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Schneeflocken

Dienstag, 26. August 2014

Orchideen - Segen oder Fluch

Die Einen lieben sie, die Anderen halten sie für die kompliziertesten Blumenpflanzen, die es gibt. Orchideen.

Mein Mann zählt zur ersten Kategorie, ich zur zweiten.

Seit Jahren schon üben wir uns in der Kunst, die Orchideen zahlreich blühend und sattgrün im Blattwerk zu bekommen und zu erhalten. Mein Mann hat diesbezüglich eine Unmenge an Geduld, ich hätte so Manche schon längst über Bord geworfen. So ist das eben in der Ehe. Wir ergänzen uns ganz hervorragend in unseren Stärken und Schwächen. Und wer das für sich erkennt und nicht versucht, den Anderen nach seinem Bild umzuerziehen, der wird auch stets eine gute Ehe führen. Auch diese Einsicht bedarf einer gewissen Reife, doch das soll heute nicht das Thema sein.

Zurück zu den Orchideen. Jahrelang hat mein Mann diese Pflanzen gehegt und gepflegt und sie so behandelt, wie er hier oder da die als "absolut gelingsicheren Tipps" erhalten hat.
Nichts von all dem hat die Orchideen so erhalten, daß sie langanhaltend blühen, sattgrüne, feste Blätter haben oder die so wichtigen Luftwurzeln weiterwachsen oder zumindest erhalten bleiben.
In einem Blumengeschäft hat uns einmal eine Verkäuferin gesagt: "Wenn die Orchidee gelbe Blätter bekommt oder die Luftwurzeln welken, dann bekommt sie zuviel Wasser." Auch eine Logik, die man erstmal verstehen muß. Der prompte Versuch, weniger Wasser zu geben, ging voll nach hinten los, die Orchidee ging systematisch ein.

Er hat es mit einmal wöchentlich tauchen versucht, er hat die Blätter nur besprüht, er hat mit Mineralwasser gegossen und was weiß ich nicht noch alles. Es hat alles nichts genützt, die Orchideen segneten, nach einer gewissen Frist der vorgezogenen Blüten durch die Hersteller, das Zeitliche.

Doch nun scheint er etwas gefunden zu haben, womit die Orchideen gut zurecht kommen. Aller ca. 4 bis 5 Tage schüttet er eine kleine Wasserschale voll zimmerwarmen Wassers über das Substrat und läßt es durchlaufen. Das so durchgelaufene Wasser fängt er im Topf wieder auf und gießt es erneut über das Substrat und das macht er solange und an jeder Stelle des Substrates, bis sich alles ordentlich vollgesogen hat. Ein Düngestäbchen darf auch im Substrat drin stecken.
Wenn es sehr warm ist und die Luftfeuchtigkeit unter 50 % liegt (wir haben dafür extra einen Feuchtigkeitsmesser), dann wird auch mal die Pflanze von oben auf die Blätter (nicht auf die Blüten) und in den Wurzelbereich mit Wasser besprüht. Zusätzlich steht auch immer eine Schale mit Wasser neben den Orchideen. Das hilft für eine höhere Luftfeuchtigkeit. Die Pflanzen stehen immer an einem Ostfenster, damit sie keine volle Sonne kriegen. Erst, wenn die Heizperiode wieder beginnt, müssen sie dort weichen, weil unter dem Ostfenster der Heizköper hängt und das mögen sie nicht. Dann kommen sie an das Westfenster.

Und siehe da: Die Orchideen setzen neue Blüten an, sind stark und kräftig, das Blattwerk ist herrlich grün, die Blätter selbst sind nicht mehr so verschrumpelt, wie sie das früher nach den bisherigen Pflegemethoden waren, sie sind sattgrün und schön kräftig. Die Pflanzen setzen neue Blüten an, die auch schön weiterwachsen und vertrocknen nicht mehr. Die Luftwurzeln im Wurzelbereich sind jetzt auch kräftig grün und nicht mehr vertrocknet, wie sie das früher immer waren. Und das alles nur, weil das Substrat immer schön feucht gehalten wird und trotzdem nichts unter Staunässe leidet.

Ja so machen doch sogar mir die Orchideen Freude.

Ein Hoch auf den grünen Daumen meines Mannes...



Nachtrag 30.01.2015:
Das Substrat, die Luftwurzeln und die Blätter der Orchideen werden bei uns jetzt täglich einmal mit zimmerwarmen, abgestandenem Wasser besprüht. So bleiben die Luftwurzeln und die Blätter schön grün und saftig.
  

Kommentare:

  1. Liebe Grüße an deinen Mann. Diiiiiieeeese Geduld habe ich auch nicht. Meine Orchideen leben auch mehr schlecht als recht. Sie habe ich bisher immer einmal die Woche in Wasser getaucht. Das heißt, Wasser drauf, bis der Übertopf voll ist, 10 min warten, dann Wasser abgießen und wieder eine Woche stehen lassen. Aber: sie haben nur den "Wir-überleben-so-einigermaßen" Status. Da ich selbst auch kein Orchideen-Freund bin, toleriere ich sie, bis sie ihren Geist aufgeben, dann werden sie entsorgt. Ich selbstkaufe mir auch keine, soetwas bekomme ich immer geschenkt und freue mich natürlich auch drüber, weil sie da immer noch sehr schön aussehen :)
    LG Uta St.

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    1. Liebe Uta, da bin ich aber froh, daß es noch mehr von meiner "Sorte" gibt. Ich werde das Brimborium um die Orchideen nie verstehen aber ich gehöre eben auch nicht zu denen, die sich unbedingt Orchideen kaufen würden, weil sie eben von vornherein wissen, daß sie eh nicht so richtig das Wesen der Orchideen verstehen würden. Meine Welt sind die Kräuter. Und Kräuter und Orchideen sind wohl doch zwei gänzlich verschiedene Welten. Es hat halt jeder seine "Baustelle".
      Die lieben Grüße habe ich ausgerichtet, mein Mann hat sich darüber gefreut. Danke.

      LG Petra K.

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