Dies ist eine Seite für ganzheitliches, gesundes und unabhängiges Leben.

Diese Seite soll Allen Mut machen, die glauben, daß man nicht gut leben kann, wenn man arbeitslos und mittellos ist. Es kann sehr herausfordernd sein aber Mittellosigkeit macht kreativ und Sie haben einen großen Vorteil - Sie haben Zeit!
Zeit, die Andere nicht haben - Nutzen Sie Ihre Zeit und Sie werden Ihre Freiheit gewinnen!
Nur wer autark ist, ist auch frei. Frei von Abzocke und Willkür des Systems.
Es zeugt von Naivität, den Politikern zu unterstellen, daß sie lediglich Fehler begehen. Alles, was sie tun, tun sie in vollster Absicht und es machen ALLE mit und das Volk muß es finanzieren und ausbaden.
Konsumboykott, und der damit verbundene Energieentzug, ist meine Antwort auf die Machenschaften des Systems. Selbstversorgung fast kostenfrei ist mein Ziel. Ich lade Sie ein, meinen Weg mit zu gehen und dabei die schönen Seiten des Lebens nicht zu vergessen.

Schneeflocken

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Kichererbsen-Aufstrich orientalisch gewürzt

Kichererbsen sind preiswert und sehr gesund. Trotzdem hatte ich sie noch nie in meinem Speisenprogramm. Nun waren sie mal dran. Schon lange schwebte mir vor, mal Hummus (Kichererbsenmus) zu machen aber je mehr Rezepte ich dazu recherchiert hatte, um so mehr drängte sich mir der Gedanke auf, daß mir das alles zu fad sein könnte. Ihr wißt ja, wenn Ihr hier schon länger mitlest, daß ich ein Fan von Gewürzen bin. Mit Salz und Pfeffer würzen kann schließlich Jeder. Bei mir darf es schon gern etwas mehr an Gewürzen sein und so hab ich solange probiert, bis es mir richtig gut geschmeckt hat. Im Endeffekt war es dann ein köstlicher, orientalisch angehauchter Brotaufstrich.

Das sind die Zutaten für unseren Kichererbsen-Aufstrich:

200 g Kichererbsen (getrocknet)
ca. 500 ml Wasser
ca. 1 EL Himalaya-Salz
ca. 1 TL gem. Pfeffer
ca. ¼ TL Knoblauchpulver
ca. ¼ TL gem. Chilli
ca. ½ TL scharfer Paprika
ca. 1 TL Currypulver
ca. 1 TL Thymian
ca. ½ TL gem. Kurkuma
ca. ¼ TL RAS EL HANOUT
etwas Natron
n.B. Öl (ich hatte neutrales Sonnenblumenöl)

Die Kichererbsen in einen größeren Topf geben und über Nacht einweichen. Am nächsten Tag die Kichererbsen in diesem Wasser mit dem Natron (damit wird es schneller weich) und dem Thymian ca. 40 Minuten mit geschlossenem, oder wenn es stark hochkocht, angekipptem Deckel gar köcheln lassen (deshalb auch ein hoher Topf) bis das Wasser nahezu verkocht ist, dann pürrieren, Gewürze zugeben, dann je nach gewünschter Konsistenz Öl zugeben. Entweder als Vorrat in saubere Gläser einkochen oder im Kühlschrank aufbewahren. Fertig ist ein sehr leckerer, gesunder und wer Wert drauf legt, veganer Brotaufstrich.


Kichererbsen-Brotaufstrich

Guten Appetit!

Man könnte auch Kichererbsen aus dem Glas nehmen, geht sicher schneller aber aus einer Tüte getrockneter Kichererbsen kriegt man weitaus mehr Masse heraus, als aus einem Glas und man weiß nie, womit die Glas-Kicherbesen während der industriellen Verarbeitung behandelt wurden, dem Frieden traue ich nicht und preislich liegt der Vorteil auch auf der Hand. Es ist ja auch keine große Arbeit, die Erbsen einzuweichen oder zu köcheln und wenn man gleich ein bisschen mehr macht, hat man immer einen gewissen Vorrat und nur einmal die Arbeit damit. Vom Geschmack her ist er sehr gut, schmeckt so, wie ein indischer Basar riecht. Sehr zu empfehlen. Und wieder einmal habe ich für mich etwas entdeckt, womit man teure Wurst oder Käse ersetzen kann. Wenn genug Öl in der Masse drin ist, kann man vielleicht sogar noch die Butter auf dem Brot sparen.

Hier gibt es Infos zum gesundheitlichen Wert der Kichererbse:

Also bis bald
Eure Petra K.

  

Montag, 11. Dezember 2017

Steinmeier-Vereidigung, der Regierungssumpf und die Urfassung des Grundgesetzes

Neulich ging ein Videoausschnitt durch die Mailverteiler, wo Herr Steinmeier als BRD-Bundespräsident im Frühjahr 2017 vereidigt wurde. An sich nichts Ungewöhnliches, nur daß der damalige Bundestagspräsident Lammert den Steinmeier mittels URSCHRIFT des Grundgesetzes aus dem Jahre 1949 (!) vereidigt hatte.

Nanu? 1949? Wieso nehmen die denn nicht die aktuelle Fassung des Grundgesetzes? Die soll ja die Verfassung für die BRD sein, also geltendes Recht für alle, auch für die Regierung. Und da rede ich nicht mal von gültigem Recht, ich bin also mal ganz großzügig. Wer den Unterschied von gültigem und geltendem Recht nicht kennt, sollte mal darüber nachdenken. Aber darum geht es mir heute gar nicht.

Was unterscheidet denn eigentlich die Urfassung des Grundgesetzes aus dem Jahre 1949 von der aktuellen Fassung? Der Geltungsbereich!

Im ursprünglichen Grundgesetz aus 1949 bestand die Gültigkeit für folgende Bundesländer:



Wieso wurde der Steinmeier auf die alte Grundgesetzfassung vereidigt, wo doch ersichtlich ist, daß da z.Bsp. die neuen Bundesländer, für die ja der Präsident auch angeblich zuständig sein soll, gar nicht vermerkt sind? Da gibt es ja auch in der Urfassung Bundesländer, die so jetzt gar nicht mehr existieren, wie z.Bsp. Groß-Berlin oder Württemberg-Hohenzollern etc.

Wenn also Steinmeier nur für diese Bundesländer der Urfassung vereidigt wurde, wie will er denn dann in den Bundesländern zuständig sein, wenn er gar nicht darauf vereidigt wurde? Wir sind doch hier nicht im Kasperletheater, das ist Staatsrecht und kein Sandkastenspiel, wo jeder spielen kann und jeder dem anderen die Sandförmchen wegnehmen oder zuschieben kann, wie er will und wenn er Frust hat, schmeißt er den kleinen Laster vom Spielkumpel um!

Und wieso hat die BRD keine eigenen Gesetze, wo es doch angeblich ein Staat sein will? Es steht doch nicht umsonst z.Bsp. in den Einführungsgesetzen, daß im Namen des Deutschen Reichs beschlossen wurde. Merkt Ihr jetzt die schöne Brücke, die man uns mit den sog. Reichsbürgern gebaut hat?! Sogar die angewandten Gesetze sind die des Deutschen Reichs, unabhängig davon, daß die BRD KEIN Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches ist, was sogar schon gerichtlich geurteilt wurde und auch auf der Internetseite des Bundestages zu finden ist. Wer sind denn jetzt die Reichsbürger, die angeblich die Gesetze und die Rechtsprechungen von BRD-Gerichten nicht anerkennen? Was gibt es denn hier eigentlich anzuerkennen? Wo nichts ist, kann auch nichts anerkannt werden. Alles nur geklaut! Punkt! Aus! Und wer das nicht begreift, hat eben Pech gehabt...

Alles nur Opium fürs Volk, um vorgeblich staatliches Handeln vorzutäuschen und dem medienverirrten Volk damit, ohne daß sie es bemerken, stets und ständig einen nassen Waschlappen um die Ohren zu pfeiffen. Dumm nur, daß immer mehr Bürger den nassen Lappen spüren und lange schon nicht mehr so tief schlafen, daß sie ihn maximal als bösen Traum deuten könnten.

