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Schneeflocken

Mittwoch, 22. Februar 2017

Geographiekenntnisse bei Techniker-Krankenkasse - Posse des Tages 22.02.2017

Ich möchte mich heute mal ganz herzlich bei der dänischen Techniker-Krankenkasse bedanken. Sie hat heute dafür gesorgt, daß ich wiedermal von Herzen lachen konnte. Man hat ja nicht mehr all zu oft was zu lachen hier. Ich stelle aber grad wiedermal fest, daß man es viel öfters tun sollte, denn es ist zu köstlich, was Manche so vom Stapel lassen.

Grund für meine ausgelassenen Stimmung war heute morgen eine Netzinformation zu einer europaweiten Ausschreibung einer dänischen Krankenkasse, wo ein US-Unternehmen den Zuschlag bekommen hat. Und ich frage mich nun gerade, wo denn bei den Dänen Europa aufhört?

Wo stehen denn eigentlich die Dänen in der PISA-Studie? Gibt es die überhaupt noch?

Zitat:
Die Techniker Krankenkasse will eine elektronische Patientenakte für ihre 10 Millionen Versicherten einführen. Nach einer europaweiten Ausschreibung wurde das US-Unternehmen IBM damit beauftragt...
Zitatende.

Hier ist der Originalartikel:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Versicherte-der-Techniker-Krankenkasse-bekommen-elektronische-Patientenakte-von-IBM-3631373.html

Solch ein Artikel hat natürlich immer eine Chance, es in meine Rubrik Posse des Tages zu schaffen.

Die nächste Posse kommt bestimmt!

Mein Tagestipp: Lach mal wieder...

Also bis bald
Eure Petra K.



Dienstag, 21. Februar 2017

Frühlingsboten 2017

Blauer Himmel, über 10 Grad, sonnig. Da müßten doch die Frühlingsblüher und vielleicht auch meine geliebten Wildkräuter bald zu sehen sein. Also hab ich mir heute den Fotoapparat geschnappt und bin in die Natur gezogen, um wenigstens etwas Frühlingsluft zu schnuppern. Und siehe da, ich hätte es nicht für möglich gehalten, die Natur macht auch schon wieder los.


Schneeglöckchen wohin man schaut
und links oben lugen auch schon die Blätter der Krokusse heraus


noch mehr Schneeglöckchen


ein ganzer Teppich Schneeglöckchen


 Winterlinge,
sie sind zwar nicht essbar
aber wunderschön ist dieser erste Farbtupfer der Natur


Efeu-Ehrenpreis
noch ganz winzig und zart,
in ein paar Wochen reicht es bestimmt schon für einen Salat


das erste zarte Gierschblättchen
am liebsten hätte ich es vernascht
aber es soll seine Chance, zu wachsen, bekommen


Der erste Löwenzahn


die ersten Nelkenwurzblättchen


junge Taubnesseln sind auch schon wieder da


fast hätte ich die paar wenigen Schafgarbenblätter übersehen


Der Klee sieht schon recht kräftig aus


Und diese essbare Pflanze hatte ich noch gar nicht auf meinem Blog,
es ist die Pimpinelle oder wie man auch sagt, der kleine Wiesenknopf,
die jungen Blätter schmecken herrlich würzig,
geschmacklich irgendwas zwischen Möhre, Kohlrabi und Artemisia


Hier wird in wenigen Monaten eine stolze Königskerze gewachsen sein


Nur schnell vorbei an dem wohl hässlichsten Springbrunnen der Welt.
Ich frag mich immer, wer wohl für so ein Werk auch noch bereit war, Geld auszugeben,
einfach nur furchtbar
aber Schönheit liegt eben immer im Auge des Betrachters


Die Felder werden auch schon wieder grün,
es ist aber auch durch den Wald schön geschützt


Und dieser Anblick macht alles wett,
blauer Himmel,
das macht doch Lust auf Frühling, oder?

Also bis bald
Eure Petra K.



Freitag, 17. Februar 2017

Vermögensauskunft - Lieblingsakt eines kriminellen Systems

Wer kennt es nicht, eine Firma, Institution, names Stadtverwaltung, GEZ, Krankenkasse, Berufsgenossenschaft und wie sie alle heißen, die da die Hand aufhalten und es sich mit den erpressten Geldern äußerst gut gehen lassen, schicken die Aufforderung zur Zahlung von irgendwelchen Geldern. Es interessiert die schon lange nicht mehr, daß sie dazu als Unternehmen (was sie durch die Bank ALLE sind) und was deshalb in keinster Weise staatlich-hoheitliche Akte auslösen darf, keine Rechtsgrundlage haben.

Das ist ja inzwischen hinreichend bekannt. Wer es nicht so sieht, hat sich lediglich noch nicht die Mühe gemacht, es zu recherchieren oder er will, kann oder darf es nicht so sehen, weil dann seine vermeintlich heile Welt zusammenstürzen würde, er seinen gut dotierten Job gar nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren könnte. Daß dies bereits massenhaft passiert, wird z.Bsp. in Polizeikreisen gerade festgestellt. Wie sagt Alexander Wagandt immer so schön: Die Schäferhunde erkennen nun, daß sie auch nur getriebene Schafe sind.
Was da unter der Oberfläche so fault und gärt, davon kriegt die große Masse aber gar nichts mit, weil sie nicht hinschaut.

Ich möchte aber heute nur mal den System-Akt der Vermögensauskunft beleuchten.

Wehrt sich jemand gegen die Forderungen der Nichtlegitimierten, indem er die dafür vorgesehenen Rechtsgrundlagen an die Absender schickt, die mindestens einen Widerspruch oder eine Zurückweisung der Forderung rechtfertigen, wenn nicht sogar eine Anzeige, weil die Erfüllungsgehilfen des Systems die Gesetze der BRD nicht anerkennen, die entsprechenden Gerichtsurteile von BRD-Gerichten nicht akzeptieren, man somit davon ausgehen kann, daß sie die Bundesrepublik Deutschland nicht als Staat anerkennen, denn sie haben alle einen Eid auf das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und/oder einen Eid auf die jeweilige Landesverfassung, die sich auch auf das Grundgesetz beruft, geleistet, dann bekommt man die Krallen des Systems zu spüren.

