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Schneeflocken

Freitag, 22. August 2014

Graue Wäsche wird weiß

Heute hatte ich Waschtag. Betten abgezogen, Schlafzimmer sauber gemacht, die Bettwäsche in die Waschmaschine, 60 Grad, los gings. Das war heute Morgen 8 Uhr. Und weils so schön sonnig war, kamen auch gleich noch die Bettdecken in die Waschmaschine. Der Sommer scheint vorbei zu sein und nachts wird es schon ganz schön kühl, zumindest bei so leichten Decken, wie wir sie im Sommer haben. Alles war durchgeschwitzt, Zeit für die Waschmaschine. Ein Blick auf die Waschhinweise, weil ich mir das eh nie merken kann, wie man die eine oder andere Decke wäscht. 95 Grad, na das muß dann ja doch nicht sein, 60 Grad müssen reichen. Da kann ich noch die Unterwäsche mit rein packen. Gesagt getan.

Doch etwas habe ich heute anders gemacht als sonst. Ich habe nicht nur mein mit Natron gestrecktes Waschpulver genutzt. Zum ersten Mal hab ich, weil es weiße Wäsche war, auch noch einen Eßlöffel Zitronensäure gleich in die Maschine gegeben. Sonst nehme ich die Zitronensäure als Weichspülerersatz, immer einen knappen Eßlöffel. Da wird die Wäsche mindestens genauso gut und so weich, als wenn man Weichspüler nimmt. Nur, daß eben die Zitronensäure, die wir immer gleich kiloweise und damit seeehr günstig einkaufen, im Vergleich zum gekauften Weichspüler viiiel billiger ist. Und wieviel Chemie sich im gekauften Weichspüler befindet und mit wieviel dieser Chemie wir uns tagtäglich umgeben, weil wir eben die Chemie im wahrsten Sinne des Wortes täglich auf der Haut tragen, die ja unser größtes Organ ist und auch alles aufnimmt, was wir auf ihr tragen, darüber will ich gar nicht nachdenken. Grund genug, um den Weichspüler aus unserem Leben zu eliminieren.

Zitronensäure ist ein hervorragender Weichspülerersatz.

Aber ich habe nicht nur aus besagten Gründen den Weichspüler eliminiert, ich habe auch den Kalklöser eliminiert. Wir haben hier recht hartes Wasser, Kalklöser ist also schon erforderlich, wenn man die Waschmaschine noch recht lange haben will. Aber wer sagt denn, daß man dazu unbedingt Kalklöser kaufen muß, den es in den einschlägigen Drogerien gibt? Und ein Blick auf die Zutaten dieser Chemiebomben läßt nur einen Schluß zu: Da muß eine Alternative her.

Und diese Alternative hieß für mich vor einigen Monaten: Zitronensäure!
Sie wird, soweit ich das weiß, aus reinen Zitronen gewonnen, also ein Naturprodukt. Und ein Naturprodukt hat alle Chancen, mein Badezimmer und die Waschmaschine zu erobern.

Heute habe ich den Test gemacht. Eeeeendlich war das Chemiezeug alle und ich habe bei den Bettdecken Zitronensäure als Wasserenthärter nutzen können.
Die Zitronensäure hat in Verbindung mit dem Natron, womit ich das Waschpulver 50:50 strecke, ganze Arbeit geleistet. Und wer mal seinen Abfluß mit Natron gereinigt hat, der wird wissen, wie das spudelt und zischt. Und zusätzlich die Zitronensäure; da geht aber die Post ab...

Leute, ich hatte noch nie sooooo weiße Wäsche, wie heute auf der Leine. Sie roch frisch nach Sommer und war schön weich. Nix mehr mit einem verwaschenen fast weiß, es ist ein strahlendes Weiß, wie in der Werbung. Allerdings weiß ich gar nicht mehr, was heutzutage in der Werbung beworben wird, weil wir schon seit mindestens 5 Jahren kein Fernsehen mehr schauen und dadurch herrlich ruhig leben.

Fazit: Test bestanden! In Zukunft kommt bei heller 60 Grad-Wäsche immer ein Löffel Zitronensäure direkt in die Trommel, denn bei diesem strahlenden Weiß kommt doch Freude auf und das ist immer gut.

Eure Petra K.

