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Donnerstag, 25. Februar 2016

Butterschmalz - sehr guter Margarine-Ersatz

Als ich heute vormittag das Mittagessen vorbereitet habe, hatte ich wieder die Packung Butterschmalz in der Hand und ich freute mich, was wir doch für ein Glück hatten, Butterschmalz als Margarine-Ersatz gefunden zu haben.

Früher kannte ich Butterschmalz nur, wenn wir die Stollen-Zutaten zum Bäcker gebracht haben, damit er uns die vielen guten Stollen backen kann. War ja zu DDR-Zeiten üblich, daß man selbst alles organisieren mußte, weil der Bäcker gar nicht so viele gute Zutaten bekam, wie er gebraucht hätte, um ein ganzes Dorf mit guten und gehaltvollen Butterstollen zu versorgen. Und jeder hatte da auch so sein spezielles Familienrezept, nach dem der Bäcker die Stollen gebacken hat. Butterschmalz gehörte da dazu. Margarine in Stollen, das wäre ein absolutes No Go gewesen aber weil Butter eben schon immer sehr teuer war, hat man einen Teil durch Butterschmalz ersetzt.

Was man sich mit Margarine antut, kann man hier nachlesen (bitte das PS am Ende beachten!). Da vergeht einem ja alles! Und auch wir wollten uns irgendwann die uns als soooo gesundem Brotaufstrich oder als Koch-und Backzutat angepriesene übliche Margarine nicht mehr antun. Da ist uns unsere Gesundheit zu viel wert. Margarine ist wirklich das Allerletzte, was man sich antun sollte. Auch wenn die Werbung noch so schön und verlockend ist, das Produkt noch so preiswert ist, es ist und bleibt Plastik. Und wenn man das erkannt hat, sucht man nach Alternativen. Wir haben das Butterschmalz als Alternative gefunden und den Unterschied zur Margarine schmeckt man mehr als deutlich heraus.

Butterschmalz ist praktisch konzentrierte Butter ohne Wasser, Milcheiweiß und sonstigen Butterinhalten. Man kann es auch selbst herstellen aber ehrlich gesagt, mach ich mir diese Arbeit nicht. Wenn man Glück hat, bekommt man im Supermarkt das Butterschmalz zu relativ günstigen Preisen, wenn man bedenkt, daß aus 1 Kilo Butter ca. 700 - 800 Gramm Butterschmalz entsteht. Wir haben die 500 Gramm-Packung für ca. 2 Euro gekauft und damit kommen wir doch recht lange hin. Man muß es nicht zwangsläufig im Kühlschrank aufbewahren. Bei uns lagert es in einer Styropor-Kiste auf dem kühlen Nordbalkon und deshalb können wir auch bei entsprechend preisgünstigen Angeboten gleich größere Mengen kaufen.

Es ist reines Fett und damit nicht wirklich figurfreundlich. Aber mit irgendwas muß man ja anbraten und dafür braucht man nun mal etwas Fett. Wenn ich aber schon die Wahl habe, zwischen Chemie und Naturprodukt zu entscheiden, dann entscheide ich mich für Natur. In diesem Fall für Butterschmalz, weil man das auch viel heißer werden lassen kann, als Butter, die bei solch hohen Temperaturen gerne anbrennt und dann nur noch bitter schmeckt.

Ich habe auch den Eindruck, daß Butterschmalz wieder mehr an Bedeutung gewinnt, da die Leute doch immer mehr Wert auf gesunde Ernährung legen und das, was uns durch die Propagandainstitute (sprich Fernsehen & Co.) als gesunde Nahrung verklickert wird, längst in immer stärker werdendem Maße hinterfragt wird und wir Dank Internet nun auch Zugang zu Informationen haben, die man uns gerne vorenthält. Der Mensch ist eben ein Geschäftspartner, mit dem man Geschäfte machen will. Es liegt an uns selbst, das, was man uns erzählt, zu glauben und damit das Geschäft einzugehen oder es zu hinterfragen und damit meist die klügere Variante gewählt zu haben.