Das "Behörden"-Pack ignoriert grundlegend die Gesetze, an welche sie sich eigentlich zu halten hätten, schickt Mahnungen, gelbe Briefe, Haft-Androhungen und so weiter und sofort. Alles, was sie wollen ist GELD. Geld, mit dem der BRD-Sumpf am Leben gehalten wird.

Wenn sie das nicht bekommen, weil es ja dazu auch gar keine Rechtsgrundlage gibt, dann ziehen sie ihre Lieblingsmasche aus dem Ärmel - die Aufforderung zur Vermögensauskunft. Doch auch dagegen kann man sich wehren und man sollte sich auch dagegen wehren, denn auch hierbei werden die BRD-Gesetze grundlegend missachtet.

Daß ein Gerichtsvollzieher, welcher diese VA (Vermögensauskunft) in der Regel abnimmt, seit dem 01.08.2012 mit Änderung der Gerichtsvollzieherordnung (GVO) weder einen räumlichen, noch einen sachlichen Geltungsbereich hat, und somit nirgendwo und zu keinem Sachverhalt hoheitlich tätig werden darf, er dadurch lediglich noch ein privates Inkassobüro darstellt, was wiederum dem Handelsrecht unterliegt und ergo wieder ein Vertrag von Vertragsgeber und Vertragsnehmer zum jeweiligen Sachverhalt als Vertragsinhalt mit jeweiliger Unterschrift erforderlich wäre, das interessiert die Gerichtsvollzieher nicht. Sie haben seit 2012 keine Handhabe mehr, in der bisherigen Form zu agieren, fordern aber auch die Politik nicht auf, ihre Legitimität wieder herzustellen - warum hat die Politik den Gerichtsvollziehern ihre Legitimität denn weggenommen? - Sie machen weiter wie gehabt und das System unterstützt sie auch noch dabei, allen voran die Gerichte. Eine Krähe hackt eben der anderen kein Auge aus.

Will man diese VA vom Tisch bekommen, so kann man folgendermaßen dagegen vorgehen:

Man teilt dem GV (Gerichtsvollzieher) mit, daß man die VA erteilt, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Form aus § 480 ZPO erfüllt ist. Dort heißt es:

"Vor der Leistung des Eides hat der Richter den Schwurpflichtigen in angemessener Weise über die Bedeutung des Eides sowie darüber zu belehren, daß er den Eid mit religiöser oder ohne religiöse Beteuerung leisten kann". 

Der Richter (nicht der Gerichtsvollzieher) muß also die Haftung übernehmen, daß der vorgebliche Schuldner richtig belehrt wurde. Nun wissen wir ja nur zu gut, daß in diesem System KEINER mehr auch nur irgendeine Haftung auf sich nimmt, für das, was er da grade tut. Und er tut es deshalb nicht, weil er weiß, daß er jeden Tag Scheiße baut, ...schuldigung für diesen Ausdruck aber genauso ist es. Jeden Tag tut er etwas, was er gar nicht darf lt. Gesetz. Aber die gesetzlichen Vorgaben scheren ja das System nicht und genau deshalb geben sie auch keine Unterschriften mehr, weil sie das ganz genau wissen. Der schöne Satz: "maschinell erstellt und ohne Unterschrift gültig", wird inzwischen meist gar nicht mehr vermerkt, man macht einfach, auch wenn es gegen das Gesetz verstößt. Die große Masse hat meist eh davon keine Ahnung und sie wollen es ja auch gar nicht wissen.

Nur, daß eben die große Masse inzwischen immer kleiner wird und der Kampf um die Einhaltung und Umsetzung von Recht und Gesetz immer größer. Dieser Trend stört das System ganz gewaltig. Kein Wunder, daß die Polizeibediensteten, welche die oppositionellen Bürger lt. Arbeitsauftrag in die Knie zwingen müssen, ihren Dienst oft nur noch im Suff ertragen. Die wissen ganz genau, was sie da grade machen. Und es sind deren Gesichter, welche sich der kleine Bürger sehr genau einprägt, wenn er in seinen verbrieften Rechten beschnitten wird.

Also:  
VA ja, wenn der GV den Richter herholt, der die Belehrung zur Abgabe der VA erteilt und auch dafür unterschreibt, daß er richtig belehrt hat. Punkt aus! Er wird keinen Richter finden, der das macht. Die Akte wird in den Schubladen verschwinden bis der Staub der Geschichte drüber gewachsen ist. Man hat die VA vom Tisch und somit keinen Schufa-Eintrag zu befürchten, der einem ja auch beträchtliche Nachteile bringt. 

Hier gibt es ein gutes Video dazu:
https://drive.google.com/file/d/0B0oAvzGnWnZ_Mkc1ZHVFU2psRjQ/view

Noch ein paar grundsätzliche Tipps:
Die Forderungen des Systems enthalten in den meisten Fällen schon absichtlich eingebaute Fehler, damit man ein Hintertürchen hat, wo man sich aus dem Schlamassel herausziehen kann.
Da werden falsche oder gar keine Rechtsgrundlagen vermerkt, auf die man den vorgeblichen Akt rechtfertigen will. Da wird z.Bsp. für Zweitwohnungen Kurtaxe verlangt, die nur bei Übernachtungen in Hotels und Pensionen abverlangt werden darf. Da erlassen Rechtspfleger Ausfertigungen, obwohl nur ein Richter rechtsprechende Gewalt hat, und so weiter und so fort.
Immer genau nach den oftmals nur in weiterführenden Links hinterlegten Paragraphen recherchieren, dort steht nämlich zumeist, daß das, was sie wollen gar nicht die durchgeführte Praxis legitimiert. 
Lest die Forderungstexte sehr genau und sucht nach diesen Fehlern, sie ermöglichen Euch immer entsprechende Rechtsmittel. Das kostet Zeit und auch Nerven. Beschäftigt dieses Pack, so wie sie Euch beschäftigen! Keiner hat uns bei unserer Geburt versprochen, daß es leicht sein wird.

