepflügt. Keiner macht sich heute noch die Arbeit, eine Nachlese zu veranstalten. Da wäre die Arbeitskraft viel teurer, als das, was dabei raus kommt. Nun, ich bin mal eine Stunde am Rand entlang gelaufen und habe mein Körbchen gefüllt. Mal sehen, wie weit ich damit komme. Und nun kann ich Sprossen ziehen.


Getreideähren für Sprossenzucht


keimende Sprossen


Wie man die Ähren bearbeitet, um nur noch gute Körner zu haben, wird hier verständlich erklärt:

Also bis bald
Eure Petra K.


Sonntag, 6. August 2017

Mein Blog ist 4 Jahre geworden

Wie die Zeit vergeht. Seit vier Jahren blogge ich nun und hab immer noch nicht genug davon. Es gibt zwar nicht mehr ganz so viele Themen, das Meiste ist ja schon gesagt und geschrieben aber zu meiner eigenen Verwunderung findet sich immer noch das Eine oder Andere, was zum Grundgedanken dieses Blogs dazu paßt. Doch heute feiere ich erstmal den 4. Geburtstag und dann schau mer mal, was es da in Zukunft weiterhin zu berichten gibt.





Also bis bald
Eure Petra K.

Donnerstag, 3. August 2017

Gurken-Smoothie mit Wildkräutern und Banane

Ich bin auf den Smoothie-Trip gekommen. Lange hab ich es vor mir hergeschoben. Der Grund dafür war, daß es immer heißt, daß da möglichst viele Früchte, wie Heidelbeeren oder Himbeeren etc. mit rein sollen und die muß ich kaufen, das will ich aber nicht mehr. Es mußte also ein Kompromiß her.

Daß ich mich überhaupt wieder mit dem Thema Smoothie beschäftigt habe, war dem Umstand geschuldet, daß die lieben Schwiegereltern in ihrem Garten jede Menge Gurken hatten. So viel, daß sie es unmöglich schaffen konnten, diese alle zu essen oder zu verarbeiten. Und so haben wir einen ganzen Korb Salatgurken bekommen. Jetzt war es an der Zeit, das Smoothie-Projekt anzugehen, denn selbst meine geliebten Gurkenschnitten hätten dieses Aufkommen nicht zu vertilgen geschafft. In solchen Zeiten stelle ich immer wieder fest, in welcher Fülle wir leben und ich bin sehr dankbar dafür.

Das sind die Zutaten für meinen Gurken-Smoothie: 

½ Salatgurke
ca. 70 g Wildkräuter (siehe weiter unten)
ca. 250 ml vorbereitetes Wasser für den Wildkräutersaft (ozonisiert, gefiltert, mit Borax und Kalium)
1 Banane
evtl. noch etwas vorbereitetes Wasser für den Smoothie
2-3 EL Zitronensaft
1-2 Pckg. Vanillezucker (je nach persönl. Geschmack)

Und so hab ich den Smoothie zubereitet:

Als erstes Wildkräuter sammeln, diese waschen, in den Mixer geben, 250 ml Wasser zufügen und ca. 1-2 Minuten erst auf niedriger, dann noch mal kurz auf hoher Stufe mixen. Die Masse durch ein Sieb geben und mit dem Löffelrücken den Sud durchstreichen bis nur noch eine fast trockene Masse übrig ist. Den Wildkräutersaft im Kühlschrank "zwischenparken".
Die Gurke klein schneiden (mit Schale und Kerne - wer die Schalen nicht verträgt, kann sie auch schälen). In den Mixer geben, die Banane klein schneiden, auch in den Mixer geben, den Vanillezucker (oder ein anderes Süßungsmittel) zugeben, mit dem Wildkräutersaft, und wer es etwas  dünnflüssiger mag, noch mit weiterem Wasser auffüllen und ebenfalls wieder 1-2 Minuten mixen (Stufen wie beim Wildkräutersaft).
Den Smoothie in einen verschließbaren Behälter geben und dann gut gekühlt trinken.

Als Wildkräuter habe ich dazu genutzt:

Löwenzahnblätter, Lindenblätter, Portulak, Franzosenkraut, Brennesselspitzen, einige Pfefferminzblätter, Mädesüßblatt, Vogelmiere, junge Himbeerblätter, junge Brombeerblätter, Sauerampfer, Sauerklee, 1 kl. Stück Beinwellblatt, Estragon, 2 Lavendelblütenspitzen, Zitronenmelisse, Oreganospitzen, Melde, Spitzwegerich, Rotkleeblätter, Schafgarbenblätter, Borretschblätter, 2 -3 Salbeiblätter,

Und tadaa...so sieht er aus


Gurken-Smoothie mit Wildkräutersaft und Banane

Leute, das ist die volle Breitseite Gesundheit im Glas!

Gerade jetzt bei diesen hohen Temperaturen ist dieser Smoothie herrlich lecker und erfrischend. Und wenn ich irgendwann einmal ganz mutig bin, werde ich meinem Hauskoch suggerieren müssen, daß ich die Mittags-Kochkost gegen so einen Smoothie eintauschen werde. Mein Gutster wird dafür wahrscheinlich überhaupt kein Verständnis haben, denn er kocht gern und gut und noch lieber ißt er. Aber irgendwann werde ich Prioritäten setzen müssen, denn nur ich bin für meine Gesundheit verantwortlich. Und ein Smoothie macht auch sehr satt, man muß ihn regelrecht kauen. Gut so, dann ist der Magen ja beschäftigt und der Darm freut sich über diese Putzerkolonne...

