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Donnerstag, 22. Juni 2017

Riesenlibelle gesichtet

Ich gebe zu, daß ich im ersten Moment ganz schön erschrocken war, als ich an der Hauswand dieses Riesenmonstrum von Libelle gesehen hatte. Wahrscheinlich wollte sie sich nur etwas ausruhen und bei näherer Betrachtung fand ich sie einfach nur faszinierend. So eine große Libelle hatte ich hier noch nie vorher gesehen, geschätzte 12-13 Centimeter groß war das Tier auf alle Fälle, die üblichen Libellen sind hier ca. 5-7 Centimeter groß, also ungefähr nur halb so groß wie diese Riesenlibelle.


Riesenlibelle an unserer Hauswand

Ich hab mal etwas recherchiert und fand heraus, daß es wohl das Weibchen einer großen Königslibelle sein könnte. Sicher bin ich mir aber nicht, weil auch die Weibchen lt. Wikipedia einen kleinen Blauansatz im vorderen Bereich des Hinterteiles haben müßten. Davon sehe ich bei unserer Riesenlibelle so gar nichts, nur ein kräftiges Grün und das Hinterteil in Dunkelbraun. 

Vielleicht hat ja von meinen Lesern jemand eine Ahnung von Libellen. Würde mich schon sehr interessieren, denn sie ist wunderschön und sooo riesig, daß man glaubt, bei Jurassic Park angekommen zu sein.  

In ganz ganz früheren Zeiten gab es ja einen viel höheren Anteil von CO2 und die Tiere und Pflanzen waren um ein Vielfaches größer, die Pflanzen viel ertragreicher als in heutiger Zeit. Ist das der Grund, warum man so einen Wirbel um das CO2 macht? Weil man nicht will, daß Tiere und Pflanzen größer werden und schon gar keine Hungersnöte mehr vorherrschen? Wundern würde es mich nicht, denn wer die Nahrung beherrscht, beherrscht die Menschen...

Also bis bald
Eure Petra K.


Dienstag, 20. Juni 2017

Das Pfennigkraut

Schon seit dem Frühjahr hab ich ein Pflänzlein beobachtet, wo ich wiedermal nicht wußte, was es ist. Und wie ich es dann immer mache, hab ich es wachsen lassen, in der Hoffnung, daß es dann irgendwann blüht und ich anhand der Blütenfarbe im Internet suchen kann, was es denn wohl für eine Pflanze ist. Genauso hat es auch wieder funktioniert. Ich hatte das Pfennigkraut gefunden.


Pfennigkraut

 
blühendes Pfennigkraut

Es ist ein essbares Wildkraut, schmeckt leicht säuerlich, wenn auch etwas derb in der Konsistenz aber besser, als manch anderes Wildkraut. 

Hier gibt es weitere Infos zum Pfennigkraut als Heilmittel:

Und wiedermal hab ich ein Kräutlein gefunden, das ich bisher nicht kannte. Wieder was dazu gelernt!

Also bis bald
Eure Petra K.



Freitag, 16. Juni 2017

Wühlmäuse? - Holunderblätter-Jauche hilft

Ich habe keine Ahnung, was sich die Schöpfung dabei gedacht hat, als sie die Wühlmäuse erschaffen hat. Es muß wohl eine Art geistiger Umnachtung gewesen sein. Kann natürlich auch sein, daß diese "Gartenstreßfaktoren" als Ersatz für die sieben Plagen aus der Bibel vorgesehen waren. Für die Gärtner sind sie allemal eine Plage. Diese kleinen Biester haben ihre eigenen Ansichten zur Gartengestaltung. Einsinkende Gärtner sind wohl der Wühlmäuse höchster Spaßfaktor, Berg- und Tal-Landschaften muß für die wie Achterbahnfahren sein.

Nein, so geht das nicht. Das geht eindeutig zu weit. Jeden Tag durch den Garten wandeln und dabei festzustellen, daß wieder ein paar schöne Blumen abgenagt sind, Bäume und Sträucher welk werden und überall Löcher zu finden sind. Da muß es doch was geben, was die Störenfriede vertreibt.

Vieles gibt es zu kaufen und Vieles wird versprochen, daß es hilft. Oft hilft es nur den Herstellern, die Kassen klingeln zu lassen. Los wird man die Wühlmäuse trotzdem nicht, nur das Geld ist man losgeworden.

Es heißt immer: Gegen alles ist ein Kraut gewachsen.