Wehrt Euch! Wenn Ihr immer wieder zahlt, nur damit Ihr Eure Ruhe habt oder weil Ihr einen guten Job zu verlieren glaubt, dann finanziert Ihr mit Euren Geldern ein kriminelles System!
Unsere Kinder und Enkelkinder haben eine bessere Welt verdient und wir sind es, die diese bessere Welt für sie schaffen müssen. Denkt mal darüber nach.

Also bis bald
Eure Petra K.


Donnerstag, 16. Februar 2017

Orangenöl selbst gemacht

Wenn man in die Wohnung einen angenehmen Duft hineinzaubern will, dann greifen Viele zu ätherischen Ölen, was dann in einer Duftschale vermischt mit etwas Wasser verdampfen kann. So weit so gut. Der Haken daran ist, zumindest für mich, daß mir diese ätherischen Öle einfach zu teuer sind. Ich hab mir schon oft die Frage gestellt, wie das wohl auch anders gehen könnte. Frische Zitronenschalen auf die Heizung legen, ist eine Möglichkeit. Ich hatte ja hier schon darüber berichtet. Doch was macht man in der Zeit, wo die Heizung kalt bleibt oder man keine Zitronenschalen o.ä. hat?

Selbst gemacht ist da eine Lösung. Aber ätherische Öle selbst herstellen, ist für einen kleinen Haushalt fast unmöglich, man bräuchte tonnenweise die Schalen, um eine relevante Menge herzustellen und diese Mengen hat man natürlich nicht und von der Pipettenarbeit, um die Öle abzusaugen will ich gar nicht erst reden.

Doch es geht auch anders und diese Variante ist so einfach wie nur irgendwas. Man legt die Schalen einfach in Öl ein, so daß sie gut mit Öl bedeckt sind und läßt das möglichst in dunklen Gläsern eine geraume Zeit in einem kühlen Raum durchziehen. Täglich einmal schütteln, nach ca. zwei Wochen hat man gutes, aromatisiertes Öl, was man für die Duftschalen verwenden kann, zur Körperpflege, und auch im Salat sorgt es für eine fruchtige Nuance.

Ich hab es in zwei Varianten probiert, getrocknete Orangenschalen und frische Mandarinenschalen. Als Trägeröl hab ich billiges Sonnenblumenöl genommen. Erstens, weil ich dieses Duftöl eigentlich nur zur Raumbeduftung nehmen wollte und zweitens, weil es ein neutrales Öl ist.


Zutaten für Orangenöl


Mandarinenöl- Ansatz


 Orangen- und Mandarinenöl
aus sehr einfacher Herstellung

Eigentlich ist es noch gar nicht ganz fertig, denn es soll ja ca. zwei Wochen durchziehen. Der Duft war jedoch im Glas schon so toll, daß ich es nicht abwarten konnte. Ich hab mal eine Duftlampe angesetzt. Es ist ein zarter Orangenduft, sehr angenehm, denn wenn es zu stark riecht, dann wird mir das eher unangenehm. Da ich ein paar Tropfen des Öls verkleckert hatte, hab ich damit meine Hände eingeölt. Dazu eignet sich das Öl auch ganz hervorragend, schön aromatisiert aber nicht aufdringlich, genau richtig für mich. Wenn es draußen mit den Wildkräutern wieder los geht, kommt dann noch der Test als Salatöl. Da würde sich zwar Olivenöl als Trägeröl besser eignen aber für einen weiteren Ansatz hatte ich erstmal keine Orangenschalen mehr.

Auf diese einfache Art hab ich nun auch Orangen-und Mandarinenschalen mit verarbeitet. Empfehlenswert sind natürlich BIO-Produkte aber wenn die nicht zur Verfügung stehen, kann man auch die Früchte vor dem Schälen gut abwaschen, ggf. mit warmem Wasser abbürsten. 

Also bis bald
Eure Petra K.

Dienstag, 14. Februar 2017

Soleier - sehr lecker!

Ich hatte noch nie Soleier gegessen und wußte eigentlich gar nicht so recht, was das ist. Den Begriff hatte ich wohl schon gehört aber noch nie damit beschäftigt. Irgendwann bin ich wieder mal über das Thema "gestolpert" und da ich ja jetzt Zeit habe, hab ich mal intensiver gelesen, was es damit auf sich hat. Es war an der Zeit, das auszuprobieren. Und siehe da, dies war eine gute Entscheidung, denn Soleier sind sehr schmackhaft.

Soleier hat man früher wohl noch öfters gemacht, als heutzutage. Grund dafür war, daß es in der warmen Jahreszeit auf den Höfen viele Eier gab, man diese aber nicht ewig aufbewahren konnte, weil sie sonst schlecht geworden wären. Also hat man sie hart gekocht und anschließend in eine würzige Marinade eingelegt. Und wenn man einen einigermaßen kühlen Keller hatte, was auf den Höfen Mindeststandard war, konnte man diese Soleier eine längere Zeit aufbewahren. Heutzutage wird meist geschrieben, daß die Lagerzeit nur maximal zwei Wochen wäre. Ich bin mir aber sicher, daß man dies früher nicht so eng gesehen hat und die eingelegten Eier dann erst verzehrt hat, wenn man vielleicht weniger Eier hatte, also schätzungsweise zur Mauser, wenn die Hühner kaum noch Eier legen. Wie auch immer, ich hab mich mal vorsichtig rangetastet und probeweise mit vier Eiern einen Test gemacht. Ich hab es nicht bereut und werde das bestimmt bald mal wieder machen. Für Selbstversorger ist das auf jeden Fall eine gute Variante zur Konservierung von Eiern.