Wieso sind die Obrigen so blöd, nicht einfach eine aktuelle Fassung des Grundgesetzes herzunehmen, wo ja wenigstens noch in der Präambel die aktuellen Bundesländer drin stehen und ich muß mich arg zusammenreißen, daß ich mich nicht noch mehr über die Unterschiede der Gesetzeswerke auslasse, explizit über den Art. 23 GG, denn das ist so hochspannend, würde hier aber jeglichen Rahmen sprengen.
Ich begnüge mich mal damit, mich und auch Euch, liebe Leser, zu fragen, auf welcher rechtlichen Grundlage denn der Steinmeier seine "Amts"geschäfte führen will, wie er es denn begründen will, wenn er sich in die "Amts"geschäfte von Bundesländern einmischt, für die er gar nicht vereidigt wurde. Er ist einfach nicht zuständig! Basta!

Das ist doch der Knaller schlechthin und man muß wirklich nicht superintelligent sein, um die Tragweite dieses Vorgangs zu verstehen und dann einfach mal den Faden weiter zu spinnen, was die Obrigen sonst noch für Opium verstreuen. Ich könnte mich scheckig lachen...

Vielleicht ist ja jetzt die Zeit dazu, wo wir alle erkennen SOLLEN, was man uns vorgaukelt und wie es in Wahrheit ist. Vielleicht sollten wir ja genau diese Sequenz mit dem ursprünglichen Grundgesetz erkennen und wir sollten auch im Hinblick auf Art. 79 GG erkennen, daß niemand so einfach in der Besatzerverfassung herumschmieren darf, denn das ist lt. Urfassung GG verboten.


Auch wenn es dort in Absatz 1 und 2 eingeräumt wird, daß Änderungen am Grundgesetz mittels Gesetz möglich wären. Ich hab das Gesetz, wo das geschrieben steht, noch nicht zu Gesicht bekommen. Und selbst wenn, dann stünde immer noch im Raum, daß es seit 1949 in der BRD keine verfassungskonform gewählte Regierung gab und gibt. Wer hätte denn dann ein solches Gesetz legitim beschließen sollen, wo hier NICHTS, aber auch GAR NICHTS auf legitimen und soliden Füßen steht? Es steht ja auch schwarz auf weiß, daß hier gar keine Änderungen der Länder zulässig waren.

Man könnte auch wieder den schönen Spruch hernehmen: "Schläfst Du noch oder denkst Du schon?"
Ist es nicht schön, daß man es uns so einfach macht, die Wahrheit zu erkennen? Ich jedenfalls finde es fantastisch!

Hier findet Ihr die Urfassung des Grundgesetzes aus dem Jahre 1949:
https://drive.google.com/file/d/1p1oVgW363j4azKYjcHcj6-aJ4kcjSAc1/view?usp=sharing

Und hier könnt Ihr ja spaßenshalber mal mit der aktuellen Version des Grundgesetzes vergleichen:
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/GG.pdf

Hier ist die Vereidigung Steinmeiers mit Hinweis auf die Urschrift des GG zu sehen:
https://drive.google.com/file/d/1_GSCHV6UfC4Die_2bMidoSw-GhjfYglA/view?usp=sharing

Also bis bald
Eure Petra K.

Die Lüge hat nur solange Bestand,
bis die Wahrheit im Raum steht
(Verfasser unbekannt)


Sonntag, 10. Dezember 2017

Der erste Schnee 2017

Nun ist es also soweit. Es hat geschneit.

Pünktlich zum ersten Advent hatte es schon etwas gekrümelt, doch gestern gab es riesige Flockenbüschel. Der Schnee ist sogar liegen geblieben. Na, mal sehen, wie lange sich die weiße Pracht hält aber was gibt es schöneres, als Schnee im Advent?


Schnee auf dem Balkon 


herrliche Winteraussichten 


den herbstlichen Balkonkasten hat der Schnee nicht erreicht,
er steht gut geschützt

Nach dem Motto: Vor dem Fenster ein Blümelein,
läßt nur gute Gedanken herein

Ich wünsche allen meinen Lesern einen schönen 2. Advent

Also bis bald
Eure Petra K.



Freitag, 8. Dezember 2017

Knusper-Griesbrei als Dessert

Oh, erwischt! Da hat die Petra wiedermal genascht und es war oberlecker, denn heute gab es bei mir Knusper-Griesbrei. Sowas von lecker!

Das sind die Zutaten:

Für den Griesbrei:

250 ml Milch (3,5%)
30-35 g Gries (Weichweizengries)
2 EL Zucker
1-2 Prisen Salz
1 Eigelb
1 Eiweiß

Für die Knusperecke:

2 Handvoll Haferflocken
2 EL Butter
2 EL Zucker
1 Prise Salz

Die Milch mit dem Zucker und etwas Salz zum Kochen bringen, dabei immer umrühren, damit die Milch nicht anbrennt. Kurz vor dem Kochen den Gries zugeben, unter Rühren ca. 1-2 Minuten aufkochen, dann vom Herd ziehen und mit geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten quellen lassen.
Das Eigelb in einer Tasse verquirlen, etwa 1 EL Griesbrei dazugeben, kurz und kräftig verrühren, dann die Masse in den Topf mit dem restlichen Griesbrei geben und schön verrühren.
Das Eiweiß steif schlagen und unter den Griesbrei unterrühren.

Die Haferflocken in eine trockene Pfanne (Keramik oder Teflon) geben, mit einem Holzlöffel bei hoher Hitze öfters umrühren bis die Haferflocken leicht bräunliche Farbe angenommen haben, dann in einen tiefen Teller geben. In der heißen Pfanne die Butter schmelzen (sie soll nicht braun werden), Zucker und Salz zugeben, karamellisieren lassen, ab und zu mal umrühren. Dann die gebräunten Haferflocken zugeben, umrühren, daß alle Flocken etwas Butter abbekommen. Die Masse wieder in den tiefen Teller geben und etwas andrücken, damit sie sich ein bisschen verbinden.

Den Griesbrei portionsweise in Dessertschalen geben, knusprige Haferflocken drüber streuen. Fertig ist der Griesbrei mit der Ecke. Lecker! Schmeckt heiß und auch kalt sehr gut.


Knusper-Griesbrei - der Griesbrei mit der Ecke

Es gibt süßen Brei - wo ist mein großer Löffel?
rief einst schon Freund Blase

Man muß nicht den Griesbrei von namhaften Herstellern fertig kaufen, wo ein Becherchen genau soviel kostet wie eine ganze Packung Gries aber ich wette, diese namhaften Hersteller machen es nicht anders als ich (die genutzte Chemiekeule mal ganz außen vor gelassen), nur daß es selbstgemacht eben viel viel preiswerter ist und mir persönlich auch viel viel besser schmeckt.

Also bis bald
Eure Petra K.



Mittwoch, 6. Dezember 2017

Einen schönen Nikolaustag für Euch

Ich wünsche allen meinen Lesern einen schönen Nikolaustag. Ob mit oder ohne geputzte oder nicht geputzte Stiefelchen, ob sie vor oder hinter der Tür gefüllt wurden oder auch nicht. Macht Euch einfach einen schönen Tag und freut Euch an den Lichtern hinter den Fenstern. Es ist Advent.



Also bis bald
Eure Petra K.





Freitag, 1. Dezember 2017

Gefüllte Regentonne über den Winter bekommen

Es ist kalt geworden. Na ja, es ist ja auch die Zeit dazu. Die Gartenzeit ist vorbei, Regenwasser wird nicht mehr zum Gießen gebraucht. Eine Wasserreserve ist aber immer gut. Ob nun damit der BIO-Abfallbehälter ausgespült werden soll, den ich auch im Winter in den Kompost versenke, oder ob man dabei mal an einen Wasserengpaß denkt oder einfach nur, damit man im nächsten Jahr etwas Wasser hat, wenn es vielleicht im zeitigen Frühjahr noch nicht gleich regnet, die Pflanzen aber schon Wasser brauchen. Egal welche Beweggründe man hat, Wasser ist immer gut, auch wenn es im Winter schnell mal gefriert.