Ich hab jetzt mal den Test mit Holunderblätter-Jauche gemacht und er war erfolgreich. Keine Wühlmäuse mehr weit und breit im Garten. Keine neuen Löcher in der Erde. Ein dreifach Hoch dem Holunder. Aus Blüten und Beeren hab ich ja schon so manche Schleckerei gemacht. Jetzt kann ich auch noch die Blätter des Holunders nutzbringend verwenden. Ich bin begeistert!

Das sind die Zutaten für die Holunderblätter-Jauche:

10-Liter-Eimer voll frische Holunderblätter
mit Regenwasser auffüllen

Den Sud zudecken. Je nach Witterung braucht es ein paar Tage, bis die Blätter vergoren sind. Jeden Tag einmal umrühren. Wenn es nicht mehr schäumt, ist die Jauche fertig und einsatzbereit.
Ich nehme einen kleinen alten Topf, schöpfe je nach Größe des Wühlmausloches etwas Jauche heraus (ca. 300 ml), lasse es unverdünnt in das Loch laufen. Mit ein paar vergorenen Blättern verstopfe ich das Loch.


 
Holunderblätter-Jauche

Am Anfang sah es gar nicht nach Erfolg aus. Das zugestopfte Loch wurde zwar nicht wieder aufgewühlt aber die Wühlmaus hatte ein Stück daneben wieder ein neues Loch gegraben. Da muß man wirklich hinterher sein und die Löcher immer wieder mit Jauche und vergorenen Holunderbättern präparieren. Das heißt, daß auch immer wieder frische Jauche angesetzt werden muß. Und das heißt wiederum, daß man ein paar mal die Zeit einplanen muß, bis die Jauche fertig ist.

Jetzt hab ich keine neuen Wühlmauslöcher mehr gesehen. Ruhe im Karton! Die Wühlmäuse konnten den Geruch wahrscheinlich nicht mehr ertragen und sind stiften gegangen. Zusätzlich hilft es auch, wenn man immer mal lautstark durch den Garten trampelt. Das mögen sie nicht, sie fühlen sich dann gestört. Mir solls recht sein. Wer eine Katze hat, sollte diese ruhig mit in den Garten nehmen und sie dort auch mal übernachten lassen, sie wird wissen, was sie zu tun hat.

Ich bin lediglich zweimal in die Holunderblätter gegangen. Gott sei Dank stehen bei uns hier ausreichend Sträucher, denn entlauben wollte ich sie auch nicht. Also von jedem Strauch immer nur ein paar Blätter ernten und vorallem, sich immer beim Strauch bedanken, daß er uns die Blätter zur Verfügung stellt, denn der Holunder ist ein magischer Strauch. Mein absolutes Idol, Wolf-Dieter Storl, hat so herrliche Geschichten dazu. Ich könnte ihm stundenlang zuhören. Gott beschütze ihn...

Hier ein Video zum Holunder mit Wolf-Dieter Storl:
https://www.youtube.com/watch?v=oqR81mtW5Xo&html5=1


Also bis bald
Eure Petra K.



Mittwoch, 14. Juni 2017

Ein Juni-Blumengruß

eine kleine rosa Rose,
einst ein Valentinsgeschenk,
jetzt wächst sie im Garten


der Gartensalbei kommt auch jedes Jahr wieder


punktierter Gilbweiderich,
ein schöner gelber Farbtupfer


weiße Glockenblumen


die Dreimasterblume,
einst vermutlich durch Samenflug bei uns gelandet,
sie ist herrlich unkompliziert


der Bocksbart hat wunderbar grazile Samenstände


der blaue Storchschnabel hat mir schon immer gefallen


die Heckenrosen blühen


die letzte Pfingstrose für dieses Jahr


blaue Glockenblumen


türkischer Riesenmohn,
er hat wohl das kräftigste Rot in unserem Garten


seit vielen Jahren hat auch die Frühlingsiris wieder geblüht


die rot blühende Akazie hangelt sich über das Gartentor

Was wäre ein Garten ohne Blumen?

Also bis bald
Eure Petra K.

Montag, 12. Juni 2017

WidZs Nr. 6 - Werden so Tarifverträge ausgehebelt?

Was in der Zeitung steht, kann mitunter einen absoluten Aha-Effekt hervorbringen. Man kann entweder darüber schmunzeln oder sich furchtbar darüber aufregen. Weder ersteres, noch letzteres wird etwas am System ändern aber es ist allemal gut dafür, daß den " noch Schlafenden" die Augen aufgehen und sie sich fragen, was denn hier eigentlich los ist.