Das sind die Zutaten für unsere Soleier:

4 Eier
1 L Wasser
Schalen von 2 - 3 Zwiebeln
35 g Himalaya-Salz
ca. 3 EL Essig (ich hatte Apfelessig)
1 Lorbeerblatt
2 Gewürznelken
1 TL Kümmel ganz
1 ½ EL Senfkörner
2 Pimentkörner
2 Wacholderbeeren

Die Eier für 10 Minuten hart kochen, aus dem Kochwasser herausnehmen, abkühlen lassen, dann auf einem Holzbrettchen o.ä. mit etwas Druck die Eier hin und her rollen, damit die Eierschalen etwas aufbrechen, das Ei aber noch unversehrt bleibt.
Das Wasser mit den Zwiebelschalen kochen, damit der Sud Farbe annimmt. So entsteht dann eine schöne Marmorierung der Eier.
Den Zwiebelsud durch ein Sieb geben, den Sud dabei auffangen, die Gewürze zufügen und ca. 10 - 15 Minuten leicht köcheln lassen.
Die gekochten Eier in ein verschließbares Glas geben. Den leicht abgekühlten Würzsud über die Eier gießen, so daß der Sud die Eier vollständig bedeckt. Das Glas verschließen und in einem kühlen Raum ca. 14 Tage durchziehen lassen. Fertig.


Soleier

Sehr lecker!

Wir haben die Soleier nach Bedarf gepellt und in dünnen Scheibchen zum Abendessen aufs Brot gegeben. Hat uns sehr gut geschmeckt, schön würzig, mal ganz was Anderes. 

Also bis bald
Eure Petra K.



Samstag, 11. Februar 2017

WidZs Nr. 3 - Was in der Zeitung steht

Wiedermal hab ich in den Wochenblättern dieser Woche ein paar interessante Aussagen gefunden. Wer mag, kann sich ja dazu mal seine eigenen Gedanken machen. Meinen unbedeutenden Senf hab ich schon mal dazu vermerkt.


Wann kommt endlich der nächste "Mauerfall"?
Ich würde auch bereitwillig den Kaffee dazu spenden


Ja, die Schulen müssen schon kräftig überwacht werden,
wir wollen doch nicht den Nachwuchs an Erfüllungsgehilfen des Systems stoppen, oder?


Warum setzt man hier eigentlich das Wort Flüchtling in Anführungszeichen?
Der Autor scheint das Grundgesetz sehr gut zu kennen:
Art. 116:  Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist...wer... in dem Gebiete des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat.
Art. 16 a: (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist...

Und über welche Staaten sind die "Flüchtlinge" eingereist?


Quecksilber & Co. Marsch!...
Laßt das hiesige Volk ausrotten, das neue Volk steht doch schon Schlange...


Jedes Jahr wieder, die reinste Epidemie
Gibt es da nicht eine Impfung dagegen?


Reichssiedlungsgesetz?
Hallo?! Was hat das Reich in den BRD-Gesetzen zu suchen?
Oder ist hier doch alles ganz anders aufgestellt, als man uns eintrichtert?
Aber schön, daß man uns inzwischen die Wahrheit so offensichtlich macht.
Aber Veröffentlichung der Daten? Ich sags ja immer wieder:
Wer in diesem Land von Datenschutz spricht, hat das Märchenbuch aufgemacht...


Das kann doch gar nicht sein, sind doch alles Fachkräfte,
und die geben auch immer so brav gefundene Portmonees zurück,
außerdem hinterlassen sie pflichtschuldigst immer ihren Personalausweis am Tatort,
die im Übrigen auch sehr gute Qualität haben müssen, denn selbst wenn alles ringsum verbrannt ist, der Ausweis bleibt unversehrt...
Na, möchte doch auch sein, man will ja einen Schuldigen finden...


Überall diese Reichsbürger...


Ich fühle mich hier jeden Tag wie in einem Haifischbecken,
ständig von Attacken bedroht

Da müssen wir durch!

Alles wird gut

PS: Seht es mir nach, wenn einige Artikel nicht so ganz gerade sind. Schief ist englisch und englisch ist Mode. Leider!

Also bis bald
Eure Petra K.
Lesen bildet
(Verfasser unbekannt)

Freitag, 10. Februar 2017

Blumendünger aus Küchenabfällen selbst gemacht

Es gibt ja viele Arten von selbst gemachtem Blumendünger. Brennesseljauche, Bokashi und wie sie alle heißen. Ich hab vor Kurzem mal einen Tipp gesehen, wo Kaffeesatz, Eierschalen und Bananenschalen verwendet werden. Und da das auch in unserem Haushalt anfällt, dachte ich mir: "Das mußt Du doch mal ausprobieren."

Mein Glücksbambus mußte dafür als "Versuchskaninchen" herhalten, der ist relativ robust und wenn er es nicht überlebt hätte, dann hätte ich auch schon wieder abgeschnittene Triebe als neue Pflanze nutzen können. Ich hatte ja hier schon über meinen Glücksbambus berichtet. Meine Bedenken über die Wirksamkeit des selbstgemachten Blumendüngers waren jedoch völlig unbegründet. Der Bambus hat sich sehr über diese Düngergabe gefreut und ist seitdem immens gewachsen, mit sehr kräftigen und glänzenden Blättern. Voller Erfolg also. Nun kann ich es auch meinen Lesern empfehlen. Ihr wißt ja, daß ich lieber erst alles ausprobiere, bevor ich irgendwo abschreibe und es hier veröffentliche. So viel Zeit muß sein.

Ich habe den Inhalt einer Tüte Kaffeesatz mit zwei in kleinere Stücke geschnittene Bananenschalen und den grob zerkleinerten Eierschalen von 2 bis 3 Eiern in einen Mixer gegeben, eine Tasse Wasser dazu und kurz auf niedriger Stufe gemixt. Diese Masse hab ich auf die Blumenerde gegeben und danach im üblichen Rythmus gegossen. So hat die Pflanze stetig den Dünger aufnehmen können und bedankt sich nun mit einem sehr gesunden Aussehen.