Vor ein paar Jahren war es uns passiert, daß der Frost zu schnell kam und die Regenwassertonne durchgefroren war. Mit dem Ergebnis, daß es die Tonne zerdroschen hatte und ich sie nur noch als Hochbeet verwenden konnte. Das funktioniert bis heute noch und Hochbeete sind immer gut, z.Bsp. für die Kürbispflanzen. Es sieht jedes Jahr herrlich aus, wenn die Kürbisranken herunterwachsen und die Schnecken haben auch kein so leichtes Spiel mehr, auch wenn sie sich alle Mühe geben, an die jungen Pflanzen heranzukommen.

Durch Zufall haben wir mal irgendwo gelesen, daß man mit etwas Styropor dem Eis in der Regentonne ein Schnippchen schlagen kann. Wie das physikalisch erklärt wird, weiß ich nicht genau, irgendwie wird die Ausbreitung des Eises wohl beeinflußt und die Tonne bleibt ganz, auch wenn das Wasser im Winter dort drin gefriert.

Wir haben es schon im letzten Winter ausprobiert. Mehr als schief gehen konnte es ja nicht und im E-Fall hätten wir eben noch ein "Hochbeet" mehr gehabt. Es ging zu meiner Verwunderung nicht schief, obwohl wir auch lange Zeit Frost hatten und auf unserem Nordbalkon auch keine Sonne hinkam. Die Tonne hat durchgehalten.


gefüllte Regenwassertonne für den Winter vorbereitet

Wir haben zwei Styroporplatten in das Wasser gelegt. An einer Platte wurden zwei Löcher ausgestanzt. Dort kam ein stabiler Strick ran, an diesem Strick hing unten als Gewicht eine gefüllte Wasserflasche dran, Deckel drauf, mit einem Stein oder sonstigem Gewicht beschwert, damit der Sturm nichts wegwedelt und fertig ist die Überwinterung für den Wasservorrat. Es hat wunderbar funktioniert und ist auch als Krisenvorrat nicht von der Hand zu weisen.

Das gibt es auch im freien Handel z. Bsp. als Teichzubehör für die Luftzufuhr der Fische zu kaufen, ist auch nichts anderes als Styropor, nur daß man es da eben bezahlen muß. Oftmals bekommt man aber das Styropor in diversen Paket-Lieferungen oder beim Kauf von Großgeräten gleich mit dazu. Es lohnt sich also, manchmal auch solche Dinge aufzubewahren. 

Einfach und effektiv
So muß es sein

Also bis bald
Eure Petra K.

Nichts ist so haltbar wie ein Provisorium
(Verfasser unbekannt)

PS: Habt Ihr Euch übrigens mal den aktuellen Mondstand angeschaut? Am 3. Dezember 2017 soll wieder Vollmond sein. Der Mond ist aktuell aber noch lange nicht soweit, also noch gar nicht so voll, wie er kurz vor Vollmond sein müßte. Sehr kurios. Hat jemand eine Erklärung dafür? Das war auch schon im letzten Monat so und wurde auch von Anderen so beobachtet, daß selbst bei Vollmond der Mond nicht voll rund war. Wolken hängen auch nicht drüber, das ist also auch kein Erklärungsargument. Was ist da los? War vielleicht der Polsprung schon da, ohne daß wir was davon gemerkt haben? Komisch!


Mittwoch, 29. November 2017

Richtervereinigung fordert Unabhängigkeit der Justiz - Posse des Tages 29.11.2017

Das war der heutige Morgenkracher. Ich hatte mich ja u.a. bereits hier und da über das Richter-Thema und dem hiesigen Rechtsbankrott ausgelassen. Und jetzt das! Da fordert doch tatsächlich die Neue Richtervereinigung die Unabhängigkeit der Justiz. Diese Richtervereinigung würde es ja wohl nicht fordern, wenn es diese Unabhängigkeit (die übrigens vom Gesetz gefordert ist) gäbe und man darf davon ausgehen, daß diese Leute wissen, wovon sie reden. Aber es tut sooo gut, daß man das, was einem auf der Seele liegt, auch mal von ganz Kompetenten bestätigt bekommt. Das passiert nicht allzu oft und es ist ein nasser Waschlappen ins Gesicht derer, die immer so tun, als ob hier alles in Ordnung wäre und wehe dem, der das Gegenteil behauptet. Diese Meldung hat es geschafft, in meiner Blog-Rubrik "Posse des Tages" zu landen.

Die Kämpfer für Recht und Gesetz (und da zählen wir uns durchaus dazu) werden ein Lied davon singen können, was hier in der Justiz so vom Stapel gelassen wird. Der kleine medienverirrte Bürger wird wohl bald der Einzige sein, der noch an die sog. "Reichsbürgerphrasen" der Obrigen glaubt, mit denen man versucht, diejenigen zu diskreditieren, die das Übel der Neuzeit erkannt haben, nicht mehr an die inszenierten Terroranschläge auf Weihnachtsmärkten oder in Menschenmassen rasende Autos, glauben, wo man dann auch gerne ein paar Tage später die Ausweise der vermeintlich Schuldigen findet, und diese darüber Bescheid wissenden dann fordern, daß dieses Unheil abgeschafft wird.

Man sollte doch eigentlich denken, daß dies eine Bürgerpflicht wäre. Nicht so in unserem Land. Hier ist der, der eine Heilung des Mangels fordert (und das ist ein Rechtsbegriff), ein ganz böser Reichsbürger. Zumindest glaubt das der kleine dummgehaltene Bürger. Diese Leute kann man stecken lassen, sie müssen selbst dahinterkommen, wie sie hier beschissen werden.

Doch nun das! Die Richtervereinigung fordert die Unabhängigkeit der Richter. Der Richterbund  fordert es bereits seit 1953 in unregelmäßigen aber stetigen Abständen. Schon damals war bekannt, daß es so nicht sein kann und nicht sein darf. Es hat seither niemanden interessiert, das mal zu ändern, damit man hier den zelebrierten Rechtsstaat hat, von dem hier so gerne gesprochen wird, umsetzt. Richtig müßte es ja Rechtstaat heißen und nicht Rechtsstaat, denn der ist rechts vom Staat. Die wirklich Rechten sind also die Obrigen, die sich rechts vom Staat benehmen. Und das hat nichts damit zu tun, daß es recht wäre, was sie tun. Es ist RECHTS! Der Kampf gegen RECHTS, der immer so lauthals gefordert wird, sollte also mal überdacht werden, gegen wen man da in Wirklichkeit vorgehen müßte aber das will die graue Masse nicht begreifen. Schlimm genug!

Man muß sich ja fragen, was denn die Richter eigentlich davon abhält, das umzusetzen, was im Gesetz steht. Wenn die es nicht tun, wer soll es denn dann tun? Und warum tun sie es denn nicht, wo es doch sogar im Grundgesetz, was ja hier Verfassungsrang besitzt (oder besser besitzen soll), geschrieben steht, daß der Richter unabhängig und nur dem Gesetz unterstellt sein soll, er sich also in seiner Rechtsprechung ausschließlich an dem orientieren muß, was im Gesetz steht.

Er tut es nicht, weil er es nicht darf!

Die Regierung duldet nur ihr eigenes Fortbestehen, das Volk ist ihr scheißegal (und das sollte so langsam auch mal der letzte Dumme begreifen) und die Regierung (hier in Form des Justizministers) bestimmt, was ihrem Erhalt, ihren finanziellen Vorstellungen und ihren Machenschaften dient und da paßt das Gesetz nicht zwangsläufig dazu, die eigenen (oder beauftragten) Interessen zu vertreten. Also bedient man sich des kleinen Richters und gibt diesem im Hinterzimmerchen die Linie, so zu beschließen oder zu urteilen, wie es der Regierung und den Lobbyisten paßt und vor allen Dingen das entsprechende Geld bringt. Der Karriere willen zieht dieser kleine Richter eine Schleimspur bis in das Ministerium hinein, damit er auch weiterhin seiner Gehaltserhöhungen sicher sein kann. Das Ego will bedient sein...