Wir lassen uns Kuchen & Co. gut schmecken und genießen den feinen Buttergeschmack von Butterschmalz, der sich so grundlegend von ekliger Margarine unterscheidet. Wer Margarine mag, kann sie ja essen. Wir nicht!

Hier gibt es viele Infos zu Butterschmalz:
https://de.wikipedia.org/wiki/Butterschmalz
http://www.rp-online.de/leben/auto/ratgeber/ghee-gesund-butterschmalz-zum-wohle-der-gesundheit-aid-1.5168517
http://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/butterschmalz

Bis bald
Eure Petra K.

Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, daß Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Krieg: wer die Butter hat, wird frech.
(Kurt Tucholsky 1890 - 1935)

PS (Nachtrag 08.12.2016):
In dem oben verlinkten Beitrag zu Margarine hat das Zentrum der Gesundheit den ehemaligen Text geändert. Einstmals hieß es da, daß Margarine aus Plastik gemacht wird, was ja auch stimmt. Ich weiß nicht, was die für eine Order bekommen haben, das nicht mehr zu erwähnen und deshalb einen ganzen Beitrag textlich zu ändern. Man hätte ja auch den Beitrag löschen können aber den Link noch lassen und den Text einfach ändern, das geht gar nicht! Die Kräfte, die das beauftragt haben, scheinen sehr durchdringende Argumente gehabt zu haben. Na, kennen wir ja alles nur zur Genüge, entweder systemkonform oder die Seite wird abgeschaltet. Der Genozid darf eben nicht in Gefahr geraten. Die Lüge hat die Oberhand. NOCH! Schade nur, daß sich das ZdG davon beeinflussen ließ und die Wahrheit verschwinden ließ. Für mich heißt das: Das ZdG ist nun nicht mehr meine erste Wahl, wenn es um objektive Informationen in Sachen Lebensmittel und Gesundheit geht. Schade, wieder eine Quelle weniger, der man vertrauen darf.

Nachtrag 15.10.2017:
Das Butterschmalz ist neuerdings wahnsinnig teuer geworden. Während wir vor ca. einem Jahr für 500 g noch knapp 3 Euro bezahlt haben, wurde diese Menge vor ein paar Monaten auf 5 Euro hochgezogen und hat sich damit fast verdoppelt. Da wir die offiziell nicht vorhandene Inflation, die jedoch Jeder sehen kann (wenn er sie denn sehen will), nicht bereit sind hinzunehmen, sind wir nun auf Kokosfett umgestiegen.



Sonntag, 21. Februar 2016

Trauermücken mit Migrationshintergrund?

Nein, ich bin kein Rassist. Und ich vertäufle auch nicht diejenigen, die gerne asiatisch, indisch, italienisch, türkischen Döner oder sonstwas essen, dann aber zu PEGIDA fahren. Sollen sie machen, muß jeder selbst wissen, was er tut und was er gerne ißt.

Nein, ich habe ein ganz anderes Problem - Trauermücken - und das in riesiger, schier endloser Population. Und genau das brachte mich auf den Titel dieses Beitrages. Meine Gedanken gingen dahin, daß die Geburtenfreudigkeit bei uns Deutschen ja bekanntermaßen nicht so toll ist, wenn ich auf dem richtigen Stand bin, ist es wohl so um die 1,5 Kinder, die eine deutsche Frau momentan so bekommt. Unsere Kulturbereicherer sind da ganz anders. Diese Frauen sind ständig schwanger und sie scheinen damit nicht mal ein Problem zu haben, die kommen damit klar, haben anscheinend mit den Kleinen Null Streß, die Männer lieben ihren Nachwuchs abgöttisch. Das fällt einfach auf, ohne, daß man es bewerten oder beurteilen muß.

Ich hatte im Spätherbst meine Amaryllisknolle in neue Blumenerde gesetzt. Die Knolle bekommt auch nicht übermäßig Wasser, eher manchmal zu wenig, als zu viel. Und seitdem haben wir jede Menge Trauermücken, die sich in diesem Blumentopf "sauwohl" fühlen und einfach nicht los zu kriegen sind. Und sie fühlen sich nicht nur sehr wohl, sie sorgen tausendfach für Nachwuchs. Und genau das war der Grund, warum ich auf den Gedanken kam, daß es sich nicht um deutsche Trauermücken handeln kann.