Hier gibts noch mehr Infos zur Heilkraft der Gurke:

Also bis bald
Eure Petra K.
Nachtrag 10.08.2017:
Die Gurkenschwemme ist wohl erstmal vorüber. Ich hab deshalb jetzt mal die Gurke durch einen kleingeschnittenen Apfel mit Schale (Kerngehäuse entfernen) ersetzt, ansonsten alles wie gehabt. Das schmeckt ganz wunderbar fruchtig. Sehr zu empfehlen.

Dienstag, 1. August 2017

Keine Brötchen mehr zum Frühstück

Irgendwie hab ich momentan so einen Schub - hin in Richtung gesunde Ernährung. Nicht weil es modern ist, sondern weil es mir einfach gut tut, ich mich nicht so vollgestopft fühle, nicht so schlapp nach dem Essen. Essen ist Energie und wenn man nach dem Essen nicht energiegeladen ist, Mancher sogar wie die kleinen Kinder Mittagsschlaf machen muß, dann kann in der Mahlzeit nicht viel Energie drin gewesen sein. Zumindest ist das meine Ansicht. Ist diese Ansicht wirklich so weit hergeholt? Ist doch irgendwie logisch, oder?

Schon lange hab ich den Wunsch, weg zu kommen von allem, was meine Zellen verstopft, was mich verschleimt, was mich zu dick sein läßt. Einfacher gesagt, als getan! Der Weg zu urgesunder Ernährung ist ein langer Weg, man ist schließlich seit Kindheitstagen konditioniert. Noch schwieriger ist es, wenn der Partner zur "Schnitzelfraktion" gehört. Da trifft man mit rohköstlichen Absichten meist auf taube Ohren, er ist eben auch konditioniert.

Ich war mal ganz mutig und hab meinem Mann vor geraumer Zeit gesagt, daß ich zum Frühstück kein Brötchen mehr essen werde. Und während mein Mann sich nach wie vor noch sein Frühstücksbrötchen mit Butter und Honig beschmiert, schneide ich mir einen Apfel. Eine Tasse grünen Tee dazu - das ist mein Frühstück. Ich hätte nie gedacht, daß man davon satt werden kann - aber man wird! Es ist wohl doch nur eine Angewohnheit, soviel zu essen, wir sind es eben so gewöhnt. Nicht mehr und nicht weniger.

Soweit ich das verstanden habe, entgiftet der Körper in den Vormittagsstunden. Und wenn das wirklich so ist, dann werde ich ihn nicht daran hindern. Unterstützen kann ich ihn am besten, wenn ich ihn in dieser Zeit nicht belaste mit großartiger Verdauungsarbeit. Also trinke ich vormittags lieber viel, damit das, was raus will, auch raus transportiert werden kann. Und wenn man viel trinkt, hat man auch keinen Hunger.

Daß einfaches Weißmehl die Zellen verkleistert, ist bestimmt hinlänglich bekannt. Und wenn eine Zelle verkleistert ist, dann kann nichts rein und schon gar nichts wieder raus. Die Zellen können also ihre Arbeit, die sie im Körper auszuführen haben, wofür sie vorgesehen sind, nicht mehr erledigen, sie verkümmern regelrecht. Die Auswirkungen dessen spüren wir natürlich nicht von heute auf morgen aber irgendwann haben wir damit eben den Nährboden für Krankheiten geschaffen. Muß ich mir das wirklich antun, nur weil das Frühstücksbrötchen so gut schmeckt? Nein! Ich will schließlich irgendwann mal meine Rente mit guter Gesundheit genießen. Und dabei hilft mir kein Arzt oder Apotheker. Ich bin die Einzige, die dafür selbst verantwortlich ist, niemand sonst.

Nun ist das schon eine ganze Weile her, daß ich die Brötchen verbannt habe und die ersten positiven Auswirkungen haben sich bei mir schon bemerkbar gemacht. Ich hatte morgens nach dem Frühstück bis weit in den Vormittag hinein immer einen "Frosch im Hals", den ich versucht habe, abzuhusten. Und der "Frosch" ist vermutlich ganz normaler Schleim. Seit ich aber keine Brötchen mehr esse, ist dieser "Frosch" weg, er wird sich wohl eine andere "Prinzessin" gesucht haben. Da ich in meiner Ernährung ansonsten kaum etwas verändert habe, schiebe ich diesen Erfolg mal auf die weg gelassenen Brötchen. Das kann richtig oder auch falsch sein und ob das bei Anderen auch so ist, kann ich nicht beurteilen. Bei mir hat es geholfen.

Wenn ich es mal aus der finanziellen Perspektive betrachte, dann habe ich mir nicht nur das Geld für das tägliche Brötchen gespart, die ja auch immer teurer werden, ich hab mir zusätzlich die Butter und den Honig gespart oder den Zucker für die Marmelade. Und wenn wir grade bei der Marmelade sind, dann hab ich mir auch die Arbeit mit Marmelade kochen und den Strom dafür gespart. Wenn man dann noch das Glück hat, Leute zu kennen, von denen man die Frühstücks-Äpfel beziehen kann oder diese sogar im eigenen Garten wachsen, dann hab ich damit schon einen guten Schnitt gemacht. Und so ganz nebenbei hab ich auch schon das eine oder andere Kilo abgenommen. Es ist eben doch alles eine Frage der Ernährung.

Wie ungesund Weißmehl ist, wird hier gut erklärt:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/mehl.html

Also dann doch lieber einen Apfel. Wie heißt es immer so schön:

one apple a day keeps the doctor away

Na, dann kann doch jetzt gar nichts mehr schief gehen.