Jetzt steckte nach dem Richterbund auch die Richtervereinigung den Finger in die Wunde und der Zeitpunkt ist gut gewählt, denn sie wissen ganz genau, daß die Kämpfer für Recht und Gesetz zu zig-Tausenden hinter ihnen stehen, auch wenn davon in ARD und ZDF nichts davon zu sehen oder hören ist, hier entsteht seit Jahren eine Welle, die niemand von den Obrigen, auch die Regierung nicht, stoppen kann. Die Leute wachen aus ihrem Tiefschlaf mit dem "alles ist in Ordnung-Traum" auf. Sie reiben sich die Augen, wundern sich zunächst, was hier während des Schlafes alles so passiert ist. Und nun werden sie laut. Und das ist gut so!

Nach dem Motto: Schläfst Du noch oder denkst Du schon?

Hier gibt es weitere Infos zum Thema:

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10098773-deutschland-richtervereinigung-unabhaengigkeit-justiz-deutschland

http://www.deutschlandfunk.de/nur-dem-gesetz-unterworfen-richterliche-unabhaengigkeit-auf.724.de.html?dram:article_id=395246

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_97.html

http://www.widerstand-ist-recht.de/aktion/befangenheit.pdf


Laßt Euch nicht unterkriegen, Ihr seid Teil der großartigen Welle, die unser Land "säubern" wird. 
Der Krug geht solange zu Wasser, bis er bricht, er hat schon unübersehbare Risse!

Heute ist ein neuer Riß dazugekommen
Gut so!

Ein´ ham´ mer noch. Die freiheitlich demokratische Grundordnung, für die ja das geschriebene Recht, und deren Einhaltung und Umsetzung eine Grundvoraussetzung ist, und die hier ja auch immer so hoch gehalten wird, und die ja immer ach so gerne herangezogen wird, um die Kämpfer für Recht und Gesetz als Staatsfeinde in Schach zu halten, die beinhaltet sinngemäß Folgendes:

Richter sind des Hochverrats schuldig, wenn sie die verfassungsmäßige Ordnung ändern wollen. Das heißt: wenn sie die Gesetze in ihrer Rechtsprechung außen vor lassen, ignorieren, diese als Meinung abstempeln etc. Hier steht es geschrieben:
§ 81 StGB Abs. 1 Ziffer 2 i.V.m. § 92 Abs. 2 Pkt. 2,5,6 u. Abs. 3 Pkt. 3

§ 81 StrafgesetzbuchHochverrat gegen den Bund


(1) Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt
      ...
     2. die auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern,
wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.

Jeden Tag verändern hier die Richter die verfassungsmäßige Ordnung, die freiheitlich demokratische Grundordnung. Jeden Tag untergraben, beseitigen oder setzen die Richter und ihre Helfershelfer mindestens einen Verfassungsgrundsatz außer Kraft. Hat sich mal jemand die Mühe gemacht, auszurechnen, wieviele Jahre jeder Richter hier absitzen müßte? So viele Nullen gibt es gar nicht, die da raus kommen würden.

Denken die wirklich, daß es hier niemanden gibt, der lesen kann oder das Geschriebene so ganz und gar nicht nicht verstehen kann? Wie blöd glauben die denn, daß wir sind? Man möge doch bitte nicht unsere Intelligenz so derart beleidigen. Und noch schlimmer ist es, wenn die Obrigen ihre eigene Intelligenz beleidigen, indem sie irgendeinen Schwachsinn von sich geben, obwohl sie lesen können und juristisch mindestens grundgeschult sind und dann glauben die auch noch dran, daß es der dumme Bürger schon fressen und in Demut kuschen wird. NEIN, wird er nicht! Die Zeit ist vorbei, wo das mal so war!

Ihr könnt also in aller Ruhe mutig werden, dann seid auch Ihr Teil der Welle... Und diese Welle ist ungemein erfrischend! Ihr könnt absolut sicher sein, sie ist inzwischen unübersehbar und sie besteht in einer gigantischen Potenzierung und in einer Größenordnung, die auch nicht wegdiskutiert werden kann, indem man sie negiert oder ignoriert. Sie ist auch da, wenn man NICHT hinschaut... Wenn dem nicht so wäre, kämen solche Meldungen, wie die heutige von der Neuen Richtervereinigung, gar nicht auf.

Wenn sich diese Welle am Ufer bricht, gibt es einen Tsunami! Nur wer auf der Welle reitet, kommt davon, das wußten schon die alten Seefahrer und auch die berühmten Wendehälse sind sich dieser Tatsache bewußt. Nur wissen diese Wendehälse nicht, daß man sie schon von weitem an ihrem vor lauter Angst entstehendem Gestank erkennt.

Die nächste Posse kommt bestimmt...

Also bis bald
Eure Petra K.


 

Mittwoch, 22. November 2017

Wenn die Maske der Richter fällt

Früher war ich immer der Meinung, daß Prozeßbeobachter lediglich der Rechtsbeugung von Richtern nur zusehen können, also nur die Ohnmacht durch den Rechtsbankrott in diesem Land spüren können und damit nur noch depressiver werden. Man kann ja mit Prozeßbeobachtung eh nichts ändern oder gar beeinflussen. Man sitzt nur da und schaut zu, wie dem Richter in Ausübung seiner Macht faktisch einer abgeht.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Irgendein Wind muß durch die Richterreihen geweht sein. Die Macht der Richter kann nur noch mit großen Anstrengungen nach außen getragen werden. Und wie sich das bemerkbar macht, konnte ich neulich selbst erkennen. Weil mich ein gewisses Thema sehr interessiert hatte, hab ich mich als Prozeßbeobachter auf den Weg gemacht, um zu sehen, was dabei rauskommt.

Nein, an dem Punkt, wo ein Richter Recht spricht, wo Recht ist, sind wir noch nicht. Mit JEDEM Verfahren beugen sie das geschriebene Recht. TAG für TAG! Das muß einem bewußt sein, wenn man dort aufschlägt. Wir leben schließlich in einer Diktatur.

Was ich aber an diesem Tag für einen Eindruck über Richter bekommen habe, war für mich mehr als verwunderlich, es war ein Offenbarungseid ob der Tatsache, daß die Macht der Richter so gravierend schwindet, daß man es schon beinahe belustigend finden kann, was da abgeht. Es hatte für mich wahrlich höchsten Unterhaltungswert und das will schon was heißen.

Der Kläger hatte, noch bevor er sich setzen wollte, den Richter davon in Kenntnis gesetzt, daß dieser das Verfahren nicht führen kann, weil dem Kläger die Einsicht in den Original-Geschäftsverteilungsplan verwehrt wurde. Ja, das ist durchaus die Norm, denn damit wird inzwischen alles ad absurdum geführt, was in Gerichten so abgeht.

An diesem Punkt, wo jemand auch nur ansatzweise den GVP erwähnt, benimmt sich der Richter, wie die Katze auf dem heißen Blechdach. Er kreischt und keift, droht mit Ordnungswidrigkeitsstrafen, sofortige Hafteinlieferung etc. und bei diesen Tobsuchtsanfällen tropft ihm regelrecht der Angstschweiß von der Stirn und den Schläfen. Es ist dem Herrn in dem schwarzen "Nachthemd" mit der weißen Schleife absolut klar, daß er nichts dagegen setzen kann. Er weiß, daß seine Macht mit dem Aufwachen der Masse endlich ist, es ist für ihn faktisch nur noch zum Schreien.

Wie heißt es immer so schön: Wer schreit hat Unrecht. 

Der Kläger hat sich davon gar nicht beeindrucken lassen, er hat es sich auf dem bequemen Stuhl gemütlich gemacht, hat ohne mentale Regung den Richter toben lassen und gleich noch eins drauf gesetzt, nämlich, daß jeder Richter verfassungswidrig, ohne Beachtung der Gewaltentrennung, auf seinen Sessel gehoben wurde. Ich hab so was von abgefeiert, der Kläger hatte ja recht. Jeder Richter wird vom Justizminister in seinen Sessel gehoben und der Justizminister gehört zur Exekutive (ausführende Gewalt). Und da keiner mehr Recht übertragen kann, als er selbst hat, kann die ausführende Gewalt eben auch keine rechtsprechende Gewalt übertragen. Woher hat also der Richter, der die rechtsprechende Gewalt inne hat (oder zumindest haben sollte), seine Legitimation?