Am letzten Wochenende hab ich mal so spaßenshalber die Stellenanzeigen überflogen. Lohnt sich ja eigentlich nicht, denn meist führt das nur zu der Einsicht, daß nicht in jeder Tüte, wo Arbeit draufsteht, auch ein akzeptabler Lohn drin steckt. Ist ja eigentlich nichts Neues, immer die selben Anzeigen und wer niemanden für seine Arbeit kriegt oder wo eine überdimensionale Fluktuation an der Tagesordnung ist, der zahlt entweder schlecht oder es ist einfach eine Arbeit, die kein Mensch haben muß (und meist auch gar nicht gebraucht wird), aus welchen Gründen auch immer.

Bei meinem "Studium" über die Anzeigen bin ich bei einem Stellenangebot des Cottbuser Landgerichts hängengeblieben. Dort wurde ein Servicemitarbeiter/in gesucht.

Nanu? Was ist denn das jetzt? Seit wann gibt es in Gerichten Servicemitarbeiter? Bisher hat man meist nur von Tarifbeschäftigten gehört (was ja auch schon ein Unternehmensbegriff ist und nichts mit einem staatlichen Gericht zu tun hat, denn da werden die Beamten vom Staat bezahlt). Und gaaanz früher gab es sogar mal Beamte mit Bestallungsurkunde. Vorbei der Mai!

Jetzt geht man noch einen Schritt weiter. Jetzt gibt es Servicemitarbeiter.

Nun kann man nur spekulieren, wie das intern gehandhabt wird. Ist jetzt die Zeit vorbei, wo man nach Beamten-Tarif (Besoldungsgruppe) bezahlt wurde? Muß ein Servicemitarbeiter überhaupt nach Tarif bezahlt werden? Ich hege da arge Zweifel dran, das ist aber nur meine Meinung aber man kann sich ja mal so seine Gedanken darüber machen. Wundern würde es mich nicht. Heutzutage ist es doch üblich geworden, am Personal zu sparen. Da wird ausgelagert, was kostenintensive Arbeitsplätze sind und der kleine Mann hat die Wahl, das in Kauf zu nehmen, das geringere Gehalt als Chance, daß er überhaupt Arbeit hat, mitzunehmen oder er kann gehen. Es ist doch den meisten Arbeitgebern absolut egal, wie der kleine Mann zurecht kommt, nur der Profit ist entscheidend! Und der wird geschmälert, wenn man die Leute ordentlich bezahlen würde. Aber solange es die Leute mitmachen, sie den Kühlschrank noch füllen können und einmal im Jahr in Urlaub fahren können, ist doch die Welt in Ordnung, oder? Und Servicemitarbeiterin klingt doch immer noch besser, als Gerichtstippse, oder?

Alles schick, alles gut! Wobei mir grade einfällt, daß Servicemitarbeiter auch der Portier oder die Reinigungskraft sein könnte. Nichts gegen diese Berufe, wo wären wir, wenn es diese nicht gäbe? Aber es ist so herrlich offenkundig, wo die Reise hingeht. Und das Schönste daran ist, daß man die Wahl hat, in das Boot einzusteigen und mitzufahren oder einfach am Ufer stehenzubleiben und den Hamsterrädlern nachzuwinken.



Was schreiben die da? Servicegeschäftsstelle in Rechtssachen. Ich lach mich schlapp...

Die gehören dann nicht mehr zum Gericht, sondern zur Servicegeschäftsstelle. Tarifvertrag adé!

Habt Ihr eigentlich gewußt, daß Service vom lateinischen Name: Servitium = Sklavendienst abstammt? Man könnte dies auch als Ort des Sklavenhandels betiteln.

Ein ham´mer noch. Habt Ihr´s gelesen?: rechtsuchendes Publikum... Der Brüller schlechthin! Public viewing... das bekommt jetzt eine ganz neue Bedeutung. Und rechtsuchend ist doch zumindest schon mal ehrlicher, als Recht zu bekommen, wenn man Recht hat, denn das wurde auch schon "ausgelagert".
Rechtsuchendes Publikum - Draußen steht Gericht und drinnen ist Augsburger Puppenkiste...

Hauptsache, das Geld fließt...Diese Rechten aber auch überall...

Letztendlich wird in den Gerichten nur das umgesetzt, was Inhalt des Lissabon-Vertrages ist. Näheres dazu hier:
http://recentr.com/2013/07/15/der-gewahrleistungsstaat-von-lissabon-und-die-privatisierung-von-polizei-und-justiz/


Also bis bald
Eure Petra K.