Also bis bald
Eure Petra K.


Sonntag, 23. Juli 2017

Mal wieder ein Wildblumenstrauß

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Sonntag. Bei uns regnet es doch tatsächlich mal etwas. Umso mehr freue ich mich, daß ich kurz vor dem Regen noch einen kleinen Wildblumenstrauß gepflückt habe. Ich liebe diese Naturblumen und sie kosten keinen Cent.


Wildblumenstrauß

Was ich dazu alles gesammelt habe:

Gemeiner Schneeball (die roten Früchte)
Mahoniebeeren
Mädchenauge
Rainfarn
grüne Ginsteräste
rosa Skabiosen
Sauerampferblüten
Breitwegerichblütenstände
Blüten der wilden Möhre
Schafgarbenblüten
Lavendelblüten
Oreganoblüten
weiße Phloxblüte

Man muß eben auch mit wenig Geld nicht auf Blumensträuße verzichten. Inzwischen gefallen sie mir viel besser, als die gekauften Blumensträuße. Mit ein bisschen Phantasie kann man sich damit schöne Farbtupfer und Natur pur in die Wohnung holen. Man war in der Natur, konnte die Sonne genießen und man wird schön braun dabei. Da braucht man auch kein Solarium mehr.


Also bis bald
Eure Petra K.


Donnerstag, 20. Juli 2017

Sommer - es wächst und gedeiht

Nun gut, wieder einmal heißt es, es wäre der heißeste Sommer aller Zeiten. So hieß es auch im letzten Jahr, im Vorletzten, im Vorvorletzten und so weiter und so fort. Vielleicht sollten die einfach mal HAARP & Co. ausschalten, um die Atmosphäre nicht noch mehr aufzuheizen, anstatt den braven Bürgern die Mär vom Klimawandel aufzutischen. Glaubt doch eh keiner mehr. Wenn die nicht so das Wetter manipulieren würden, dann hätten wir vielleicht wieder ganz normale Sommer und Winter, wie wir das aus unserer Kindheit noch kennen.
Doch Stopp, ich mutiere schon wieder zum "Verschwörungstheoretiker". Und das sind ja die ganz Bösen und die ganz Gefährlichen. Und deshalb machen wir einfach das Beste aus den Sommern und Wintern, wir können die Wahnsinnigen im Hintergrund sowieso nicht ändern. Wir haben wenigstens die Gewissheit, daß die mit ihrem Tun auch sich selbst auslöschen.

Ich hab mal wieder etwas geknipst und Jeder kann, wenn er mag, sich dran freuen.


aus ein paar Tomatenscheiben wurden 14 stattliche Pflanzen,
hier sind sie allerdings noch klein


 inzwischen blühen sie


und Tomaten hängen auch schon dran,
obwohl ich erst sehr spät angefangen habe (28.04.2017), haben sie sehr gut aufgeholt


die Palmlilie hat sehr schön geblüht


der Lavendel ist wie jedes Jahr DER Magnet 
für Bienen, Hummeln und alle möglichen Schmetterlingsarten,
davor zu sitzen und das Treiben zu beobachten, ist wie Meditation


eine Hortensienblüte


die kleine rote Rose zeigt sich von ihrer besten Seite


diesen Heil-Ziest hab ich auf einem Spaziergang gefunden,
er sieht wirklich sehr grazil aus


von einem Bekannten wurden wir mit einer 40-Centimter großen Zucchini beglückt,
wir haben tagelang davon gegessen,
überbackene Zucchinitaler und Zucchinipfanne sind unsere liebsten Sommerschmankerl


auch die Gurken machen vorwärts,
obwohl ich die Samen wegen des kühlen Frühlings erst sehr spät stecken konnte


Auch mit den Kürbissen ging es aus genannten Gründen erst spät los
und siehe da, da kommt doch tatsächlich eine kleine Kugel,
mal sehen, was draus wird


Bohnen werden bei uns als Sichtschutz gesteckt,
inzwischen sind sie natürlich ein ganzes Stück größer
und wenn dann noch ein paar Bohnen dran wachsen, dann gehe ich gerne ernten


auch der blühende Oregano ist Magnet für meine geflügelten Freunde,
er samt sich selbst aus und ich laß ihn wachsen, wo er eben wachsen will
und ganz nebenbei nutze ich ihn in der Küche


 doch bei allen Sommerfreuden zeigt uns der Kirschbaum, daß auch dieser Sommer endlich ist

Nutzt die noch verbleibenden Sommer-Sonnenstunden,
irgendwann ist auch dieser Sommer wieder vorbei
und bestimmt ist es uns dann auch wieder nicht recht, wenn es wieder kühler wird

Also bis bald
Eure Petra K.


Dienstag, 11. Juli 2017

Erste Pilzmahlzeit 2017

Unser Sonntagsspaziergang führte uns durch Feld und Flur. Tags zuvor hatte es geregnet, nicht viel aber dennoch scheinbar genug, um Pilze wachsen zu lassen. Und was für Pilze! Drei große Beutelboviste und zwei Wiesenchampignons haben wir gefunden. Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei und auch zu Hause hab ich vergessen, mal ein Foto von diesen schönen "Burschen" zu machen, denn ich mußte mich beeilen, sie zu putzen und zu schnipseln, damit es noch zum Abendessen fertig wurde.