Blumendünger aus Kaffeesatz, Bananenschalen und Eierschalen


Die Zutaten grob gemixt

Fertig ist ein wertvoller Blumendünger,
hergestellt aus Küchenresten

Es funktioniert!

Die Idee dazu stammt von hier:

Also bis bald
Eure Petra K.


Sonntag, 5. Februar 2017

Eierlikör mit Kokosmilch selbst gemacht

Als wir uns mit unseren Freunden zu den letzten Stammtischen getroffen haben, gab es stets verschiedene Sorten von Eierlikör zu kosten. Es waren gekaufte Flaschen, der Inhalt viel zu dick, so daß er zum Ausschenken erstmal warm gemacht werden mußte (hatte zumindest jemand so favorisiert), dann schmeckte er auch eigenartig nach Chemie und künstlichen Aromen. Irgendwie schmecke ich das inzwischen sofort raus und warmer, nach Chemie schmeckender Eierlikör, das geht gar nicht. Was war das Ende vom Lied? 30 Eier bekommen mit dem Satz: "Mach doch mal ein paar Sorten Eierlikör".

Ich hatte eigentlich gar keine Lust dazu. Ganz tief in meinem Hinterstübchen hatte ich nämlich noch so die Erinnerung an die Eierlikörzubereitung meiner Vorfahren. Ein schmaler Grat zwischen Erwärmung der Eiermasse, Stocken weil es zu heißes Wasser war und dann die ultimative Entsorgung an die Hühner, weil man es nicht weiterverwenden konnte. Na bravo! Genau das hatte mich bisher immer davon abgehalten, selbst Eierlikör zu machen. Jetzt standen 30 Eier hier herum und der Wunsch, was Gutes draus zu machen. Puh! Was solls. Und in meinem Kopf bildete sich der Gedanke, daß das doch auch anders gehen muß. Ohne Wasserbad. Also das weltweite Web aufgemacht und geforscht. Und siehe da, es gab da auch Rezepte, die ohne Aufschlagen im Wasserbad auskamen. Na, das mußte doch probiert werden. Bis auf die Tatsache, daß er etwas zu flüssig ist, schmeckt er uns sehr gut. In einem Rezept stand das auch drin, daß er am Anfang flüssig ist, dann aber im Kühlschrank extrem nachdicken würde. Mein Eierlikör wird das wohl nicht erleben, er wird drastisch reduziert, denn er ist absolut süffig.

Das sind die Zutaten für den Eierlikör mit Kokosmilch:

7 Eigelb
1 Pckg. Vanillezucker
250 g Puderzucker
350 ml Kokosmilch
ca. 300 ml Doppelkorn (38 %)

Die Eigelbe in einen Mixer geben. Mit dem Nudelholz nochmal über den Puderzucker drüber rollen, weil da meist ein paar Klümpchen drin sind, dann auch in den Mixer geben. Kokosmilch und Vanillezucker dazu, auf hoher Stufe ca. 6 bis 8 Minuten mixen. Die Masse erwärmt sich dabei leicht. Macht aber nix, es wird dabei nicht so warm, daß es stockt. Dann den Doppelkorn einrühren und in ausgekochte und wieder abgekühlte Flaschen abfüllen. Deckel drauf und ab in den Kühlschrank, dort hält er sich ca. 4 Wochen.


Eierlikör mit Kokosmilch,
alles selbst gemacht


 absolut genialer Geschmack

Ohne Chemie und künstliche Aromen

Zum Wohl!

Er ist zwar recht dünnflüssig, das macht aber nichts, man bräuchte da nicht mal Waffelbecher, die kriegt man ja auch nicht umsonst. Eine herrliche Kokosnote hat der Eierlikör, nicht so scharf dank weniger prozentigem Doppelkorn. Und ich frage mich grade, warum man eigentlich so viel Wert auf eine dickliche Konsistenz legt, ist doch so viel besser zu händeln. Also Zeit, alte Zöpfe abzuschneiden. Selbst wenn dieser Likör Anstalten machen würde, nachzudicken, wie es im Originalrezept zu lesen war, er hätte keine Chance, denn er ist in null komma nix weg. Der wird niemals vier Wochen alt. Ich muß mir also keine Sorgen machen, daß er verdirbt. Zum nächsten Stammtisch wird der bestimmt niedergemacht. 
Und ich hab mich nun auch endlich an das Thema Eierlikör heran gewagt. Wie ich mich kenne, werden da bestimmt noch ein paar Varianten folgen.

Aus dem von den Eiern übrig gebliebenen Eiweiß hab ich mit den Kokosresten, die beim Herstellen von Kokosmilch übrig bleiben, Kokosmakronen gemacht. Da muß ich aber noch bissel experimentieren, denn ich hatte zu viel Eiweiß und zu wenig Kokosraspel, da sind nur flache Kokostaler dabei rausgekommen. Aber selbst diese waren vom Geschmack her schon recht gut. Es gelingt eben nicht immer alles, was man anfängt. Grund genug, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Also bis bald
Eure Petra K.



Dienstag, 31. Januar 2017

Sehr preiswerte Bücher bekommen

Jeden Abend, wenn wir die Computer ausschalten, brauche ich noch eine ganze Weile, um in meinen Ruhemodus zu gelangen. Wenn ich gleich ins Bett gehe, liege ich oft stundenlang wach, wälze mich von einer Seite auf die andere, führe ewige stille Diskussionen, formuliere Sätze im Kopf, die ich wer weiß wem anhafte. Kurz gesagt, da wird alles nochmal durchgegangen, was ansteht oder was mich beschäftigt. Und jedesmal ärgere ich mich darüber, weil der, dem ich das alles anheften will, ja schließlich gar nicht da ist, ich ja nicht mal weiß, ob es ihn überhaupt gibt. Vollkommen irre und trotzdem kann ich es nur schwerlich lassen, auch wenn ich mir immer wieder sage, daß dies pure Zeitverschwendung ist und ich zu dieser Stunde schließlich absolut nichts ändern oder richten kann. Kennt Ihr das auch, wenn der Kopf einfach keine Ruhe geben will?