Die studierenden Juristen werden ausgebildet, um eine Funktion zu erfüllen -
nicht, um alles zu verstehen
(Verfasser unbekannt)



Sonntag, 11. Juni 2017

Holunderblüten-Likör angesetzt

Die Holunderblüten haben es mir echt angetan, diese Zartheit, dieser Duft, einfach herrlich. Und scheinbar stehe ich mit dieser Meinung nicht allein da, denn ein Bekannter von uns fragte vor Kurzem, ob ich wohl mal von den Blüten einen Likör ansetzen könnte.

Zeit für ein neues Experiment. Jetzt wird Holunderblüten-Likör gemacht.

Das sind die Zutaten für unseren Holunderblüten-Likör:

ca. 8 bis 10 Blütendolden (mittel bis groß)
250 g Zucker
12 Pckg. Vanillezucker
1 EL Zitronensäuregranulat
1 Prise gem. Sternanis
1 Prise gem. Zimt
2 L Doppelkorn (38%) oder weißer Rum

Die Blütendolden bis knapp unter den Blütenblättchen abschneiden, damit das Grüne nicht mit in den Ansatz kommt. Die Blüten in ein großes verschließbares Gefäß geben (ich hatte ein 3 Liter-Glas), den Zucker und die Gewürze dazu geben, das Glas verschließen und ca. 8 bis 10 Tage ziehen lassen, dabei täglich einmal schütteln. Das Glas dabei nicht öffnen, damit sich das herrliche Aroma nicht verflüchtigt. Nach dieser Zeit den Ansatz durch ein Tuch abfiltern, in schöne Flaschen umfüllen, Etikett ran und nochmals ca. 8 Wochen nachreifen lassen. Er wird mit der Zeit immer harmonischer.


Holunderblüten für den Likör


angesetzter Holunderblüten-Likör

Zum Wohlsein!

Nun muß ich mich noch etwas in Geduld üben bis der Likör seinen besten Geschmack entwickelt hat.
Dieser Likör ist ganz sicher ein schönes Geschenk oder auch ein willkommenes Mitbringsel für gute Freunde. 

Also bis bald
Eure Petra K.


Donnerstag, 8. Juni 2017

Schnecken? - Mit Zapfen mulchen

Da hab ich doch neulich mal eine seltsame Entdeckung gemacht. Seit wir im Garten kein Wasser mehr haben, bin ich ja eher auf den Beobachterposten abgestellt worden. Nur noch wenige Pflanzen können bei uns wachsen. Grade mal so viele, wie ich Wasser habe, was ich regelrecht tropfenweise zusammenklaube. Na ja, für ein paar Kürbis- und Gurkenpflanzen reicht es vielleicht aber dann hört es auch schon auf.

Kompost fällt ja auch von Küchenresten an. Und auf diesem Kompost hatte ich ein paar Kürbissamen vom letzten Jahr gesteckt. Und tatsächlich wollten die auch wachsen, obwohl ich vermutete, daß die nimmersatten Schnecken diese kleinen Pflänzchen als willkommenes Schmankerl betrachten werden.

Ich habe auch nach dem letzten Regen ein paar wenige Schnecken auf der Komposterde gesehen, sie hingen aber nicht an den zwei Pflänzchen dran. Was ich bisher gar nicht so beachtet hatte, war, daß auch ein paar Zapfen auf dem Kompost lagen, gerade eben neben den Pflänzchen. Die Schnecken hielten sich in gebührendem Abstand. Nanu? Wie das?

Zeit für ein neues Experiment, dachte ich mir. Ich hatte noch ein paar Kürbis- und Gurkenkerne in Pflanzringe gesteckt, in der Hoffnung, daß die Wühlmäuse da nicht so schnell dran kommen. Die Schnecken wollten bereits dieses Terrain in Besitz nehmen und ich habe mich gefragt, warum sie auf dem Kompost die Pflanzen nicht fressen, aber in den Pflanzringen schon zuschlugen. Ich hab das auf die Zapfen zurückgeführt, die auf dem Kompost, aber nicht in den Pflanzringen lagen.
Die Oberfläche von Zapfen ist sehr grob, wahrscheinlich zu grob, um als Schnecke ungehindert darüber schlingern zu können.

Also hab ich mal die Pflanzringe mit Zapfen gemulcht und täglich beobachtet, ob die Schnecken die Pflanzen über Nacht angefressen haben. Nix! Ruhe im Pflanzring! Ich habe keine Schnecke wieder gesehen und auch keine neuen Fraßstellen.