Daß Wiesenchampignons essbar sind, ist ja landläufig bekannt. Bei den Bovisten (Stäublingen) sieht das schon anders aus. Da hält sich das Gerücht hartnäckig, daß diese nicht essbar, ja sogar giftig wären. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die Beutelboviste sind, solange sie noch jung, weiß, fest und innen mild riechend sind, eine Delikatesse. Die "Burschen", die wir gefunden hatten, hatten einen Durchmesser von ca. 15 Centimetern und waren auch ca. 10 Centimeter hoch. Zusammen mit den beiden großen Wiesenchampignons war das eine äußerst leckere Delikatesse.

Und damit Ihr seht, daß ich recht damit habe, daß die Beutelboviste essbar sind, hab ich mit dem posten dieses Beitrags extra bis heute (Dienstag) gewartet. Uns geht es nach dem Verzehr sehr gut. Wer sie findet, kann sich auf einen ganz vorzüglichen Geschmack freuen. In etwas Zwiebel gedünstet, wer mag, macht ein paar Schinkenwürfel mit rein, nach Bedarf Salz, Pfeffer, etwas Schnittlauch drüber und dann:

Guten Appetit!


Pilzmahlzeit aus Beutelboviste und Wiesenchampignons

Exzellent im Geschmack!

Wir hatten Jeder einen recht großen Teller und waren richtig satt danach. Mal sehen, ob wir wiedermal die Boviste finden, sie rangieren vom Geschmack her auf dem vordersten Platz.

Ein gutes Essen, was beinahe kostenfrei ist.

Hier könnt Ihr Euch einen Beutel-Stäubling (Bovist) mal anschauen:
https://www.pilzlexikon.eu/pilzarten/58-beutel-staeubling.html


Also bis bald
Eure Petra K.


Sonntag, 9. Juli 2017

Zahnpasta gegen Juckreiz bei Mückenstichen und Herpesblasen

Jeden Sommer ist es das Gleiche, man geht in den Garten, werkelt etwas herum und abends bilden sich rote Pustelchen auf der Haut, die wie irre jucken. Mückenstiche!

Keine Lust oder schon zu finster, um nochmal rauszugehen und Spitzwegerichblätter zu holen. Die sind zwar sicher recht wirkungsvoll aber wenn ich sie abends nicht mehr finde, nützt mir das auch nichts. Also hab ich mal probiert, das zu nutzen, was da ist.

Salmiakgeist kann man ja leider in der Apotheke nicht mehr bekommen. Weiß der Geier, warum. Als ich noch jung war, war das die erste Wahl nach Mückenstichen. Es hat mal kurz gezwickt auf der Haut und Ruhe war´s. Vorbei der Mai - gibts nicht mehr!

Nun hab ich mich gefragt, was denn wohl einen ähnlichen Effekt auf der Haut haben könnte. Mir fiel da nur Zahnpasta ein. Probiern geht über studiern, also eine klitzekleine Menge auf den Finger gegeben, drauf auf die juckende Stelle und holla, es hat kurz gezwickt und schlagartig war der Juckreiz weg. Problem gelöst!

Eine ähnliche Erfahrung hab ich bei einer Herpesblase an der Lippe gemacht. Leider hatte ich keinen frischen Ingwer zur Hand. Da hätte ich eine schmale Scheibe abgeschnitten, immer mal auf die Blase draufgedrückt und da wäre auch schnell Ruhe gewesen. Hatte ich aber nicht. Also hieß es auch hier, eine Alternative zu finden, denn bei Herpes muß man wirklich sofort etwas tun, sonst ist alles zu spät und man hat für mindestens eine Woche eine verunstaltete Lippe. Muß ja nun wirklich nicht sein.
Und so dachte ich mir: Probier´s doch mal mit Zahnpasta (selbstverständlich ohne Rattengift - äh - Fluorid).

Und holla die Waldfee, Zahncreme drauf, kurzes Zwicken, dann ein deutliches Kühlen und vorbei war´s. Ich konnte zusehen, wie sich das Bläschen innerhalb von nur ein paar Stunden zurückgebildet hat. Am nächsten Tag hab ich es zwar nochmal wiederholt aber ich glaube, das hätte ich gar nicht machen müssen. Es war nichts mehr zu sehen, perfekt abgeschwollen. Und wieder: Problem gelöst!

Ich mußte nicht in die Apotheke, um teure Salbe zu holen, die meist auch nur hilft, wenn sie helfen will - zumindest waren das meine Erfahrungen mit Antiherpescreme. Die Zahnpasta ist jetzt meine erste Wahl in besagten Fällen. Immer da, immer einsatzbereit und dabei spottbillig. Geht doch...

Also bis bald
Eure Petra K.
 

Freitag, 7. Juli 2017

Fleisch und Wurst online bestellen?

Es klingt paradox aber wir haben jetzt bereits mehrfach im Internet Fleisch und Wurst bestellt. Und ohne das Ergebnis vorweg nehmen zu wollen, hat dies bis jetzt immer zu unserer vollsten Zufriedenheit geklappt.

Unser erstes Experiment war mal ein Schinken. Das konnte nicht großartig schief gehen, denn der war geräuchert und es bestand so für uns keine große Gefahr, daß er auf dem Transportweg schlecht werden könnte. Wir waren überrascht, wie gut gekühlt der Schinken bei uns ankam. In einer Styroporbox, eingepackt mit Kühlakkus, die immer noch sehr kalt waren. Der Schinken hat uns sehr gut geschmeckt und so wurden wir immer mutiger. Jetzt fehlte noch der Versuch, frisches Fleisch im Internet zu bestellen. Das Ergebnis war genauso gut, wie beim Schinken. Sehr gut verpackt, absolut gekühlt.