Ich hab es mir inzwischen abgewöhnt, darauf zu warten oder zu hoffen, daß der Kopf Ruhe geben wird, das tut er nämlich nicht freiwillig, der kramt alles heraus, was er irgendwann mal aufgeschnappt und irgendwo abgelegt hat. Der reinste Messi! So will ich das nicht mehr. Auch ich brauche meinen Schönheitsschlaf. 

Damit der Kopf abgelenkt wird, lese ich deshalb gerne abends noch ein paar Seiten eines Buches. Leichte Kost muß es sein, ich will schließlich nur runter kommen, damit ich einschlafen kann. Und das funktioniert auch sehr gut. Es gibt nur ein Problem dabei: Bücher kosten Geld, mitunter viel Geld. Und die Buchpreisbindung läßt da auch keinen Spielraum. Ich möchte aber möglichst kein unnötiges Geld mehr ausgeben.

Es gibt jedoch einen sehr guten Kompromiß. Nämlich: Gebrauchte Bücher kaufen.

Die haben keine Buchpreisbindung mehr und sind in verschiedenen Qualitätsstufen erhältlich. Selbst, wenn ich in niedrigen Qualitätsstufen bestelle, so sind das Mängel, die man kaum als Mängel bezeichnen kann. Da waren noch nie irgendwelche Flecken, Eselsohren o.ä. zu sehen. Wenn die Buchseiten nur etwas cremfarbig anstatt reinweiß sind, dann kann ich sehr gut damit leben. Ich will die Bücher ja nicht verschenken oder ausstellen, ich will sie lesen und dazu brauche ich kein frisch gedrucktes Buch.

Mein "Bücherkaufhaus" ist das Internetportal rebuy. Hier ist der Link dazu: https://www.rebuy.de/

Ich habe jetzt schon mehrfach dort bestellt. Ich stöbere in den Angeboten, lege interessante Dinge auf den Merkzettel und bestelle dann, wenn sich damit auch die Versandkosten rechnen. Oft bekomme ich da die Bücher schon für 70 oder 80 Cent. Da kann man dann auch mal 3,50 Euro Versandkosten zahlen. Und wenn mal ein Angebot nicht lieferbar ist, kann man Kaufalarm setzen und man wird per Mail informiert, wenn es wieder vorrätig ist. Alles in allem bin ich damit sehr zufrieden und sollte ich doch die Bücher wieder loswerden wollen, dann kann ich sie dort auch wieder problemlos verkaufen. Das hab ich allerdings noch nicht gemacht, weil ich Bücher durchaus auch mehrfach lesen kann.

Wie hat mein Vater immer gesagt: Geht nicht, gibt´s nicht!

Es gibt für alles eine Lösung und die muß auch nicht teuer sein. Gewußt wie und gewußt wo...

Also bis bald
Eure Petra K.
 


Sonntag, 29. Januar 2017

Kürbiskompott süß-sauer

So, das wird nun vorerst der letzte Part zur Kürbisverwertung sein. Die große orange Kugel, genannt Kürbis, ist vollständig verarbeitet. Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel man aus einem Kürbis, um den man sich während des Heranreifens nicht großartig kümmern mußte (wenn er erstmal aus dem schneckeninteressanten Stadium herausgewachsen ist), machen kann und ich bin mir sicher, daß es da bestimmt noch mehr Rezepte gibt, die sich lohnen, ausprobiert zu werden. Der Kürbis ist sehr ergiebig und damit sicherlich für angehende Selbstversorger unverzichtbar, wenn man ihn mag. Und selbst wenn man ihn nicht mag, freuen sich vielleicht die Tiere des Selbstversorgers über solch fruchtige Zuwendungen. Man kann damit bestimmt Etliches an zu kaufendem Futter sparen.

Ich tendiere sogar dazu, zur kommenden Pflanzzeit ein paar Kerne direkt in die freie Natur zu versenken und mal zu beobachten, wie sie sich entwickeln. Nur der hier so seltene Regen könnte da einen Strich durch die Rechnung machen. Na, vielleicht finde ich ja eine Stelle am Stausee oder an einem kleinen Teich, wo das evtl. von unten kompensiert werden könnte. Wäre doch schön, überall dort, wo sonst nichts Verwertbares wächst und nur Unkraut wuchert, Kürbisse wachsen zu sehen und Jeder, der im Herbst dann dort lang kommt, kann sich einen Kürbis mit nach Hause nehmen. Hat niemandem etwas gekostet und man kann sich leckere Speisen draus zaubern. Ich könnte mir sowieso vorstellen, daß guerilla gardening (wildes Gärtnern) die Versorgung der Zukunft werden könnte, zumindest ein Stück weit, denn das geht ja auch z.Bsp. mit Bohnen, Sonnenblumen o.ä. Ich hatte ja in meinen Beiträgen "Wilde Ernte" das Thema schon angeschnitten.

Aber zurück aus meinen Tagträumen und dem Alltag zugewandt. Mein zweiter Versuch, Kürbis süß-sauer zu machen. Ich liebe süß-sauren Kürbis, doch der erste Versuch war derart sauer geraten, daß man es kaum essen konnte. Ich denke aber, daß dies immer vom verwendeten Essig abhängig ist. Da muß man sich eben vorsichtig rantasten. Anstelle von handelsüblichem Essig hab ich diesmal meinen eigenen Apfelessig genutzt und siehe da, das schmeckte doch schon mal viel besser.