Ich weiß ja nicht, ob ich jetzt eine bahnbrechende Entdeckung gemacht habe oder nur noch nichts davon gehört habe, daß es so funktioniert. Wichtig ist, es funktioniert. Und das Beste daran ist, daß die Zapfen absolut kostenfrei sind. Sie liegen überall im Wald herum. Ich hab sie immer gesammelt, weil ich sie zum Anfeuern des Ofens mit benutzt habe, damit schnell ordentliche Glut wird. Da reicht ja schon ein oder zwei Handvoll. Wie es aber aussieht, hab ich jetzt noch ein weiteres Anwendungsgebiet für die Zapfen, nämlich die Pflanzen von Schnecken frei zu halten. Auf größeren Beeten wird es vielleicht schwieriger sein, mit Zapfen zu mulchen, weil man ja doch jede Menge braucht. Aber wer Zeit und Muße hat, Zapfen zu sammeln, der wird mit Schneckenfrei belohnt werden. Ich hoffe nur, daß dies auch auf längere Zeit wirkt. Ich werde es weiter beobachten.


mit Zapfen gemulchte Kürbispflanzen


mit Zapfen gemulchte Gurkenpflanzen

Probiert es aus!

Also bis bald
Eure Petra K.

Nachtrag 16.06.2017:
Ich hab mir grade überlegt, daß man ja auch rings um die Gartenfläche herum einen Wall aus Zapfen legen könnte. Das müßte demnach ausreichen, daß von außen keine neuen Schnecken mehr in den Garten kommen. Dann müßte man nur noch die Schnecken absammeln, die sich im Garten einst versteckt haben. So nach und nach sollte sich dann das Schneckenproblem erledigt haben. Ich habe übrigens seit meinem Experiment immer noch keine Schnecken wieder gesehen.



Dienstag, 6. Juni 2017

WidZs Nr. 5 - Was in der Zeitung steht - Thema Rasenmähen

Manchmal kommt man wahrlich nicht umhin, zu glauben, daß man hier im falschen Film oder zumindest in einem großen Kasperletheater ist. Bloß gut, daß man da nur Zuschauer und kein mitwirkender Schauspieler ist, man könnte dann zu der Erkenntnis kommen, daß die doch alle irgendwie ein Brett vorm Kopf haben müssen, oder?

Es geht um das Thema Rasenmähen.

Sobald der Schnee geschmolzen ist, der Rasen noch keine 3 Centimeter gewachsen ist, da bricht er aus - der Rasenmähervirus - wie ich ihn inzwischen so treffend bezeichne. Was für ein Wahnsinn!

Die Grünflächen müssen dem deutschen Ordnungssinn entsprechen. Jedes noch so kleine "Unkraut" muss weg.

Das schizophrene daran ist, daß sich die Leute beklagen, daß es kaum noch Bienen gibt, jammern, wo das noch hinführen soll, wenn nichts mehr wie früher bestäubt wird. Kein Obst, kein Gemüse (wenn man es denn zur Freude der Bienen blühen läßt), kein Honig. Sagt es und holt fünf Minuten später den Rasenmäher aus dem Schuppen. Vollkommen beknackt!

Ganz anders in unserem Garten (oder was davon noch übrig ist). Da wimmelt es nur so von Bienen und Hummeln. Eine der ersten Pflanzen im Garten sind die kleinen roten Taubnesseln. Ein Kommen und Gehen (oder fliegen) kann man dann beobachten. Man hat den Eindruck, als ob die Tierchen wie betäubt sind von dem großen Angebot an Nektar.

Nicht so beim typischen "Rasenmäher-Deutschen". Da muß alles weg. Vollkommen degeneriert. Jammern, und das, was es ändern könnte, vernichten sie. Gibt man da mal so einen kleinen Nadelpiekser, damit sie Gelegenheit bekommen, über ihr Werk nachzudenken, dann wird abgeblockt und das Thema gewechselt. Man kann sich ja schließlich vom Nachbarn nicht nachreden lassen, wie "liederlich" der Garten aussieht. Hilfe, die Samen könnten ja über den Zaun fliegen.

Sogar der NABU hat nun mal klare Worte gesprochen und sich an unser Rathaus gewandt, weil es einen massiven Artenrückgang gibt. Grund: Das viele Rasenmähen.
Unsere Bürgermeisterin hatte da auch vollstes Verständnis, sie hat den NABU beruhigt und in Aussicht gestellt, das Mähen einzuschränken. Sogar bis in die Zeitung hat es diese Schlagzeile geschafft:
 

Hau, die Bürgermeisterin hat gesprochen, in der Pfingstausgabe des Märkischen Boten steht es schwarz auf weiß.