Abgewickelt haben wir das alles über ebay. Längst ist das die Plattform, wo man wahrscheinlich alles kaufen kann, was das Herz (und jetzt auch der Magen) begehrt. Großer Vorteil ist, daß man bestimmte Dinge entweder ersteigern oder im Sofortkauf erstehen kann. Wir haben Beides schon gemacht. Viele gewerbliche Anbieter haben erkannt, daß das die Zukunft ist und geben sich große Mühe, daß der Kunde zufrieden ist, deshalb auch die gut gekühlte Verpackung bei Fleisch & Co.

Wir haben dort schon sehr schöne Schnäppchen gemacht. Ein großer Schinken für 2 Euro, Fleisch zur Hälfte des üblichen Kaufpreises, da kann man doch nicht meckern, oder? Das kriegt man beim Fleischer um die Ecke sicherlich nicht zu diesem Preis. Da lohnen sich auch die Versandkosten. Man muß eigentlich nur ein paar Preisvergleiche zum stationären Handel machen, um zu sehen, ob man einen guten Schnitt macht. Wir haben bis jetzt immer einen guten Schnitt gemacht und wirklich sehr gute Angebote erstanden. Sowohl im Ersteigern, als auch im Sofortkauf.

Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Und das gilt auch für das Kaufverhalten der Menschen.
Es wird ja immer suggeriert, daß die Kaufkraft vor Ort darunter leidet, wenn die Leute im Internet bestellen. Ja, jammern konnten die Händler schon immer gut. Aber was hält sie denn davon ab, ein Online-Angebot ihrer Waren aufzustellen und damit ihren Kunden die Möglichkeit zu geben, auch nach Feierabend und in Ruhe "einkaufen" zu gehen? Man muß eben mit der Zeit gehen. Die Händler, bei denen wir bis jetzt bestellt haben, haben das erkannt und wenn sie nichts dran verdienen würden, würden sie es nicht so machen. Es hat also Jeder was davon. Im Neusprech würde man sagen, es ist eine Win-Win-Situation.

Wir werden jedenfalls im Hinblick auf unsere guten Erfahrungen vom Preis-Leistungsverhältnis auch weiterhin online einkaufen. Das Portmonee wird es uns danken.

Also bis bald
Eure Petra K.

Freitag, 30. Juni 2017

Merkels Veto und die Gewaltentrennung

Es ist mal wieder an der Zeit, so richtig über das aktuelle Politkasperletheater im Staate DEUTSCH zu lachen.

Da hat doch das Merkel in bedeutsamem Ton erklärt, daß sie gegen die Ehe für alle abgestimmt habe.
Nun, Ehe für alle, da kann man sich wohl viel drunter vorstellen, wenn man eine entsprechende Phantasie hat. Ehe für Homosexuelle gibt es ja schon lang, wenngleich das auch eingetragene Lebensgemeinschaft heißt. Aber nun sollte noch mehr möglich sein. Was denn eigentlich? Ehe mit Minderjährigen? Ehe mit Geschwistern? Ehe mit Tieren? Wie weit geht der Politkatastrophen Phantasie? Ich habe keine Ahnung aber denk das Schlimmste und Du kommst in etwa ansatzweise der Wahrheit ein Stück näher.

Mutti Merkel war dagegen. Nun könnte man aufhören und sagen: "Gut so, wir schaffen das". Der "gemeine Bürger" kann doch damit sehr zufrieden sein und ist es wahrscheinlich auch, wenn ihr Idol gegen so etwas abstimmt.

Und was hab ich jetzt daran zu kritisieren? Ich bin schließlich auch gegen jede Art von Perversion.

Ich habe den Teller mal mit einer anderen Lampe beleuchtet und dabei erkannt, daß das Merkel über gar nichts abstimmen dürfte, denn sie gehört zur Exekutive. Beschließen darf nur die Legislative. Wenn sie gemeinsam mit der Legislative eine Abstimmung zu Gesetzen macht, dann hebt sie die Gewaltentrennung, welche Grundvoraussetzung in einem Staat ist, auf. Die Exekutive hat nichts zu beschließen, nur etwas auszuführen, so wie die Polizei das tut oder der Staatsanwalt. Wenn etwas, ohne die Gewaltentrennung zu beachten, beschlossen wird, dann ist dieses Gesetzeswerk null und nichtig. Und genau das macht die BRD bereits seit 1949, also von Anfang an, seit es die BRD gibt.

Wer gehört eigentlich zur Exekutive?:

Bundesregierung
Behörden des Bundes
Landesverwaltungen
Staatsanwaltschaft
Polizei
Justizvollzugsanstalt
Finanzamt
Landratsämter
Stadtverwaltungen
Gemeindeverwaltungen
Kreistage
Gemeindevertretungen

Und wer gehört zur Legislative?:

Das Parlament
Der Bundesrat
Landesparlament
notfalls der Gemeinsame Ausschuss

Na ja, Auschuss sind sie ja alle! Vielleicht nimmt sich ja deshalb auch die Exekutive das Recht zur Stimmabgabe bei Gesetzesbeschlüssen heraus. Ist zwar verfassungswidrig aber was kümmert die da oben schon die Verfassung? Vorallem: welche Verfassung?

Man muß zusätzlich erwähnen, daß sich die Politiker ihre Macht über den Weg der Parteien gekrallt haben. Sie sind nicht verfassungskonform in direkter, unabhängiger und geheimer Wahl gewählt worden, auch nicht durch das neue Wahlgesetz.