Ich hab viel recherchiert, überall gelesen: zu naß, kann aber nicht sein, denn es ist nicht zu naß. Die haben sich wahrscheinlich inzwischen so angepaßt, daß sie sich auch in trockener Erde wohl fühlen und ständig an Trauermückensex denken.

Irgendwann kam eine Nachricht, daß man mit Streichhölzern Abhilfe schaffen kann, weil wohl der Schwefel die Nachzucht stoppt. Jedem, der das probieren will, dem sei gesagt: Kannst es lassen, das interessiert die kleinen Aufdringlinge nicht die Bohne. Die poppen weiter, was das Zeug hält.

Ich bin nun doch wieder zu meinen Gelbstickern übergegangen, wo ich glaubte, daß die teurer sind, als Streichhölzer und deshalb nur die zweite Wahl in Bezug auf mein Haushaltbudget sind. Ich habe jetzt zum dritten Mal den Topf mit Streichhölzern ausgesteckt und trotzdem brauche ich zusätzlich die Gelbsticker, weil die kleinen Biester sonst schon früh zum Frühstück zur Stelle sind und gleich mal den Kaffee kosten. Daß sie dabei drauf gehen, spielt für die scheinbar keine Rolle. Na ja, sie haben ja auch im Vorfeld schon tausendfach für Nachwuchs gesorgt. Es wird zwar jetzt so langsam weniger aber sie sind immer noch da. Jede Woche einen vollen Gelbsticker. Das ist doch nicht normal. Ich hab mal gelesen, daß man sich die gleich mit der Erde mit kauft. Toll! Und wie krieg ich die nun endgültig wieder los? Hat jemand eine Ahnung oder einen guten Tipp, den er aber bitteschön nicht nur irgendwo gelesen, sondern erfolgreich ausprobiert hat? Ich bin mit meinem Latein am Ende.

 Gelbsticker gegen Trauermücken
Ein regelrechter Friedhof und trotzdem kein Ende in Sicht


Streichhölzer sollen angeblich helfen
Meine Erfahrung: Sie helfen nicht!

Und was hilft nun wirklich?

Eure Petra K.
Jede Hütte hat ihre Mücke
(lateinamerikanisches Sprichwort)




Dienstag, 16. Februar 2016

Fladenbrot wider Willen

Es gibt Tage, da hat man das Gefühl, daß wirklich alles schief läuft. Zumindest scheint es so. In Wirklichkeit kommt man im Ergebnis dessen meist zu der Einsicht: Wieder was gelernt!

Schon oft hatten wir uns vorgenommen, einmal Fladenbrot zu backen. Sei es um der Erkenntnis willen, daß es ja auch mal Zeiten geben kann, wo kein E-Herd genutzt werden kann, weil es keinen Strom gibt oder einfach, um zu sehen, ob man auch auf einer Herdplatte im E-Fall ein Brot zaubern kann.

Oft darüber nachgedacht aber nie wirklich praktiziert. Aber das Universum vergißt bekanntlich nichts, was man irgendwann einmal gedacht hat. Das Thema hatte ich ja hier bereits angerissen.
Gestern nun hatte das Universum Nägel mit Köpfen gemacht. Wir sollten nun endlich einmal das längst vorgenommene Fladenbrot ausprobieren. Es geschah aus unserer Sicht wider Willen aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen und hat auch ganz ordentlich geschmeckt.

Ich weiß nicht, was es war, ob es an der Hefe lag, die vielleicht schon zu alt war oder ob einfach die Mondphase nicht stimmte, ist auch egal. Der eingerührte Brotteig  ging nicht auf, obwohl ich ihn genau wie immer zusammengerührt hatte und auch genau wie immer auf dem Fensterbrett über der Heizung zum Aufgehen gestellt hatte. Nach fünf Stunden Gehzeit absolut keine Veränderung, es war zum Haare ausraufen! Andere Leute hätten vielleicht den Teig in den Müll geworfen und wären zum Bäcker gegangen.
Wir aber nicht! Bei uns wird überlegt, was man da vielleicht noch draus machen könnte. Die Zutaten hatten ja schließlich auch irgendwann einmal Geld gekostet, also mußt was daraus gemacht werden. Und was haben wir draus gemacht? Fladenbrote!

