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Schneeflocken

Sonntag, 28. August 2016

Neuer feinster Apfelsirup selbst gemacht

Ich hatte ja schon einmal Apfelsirup aus Fallobst von August-Äpfeln gemacht. Der war nicht schlecht, hat uns auch gut geschmeckt aber das Rezept war "ausbaufähig", denn August-Äpfel haben nun mal keinen besonderen Eigengeschmack. Aber auch an den Gewürzen und der Abseihmethode hab ich etwas gefeilt. Und es hat sich gelohnt, der neue Apfelsirup schmeckt uns ganz klasse.

Das waren die Zutaten für den verbesserten Apfelsirup:

ca. 5 Kilo Bauernäpfel (möglichst rotschalig)
200 - 250 g Zucker (ich hatte halbe halbe Stevia und Kristallzucker)
2 handvoll Pfefferminzstengel
1 Stängel Estragon (ca. 30 cm lang und leicht verzweigt-kurz vor der Blüte)
3 Sternanis ( Ø je ca. 2 cm-grob gemörsert)
ca. 14 Gewürznelken (grob gemörsert)
3 Pimentkörner (grob gemörsert)
3 Prisen Cardamom
1 geh. TL Zimt
1 Prise Muskat
1 geh. EL Zitronensäure
7 Pckg. Vanillezucker (je 8 Gramm)
Wasser (ich hab fast bis zur Apfelmenge mit Wasser aufgefüllt)

Und so hab ich den neuen Apfelsirup zubereitet:

Die Äpfel waschen und etwas klein schneiden, dabei Kerngehäuse und Kerne mit in den Topf geben. Die Pfefferminze und den Estragon auch mit in den Topf geben, mit Wasser auffüllen, aufkochen und ca. 30 - 45 Minuten köcheln lassen, immer mal umrühren, damit am Topfboden nichts anbrennt. Dann von der Herdplatte nehmen und ca. 24 Std. ziehen lassen.
Durch ein großes Tuch (ich nehme da ein älteres Baumwoll-Kopfkissen) abseihen, dabei bitte nicht pressen, so daß der Sud schön klar wird. Das dauert viele Stunden, also Geduld!
Die Gewürze und den Zucker zum Sud geben, aufkochen und ca. 1 Std. leicht köcheln lassen, damit sich die Gewürze richtig entfalten können.
Die Flaschen vorbereiten und den Sirup noch leicht köchelnd durch ein kleines Sieb und einen Filter in die Flaschen gießen, mit Gummistopfen oder je nach Flaschenart mit Twist-Off-Deckel verschließen und auf einem Holzbrettchen auskühlen lassen. Nach dem Erkalten ein Etikett rankleben.

Fertig ist ein sehr guter Apfelsirup, zu dem man gerne auch ganz kleine oder nicht gleichmäßig gewachsene Äpfel verwenden kann, die unseren Vorstellungen vom appetitanregenden, gesunden Apfel vielleicht nicht soooo sehr entsprechen. Da macht es auch nichts, wenn man ein paar unschöne Stellen vom Apfel ausschneidet. Zu Apfelsirup kann man alles verwerten, was da im Garten an Äpfeln anfällt, hauptsache am Baum gereift und gute Gewürze verwendet.

Ich hab es wohl leider versäumt, ein Foto zu machen aber aus dieser Menge an Zutaten sind reichlich 8 Liter Sirup herausgekommen. Wir haben den Rest, der nicht mehr in die Flaschen reinpasste, gleich mal verkostet und für absolut köstlich befunden.


Also bis bald
Eure Petra K.

Der kleine Apfel

Ein kleiner Apfel hing am Baum,
ganz schrumpelig, man sah ihn kaum.
Hätt ich doch nur rote Bäckchen,
dann würd ich sogleich verspeist,
doch Jeder ging nur dran vorbei
und seine Lebensfreude war entzwei.
Einmal wollt er im Rampenlichte stehn,
gelobt ob seiner Schönheit
und von Jedem genußvoll betrachtet sehn.
Doch da kam der Bauer,
pflückt alle Äpfel, ob süß oder sauer.
Die schönen Äpfel landeten im Keller,
so dunkel und feucht,
manche wurden verkauft für ein paar Heller.
Der kleine Schrumpelapfel aber
wurd zu Saft und Sirup gemacht.
Und jeder, der ihn trank,
hat ihn durchs Glase angelacht.
Ihr Schönen und Runden, im Keller da unten,
ihr müsst nun harren, bis man an Euch denkt.
Mich kleinen Apfel aber
hat man sogleich im Kochtopf versenkt.
Jeder, der mich trank, war des Lobes voll.
Ich stand im Rampenlicht
und das war toll.
(Petra K.)


1 Kommentar:

  1. Jetzt hab ich auch den French Apple ausprobieren können.
    Hatte mir ja auch den Apfelsirup bei barfish bestellt.

    Das Rezept hatte ich genau wie von dir angegeben
    gemixt nur mit 12 cl Apfelsaft.

    Also wirklich sehr gut.

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