    

Kommentare:

  1. Hallo, ich bin heute das erste Mal auf dieser Seite und sie gefällt mir echt gut. Ich bin erst vor einem halben Jahr zum Landei geworden und interessiere mich für alles, was irgendwie natürlich ist. Nun meine doofe Frage: Waschpulver mit Natron strecken? Ich kenne Natron nur in solch kleinen Tütchen. Da bräuchte man ja Unmengen, um einen Waschpulverkarton zu füllen. Und wie geht das mit der Zitronensäure? Konzentrierter Zitronensaft aus dem Supermarkt? Also, ich glaube, ich schaue hier regelmäßig vorbei. Liebe Grüße Uta St.

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    1. Hallo Uta, willkommen auf meinem Blog.
      Das Natriumhydrogencarbonat (Natron - NaHCO3) kaufen wir in Großpackungen mit ca. 25 Kilo, weil es da am günstigsten ist (ca. 20 € - wir haben es bei Golden Peanut gekauft). Mußt mal gockeln, das findest Du bestimmt, vielleicht gibt es auch schon wieder bessere Angebote. Das Waschpulver "strecke" ich, indem ich in einem separaten Gefäß je eine Schöpfkelle Waschpulver und je eine Schöpfkelle Natron mische bis das separate Gefäß voll ist. Und davon nehme ich dann meine übliche Menge Waschpulver zum Wäschewaschen.
      Auch die Zitronensäure kaufen wir in Großpackungen. Das ist ein Trockengranulat, was in Kilopackungen angeboten wird. Wir haben bei der letzten Bestellung 10 Kilo gekauft, weil es da am günstigsten war. Hersteller war Ahlers Gewürze, wir hatten damals ein supergünstiges Angebot (ist jetzt nicht mehr so günstig), einfach mal gockeln, kann ja sein, daß es schon wieder preisgünstigere Angebote gibt. Wichtig ist, daß es Lebensmittelqualität ist, wenn, dann steht das meistens mit dabei vermerkt.

      LG Petra K.

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    2. Danke, liebe Petra, dass du auf meine Fragen geantwortet hast. Mus mal dumm weiterfragen. Das Waschpulver mit Natron strecken, klappt dann sicher nur bei weißer Wäsche? Und was machst du mit den bunten Sachen?
      Liebe Grüße Uta

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    3. Liebe Uta, es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten. Deshalb bemühe ich mich, halbwegs gescheit zu antworten ;-)
      Das mit Natron gestreckte Waschpulver verwende ich sowohl für die weiße, als auch für die bunte Wäsche und auch bei allen Temperaturen.
      Bei der weißen 60 Grad-Wäsche (und wenn ich mal welche habe, auch bei der 95 Grad-Wäsche) gebe ich nur jetzt immer zusätzlich noch einen knappen Eßlöffel Zitronensäure direkt in die Trommel, das bringt neben dem Kalklöse-Effekt auch diesen außerordentlichen Weiß-Effekt, weil durch die Reaktion von Natron und Zitronensäure mehr Sauerstoff entsteht oder so ähnlich...(bin leider kein Chemiker)
      Man muß aber nicht bei jeder Wäsche den Kalk lösen, das reicht auch bei jeder 2. oder 3 sechzig-Grad-Wäsche. Wir haben jede Woche eine Trommel Bunte Wäsche und alle 14 Tage eine weiße 60-Grad-Wäsche. Da gebe ich also immer bei der 60 Grad-Wäsche die Zitronensäure mit rein aber selbst das könnte ich auf jede 3 sechzig-Grad Wäsche strecken, nur ist mir eben der Weiß-Effekt wichtig und deshalb gebe ich in jede weiße 60-Grad-Wäsche die Zitronensäure dazu.

      LG Petra K.

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    4. Nachtrag: Hab den Punkt vergessen. Es muß heißen, "bei jeder 2. oder 3. sechzig-Grad-Wäsche" und weiter unten "auf jede 3. sechzig-Grad-Wäsche" ,sorry.

      LG Petra K.

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    5. Super, muss ich unbdingt mal ausprobieren, will aber nicht gleich 20kg Säcke kaufen. Müsste doch dann auch mit den Tütchen Backpulver gehen? Oder es gibt ja auch die Tütchen Natron. Was ist denn da der Unterschied? Und Zitronensäure, geht da auch der Zitroensaft, den man in dieser Plastikzitronenflasche kaufen kann?
      LG Uta St.