Er hat keine Legitimation
und er kann diese Wahrheit nur mit Schikane und Willkür übertünchen. 

Aber auch das ist nur noch eine Frage der Zeit. Dieser Prozeß hat mir förmlich die Schuppen von den Augen rieseln lassen. Es hat mir Hoffnung und Zuversicht gegeben und die Einsicht, daß noch nie eine Gewaltherrschaft eine Ewigkeitsgarantie hatte. Auch diese hier herrschende Diktatur wird enden!
Zeit spielt dabei nicht die größte Rolle, auch wenn sich jeder Aufgewachte natürlich sehnlichst nach einem Ende sehnt, was für mich absolut nachvollziehbar ist.

Aber seht es doch mal so: Der Weg ist das Ziel und steter Tropfen höhlt den Stein. Wir haben jetzt die einmalige Chance, mitzuerleben, wie ein System und ihre Macht zusammenbrechen. In solchen Prozessen können wir es erleben. Nach außen wirkt so ein Richter immer noch mächtig, wenn man sich davon beeindrucken läßt. Aber schaut Euch in diesen Prozessen mal an, mit welchem Aufwand der Schwarzkittel nur noch seine Fassade aufrecht erhalten kann, innerlich ist der schon längst FERTIG!

Es tut mir leid (oder auch nicht), mein Mitleid hält sich in Grenzen. Zu lange wurden wir von diesen Systemlingen diskriminiert, jetzt kommen wir auf unsere Kosten. Jetzt können wir hautnah am Verfall eines Lügen- und Willkür-Systems teilhaben. Für mich gibt es gar kein schöneres Schauspiel, als das, was uns da grade geliefert wird. Ich werde mich bestimmt bald wieder mal auf den Zuschauerrang dieser Systemtheater setzen und einfach nur genießen! Und dafür muß ich nicht mal Eintritt bezahlen...

Der Hammer an diesem Prozeß war, daß der Richter dem Kläger vollkommen Recht gegeben hat. Er sagte, daß er (der Kläger) doch schon alles weiß, was er denn überhaupt noch hier wöllte und für dieses Wissen gäbe es ja schließlich nachlesbare Gesetze. Für mich war das eine eindeutige Aufforderung, Gesetze zu lesen.
Die halten es regelrecht nicht mehr aus, daß immer mehr Leute bei Gericht aufkreuzen und ihnen den Spiegel ihrer Lügen vorhalten. Mir kam es so vor, als wäre dieser Richter am liebsten aus dem Raum geflüchtet. Schon wieder einer da, der am Stuhlbein seiner vermeintlichen Macht sägt...

Der Oberhammer aber war, daß der Schwarzkittel einen Prozeßbeobachter aus den Zuschauerreihen nach seinen kurzen mündlichen, leise in Richtung Kläger mitgeteilten Stichpunkten aufgefordert hat, sich doch als Prozeßbeauftragter des Klägers zur Verfügung zu stellen und das hat er auch in aller Ruhe gemacht. Sowas war ja noch nie der Fall, die Richter akzeptieren doch nur systemstallgehaltene Rechtsanwälte. Da war jedoch nicht mal eine Vollmacht des Klägers an den Prozeßbeauftragten notwendig.
Aber der Richter war offensichtlich derart überfordert, daß er alles gemacht hätte, damit er mal kurz Luft holen kann. Mir hat noch nie ein Prozeß so viel Spaß bereitet...

Man kann sich nur wünschen, daß die große Masse es diesem Kläger dort vor Gericht nachmacht, den Richter sachlich mit den unbestreitbaren Fakten konfrontiert und dabei auch noch recht ruhig bleibt. Es ist herrlich zu sehen, wie lächerlich sich so ein vorgeblich Mächtiger machen kann.
Wenn das Volk zusammenhält, zwingt es diese Schwarzkittel aber sowas von in die Knie. Man darf sich nur nicht einschüchtern lassen und immer schön locker bleiben. Das müßte doch machbar sein, oder?

Das ist für mich die neue, gewaltfreie Revolution!
Und ich gehöre zu den Glücklichen, die dies zum zweiten Mal in ihrem Leben erleben dürfen
1989 zum ersten Mal,
2017 zum zweiten Mal

Vielleicht können wir in zwei Jahren behaupten, daß wir den 30-jährigen Krieg zum zweiten Mal erlebt haben?

Also bis bald
Eure Petra K.
Der Mensch neigt dazu, seine Macht zu missbrauchen, 
solange, bis er Schranken findet
(Charles de Montesquieu)
 

Sonntag, 19. November 2017

Porree-Kartoffel-Auflauf mit Kochschinken und Speck

Man kann ja nicht nur Eintopf essen. So gut er auch schmeckt aber manchmal will man in der kalten Jahreszeit auch was Anderes und das soll natürlich auch möglichst gut von innen wärmen, also deftig und kräftig. Das mögen Andere anders sehen, wir sehen es aber so. Und deshalb gab es bei uns heute Mittag Porree-Kartoffel-Auflauf mit Kochschinken und Speck. Wir hatten ja schon diese Woche mal einen herzhaften Porree-Eintopf. Weil aber mein Mann im Vorfeld mit gefühlten 5 Kilo Porree nach Hause kam, mußte der irgendwie vertan werden. Himmel, was macht man mit so viel Porree? Na eben einen großen Topf Eintopf, einen Auflauf und fermentiert hab ich auch. Da kommt noch ein Beitrag dazu, der muß noch etwas durchziehen, mal sehen wie das schmeckt.
Aber jetzt gibts hier erstmal das Rezept für unseren Porree-Kartoffel-Auflauf:

Das sind die Zutaten:

ca. 800 g Porree (das waren 2 große Stangen)
ca. 500 g Kartoffeln
2 mittl. Zwiebeln
etwas Speck
200 g Kochschinken
2 EL Branntweinessig
1 EL Himalaya-Salz
1 EL Majoran
1 TL gem. schw. Pfeffer
1 TL Paprika edelsüß
1 TL gem. Kümmel
1 TL Thymian
1 TL Salbei
½ TL scharfer Paprika
½ TL Curry
1-2 Msp. Chilli
2 Msp. gem. Rosmarin
1-2 Msp. ger. Muskat
etwas Öl (Sonnenblumenöl)
etwas Zitronensaft

150 - 200 ml Milch (3,5 %)
1 Ei
ca. 200 g Käse (Gouda mittelalt)
ein paar Butterflocken
etwas Alufolie

Den Porree kurz abbrausen, etwas abtropfen lassen und in ca. 1 cm dicke Ringe schneiden. Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. In eine Schüssel geben und mit etwas Zitronensaft beträufeln, gut verrühren. Die Gewürze zugeben, ca 1-2 Stunden durchziehen lassen, dabei immer mal umrühren.
In einem größeren Topf Öl erhitzen, den klein geschnittenen Speck auslassen, die kleingeschnittenen Zwiebeln zufügen und goldbraun anrösten, dann das gewürzte Gemüse zugeben, ca. 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze anköcheln, dabei immer mal umrühren, damit nichts anbrennt (evtl. noch zusätzlich Öl dazugeben, falls es zu trocken erscheint).
Inzwischen die Auflaufform (Größe oben ca. 30 cm) ausbuttern, das Kochgut in einer ersten Schicht einfüllen, die Hälfte des klein geschnittenen Kochschinkens darüber geben, dann die nächste Schicht Kochgut einfüllen, den Rest des Kochschinkens drauf verteilen. Den geriebenen Käse drüber verteilen.
Die Milch mit einem darin verquirlten Ei über die Masse geben, ein paar Butterflöckchen drüber und mit Alufolie bedecken. Den Herd auf 200 Grad vorheizen, den Auflauf ca. 30 Minuten im unteren Drittel des Backofens garen lassen, dann die Alufolie abnehmen und bei Grillstufe auf mittlerer Schiene des Backofens noch ca. 10 Minuten grillen, bis die Käsemasse eine bräunliche Farbe annimmt. Aus dem Herd nehmen und ca. 5-10 Minuten ein bisschen abkühlen lassen, damit man sich nicht die Zunge verbrennt. Dann ab auf die Teller und etwas Worchester-Soße dazu reichen. Fertig ist ein leckerer Auflauf.