Und was hat mich heute Morgen aufgeweckt? Die Stadtbrigade mit Rasenmäher und Rasentrimmer!
Ein ohrenbetäubender Lärm schon den ganzen Tag. Jedes noch so kleine blühende Kräutlein wurde wieder der Vernichtung preis gegeben. Vorbei, die Bienen und Hummeln müssen wieder fasten.

Und da beklagen sich die Imker, daß jedes Jahr immer mehr Bienenvölkern durch Milben der Garaus gemacht wird. Meiner Meinung nach hätten die Milben in gesunden Völkern überhaupt keine Chance. Aber wenn die Bienen schon das ganze Jahr über, mangels guter Nahrung, geschwächt werden, wie sollen sie dann den Winter überstehen (mit Zuckerlösung von raffiniertem Zucker)?! Diese Schuld haben sich eindeutig die Rasenmäher-Deutschen zuzuschreiben. Übernehmen diese dann auch die Verantwortung, wenn es kein deutsches Obst etc. mehr gibt? Sind wir dann gezwungen, Neuseeland-Äpfel zu kaufen, weil man dort intelligenter ist? Ach ja, da kommt ja Mehrwertsteuer ins hiesige "Staats"säckerl...

Denkt mal drüber nach!

Also bis bald
Eure Petra K.


Sonntag, 4. Juni 2017

Rosenlikör angesetzt

Zufällig hab ich vor ein paar Tagen mal gelesen, daß man aus den Blütenblättern der Rosen einen Likör machen kann. Na, das klingt doch nach purem Luxus, das muß ich ausprobieren. Ein einziges Rezept hab ich dazu gefunden und das klang mir doch geschmacklich sehr nach Einfachheit. Wer hier aber öfters mitliest, der weiß, daß ich gerne mit Gewürzen hantiere und so hab ich mich mal an einem Rosenlikör nach hauseigenem Geschmack probiert.

Doch zunächst bin ich Rosenblütenblätter sammeln gegangen, denn da braucht man schon eine ganze Menge. Ich habe das Glück, daß bei uns in der Nähe die wunderbaren Kartoffelrosen wachsen. Es gibt wohl vom Geruch her keine andere Rosenart, die so stark duftende Blüten hat und dabei völlig anspruchslos ist. Es kommt dazu, daß sie bis in den Herbst hinein neue Blüten bildet, also ein schier unerschöpflicher Fundus. Beim Spazierengehen mach ich mir gern mal eine Blüte ab, um immer wieder daran riechen zu können. Ein himmlischer Duft, ich kann da gar nicht genug davon bekommen.

Ich hab schon überlegt, ob ich mir nicht mal ein Potpourrie von getrockneten Blüten ins Bad stelle, denn die duften auch getrocknet noch sehr intensiv. Man könnte vielleicht auch Rosenöl für die Körperpflege ansetzen. Einfach die Blütenblätter in Öl legen und ein paar Wochen ziehen lassen. Das werd ich ganz bestimmt noch ausprobieren. Aber jetzt war erstmal der Rosenlikör dran.

Das sind die Zutaten für unseren Rosenlikör:

200 g Rosenblütenblätter
200 g Zucker
12 Pckg. Vanillezucker (je 8 Gramm)
1 Prise Sternanis
1 Prise gem. Muskat
½ TL Zitronensäuregranulat
1 geh. EL Vollrohrzucker
1,5 L Doppelkorn (38 %)

Die Rosenblütenblätter zum Trocknen auf einer Zeitung ausbreiten, je nach Temperatur einige Tage trocknen lassen.
Die getrockneten Blüten in ein dunkles, verschließbares Gefäß geben, mit Doppelkorn übergießen, die Gewürze zugeben und vorsichtig vermischen bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Das Gefäß verschließen und 8 Wochen ziehen lassen, dabei einmal wöchentlich das Gefäß etwas schwenken, jedoch dabei das Gefäß verschlossen halten, damit die Aromastoffe im Likör bleiben.
Nach dieser Zeit den Likör durch ein sauberes Tuch abfiltern und in schöne Flaschen umfüllen. Ein hübsches Etikett ran. Fertig.


Blüten der Kartoffelrose
hübsch anzusehen und ein himmlischer Duft 


Rosenblütenblätter zum Trocknen auslegen

 
  Ansatz Rosenblütenlikör

 Und nun heißt es warten

Ich bin mir sicher, daß man mit einem Fläschchen Rosenblütenlikör als Geschenk oder kleines Mitbringsel bei guten Freunden bestimmt gut ankommt und auch ein Hauch von Exklusivität anhaftet. 