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    6. Beim Backpulver ist noch irgendwas drin, damit der Teig erst beim Backen aufgeht. So genau weiß ich das aber auch nicht. Ich glaube, es war noch zusätzlich Maisstärke im Backpulver drin, frag mich nicht genau, warum. Im Grunde genommen ist aber Backpulver so ziemlich das Gleiche wie Natron. Im Laden gibt es ja das Kaiser-Natron. Ich finde das nur eben viel zu teuer.
      Ob Zitronensaft aus den kleinen Quietscheflaschen so eine gute Lösung ist, kann ich nicht sagen, müßtest Du mal ausprobieren. Du kannst aber auch im Supermarkt mal bei den Backzutaten schauen, da liegen meist auch die Tütchen mit Zitronensäure rum. Kleine Tütchen sind nur eben auf die Masse gesehen, viel teurer. Aber zum Probieren ist es ok.

      LG Petra K.

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  2. Zitronensäure oder Citronensäure wird auch aus Zitronen gewonnen, aber meist
    wird diese aus Schimmelpilzkulturen gewonnen.

    Quelle:
    http://www.zusatzstoffe-online.de/zusatzstoffe/113.e330_citronens%E4ure.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zitronens%C3%A4ure#Gewinnung_und_Darstellung

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  3. Danke, ich voll begeistert. Ich verwende nie Weichspüler weil ich die Chemie nicht haben will. Das wäre ja eine tolle Alternative. Funktioniert das mit der Citronensäure nur, wenn man das Natron verwendet? Kann ich denn sicher sein, dass in Kombination mit meinem Waschpulver nicht irgendwelche chemischen Reaktionen entstehen, die irgendwas kaputt machen, die Maschine, die Wäsche? Ich traue mich das irgendwie noch nicht so...

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  4. Hallo Caro, mit Zitronensäure wird ja auch die Kaffeemaschine von Kalk befreit und das wird auch von offiziellen Stellen (Hersteller, Handwerksbetriebe etc.) so empfohlen.
    Natron hat meiner Meinung nach nichts ätzendes, es ist ja ein basisches Produkt. Wenn es schädliche Folgen haben würde, müßte es meiner Meinung nach eine Säure sein und die sind wirklich nicht gut für die Waschmaschine, ist ja aber keine Säure.
    Durch die Reaktion von Natron mit Sauerstoff und Zitronensäure löst sich der Kalk und auch der Schmutz und der vermehrt freigesetzte Sauerstoff sorgt für ein blendendes Weiß in der Wäsche.
    Des Weiteren sollte man sich auch immer im Klaren darüber sein, welche Mengenverhältnisse in der Waschmaschine herrschen. Und das Verhältnis von der Wassermenge zur Menge von Natron und Zitronensäure spricht da schon allein für sich, daß es wohl eher nicht schädlich sein kann, denn was richten 5 Gramm Zitronensäure in 15 Liter Wasser pro Waschgang aus? Von den vielen Spüldurchgängen ganz zu schweigen. Das Waschpulver besteht auch zu einem großen Teil aus Natron, allerdings nicht in Lebensmittelqualität, wie das Natron, was wir kaufen. Wenn das Waschpulver schädlich wäre, weil es ja auch Natron enthält, dann müßte ein Warnhinweis auf den Verpackungen der Waschmittel stehen.
    Du kannst aber, um ganz sicher zu gehen, Dir das von Experten oder Fachleuten nochmal bestätigen lassen.

    LG Petra K.

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    1. Trotzdem ist es besser wenn Zeolith B zum Wasser enthärten genutzt wird (https://de.wikipedia.org/wiki/Zeolithe_%28Stoffgruppe%29#Verwendung).
      Z. B. Sodasan oder Waweich Enthärter besteht daraus.

      Jura Kaffeemaschinen dürfen ja auch nicht einfach mit Zitronensäure oder
      Essigsäure entkalkt werden da ansonsten die Dichtungen.

      "Die Thermoblocks bzw. Heizpatronen der Maschinen sind aus Alu. Zitronensäure
      (die billig in jeder Apotheke erhältlich ist) und Alu vertragen sich nicht sonderlich"
      (siehe: http://www.juradiy.de/html/service.html)

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    2. Das ist interessant. Gibt es dazu vielleicht ein Gutachten, was prinzipiell Auskunft gibt, ab welchen Mengen bei den Maschinen Beeinträchtigungen entstehen können? Damit ist es leider immer dünn gesät und genau sowas wäre wichtig. Kriegt man aber nirgendwo. Ich frage mich immer: warum wohl?

      LG Petra K.

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