 Porree-Kartoffelauflauf mit Kochschinken und Speck

Dieser Auflauf hat uns hervorragend geschmeckt. Gut gewürzt, alles noch schön bißfest und der gegrillte Käse total lecker. Von den Zutaten her ist er nicht sehr kostenintensiv, wir sind absolut satt  geworden und können auch morgen nochmal davon essen. Man kann ihn dann einfach in der Backröhre nochmal aufwärmen. Dazu wieder Alufolie drüber legen und bei 200 Grad erhitzen, dürfte in ca. 40 - 45 Minuten erledigt sein. 
Das i-Tüpfelchen an diesem Auflauf ist hierbei wirklich, daß man das Gemüse und die Gewürze durchziehen läßt, perfekt!

Also bis bald
Eure Petra K.

Donnerstag, 16. November 2017

Wilde Ernte - Nachtkerzensamen

Wer kennt sie nicht, diese wunderschönen gelben Blüten der Nachtkerze, die, wie der Name schon sagt, sogar nachts ihre Blüten offen läßt und damit eine Nahrungsquelle für viele Nachtfalter ist. Sie ist äußerst anspruchslos, wächst beinahe auf jedem Schutthaufen & Co.
Sie ist aber nicht nur schön, ihre Blüten sind nicht nur lecker, der Hammer unter den Gesundheitsbringern sind jedoch ihre Samen. Das ist die Quelle für die Gamma-Linolensäure.

So wie ich es gelesen habe, hilft sie wohl sehr gut bei Hautproblemen, Neurodermitis, bei erhöhtem Blutdruck, Akne, Allergien, Streß, Asthma, Unfruchtbarkeit, Juckreiz, Arthritis, Hämorrhoiden, Wechseljahresbeschwerden, PMS und Menstruationsbeschwerden.
Ob es wirklich so ist, kann ich nicht sagen, ich bin schließlich kein Arzt aber wenn es von Sachkundigen so geschrieben wird, dann kann man wohl davon ausgehen, daß es stimmt.

Da ich kaum unter irgendwelchen Krankheiten leide, kümmert mich diese Liste nicht in dem Maße, wie es vielleicht jemanden interessiert, der unter diesen Krankheiten leidet. In der Schulmedizin werden bekanntlich meist nur die Symptome behandelt, an die Wurzel des Übels geht kaum einer ran. Ist ja auch nicht gewollt, die Ärzte sind die Erfüllungsgehilfen der Pharmamafia und diese verdient nur an Kranken, nicht aber an Gesunden. Und wenn man das erstmal begriffen hat, dann hat man auch begriffen, daß die meisten Krankheiten nur Mangelerscheinungen sind und diese kann man mit der Ernährung von wirklichen Lebensmitteln (deshalb heißen sie ja auch Lebensmittel - Mittel zum Leben - und nicht nur Nahrung) gut ausgleichen. Wildkräuter sind in meiner Ernährung ein sehr wichtiger Bestandteil und die Nachtkerze ist auch ein Wildkraut.

Im Sommer nasche ich gern die Blüten, sie schmecken herrlich süßlich. Manchmal kommen mir da aber die kleinen schwarzen Käferchen zuvor, die wissen eben auch was gut schmeckt und ich muß mir andere Blüten suchen oder die Käferchen ausschütteln. Aber wenn man die Blüten nascht, können sich keine Samen bilden. Bloß gut, daß die Nachtkerze so viele Blüten bildet, daß man es gar nicht schafft, alle zu verputzen und so hat man immer noch ein paar Samenkapseln am Ende des Jahres.

Ich hab vor Kurzem die Samenkapseln geerntet, ein paar Tage auf der Heizung trocknen lassen und dann durch ein grobes Sieb die kleinen schwarzen Samen herausgeschüttelt. Zur Ölgewinnung würde das sicher nicht reichen aber ich bin der Meinung, daß man auch schon was erreichen kann, wenn man peu a peu immer mal eine kleine Menge der Samen entweder in das Müsli oder in den Smoothy versenkt. Schaden kann es wohl nicht, es wirkt dann vielleicht eher vorbeugend gegen Mangelerscheinungen. Na, und das ist doch auch schon was, oder? Hippokrates wäre wohl sehr zufrieden mit mir, denn wie sagte er einst so zutreffend: 

"Laßt die Nahrung Eure Medizin sein und die Medizin Eure Nahrung". 

Na ja, er konnte ja nicht ahnen, daß man ein paar Jahrhunderte später die Nahrung von Lebensmitteln stark differenzieren muß. In seiner Zeit gab es NUR BIO-Nahrung und etwas anderes als BIO-Nahrung sollte es auch meiner Meinung nach gar nicht geben. Aber sagt das mal denen, die sich im Supermarkt den Einkaufswagen voll packen und auch noch der Meinung sind, daß sie sich damit absolut etwas Gutes tun. Solche Leute sollten sich mal fragen, warum es bei diesem umfangreichen, vorgeblich gesundem Nahrungsangebot, bei diesen vielen Medikamenten und Fachärzten überhaupt volle Wartezimmer und jede Menge Kranke gibt. Da kann doch etwas nicht mit rechten Dingen zugehen!

Was solls, an mir verdient weder ein Arzt, noch ein Apotheker etwas und wenn ich ehrlich bin, bin ich da auch ein bisschen stolz drauf. Und jetzt hole ich mir meinen Smoothy aus dem Kühlschrank und rühre einen Löffel Nachtkerzensamen hinein.


ein Eimerchen voll Samenkapseln der Nachtkerze


kleine feine Nachtkerzensamen

Zum Wohlsein!

Hier gibt es weitere Infos zur Nachtkerze und Gamma-Linolensäure:


Also bis bald
Eure Petra K.
Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut.
(Finnisches Sprichwort)



Sonntag, 12. November 2017

Rauchsalz selbst gemacht - riesige Würzkraft

Im Handel wird es mitunter als gebranntes Salz verkauft und es ist schandteuer. Warum es so teuer ist, hatte sich mir nie so recht erschlossen und auch nicht der Sinn dahinter. Und das war so, bis wir mal von einem Bekannten selbstgebranntes Salz bekommen haben. Natürlich hat er es nicht gebrannt, mit Flamme oder sonst einer bestimmten Technik. Er hat es im Smoker gemacht. Auf ein feuerfestes Tablett ausgestreut und im Smoker eine Weile "räuchern" lassen, denn es ist nichts anderes als räuchern, wie es herkömmlich mit anderen Dingen gemacht wird. Es gibt nur einen ganz gravierenden Unterschied. Es wird seeehr intensiv salziger. So salzig, daß wir das Essen, was wir damit gewürzt hatten, wirklich nicht essen konnten, total übersalzen. Und da wußte ich dann auch, wozu Salz gebrannt wird, man braucht nur ein paar Krümel. Man spart sich also jede Menge teures Salz.

Wer noch das "Streusalz" aus dem Supermarkt kauft, wird das nicht nachvollziehen können, denn das ist ja spottbillig, zumindest wenn man das Tafelsalz benutzt. Für uns kommt das aber nicht in Frage, auch nicht das jodierte Salz, was etwas teurer ist. Das ist künstlich hergestelltes Jod und sowas lehnen wir grundsätzlich ab. Selbst natürliches Jod kommt für uns spätestens seit Fukushima nicht mehr in Frage, die Meere sind seit dieser Katastrophe radioaktiv verseucht, auch wenn in den Medien nicht mehr darüber gesprochen wird (und das sollte einem immer stutzig machen, wenn über etwas NICHT gesprochen wird). Man kann sich ja mal mit dem Thema Halbwertzeiten beschäftigen. Spätestens dann weiß man, warum man auch den Fischkonsum verringern oder gar einstellen sollte.

Wie funktioniert das nun mit dem Rauchsalz?