Den Teig einfach flach gedrückt, den Herd auf 170 Grad vorgeheizt, einen kleinen Topf mit Wasser in die Backröhre gestellt, Backpapier auf das Backblech, drauf mit dem "Fladenteig", rein in die Röhre und nach 15 Minuten hatten wir schöne knusprige Fladenbrote, die innen schön weich waren. Zum Abendessen einfach aufgeschnitten, Butter und Käse drauf. Fertig, und satt geworden!

Und nun wissen wir, wie man Fladenbrot macht und wir haben unser Versprechen, es irgendwann einmal auszuprobieren, eingehalten. Das Universum wird zufrieden damit sein, denke ich, und uns hat es sehr gut geschmeckt. Es gab da keinen Schnickschnack auf den Fladen, weil es ja auch gar nicht geplant war. Also nichts mit Olivenöl, Kümmel & Co. Einfach ganz normaler Weißbrotteig. Ist mal was Anderes und wir sind um eine Erfahrung reicher.

Fladenbrot
Nicht geplant gewesen aber sehr gut geworden

Guten Appetit!

Eure Petra K.
Brot essen ist keine Kunst, aber Brot backen
(deutsches Sprichwort)


Nachtrag 17.02.2016:
Die Fladenbrote lassen sich auch ganz gut aufbacken. Gerade getestet. Von beiden Seiten naß machen, drauf auf den Toaster. Schmeckt fast wie frisch.


Sonntag, 14. Februar 2016

Valentinstag

Ich wünsche allen einen








Eure Petra K.
  Makabre Dialektik. – Daß die erste Silbe des wichtigen deutschen Wortes "sauber" ausgerechnet "sau" lauten muß! Ähnlich abgründige Beziehungen bestehen zwischen "sterben" und "erben", "treue" und "reue", "hoden" und "oden", "heiter" und "eiter", "werde" und "erde". Es ist zum Karl-Valentin-werden!


© Prof. Dr. phil. habil. Rainer Kohlmayer
(*1940), Professor für Interkulturelle Germanistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Herausgeber der Zeitschrift »Die Schnake«, Autor und Übersetzer von Theaterstücken
Quelle: »Die Schnake« Ausgaben 15+16


Montag, 8. Februar 2016

Chili sin carne

Appetit auf Chili con carne und kein Hackfleisch im Haus? Oder einfach die Frage, ob man Chili con carne nicht auch vegetarisch machen kann? Oder noch einfacher, man will oder kann sich das teure Fleisch nicht leisten?

Egal. Es wird bei uns wohl von allem ein bisschen gewesen sein, daß auf unserem Tisch heute zum ersten Mal Chili ohne Fleisch stand (sin carne). Und siehe da, auch das schmeckt ganz gut, es geht schnell und ist sehr preiswert.

Ja, ich gebe es zu, daß ich nicht so ganz meinen Grundsätzen treu geblieben bin und anstelle von frischen Zutaten auf Dosenbohnen und eine Würzmischung zurückgegriffen habe. Hing auch damit zusammen, daß wir mal wieder unsere Vorräte gecheckt hatten und da einiges weg mußte. Wir wollen ja für den Fall eines Umzuges unser Lager ausgeräumt haben und schon dieser Gedanke treibt mir Schweißperlen auf die Stirn.

Das waren unsere Zutaten für das Chili sin carne:

2 Dosen rote Kidneybohnen a 255 Gramm
80 g BIO-Reiswaffeln
1 Packung Würzmischung Chilli con carne
1 kl. Zwiebel
etwas Öl zum Anbraten der Zwiebel
ca. 500 ml Wasser (Bohnensud kann mit verwendet werden)

Und so haben wir das Chili sin carne hergestellt:

Die Reiswaffeln fein zerbröseln, evtl. mit einem Holzquirl feiner zerstampfen. In einen Topf etwas Öl geben, die klein geschnittene Zwiebel hinzufügen und glasig andünsten. Die Bohnen in einem Sieb abtropfen lassen, die Brühe dabei auffangen. Die Bohnen zu den angebratenen Zwiebeln geben und unter Rühren kurz dünsten. Die Würzmischung mit der kalten Bohnenbrühe/Wasser anrühren und zu den Bohnen geben, unter Rühren aufkochen lassen. Die Reiswaffelkrümel dazu geben. Das Ganze ca. 30 - 45 Minuten ziehen lassen. Noch mal abschmecken. Wenn die Konsistenz noch etwas zu dick sein sollte, einfach etwas Wasser dazugießen, nochmal aufkochen lassen, fertig! Die Menge ist auf alle Fälle für 4 Personen ausreichend.
Als Beilage gab es bei uns gekochten Reis.



vegetarisches Chili
Schnell, einfach, sehr preiswert

Guten Appetit!

Eure Petra K.
Es ist wie in der Pflanzenwelt, halb vertrocknete Menschen
würzen gelegentlich noch recht scharf
Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor)


Dienstag, 2. Februar 2016

Gedanken schaffen Materie

Gedanken schaffen Materie
von Petra K.

Was werden wir nicht ständig damit belatschert, daß wir uns positive Gedanken machen sollen, und plötzlich, hoppla hopp, ist alles gut.

Alles Quatsch, kann ich da nur sagen.

Ihr seid der Meinung, das stimmt nicht, daß das alles Quatsch ist? Dann geb´ ich Euch mal ein paar Beispiele. Da heißt es zum Beispiel:

* Ich fühle mich gut –
Kann ich ja mal behaupten, wenn wieder mal alles schief zu gehen scheint! Wenn ich mal wieder Hexenschuß habe und nicht weiß, wie ich die Socken anziehen oder das Klopapier zum Hintern bringen soll.

* Das macht mir Spaß –
Natürlich, alles um mich herum bricht grad auseinander aber mir macht es Spaß.
Hallo? Bin ich im falschen Film?

* Ein Abend mit Freunden macht Spaß –
Puh, wenn der Abend bloß erst vorbei wäre, die Selbstdarstellungen, die neuesten Errungenschaften, das Gepranze vom letzten Urlaub, nicht auszuhalten!

* Ich mag die Menschen –
Klar doch, jeder geht mir nur noch auf den Geist, alle erwarten was von mir, keinen interessiert´s, wie ich mein Pensum schaffe, für alle soll ich da sein und wer ist für mich da?
Nee, es fällt mir schwer, hier positiv zu denken.

* Ich liebe mich –
Ja doch, ein Blick in den Spiegel zeigt mir den Unterschied vom Idealbild zu dem, was ich da sehe.
Und was ich in der Vergangenheit alles so verbal vom Stapel gelassen habe, war auch nicht immer nur liebenswert. Spielt keine Rolle, alles schick, alles gut? Wohl kaum.

* Schau immer nach vorn, niemals zurück –
Natürlich, vor mir ist Stau, die Läden schließen in einer Stunde und der Kühlschrank ist leer. Beste Voraussetzung, um positiv zu denken.


Sprüche über Sprüche. Und immer schön positiv denken!
Kein Wunder, daß es nicht funktioniert, weil es eben mit Sprüchen nicht getan ist. Weil einem die Realität im Wege steht und wer kommt schon an dieser Realität vorbei?

Und vor allem: Wie kommt man an der Realität vorbei? Realitätsverweigerung ist auch nicht gerade ein Kompliment. Vogel Strauß-Methode schon gar nicht.

So lange stelle ich mir diese Frage schon, wie das mit dem Positiv Denken funktionieren soll. Die Antwort sieht eben anders aus.

Nicht nur die Gedanken, sondern speziell das Visualisieren ist des Rätsels Lösung.

Nicht quatschen oder gedanklich erwarten, daß sich etwas ändert, Du mußt Bilder malen. Nicht auf Papier, sondern in Deinem Kopf! Du mußt es sehen, wie Du es haben willst!