Probiert es aus, es ist nicht schwer!

Hier gibt es weitere Infos zur Heilkraft der Rose:

Also bis bald
Eure Petra K.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Käsesalat

So langsam verbrennt hier durch die anhaltende Hitze wieder jegliches Grünkraut. Nix mehr mit Giersch & Co. Alles dürr oder welk. Vorbei der Mai, vorbei die Zeit mit Wildkräutersalat. Schade, aber mit den Jahren gewöhnt man sich daran. Ich kann es eh nicht ändern, was soll´s. Gestern hab ich noch die letzten Reste an frischen Wildkräutern gesammelt, um meinen leckeren Kräutersirup zu machen.

Nun muß der Speiseplan langsam wieder umgestellt werden. Wir haben uns überlegt, wiedermal Käsesalat zu machen.

Das sind die Zutaten für den Käsesalat:

600 g Limburger Käse (oder Romadur)
4 Zwiebeln (kleingeschnitten)
2 Handvoll Schnittlauch
½ TL Chilli
½ TL gem. Kümmel
½ TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 TL Himalaya-Salz
3 EL Kräuteressig
3 EL Sonnenblumenöl
300 ml gereinigtes Wasser

Den Käse in mundgerechte Stücke schneiden. Die klein geschnittene Zwiebel, Pfeffer, Kümmel, Chilli und Schnittlauch zugeben, kurz unterrühren.
Salz, Essig, Wasser und Öl zu einer Vinegrette vermischen, über den Käse gießen und vorsichtig unterrühren. Nochmal nach eigenem Gusto abschmecken und im Kühlschrank ca. 6 - 8 Stunden ziehen lassen. Fertig ist ein leckerer Käsesalat.


kräftiger Käsesalat

Schmeckt sehr gut, ist schnell gemacht
Also bis bald
Eure Petra K.





Sonntag, 28. Mai 2017

Wildblumenstrauß - ein Sonntagsgruß an meine Leser

Gestern hatte sich bei uns Besuch angemeldet und da die Wohnung ohne Blumen so leer aussah, bin ich mal schnell auf die Wiese, um ein paar Farbtupfer zu pflücken. Schon seit Tagen hatten es mir die zarten Glockenblumen angetan, die beim täglichen Spaziergang am Wegesrand standen. Ich dachte, mit ein bisschen Grün drumrum könnte das ein schöner Wildblumenstrauß werden. Und das ist dabei herausgekommen:




 

Glockenblumen, ein paar Gräser, etwas "Unkraut", fertig ist ein schöner Strauß, der mich keinen Cent gekostet hat. Er sieht für meine Begriffe wunderschön aus. Ich liebe dieses zarte Lila der Glockenblumen. Mal sehen, wie lange sie sich in der Vase halten.


Also bis bald
Eure Petra K.

Nachtrag 06.06.2017:
Der Wildblumentrauß hat fast eine ganze Woch durchgehalten. Nicht schlecht,oder?



Samstag, 20. Mai 2017

Mein Arzt - das Pendel?

Schon seit Längerem beschäftige ich mich mit dem Pendeln. Irgendein kluger Kopf sagte uns mal, daß man alles erpendeln kann. Nun gut, ich nehme das mal so hin, ohne eine Garantie dafür zu übernehmen. Was ich allerdings durch die Pendelei alles so erfahren habe, ist gigantisch. Ich will da auch gar nicht weiter ins Detail gehen, es könnte sein, daß sich da so Mancher auf dem Schlips getreten fühlt. Es reicht ja auch, wenn ich es weiß und Wissen ist bekanntlich etwas, was einem niemand nehmen kann.

Um uns in die Pendelei einzuarbeiten, haben wir uns, jeder nach seinem Sternzeichen, das entsprechende Pendel gekauft, die waren auch gar nicht teuer. Entsprechende "Fachliteratur" mußte auch sein. Wir hatten uns für das Buch "Pendel-Welten" aus dem Schirner Verlag entschieden, ein hervorragendes Buch.


 
Buch Pendel-Welten 
 

Mein Jade-Pendel  


Und nun wird bei uns fleißig gependelt. Den Beweis, daß dies nun hochwissenschaftlich wäre, kann ich natürlich nicht erbringen aber ich glaube mal daran und Glaube versetzt bekanntlich Berge.

Neulich hab ich mal meine gesundheitlichen Befindlichkeiten erpendelt. Ich war überrascht.