Nun, man gibt gutes Himalaya-Salz/Steinsalz auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und stellt es bei 120 bis 200 Grad für ca. 3 Stunden in den Smoker. Bestückt wird er mit verschiedenen Holzsorten, je nachdem welchen Geschmack man damit erreichen will. Sehr gut geeignet soll wohl das Holz der Kirsche sein. Die Birke bringt einen lieblichen Geschmack in das Salz, mit Robinie wird es kräftiger und Walnussholz soll wohl auch der Hammer sein. Unser Bekannter hatte drei Sorten Holz verwendet und das Ergebnis war sensationell. Man braucht viel viel weniger Salz zum Würzen und das ist gut so, denn Himalaya-Salz ist wirklich recht kostenintensiv. Da lohnt es sich schon, das Salz dieser Prozedur zu unterwerfen. Der Smoker braucht keinen Strom, das Holz kann man sich zusammensammeln und man muß das Salz immer nur mal etwas umrühren.


 Rauchsalz selbst gemacht

Wir haben im Internet mal einen Preisvergleich angestellt. Da kommen Preise von ca. 9 Euro aufwärts zutage für nur 100 Gramm Rauchsalz. Es lohnt sich also auf jeden Fall, das Rauchsalz selbst herzustellen. Kein großer Aufwand aber viel Ergebnis. So muß es sein...
 
Also bis bald
Eure Petra K.
Salz-
Gott erhalt´s
(Verfasser unbekannt)


Mittwoch, 8. November 2017

Würziger Rote Beete Salat - Nahrung oder Medizin?

Rote Beete - meine Mutter schwört darauf. Hat sie doch vor längerer Zeit mal erwähnt, daß sie keine Blutdruck-Medikamente mehr braucht, seit sie täglich eine Schüssel Rote-Beete-Salat zum Abendessen verzehrt. Nanu? Das hatte ich auch noch nicht gehört. Aber warum nicht? Schon Hippokrates sagte ja: "Laßt die Nahrung Eure Medizin sein und die Medizin Eure Nahrung". Es ist alles eine Frage der Ernährung.

Nun muß ich zugeben, daß Rote Beete nicht wirklich mein Geschmack ist. Irgendwie schmeckt mir das zu süß und auch irgendwie zu seifig. Nicht mein Ding, deshalb gibt es auch bei uns nur sehr selten Rote Beete. Der gesundheitliche Aspekt der roten Knollen ist nun mal aber nicht von der Hand zu weisen und da wir gerne gesund leben und uns gesund ernähren, soll auch mehr Rote Beete bei uns Einzug halten. Alles eine Frage der Gewürze, ob ein Essen schmeckt oder nicht, das ist meine Devise. Und deshalb haben wir jetzt solange probiert, bis ein sehr gut schmeckender Rote-Beete-Salat draus geworden ist. Ob es gegen hohen Blutdruck auch hilft, wird sich noch erweisen, denn ich habe ja durch meinen Gesundheits-Cocktail kaum noch Bluthochdruck. Da müßte ich schon alles andere weglassen um herauszufinden, ob Rote Beete auch bei mir hilft. Wichtig ist für mich jedoch an aller erster Stelle, daß Rote Beete sehr gesund ist, regional anbaubar, die Knollen also nicht durch die halbe Welt gekarrt werden müssen und vorallem, daß es ein sehr preisgünstiges Gemüse ist. So viele "Fliegen" mit einer Klappe geschlagen, wenn das nichts ist...

Das sind unsere Zutaten für den Rote-Beete-Salat:

1 kg Rote Beete (gekocht)
1 kl. Apfel (geschält und entkernt)
1½ - 2 Zwiebeln (je nach Größe)
5 EL Kräuteressig
1-1½ EL Himalaya-Salz
1½  TL Senf (Bautzener mittelscharf)
3 EL Zitronensaft
½ TL gem. schwarzer Pfeffer
½ TL gem. Kümmel
2 Msp. gem. Ingwer
1 Msp. gem. Nelken
2-3 Prisen ger. Muskat
3 EL Öl (wir hatten Olivenöl, es geht aber auch einfaches Öl)

Die Rote Beete, Zwiebeln und den Apfel in kleine mundgerechte Stücke schneiden, Gewürze zufügen und umrühren, Öl zugeben und unterrühren. Noch mal nach persönlichem Gusto abschmecken. Den Salat ca. 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen, ab und zu nochmal umrühren.


würziger Rote-Beete-Salat

Guten Appetit!

Der Salat ist sehr gut gewürzt und damit schmeckt man auch diese Süße und das Seifige nicht mehr heraus. Alles gut! Jetzt hat der hohe Blutdruck bei mir wahrscheinlich überhaupt keine Chance mehr. 

Hier gibts noch weitere Infos zur Heilkraft und Verwendung der Rote Beete:
Rote Beete als leckere und würzige Gemüsebeilage hatten wir hier: 

Übrigens: Die grünen Blätter der Rote Beete passen hervorragend in einen Smoothy, klein geschnitten aufs Brot, über die Kartoffeln als Petersilienersatz oder in Suppen.

Also bis bald
Eure Petra K.



Montag, 6. November 2017

Wirsing-Chips zum Naschen

Unser kalte-Jahreszeit-Speiseplan sieht ja immer jede Menge Eintopf vor. Wir lieben es einfach, ein großer Topf und jeden Tag schmeckt er besser. Vielseitig soll es aber auch sein und so kam mein Mann jetzt mal auf die Idee, Wirsingeintopf zu machen. Und weil er gerne ißt, hatte er beim Einkaufen die Augen wohl größer als den Magen. Mit zwei großen Wirsingköpfen kam er nach Hause und ich habe die Hände über den Kopf zusammen geschlagen und mich gefragt, wer das wohl alles essen soll. Na ja, einen Kohlkopf haben wir im Eintopf untergebracht, der zweite muß jetzt noch vertan werden. Ich hab mir vorgenommen, den dritten Versuch mit Sauerkraut zu machen, da geht bestimmt auch Wirsing dazu.

Da ich ja auch schon gute Kohl-Chips aus Grünkohl gemacht habe, die übrigens überaus lecker waren, wollte ich jetzt noch Wirsing-Chips ausprobieren, genug Grünmasse ist ja da. Also etwas Öl auf das Backblech, ein paar Wirsingblätter abgemacht, die dicke Mittelrippe ausgeschnitten, etwas zerzupfen, auf´s Blech, etwas im Öl von beiden Seiten wälzen, bisschen Salz und Chilli drauf, rein in den Backofen und bei ca. 200 Grad ungefähr 5 - 8 Minuten auf mittlerer Schiene des Backofens ausbacken. Schmeckt auch sehr gut, ist aber durch die kleinen Rippen der Wirsingblätter etwas grober als bei Grünkohl. Macht aber nix, Ballaststoffe sind immer gut und Kohl ist immer eine gesunde Sache. Es wird nie langweilig in unserer Küche.


Wirsingblätter für Chips


ausgebackene Wirsing-Chips

Guten Appetit!

Für so einen großen Kohlkopf haben wir 1,30 Euro bezahlt und damit kann man jede Menge gesunde Chips herstellen. Wer Wert drauf legt, die sind sogar vegan. Preiswert und gesund. Herz, was willst Du mehr? Wirsing ist übrigens auch recht verdauungsfördernd, gut so, wird der Bauch schnell etwas flacher... 

Zur Heilwirkung des Wirsing gibt es hier weitere Infos:

Also bis bald
Eure Petra K.


Samstag, 4. November 2017

Eicheln, Mais, Kürbis und Unkraut als Hühnerfutter

Da hab ich doch neulich nicht schlecht gestaunt, als die Selbstversorgerfamilie in Schweden Eicheln gesammelt haben und diese den Hühnern zu fressen geben wollten. Das hatte ich noch nie gehört.
Nun ja, wir betreiben auch keine Tierzucht. Wir könnten beide wohl niemals ein Tier schlachten.