Wenn ein Abgeordneter ein politisches Mandat erhält, das heißt, wenn er Minister, Staatssekretär etc. wird und somit in die Exekutive wechselt, muß er das Abgeordnetenmandat zurückgeben. Das machen die Obrigen aber allesamt nicht! Dadurch sind sie sowohl Exekutive, als auch Legislative, verstoßen somit gegen Art. 20 Abs. 2 des Grundgesetzes. Legislative und Exekutive sind getrennte Körperschaften, die sich normalerweise gegenseitig kontrollieren müßten. Im Staate DEUTSCH spielt das keine Rolle. Man könnte es also durchaus auch als eine Ehe für alle betrachten. Wieso ist das Merkel da eigentlich dagegen? Sie praktiziert es doch ebenfalls seit Jahr und Tag?

Nun, was sagt uns das? ALLES, was seit 1949 unter Aushebelung der Gewaltentrennung beschlossen wurde, ist nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben steht. Opium fürs Volk!

Und es geht noch weiter. Wenn der Bürgermeister z.Bsp. irgendeine Satzung der Stadt mit beschlossen hat, dann ist auch diese nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben steht. Alle Stadtbeschlüsse sind somit auch nichtig. Jeder Parkverstoß ist nichtig, weil er von einer Stadtverwaltung kommt, die illegal im "Amt" ist, weil die Exekutive die Satzung mit beschlossen hat. Und das ist absolut üblich im Staate DEUTSCH.

Da nützt auch kein Bezug auf die Gemeindeordnung oder die Kommunalverfassung, dort ist es auch das Gleiche - Exekutive stimmt mit ab - dadurch alles nichtig, was die durchwinken.
Wenn man Pech hat und in Bundesländern mit US-Besatzung wohnt, dann wird auch noch Nazirecht von 1935 umgesetzt. Da haben wir´s wieder - die Reichsbürger, aber nicht der kleine Bürger, sondern die Vertreter der Stadt sind es, die Nazirecht als anzuwendendes Recht betrachten. Und das, obwohl das Tillessen- Urteil von Rastatt vom 06.01.1947 ganz klar und deutlich alles aufgehoben hat, was nationalsozialistische Wurzeln hatte, zu betrachten ist auch das Urteil vom EGMR - ECHR 370 (2013).

Wofür sterben all die vielen Bäume, um so viel Rechtsmißbrauch unters Volk zu bringen? Und das Volk ist so belatschert (um es mal harmlos auszudrücken) und gibt diesem völlig zu Unrecht hoch bezahltem Pack auch noch alle vier Jahre seine Stimme. Und wer will denn hier allen Ernstes behaupten, daß er mit der Abgabe seiner Stimme in eine Urne (Todeskult!), die Gewaltentrennung wieder herstellen kann...

Demokratie sieht anders aus! 
(zumindest das, was man uns als Demokratie verkauft)

Staatsaufbaumängel wohin man schaut und jeder schaut weg.
Die, die hinschauen und die Mängel aufzeigen, werden als Reichsbürger verschrien 
oder bekommen Berufsverbot!

Tagesgeschäft im Staate DEUTSCH!

Hier gibt es weitere Infos zum Thema Gewaltentrennung:
http://www.gewaltenteilung.de/
http://www.juraforum.de/lexikon/exekutive
https://de.wikipedia.org/wiki/Exekutive
https://de.wikipedia.org/wiki/Legislative

Hier gibts ein sehr gutes Video zum Thema Gewaltentrennung von Rechtsanwalt i.R. Claus Plantiko:
https://www.youtube.com/watch?v=XkBjccn5bMQ&html5=1

Also bis bald
Eure Petra K.
Man muß das Wahre immer wiederholen,
weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird
und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse,
in Zeitungen, Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten.
Überall ist der Irrtum obenauf,
und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, 
die auf seiner Seite ist.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Nachtrag 25.07.2017:
In Polen wehrt man sich dagegen, die Nichtbeachtung der Gewaltentrennung einzuführen. Dem RBB war dies eine Meldung wert. Daß es hier in D schon seit 1949 keine Gewaltentrennung mehr gibt, findet dabei keinerlei Erwähnung, dürfen sie bestimmt auch nicht erwähnen.
http://www.rbb-online.de/rbbaktuell/archiv/20170724_2145/duda-mit-veto-gegen-polnische-justizreform.html
Ja ja, über Andere herziehen, so wie sie das ach so gerne auch bei den Menschenrechtsverletzungen in China z.Bsp. machen, doch der Dreck vor der eigenen Haustür wird keines Blickes gewürdigt, geschweige denn weg gekehrt. Oh, hier wird es eines Tages viel zu tun geben...



Samstag, 24. Juni 2017

T-Shirt-Upcycling

Kaum zu glauben, aber ich benutze wieder Stofftaschentücher. Hätte man mir das früher mal vorhergesagt, dann hätte ich denjenigen bestimmt schräg angesehen und ihn bedauernd angelächelt.

Doch gehen wir mal etwas in die eigene Geschichte zurück. Da gab es doch tatsächlich zu DDR-Zeiten Leute, die über genug Westgeld verfügten, so daß sie im Intershop Tempotaschentücher kaufen konnten. Meistbietend wurden sie dann oftmals an das "gemeine westgeldlose Volk" weiter verkauft. Ein gutes Geschäft für die Verkäufer, die das Westgeld auch nicht großartig erwirtschaften mußten, außer mal den obligatorischen Weihnachtsstollen nach drüben zu schicken. Das lukrative Geschäft machten sie natürlich nicht nur mit den Tempotaschentüchern. Der Teufel scheißt eben immer auf den großen Haufen, so sagt es ein altes Sprichwort.