Du willst keine Chemtrails? - Dann gehe zu Deinem inneren Auge und stelle Dir einen herrlich blauen Himmel mit weißen Wattebauschwolken vor.
Du hast es mal probiert und es gab danach immer noch Chemtrails am Himmel? Was hast Du erwartet?
Stell Dir ein kleines Kind vor. Wie sind dessen Versuche, das Laufen zu lernen? Wie oft ist es hingefallen, auf den Hintern geplumpst, so manche Schramme geholt. Und was hat dieses kleine Wesen gemacht? Immer wieder aufgestanden ist es. Und plötzlich lief es ohne Probleme.
Das Kind hat immer wieder geübt. So, als ob ihm eine Stimme sagen würde, daß es irgendwann klappen wird. Dieses Kind wurde mit einem tiefsten Vertrauen geboren, es hätte keinen Grund haben können, dieser Stimme nicht zu vertrauen. Und so hat es geübt, bis es geklappt hat.

Hol Dir dieses Bild vom blauen Himmel immer wieder in Erinnerung. Danke dafür, wenn Du einen Tag mit blauem Himmel vorfindest. Sag es dann immer wieder leise vor Dich hin: „So ein schöner blauer Himmel heute“. Genieße diesen Himmel, saug das Blau in Dir auf wie ein Schwamm.
Und wenn er nicht so schön blau ist? Überall Streifen im Schachbrettmuster, mit der Sonne bald vorbei? Dann arbeite Dich zu Deinem inneren Auge und zu diesem wunderschönen blauen Himmel vor. Übe es, diesen Himmel zu sehen, überlagere dieses Bild zu dem, was Du draußen vorfindest.

Behördenpost, wo wieder einmal alles anders dargelegt ist, als es in den Gesetzen, also in deren eigenen vermeintlichen Arbeitsgrundlagen, drin steht? Du weigerst Dich, deren Spielchen zur Abzocke mitzumachen, schreibst unermüdlich, was sie alles falsch machen und erntest dafür nur die Krallen des Systems? -
Gib es auf, Du bekommst von dort kein Recht, weil Du absolut rechtlos gestellt wurdest, weil Du zum Zahlvieh degradiert wurdest.
Wenn Du andere Zeiten und Rechte willst, mußt Du die Zeiten, die Du willst, in Bildern vor Dir sehen. Gestalte diese Bilder. Nur Du kannst sie gestalten, denn Du weißt am besten, was Du willst.
Rufe diese besseren Bilder immer und immer wieder in Dein Bewußtsein. ÜBE! Übe, wie das kleine Kind, was Laufen lernt.

Erinnere Dich an Peter Pan, der anfänglich nur einen leeren Tisch sah, obwohl seine Tischgesellen genüßlich schlemmten. Ein Märchen? Vielleicht ja. Aber steckt nicht in jedem Märchen ein Stückchen Wahrheit? Oder dienten nicht die Märchen schon immer dazu, auf sanftem Weg zu Erkenntnissen zu kommen? Habt den Mut, Euch auf solche Gedankenspiele einzulassen!

Es ist egal, ob es Kräfte gibt, die das Realitätsverweigerung nennen. Schaffe Dir Deine eigene Realität, so, wie Du sie haben willst, so, wie Du sie sehen willst.

Du bist ein energetisches Wesen. Nicht mehr und nicht weniger. Schon in der Bibel steht geschrieben: „Und Gott erschuf den Menschen nach seinem Bild“, oder so ähnlich...
Du bist der Schöpfer Deiner eigenen Realität. Kümmere Dich nicht um das Geschwätz der Anderen. Du bist es, der all das schafft, was um Dich herum passiert. All dem voraus gingen Deine Gedanken. Du hast viele dieser Gedanken aus dem morphogenetischen Feld aufgenommen. Doch Du hast auch die Macht, dieses morphogenetische Feld zu füllen. Fülle es mit Gutem!

Es gibt Kräfte, die Deine Gedanken in bestimmte Richtungen lenken. Und davon „ernähren“ sich diese Kräfte. Je dunkler die Energie, um so reichlicher ist deren Tisch gedeckt.
Je schlechter Du Dich fühlst, um so mehr Energie wird Dir gerade „abgesaugt“, sie haben Hunger, diese dunklen Kräfte und sie sind schier unersättlich. Sieh Dich um, was in der Welt los ist. Diese dunklen Kräfte haben einen reich gedeckten Tisch und jeden Tag tun wir ihnen den Gefallen und füllen immer wieder kräftig auf, damit sie ja nicht verhungern.