Für viele gesundheitliche Werte, was z.Bsp. die Vitaminversorgung des Körpers betrifft, muß man, wenn man es labortechnisch messen lassen will, viel Geld bezahlen. Ich will jetzt nicht behaupten, daß eine Laboruntersuchung falsch wäre aber wenn ich auch die Möglichkeit habe, es anderweitig herauszubekommen, was der Körper braucht oder vielleicht auch zu viel hat, dann mach ich doch erstmal die kostenfreie Variante. Stellt sich dann heraus, daß ein gravierender Mangel bestünde, kann man ja immer noch zum Arzt gehen. Aber wer hier öfters mitliest, kennt ja meinen großen Bogen um die Weißkittel....

Lange Rede, kurzer Sinn - bei mir wurden mehrere körperliche Mängel angezeigt:

Natrium: - 45 %
das 6. Chakra hat 55 % Überenergie
Vitamin B 17: - 20 %
Vitamin B 3: - 10 %
Vitamin A: - 35 %
Vitamin B 12: - 5 %
Panthoten-Säure: - 5 %
Vitamin K: - 20 %

Was sagt mir das? Ich habe wohl doch in der Ernährung manches schleifen lassen.

Daß ich einen Natrium-Mangel habe, hätte ich nie erwartet. Wird uns doch immer suggeriert, daß wir viel zu viel Salz essen. Bei mir scheint das nicht der Fall zu sein und dabei würzen wir schon recht kräftig, u.a. auch mit Salz. Das Pendel hat mir dann noch mitgeteilt, daß ich diesen Mangel täglich mit 1 TL Salzsole ausgleichen kann. Na, dann mach ich das doch mal.

Das Defizit von - 5 % bei Pantothensäure und B 12 sehe ich mal nicht so verbissen. Aber - 20 % bei Vitamin B 17 ist da schon ein größerer Wert, da muß ich doch wieder täglich meine 4-5 Aprikosen- oder Pflaumenkerne essen (natürlich nur der innere, weiche Teil der Kerne). Früher hab ich das regelmäßig gemacht, irgendwann hatte ich keine Lust mehr, die Kerne zu knacken. Das Ergebnis dessen hat sich ja jetzt gezeigt.

Was mich am meisten verwundert hat, war das Defizit von - 35 % Vitamin A. Ich hab eben seit letztem Sommer, bevor hier durch die Hitze alles verbrannt ist, keinen Wildkräutersaft mehr getrunken. Da muß und kann ich jetzt aber wieder richtig durchstarten.

Das Pendel hat mir folgende Tipps zur Abwendung der Mängel gegeben:

* Leinsamensprossen
* Hafergrassaft
* Koriander, Edelgamander, Sommerlinde, schwarze Johannisbeere, hundertblättrige Rose, Stiefmütterchen, Schwalbenwurz, Eberesche, Kreuzdorn, Rosmarin, Dill, Sternanis, Banane
* grüne Farben und braunrote Farben
* Atemmeditation
* Edelsteine: Peridot und Schneeflockenobsidian

Na, dann werd ich mich mal damit beschäftigen und irgendwann eine Kontrollpendelung durchführen.

Wie man hier sehen kann, ist die Pendelei sehr vielfältig, aber wenns sche´ macht...

Und noch etwas hat mir das Pendel mitgeteilt:

Mein Typus ist: Optimismus, Freude und Idealismus

Na, da kann doch gar nichts mehr schiefgehen.

Also bis bald
Eure Petra K.



Montag, 15. Mai 2017

Mai - Impressionen 2017

Endlich ist es wärmer draußen. Gestern hab ich zum ersten Mal in diesem Jahr draußen auf der Liege herrlich relaxt. Und was die Natur so zu bieten hat, hab ich auch mit der Kamera eingefangen.


Der Flieder blüht am Waldesrand


So sehen Walnußblüten aus,
hab ich bisher noch nie so wirklich drauf geachtet


Magnolienblüten


Die Kirschen wachsen hier auch wild,
sie schmecken aber ganz köstlich, wenn sie schön rot sind


Mohnblüten,
vorbei die Zeit, wo ich die Klatschmohn-Blätter essen konnte


was das ist, weiß ich noch nicht,
hat da jemand Ahnung davon?
(Auflösung siehe Kommentare)


eine Waldwiese voller


Maiglöckchen


die kleinen Bläulinge finde ich wunderschön


ganz versteckt unterm Carportdach brütet eine Amsel,
sie hat sich durch meine Kamera nicht stören lassen.
Die Schnecke links daneben hat es auch bis unters Dach geschafft

Genießt den Frühling!

Also bis bald
Eure Petra K.