Die Wende kam und mit ihr das Zeitalter der Papiertaschentücher für Jedermann. So richtig anfreunden konnte ich mich aber ehrlich gesagt, nie damit. Irgendwie zu hart für die Schnupfennase, wenn man an die schönen bunten und viel weicheren Baumwolltaschentücher zurückgedacht hat. Aber sie waren praktisch und billig waren sie auch und mit der Zeit hatte man sich auch an das Papier um die Nase herum gewöhnt.

Als jetzt meinem Mann seine T-Shirts so langsam kaputt gingen, hab ich mir überlegt, ob man aus den guten Stücken nicht noch was machen könnte. Meist gehen die T-Shirts bei ihm nur unter den Achseln kaputt. So muß man ja nun nicht rumlaufen, auch wenn wir meist nur zu Hause sind, Achsel-Air-Conditioner brauchen wir trotzdem nicht.

Also war ich mal ganz mutig, hab mir die Schere gegriffen und die Shirts in Quadrate geschnitten, so daß ich daraus noch Taschentücher, Abseihtücher & Co. machen konnte. Die Bündchen und den Saum von Halsausschnitt und Ärmeln sind herstellerseitig recht stabil genäht. Die hab ich mir ebenfalls abgeschnitten und daraus Bindebänder für die Pflanzen gemacht. Das hält wunderbar. Bei den Tüchern hab ich jeweils rundrum einen Hohlsaum genäht. Fertig sind flauschig weiche Taschentücher und Küchentücher. Bei 60 Grad werden sie auch gut sauber und schon kann ich sie wieder verwenden. Warum bin ich da eigentlich nicht schon früher drauf gekommen?


Baumwolltaschentücher und Küchentücher 
aus einem T-Shirt gemacht


Saum und Bündchen zum Festbinden der Gartenpflanzen
auch aus einem T-Shirt gemacht

Upcycling mal ganz praktisch!

Nun gut, mit bunten Häschen oder Blumenwiesen, wie wir sie früher als Motiv auf den Taschentüchern hatten, kann ich nicht dienen aber ich glaube, daß ich auch aus diesem Alter raus bin, oder? Sie tun ihren Zweck, mir müssen die Geschirrtücher nicht mehr leid tun, wenn sie von Holunderbeeren & Co., die zu Saft oder Likör verarbeitet wurden, nach dem Abseihen ganz unansehnlich geworden sind. Das ist für mich nachhaltiges Wirtschaften. 

Also bis bald
Eure Petra K.

verlinkt bei: HAPPY Recycling

Donnerstag, 22. Juni 2017

Riesenlibelle gesichtet

Ich gebe zu, daß ich im ersten Moment ganz schön erschrocken war, als ich an der Hauswand dieses Riesenmonstrum von Libelle gesehen hatte. Wahrscheinlich wollte sie sich nur etwas ausruhen und bei näherer Betrachtung fand ich sie einfach nur faszinierend. So eine große Libelle hatte ich hier noch nie vorher gesehen, geschätzte 12-13 Centimeter groß war das Tier auf alle Fälle, die üblichen Libellen sind hier ca. 5-7 Centimeter groß, also ungefähr nur halb so groß wie diese Riesenlibelle.


Riesenlibelle an unserer Hauswand

Ich hab mal etwas recherchiert und fand heraus, daß es wohl das Weibchen einer großen Königslibelle sein könnte. Sicher bin ich mir aber nicht, weil auch die Weibchen lt. Wikipedia einen kleinen Blauansatz im vorderen Bereich des Hinterteiles haben müßten. Davon sehe ich bei unserer Riesenlibelle so gar nichts, nur ein kräftiges Grün und das Hinterteil in Dunkelbraun. 

Vielleicht hat ja von meinen Lesern jemand eine Ahnung von Libellen. Würde mich schon sehr interessieren, denn sie ist wunderschön und sooo riesig, daß man glaubt, bei Jurassic Park angekommen zu sein.  

In ganz ganz früheren Zeiten gab es ja einen viel höheren Anteil von CO2 und die Tiere und Pflanzen waren um ein Vielfaches größer, die Pflanzen viel ertragreicher als in heutiger Zeit. Ist das der Grund, warum man so einen Wirbel um das CO2 macht? Weil man nicht will, daß Tiere und Pflanzen größer werden und schon gar keine Hungersnöte mehr vorherrschen? Wundern würde es mich nicht, denn wer die Nahrung beherrscht, beherrscht die Menschen...

Also bis bald
Eure Petra K.


Dienstag, 20. Juni 2017

Das Pfennigkraut

Schon seit dem Frühjahr hab ich ein Pflänzlein beobachtet, wo ich wiedermal nicht wußte, was es ist. Und wie ich es dann immer mache, hab ich es wachsen lassen, in der Hoffnung, daß es dann irgendwann blüht und ich anhand der Blütenfarbe im Internet suchen kann, was es denn wohl für eine Pflanze ist. Genauso hat es auch wieder funktioniert. Ich hatte das Pfennigkraut gefunden.


Pfennigkraut

 
blühendes Pfennigkraut

Es ist ein essbares Wildkraut, schmeckt leicht säuerlich, wenn auch etwas derb in der Konsistenz aber besser, als manch anderes Wildkraut. 

Hier gibt es weitere Infos zum Pfennigkraut als Heilmittel:

Und wiedermal hab ich ein Kräutlein gefunden, das ich bisher nicht kannte. Wieder was dazu gelernt!