Ich mach da nicht mehr mit!

Ich werde dafür sorgen, daß sie verhungern mögen. Zumindest werde ich nicht mehr den Tisch für sie decken. Und ich kann nur Jedem empfehlen, es mir gleich zu tun. Zu lange schon besteht die Majorität ihrer Regentschaft. Ich will bessere Zeiten! Also muß ich auch dafür sorgen, daß sie kommen können. Doch dafür muß ich erstmal die alte Regentschaft zur Seite schieben, denn von allein gehen die nicht. Wozu hat mich die Schöpfung denn nach Gottes Vorbild erschaffen, wenn ich meine Gaben nicht nutze?!

Ich werde ÜBEN! Immer und immer wieder werde ich mir all das vorstellen, in Bildern vorstellen, was ich haben will und jedes dieser Bilder wird den Tisch der dunklen Kräfte schmaler werden lassen. Bald werden auf diesem Tisch leere Stellen zu finden sein, die leeren Stellen werden immer größer werden und irgendwann wird der Tisch kahl und leer sein.

Ich danke den dunklen Kräften. Du sagst, das wäre ein Widerspruch? Ich sage, es ist kein Widerspruch. Die dunkeln Kräfte haben in meinem tiefsten dunklen Tal, das ich durchschreiten mußte, dafür gesorgt, daß ich zu diesem großartigen Wissen gekommen bin. Es war meine Aufgabe, dieses Wissen zu finden. Ich bin am Ziel aber ich muß immer wieder daran arbeiten, daß es auch so bleibt, wie ich es haben will, denn ganz tief im Hinterstübchen höre ich das Magenknurren der dunklen Kräfte, die nur darauf warten, wieder von uns gefüttert zu werden. Es liegt an mir selbst, an jedem von uns, ob die Majorität der dunklen Kräfte wieder erwacht oder ob sie in der Versenkung bleibt. Wir leben schließlich in der Dualität.

Mit unserer Geburt wurde uns als Mitgift eine große virtuelle Truhe geschenkt, die alles beinhaltet, was es gibt. Wir können in dieser Truhe stöbern und alles betrachten, was darin enthalten ist. Wir sollten uns aber sehr genau überlegen, was wir aus der Truhe herausnehmen und mit was wir spielen. So manches Glitzerwerk könnte sich als tickende Zeitbombe entpuppen.

Also: Seid vorsichtig beim Stöbern und entscheidet Euch für wahre Werte.
Werte, die uns alle vorwärts bringen. Werte, die uns zusammen bringen und uns nicht länger trennen. „Teile und Herrsche“ ist das leckerste Gewürz der dunklen Kräfte. Entzieht ihnen dieses Gewürz! Zum Wohle der gesamten Gemeinschaft.

Danke an das Universum, das mir diese Gedanken geschenkt hat. Danke an die Erde, die uns unermüdlich nährt. Danke auch an alle, die mich jahrzehntelang an dieser Erkenntnis gehindert haben, sie haben mir erlaubt, meine Erfahrungen zu machen und Stufe für Stufe an Bewußtsein zu gelangen, mich für ein bewußtes Sein zu entscheiden.

Danke an alle, die diese Zeilen als Botschaft verstanden haben.


Eure Petra K.
Versäumt nicht zu üben
Die Kräfte des Guten
Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann)



Nachtrag 18.02.2016:
Zum Thema "Gedanken schaffen Materie" habe ich ein gutes Interview gefunden, wo auch noch weitere interessante Themen angesprochen werden:
https://www.youtube.com/watch?v=6Ei2NXRMoqU&html5=1

Nachtrag 06.10.2016:
Eine andere Sichtweise zu diesem Thema kann man hier finden. Ich finde, es lohnt sich immer, auch andere Sichtweisen zu hören, man lernt immer dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=1FwxEI7HJno&html5=1