Das sind die Zutaten für süß-sauer eingelegten Kürbis:

1 kg Kürbisfleisch (ohne Schale und faserigem Innenleben)
500 g Zucker
ca. 650 ml Apfelessig (ich hatte eine recht milde Sorte - also ausprobieren!)
1 L Wasser
8 Gewürznelken
½ EL gem. Ingwer
¼ TL gem. Sternanis
1 Prise gem. Koriander
1 Prise Muskat
½ - 1 EL Zitronensäuregranulat (je nach Essigstärke)

Das Kürbisfleisch in mundgerechte Stücke schneiden, in einen großen Topf geben, kochendes Wasser, Zucker und Gewürze zufügen, dann den Essig je nach Sorte und persönlichen Geschmack reingießen, dabei immer mal kosten, damit es nicht zu sauer wird. Kurz aufkochen (max. 2 Minuten), dann von der Herdplatte ziehen. Nach dem Abkühlen im Kühlschrank ca. 2 Tage in einem geschlossenen Gefäß durchziehen lassen.


Kürbiskompott süß-sauer

Lecker!

Ich hab das Kompott nicht eingekocht, das hätte sich nicht gelohnt, würde aber sicher auch funktionieren, wenn man es im Sommer über das Eis geben möchte. Da der Kürbis aber sehr schnell weich wird, würde ich dann jedoch die Kürbisstückchen roh in Gläser geben und den gewürzten Sud darüber gießen, dann vielleicht für ca. 30 Minuten einkochen. Hab ich aber noch nicht probiert. Es gibt also in der nächsten Kürbissaison noch allerhand für mich zu tun. Der Kürbis muß auf jeden Fall noch etwas bißfest sein, dann schmeckt er am besten. 

Wie gesund Apfelessig (natürlich nur selbst gemachter) ist, wird hier beschrieben:

Also bis bald
Eure Petra K.



Freitag, 27. Januar 2017

Kürbis-Apfel-Konfitüre mit einer Spur Chilli

Es braucht schon ein paar gute Ideen, einen großen Kürbis vollständig zu verwerten und auch bei mir war noch ein Stück der großen orangen Kugel übrig. Also hieß es wiedermal Ideen sammeln und probieren, bis es nach den eigenen Vorstellungen schmeckt.

Wenn da mal irgendwann eine schlechte Zeit kommen sollte, kann ich nicht erst anfangen auszuprobieren, da muß man sofort auf Ausprobiertes und sich dabei herausgestelltes Bewährtes zurückgreifen können. Und selbst wenn man diese Gedanken mal ganz außen vor läßt, kann es nicht schaden, über dieses Wissen zu verfügen. Wer das nicht für nötig hält, wird eben im Ernstfall verhungern und er hat es sich selbst so ausgesucht.

Nicht umsonst wird gesagt, daß ein anstehender globaler Supergau 7 von 10 Menschen das Leben kosten wird und das deckt sich mit meinen Erfahrungen, wieviele sich überhaupt nicht dafür interessieren, was hier mit ihnen abgezogen wird, wie sie von der Lebensmittelindustrie und der Pharmamafia systematisch umgebracht werden, sie wollen es nicht hören. Also verschwende ich in den meisten Fällen kein Wort mehr darüber, mache einen Haken ran und lasse die Leute zum Arzt rennen, in den Supermarkt rennen oder auf den Staat vertrauen. Ist nicht mein Problem, ich bin kein Missionar, das ist nicht meine Aufgabe.

Dieser Blog richtet sich an Leute, die über den Tellerrand hinausblicken und nicht an Gehirnverstopfung leiden. Mit diesen Menschen fühle ich mich verbunden, denn wir wollen vorbereitet sein. Es entspringt der Intention, aus wenig viel zu machen, nach Möglichkeit mit Dingen, die mit wenig Aufwand vor unserer Haustür oder in freier Natur wachsen.
Ob wir das jemals brauchen, ist dabei unwesentlich. Wir können dann im E-Fall auf ein Wissen zurückgreifen, was überlebenswichtig sein kann. Dieser Blog ist ein Sammelsurium, wo ich sofort weiß, wo es steht, was ich grade brauche und wo ich auch gerne immer wieder darauf zurückgreife. Faktisch meine ganz persönliche Bibliothek, wo ich auch Außenstehende gern darin stöbern lasse.

Zurück zu meinem neuesten Küchenevent. Ich habe Kürbis-Apfel-Konfitüre gemacht und ich muß sagen, daß man es geschmacklich kaum von Aprikosenmarmelade unterscheiden kann. Ich war positiv überrascht.

Das sind die Zutaten für die Kürbis-Apfel-Konfitüre:

500 g Kürbisfleisch (netto)
500 g Äpfel (ohne Schale und Kerngehäuse)
3 - 4 EL Zitronensaft
ca. 1 TL Zitronensäuregranulat (je nach persönlichem Geschmack)
1 TL Zimt
¼ TL gem. Gewürznelken
1 Prise gem. Kardamom
1 Prise gem. Ingwer
1 Prise gem. Sternanis
1 Prise gem. Koriander
1 - 2 Prisen gem. Chilli
ca. 50 ml Kürbissaft (fakultativ - je nach Saftgehalt der Kürbissorte)
500 g Gelierzucker 2:1

Den Kürbis schälen und vom faserigen Innenleben befreien. Die Äpfel schälen und vom Kerngehäuse befreien. In einer Schüssel den Zitronensaft hineingeben, die geviertelten Äpfel darin schnell etwas wenden, damit sie nicht braun werden. Das Kürbisfleisch grob reiben, die Apfelstücke ebenfalls grob reiben. Gewürze und Gelierzucker zufügen, ca. 2-3 Std. Saft ziehen lassen, immer mal umrühren, damit sich der Gelierzucker schon etwas auflöst. In einem großen Topf die gesamte Masse ggf. mit dem Kübissaft (man kann auch Apfelsaft verwenden) vermischen, unter Rühren zum Kochen bringen, ca. 4 Minuten köcheln lassen, dann in die vorbereiteten Gläser abfüllen, Deckel drauf und auf einem Holzbrettchen auskühlen lassen. Etikett ran, fertig ist eine köstliche Konfitüre.


Kürbis-Apfel-Konfitüre

Schmeckt sehr gut!