Also bis bald
Eure Petra K.



Freitag, 16. Juni 2017

Wühlmäuse? - Holunderblätter-Jauche hilft

Ich habe keine Ahnung, was sich die Schöpfung dabei gedacht hat, als sie die Wühlmäuse erschaffen hat. Es muß wohl eine Art geistiger Umnachtung gewesen sein. Kann natürlich auch sein, daß diese "Gartenstreßfaktoren" als Ersatz für die sieben Plagen aus der Bibel vorgesehen waren. Für die Gärtner sind sie allemal eine Plage. Diese kleinen Biester haben ihre eigenen Ansichten zur Gartengestaltung. Einsinkende Gärtner sind wohl der Wühlmäuse höchster Spaßfaktor, Berg- und Tal-Landschaften muß für die wie Achterbahnfahren sein.

Nein, so geht das nicht. Das geht eindeutig zu weit. Jeden Tag durch den Garten wandeln und dabei festzustellen, daß wieder ein paar schöne Blumen abgenagt sind, Bäume und Sträucher welk werden und überall Löcher zu finden sind. Da muß es doch was geben, was die Störenfriede vertreibt.

Vieles gibt es zu kaufen und Vieles wird versprochen, daß es hilft. Oft hilft es nur den Herstellern, die Kassen klingeln zu lassen. Los wird man die Wühlmäuse trotzdem nicht, nur das Geld ist man losgeworden.

Es heißt immer: Gegen alles ist ein Kraut gewachsen.

Ich hab jetzt mal den Test mit Holunderblätter-Jauche gemacht und er war erfolgreich. Keine Wühlmäuse mehr weit und breit im Garten. Keine neuen Löcher in der Erde. Ein dreifach Hoch dem Holunder. Aus Blüten und Beeren hab ich ja schon so manche Schleckerei gemacht. Jetzt kann ich auch noch die Blätter des Holunders nutzbringend verwenden. Ich bin begeistert!

Das sind die Zutaten für die Holunderblätter-Jauche:

10-Liter-Eimer voll frische Holunderblätter
mit Regenwasser auffüllen

Den Sud zudecken. Je nach Witterung braucht es ein paar Tage, bis die Blätter vergoren sind. Jeden Tag einmal umrühren. Wenn es nicht mehr schäumt, ist die Jauche fertig und einsatzbereit.
Ich nehme einen kleinen alten Topf, schöpfe je nach Größe des Wühlmausloches etwas Jauche heraus (ca. 300 ml), lasse es unverdünnt in das Loch laufen. Mit ein paar vergorenen Blättern verstopfe ich das Loch.


 
Holunderblätter-Jauche

Am Anfang sah es gar nicht nach Erfolg aus. Das zugestopfte Loch wurde zwar nicht wieder aufgewühlt aber die Wühlmaus hatte ein Stück daneben wieder ein neues Loch gegraben. Da muß man wirklich hinterher sein und die Löcher immer wieder mit Jauche und vergorenen Holunderbättern präparieren. Das heißt, daß auch immer wieder frische Jauche angesetzt werden muß. Und das heißt wiederum, daß man ein paar mal die Zeit einplanen muß, bis die Jauche fertig ist.

Jetzt hab ich keine neuen Wühlmauslöcher mehr gesehen. Ruhe im Karton! Die Wühlmäuse konnten den Geruch wahrscheinlich nicht mehr ertragen und sind stiften gegangen. Zusätzlich hilft es auch, wenn man immer mal lautstark durch den Garten trampelt. Das mögen sie nicht, sie fühlen sich dann gestört. Mir solls recht sein. Wer eine Katze hat, sollte diese ruhig mit in den Garten nehmen und sie dort auch mal übernachten lassen, sie wird wissen, was sie zu tun hat.

Ich bin lediglich zweimal in die Holunderblätter gegangen. Gott sei Dank stehen bei uns hier ausreichend Sträucher, denn entlauben wollte ich sie auch nicht. Also von jedem Strauch immer nur ein paar Blätter ernten und vorallem, sich immer beim Strauch bedanken, daß er uns die Blätter zur Verfügung stellt, denn der Holunder ist ein magischer Strauch. Mein absolutes Idol, Wolf-Dieter Storl, hat so herrliche Geschichten dazu. Ich könnte ihm stundenlang zuhören. Gott beschütze ihn...

Hier ein Video zum Holunder mit Wolf-Dieter Storl:
https://www.youtube.com/watch?v=oqR81mtW5Xo&html5=1


Also bis bald
Eure Petra K.



Mittwoch, 14. Juni 2017

Ein Juni-Blumengruß

eine kleine rosa Rose,
einst ein Valentinsgeschenk,
jetzt wächst sie im Garten


der Gartensalbei kommt auch jedes Jahr wieder


punktierter Gilbweiderich,
ein schöner gelber Farbtupfer


weiße Glockenblumen


die Dreimasterblume,
einst vermutlich durch Samenflug bei uns gelandet,
sie ist herrlich unkompliziert


der Bocksbart hat wunderbar grazile Samenstände


der blaue Storchschnabel hat mir schon immer gefallen


die Heckenrosen blühen


die letzte Pfingstrose für dieses Jahr


blaue Glockenblumen


türkischer Riesenmohn,
er hat wohl das kräftigste Rot in unserem Garten


seit vielen Jahren hat auch die Frühlingsiris wieder geblüht


die rot blühende Akazie hangelt sich über das Gartentor

Was wäre ein Garten ohne Blumen?

Also bis bald
Eure Petra K.