Aber das Thema Hühnerfutter ist für Tierhalter sicherlich interessant, denn die Eierproduktion hat auch ihren Preis und in meinen Augen ist es ein Verlustgeschäft, wenn man Futter kaufen muß, nur um Eier zu erhalten, das rechnet sich für mich nicht. Wenn man dieses Futter selbst anbaut, sieht es schon anders aus aber dann hat man eben auch die Arbeit damit. Was vielleicht noch einigermaßen ergiebig ist, könnte die Hirse sein, die sich ziemlich problemlos anbauen läßt, denn so ganz ohne Körner gibt es keine Eier oder zumindest nicht so viele.

Wenn man fast kostenfrei an Futter kommen will, dann gibt es da schon eher Probleme. Neulich hab ich auf den abgeernteten Maisfeldern ein älteres Ehepaar Maiskolben stoppeln sehen, bestimmt für die Hühner. Haben wir früher, als ich noch Kind war, auch gemacht aber damals gab es auch selbstverständlich noch gutes Saatgut. Heute ist das doch, wie ich mal von einem privaten Landwirt gehört habe, zu 98 % genverändert. Na, und das würde ich meinen Hühnern niemals freiwillig antun. Was weiß man denn, wie sich das auswirkt, auf das Tier selbst und im Umkehrschluß dann auch auf den Menschen, der die Eier essen will und auch das Fleisch. Aber wenn man danach geht, könnte man auch das Supermarktfleisch niemals essen. Was weiß man denn, was die als Futter bekommen haben und wieviel Antibiotika & Co. das Tier zwangsweise verabreicht bekam, um überhaupt verkauft werden zu können. Es ist ein Drama, hier läuft alles so falsch auf diesem schönen blauen Planeten. Ich frag mich immer, warum die Menschen das so mitmachen. Bei selbstangebautem Mais, BIO-Saatgut vorausgesetzt, kann man da schon eher etwas beruhigter sein. 

Aber kommen wir zurück zum Thema. Eicheln als Hühnerfutter. Ja, das soll wohl den Hühnis ganz gut schmecken. Man muß die Eicheln etwas zerdrücken, damit die Schale aufplatzt und die Hühner alles schön herauspicken können. Da spielt es auch keine Rolle, ob da ein paar Maden in den Eicheln drin sind, ganz im Gegenteil, das ist für die ein Fest. Wenn man die Eicheln etwas zerschlägt, dann sieht man ja auch, ob sie innen evtl. verschimmelt sind. Das kommt natürlich als Futter nicht in Frage.

Wer also Hühner hat, der sollte mal einen Herbstspaziergang machen und dabei Eicheln sammeln. Auch Kinder machen das sehr gerne und damit kann man sie leicht vom Fernseher oder vom Computer weglocken. Wer gute Eier essen will, muß also etwas dafür tun. Es sollten natürlich nur die braunen Eicheln gesammelt werden, nicht die grünen und auch nur in kleineren Mengen verfüttert werden, weil da Gerbsäure drin ist und das ist überdosiert schädlich. Nicht umsonst wässern die Menschen die Eicheln erst ein paar Tage, bevor sie sich den leckeren Eichelkaffee brühen.

Eicheln sind sowieso nur ein Saisonprodukt, die gibt es eben nur im Herbst aber wer am Futter sparen will oder muß und vorallem nur BIO-Futter verabreichen will, der muß dafür was tun. Aber was kann schöner sein, als an einem sonnigen Herbsttag mal ein paar Eicheln zu sammeln, um den Hühnern ein Leckerli zukommen zu lassen. Kleinvieh macht auch Mist.

Hühner sind ja praktisch Allesfresser. Eine gute Alternative zu gekauftem Futter sind auch Kürbisse. Halbiert und den Tierchen vorgesetzt, stürzen sie sich nur so drauf. Und mit Kürbissen hat man auch nicht viel Arbeit aber viel Masse, darauf kommt es ja letztendlich an, wenn man die Hühner satt bekommen will. Mit Rüben ist es ähnlich. Und aus Zuckerrüben kann man sogar selbst Zucker machen. Wer rohe Kartoffelschalen vom Mittagessen hat, der kann sie, statt auf den Kompost zu geben, auch kurz mit Wasser aufkochen, dann im Topf abkühlen lassen und ab auf die Hühnerweide oder in den Futtertrog (Hühnerweide ist besser, damit die Mäuse oder Ratten nicht die Futterquelle entdecken).

Ja, Tiere wissen eben, was gut schmeckt. Schaut Euch mal um, wieviel samentragendes Unkraut es gibt. Das ist für die Hühner ein absolutes Schmankerl und das Unkraut steht fast das ganze Jahr über bereit. Nutzt es, die Natur schenkt es kostenlos. Man muß Hühner nicht nur mit Weizen mästen, es gibt Alternativen.

Habt Ihr vielleicht noch gute Ideen, wie man Hühner fast kostenfrei füttern kann, damit sie gut wachsen, gedeihen und viele BIO-Eier legen können? Nur so würde meiner Meinung nach die Hühnerzucht Sinn machen.

Hier ist das Video von der lieben Selbstversorgerfamilie in Schweden zum Thema Hühnerfutter:
https://www.youtube.com/watch?v=wg2EWODcpQM

Das mit den Eicheln als Hühnerfutter ist hier zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=qP5g8d_PdYM

Zum Thema Eicheln als Futter, gibt es hier eine ganz interessante Diskussion:
http://selbstversorgung.phpbb8.de/futter-f53/eicheln-ein-fast-vergessenes-futtermittel-t139.html


Bei uns in der Lausitz gibt es dieses Jahr kaum Eicheln. Was sagt uns das? Es wird keinen harten Winter geben. Wieder eine Sorge weniger, oder?

Also bis bald
Eure Petra K.


 

Montag, 30. Oktober 2017

Pfifferlinge - wie putzt man sie richtig?

Diese kleinen schlüpfrigen Scheißerchen - nein, ich meine nicht die Pampers-Generation, ich meine diese hübschen kleinen Pfifferlinge. So schön wie sie sind und so lecker sie auch schmecken, es ist ein Drama, sie zu putzen.

Ich bin ja, was Pfifferlinge betrifft, ein absoluter Neuling. In diesem Jahr hab ich sie tatsächlich zum ersten Mal gefunden. Im Erzgebirge, wo ich groß geworden bin, da gab es wohl gar keine Pfifferlinge. Zumindest hab ich nie welche gefunden. Laut Snokri sollen die wohl eher nur im Kiefernwald wachsen und da es im Erzgebirge meist nur Fichten gibt, wundert es mich nicht, daß ich keine gefunden habe. Vor ein paar Wochen hab ich durch Zufall in meiner "neuen" Heimat die ersten Pfifferlinge gefunden, war in einem Waldstück unterwegs, wo ich noch nie vorher nach Pilzen Ausschau gehalten habe, schön tiefgelb und in großer Zahl. Doch so schön, wie sie sind und so lecker, wie sie schmecken, so schwierig lassen sie sich putzen. Der Waldboden scheint sich in den Gabelungen der Lamellen sehr zu Hause zu fühlen. Es dauert ewig, bis man sie sauber hat. Ich frag mich echt, wie das die Polen oder die Tschechen machen, daß sie an den Straßenrändern Pfifferlinge zu hauff anbieten und jedes von ihnen wie aus dem Ei gepellt aussieht. Gibt es einen Trick, wie man die ohne stundelanges Putzen sauber bekommt?

Als ich heute wieder in den Pfifferlingen war und mit reicher Beute heim kam, hatte mein Mann die Idee, sie mit dem Backpinsel zu bearbeiten. Das schien mir eine gute Idee, der ist biegsam, nicht zu hart und ich konnte damit die Pilze auch schneller sauber bekommen, zumindest hat es heute nicht zwischen den Zähnen geknirscht beim Essen.

Ich frag jetzt einfach mal in die Runde: Wie kriegt Ihr die Pfifferlinge am besten sauber? Vielleicht gibt es da einen Trick, den ich nicht kenne, verrät ihn mir jemand?


 
Pfifferlinge mit dem Backpinsel sauber gemacht


PS: Noch eine Frage: Habt Ihr auch schon beobachtet, daß die Pilze hauptsächlich bei zunehmendem Mond wachsen? Mir fällt das immer wieder auf, irgendwas muß da dran sein...

Also bis bald
Eure Petra K.