Ich habe aus diesen Zutaten fast vier Gläser herausbekommen, ich wollte ja auch erstmal probieren, wie es schmeckt. Keine Angst wegen dem Chilli, der schmeckt nicht vor, bringt aber eine geschmackliche Power hinein. Diese Konfitüre werde ich bestimmt wiedermal machen. Ich könnte mir auch vorstellen, es mit 3:1 Gelierzucker zu versuchen, denn meinen Zuckerkonsum möchte ich auch noch etwas reduzieren.

Also bis bald
Eure Petra K.

 

Mittwoch, 25. Januar 2017

Kürbis- Saft aus Kürbisresten

Der letzte Kürbis aus der vergangenen Saison wartete schon seit geraumer Zeit auf seine Verarbeitung. Also hab ich wiedermal einen Kürbiseintopf gekocht. Stets und ständig bleiben da Schalen und das faserige Innenleben mit den wertvollen Kernen übrig. Auf den Kompost wandern diese Reste nicht mehr. Die Kerne werden in mühevoller Kleinarbeit ausgepuhlt und zum Brot backen oder einfach zum Knabbern genutzt, die Schalen und das faserige Zeug wird zu Saft verarbeitet.

Ich hatte im letzten Jahr schon mal Saft aus Kürbis und Äpfeln gemacht. Jetzt wollte ich mal wissen, ob man aus einem eigentlich nach nichts schmeckendem Kürbis auch einen schmackhaften Saft machen kann. Und siehe da, auch das funktioniert.

Das waren die Zutaten für den Kürbis-Saft:

Schalen und Inneres von ca. 4-kg-Kürbis (ohne Kerne)
2 L Wasser
50 g Gelierzucker 2:1 (fakultativ - kann auch durch Zucker ersetzt werden)
ca. 15 geh. EL Zucker
1,5 EL Zitronensäuregranulat
ca. ¼ TL gem. Nelken
ca. ½ TL gem. Zimt
1 Prise Ingwer

Die Kürbisschalen und das faserige Innenleben in einen großen Topf geben, Wasser zufügen, zum Kochen bringen und ca. 1,5 - 2 Stunden zugedeckt leicht köcheln lassen, dann ca. 12 Std. durchziehen lassen. Den Sud durch ein feinmaschiges Sieb oder durch ein Tuch abgießen, die Gewürze und den Gelierzucker zum Sud geben, umrühren bis sich der Zucker gelöst hat, aufkochen, ca. 4 Minuten köcheln lassen. Den Saft nochmals durch ein feinmaschiges Sieb in die vorbereiteten Flaschen einfüllen. Die Flaschen verschließen, auf Holzbrettchen auskühlen lassen, Etikett ran, fertig ist ein feiner Kürbissaft.



Kürbis-Saft

Ein feiner und milder Saft. Und wieder hat man etwas im Vorratsschrank, was es nicht im Laden gibt und was sonst vielleicht als Küchen-Abfall entsorgt worden wäre. 

Also bis bald
Eure Petra K.


Sonntag, 22. Januar 2017

Beschwipster Orangenkuchen

Als ich neulich wiedermal einen versunkenen Apfelkuchen gemacht habe, kam ich auf die Idee, doch gleich noch die Schnapsfrüchte von meinem Orangen-Likör mit zu verarbeiten. Hab ich bisher auch noch nicht gemacht, mußte nun mal ausprobiert werden. Also wurden aus der Teigmenge gleich mal zwei Kuchen gebacken. Für den Fall, daß der Schnapskuchen nicht schmeckt, hätte ich dann den Gästen immer noch den versunkenen Apfelkuchen anbieten können. Im Ergebnis war diese Sorge aber ganz unbegründet. Der Schnapskuchen schmeckte wider Erwarten sehr gut. Ich gebe zu, daß ich das so nicht erwartet hatte, weil ich dachte, daß er zu schnapslastig wäre. Unverhofft kommt oft!

Das waren die Zutaten für den beschwipsten Orangenkuchen:

3 mittelgroße Orangen aus Likör-Ansatz
125 g Butterschmalz
125 g Zucker
3 Eier (Größe M)
170 g Mehl (405-er oder 2/3 405-er und 1/3 Dinkelmehl)
1 Pckg. Vanillezucker
½ TL gem. Zimt
¼ TL gem. Sternanis
1 Prise Himalaya-Salz
½ Pckg. Backpulver
etwas Fett und Mehl für die Backform (Kastenform 25 cm)
etwas Puderzucker zum Bestreuen des fertigen Kuchens

Das Butterschmalz mit den Eiern und dem Zucker cremig rühren. Die Gewürze zugeben, dann das mit Backpulver vermischte Mehl kurz unterrühren. Die beschwipsten Orangenstückchen mit dem Löffel unterrühren. Die Backform ausfetten, mit Mehl auskleiden. Den Kuchenteig hineingeben, glattstreichen und in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen schieben. Den Kuchen für ca. 40 Minuten bei 180 Grad auf mittlerer Schiene backen, evtl. mit Alufolie abdecken falls der Teig vorschnell zu dunkel wird. Dann den Herd abschalten und noch ca. 15-30 Minuten nachbacken lassen, Stäbchenprobe machen. Den Kuchen auskühlen lassen. Am besten ca. 2 Tage in einer Folientüte verpackt in einem kühlen Raum gut durchziehen lassen, dann entfaltet er sein ganzes Aroma. Köstlich!


Beschwipster Orangenkuchen

Köstlich!
Aber nix für Kinder oder Alkoholiker.

Der Kuchen ist schnell gemacht, der Teig schmeckt kräftiger als ein einfacher Rührkuchen und herrlich orangig. Die leichte "Alkoholfahne" läßt die Zutaten sofort erkennen, ist aber wohl proportioniert, schmeckt also nicht übermäßig nach Schnaps, unterstützt jedoch sehr gut den sonst recht einfachen Teig. Somit hatte ich meine "Schnapsfrüchte" verarbeitet und uns allen hat es sehr gut geschmeckt. 

Also bis bald
Eure Petra K.