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Mittwoch, 16. August 2017

Wilde Ernte - Getreidenachlese für Sprossen

Kennt Ihr das auch noch, daß die früheren Generationen stoppeln gingen? Ich kenne das noch sehr gut und es hat immer riesen Spaß gemacht. Da wurden Kartoffeln gelesen, Maiskolben und auch die Ähren vom Getreide. Bis auf die Kartoffeln, die wir für den eigenen Bedarf gestoppelt haben, waren die anderen Feldfrüchte meist nur für Hühnerfutter vorgesehen. Wie auch immer, es hat ein Stück weit geholfen, nicht soviel kaufen zu müssen.

Heutzutage werden so gut wie gar keine Kartoffeln mehr angebaut, wer weiß wo die jetzt aus der globalisierten Welt herkommen. Rechnet doch eh keiner mehr damit, die Bevölkerung im E-Fall mal von den eigenen Feldern ernähren zu müssen. Der Gutmensch vertraut da schon auf die Politiker, die sich um das Wohl des Volkes kümmern werden. Na, die werden sich noch umgucken, wenn sie mal dahinter kommen, was hier wirklich gespielt und favorisiert wird. Das soll aber heut nicht mein Thema sein. Da reg ich mich nur auf.
Maiskolben kann man heute auch nicht mehr mit gutem Gewissen nachstoppeln, denn man weiß ja nie, ob es nicht doch genverändertes Zeug ist. Aber in der Hoffnung, daß das Getreide noch wirklich gutes Getreide ist, hab ich jetzt mal Ähren nachgelesen.

Lange mußte ich warten bis die Mähdrescher das Feld abmähen konnten. Es hat auch bei uns hier mehr als üblich geregnet. Für mich ein Segen, für die Landwirte ein Desaster, denn immer, wenn sie dachten, daß sich das Korn vom letzten Regenschauer erholt hatte und wieder einigermaßen getrocknet war, kam der nächste Regen. Wieder nichts mit Getreide dreschen. Gestern ging es nun doch mal los. Ich denke eher, daß es eine Verzweiflungsaktion war, nachdem schon etliche Stellen zu sehen waren, wo das Getreide darnieder lag. Man hat aber extra bis Mittag gewartet, damit das Korn noch etwas trocknen konnte.

Abends bin ich dann mal losgezogen, um zu schauen, wie es aussah. Na ja, genauso, wie ich es vermutet hatte. Da konnte man schon die Sprossen vom Feld ernten. Die armen Landwirte...

Seit Jahren versuche ich, Sprossen zu ziehen aber wenn man im Supermarkt z.Bsp. Weizenkörner kauft, dann keimen die einfach nicht. Die sind bestimmt mit irgendeinem Keimhemmer behandelt worden und da wird dann eben nix. Also hab ich mir gedacht, stoppeln zu gehen, sobald das Feld abgeerntet ist. Ich war sogar recht erfolgreich. Auf dem Feld selbst lag nicht viel und wenn, dann waren die Ähren schon wieder am Keimen. Das nützt mir aber nichts, denn die Sprossen möchte ich in der kalten Jahreszeit haben, wenn sonst keine Frischware zu finden ist. Also hab ich mal an den Feldrändern geschaut, denn da kommen die Erntemaschinen manchmal nicht bis an die letzten Halme heran und siehe da, dort standen noch einige Halme mit schönen Ähren dran.

Ein Verlust ist das für die Landwirte nicht, das wird eh alles umgepflügt. Keiner macht sich heute noch die Arbeit, eine Nachlese zu veranstalten. Da wäre die Arbeitskraft viel teurer, als das, was dabei raus kommt. Nun, ich bin mal eine Stunde am Rand entlang gelaufen und habe mein Körbchen gefüllt. Mal sehen, wie weit ich damit komme. Und nun kann ich Sprossen ziehen.


Getreideähren für Sprossenzucht


keimende Sprossen


Wie man die Ähren bearbeitet, um nur noch gute Körner zu haben, wird hier verständlich erklärt:

Also bis bald
Eure Petra K.


Sonntag, 6. August 2017

Mein Blog ist 4 Jahre geworden

Wie die Zeit vergeht. Seit vier Jahren blogge ich nun und hab immer noch nicht genug davon. Es gibt zwar nicht mehr ganz so viele Themen, das Meiste ist ja schon gesagt und geschrieben aber zu meiner eigenen Verwunderung findet sich immer noch das Eine oder Andere, was zum Grundgedanken dieses Blogs dazu paßt. Doch heute feiere ich erstmal den 4. Geburtstag und dann schau mer mal, was es da in Zukunft weiterhin zu berichten gibt.





Also bis bald
Eure Petra K.

Donnerstag, 3. August 2017

Gurken-Smoothie mit Wildkräutern und Banane

Ich bin auf den Smoothie-Trip gekommen. Lange hab ich es vor mir hergeschoben. Der Grund dafür war, daß es immer heißt, daß da möglichst viele Früchte, wie Heidelbeeren oder Himbeeren etc. mit rein sollen und die muß ich kaufen, das will ich aber nicht mehr. Es mußte also ein Kompromiß her.

Daß ich mich überhaupt wieder mit dem Thema Smoothie beschäftigt habe, war dem Umstand geschuldet, daß die lieben Schwiegereltern in ihrem Garten jede Menge Gurken hatten. So viel, daß sie es unmöglich schaffen konnten, diese alle zu essen oder zu verarbeiten. Und so haben wir einen ganzen Korb Salatgurken bekommen. Jetzt war es an der Zeit, das Smoothie-Projekt anzugehen, denn selbst meine geliebten Gurkenschnitten hätten dieses Aufkommen nicht zu vertilgen geschafft. In solchen Zeiten stelle ich immer wieder fest, in welcher Fülle wir leben und ich bin sehr dankbar dafür.

Das sind die Zutaten für meinen Gurken-Smoothie: 

½ Salatgurke
ca. 70 g Wildkräuter (siehe weiter unten)
ca. 250 ml vorbereitetes Wasser für den Wildkräutersaft (ozonisiert, gefiltert, mit Borax und Kalium)
1 Banane
evtl. noch etwas vorbereitetes Wasser für den Smoothie
2-3 EL Zitronensaft
1-2 Pckg. Vanillezucker (je nach persönl. Geschmack)

Und so hab ich den Smoothie zubereitet:

Als erstes Wildkräuter sammeln, diese waschen, in den Mixer geben, 250 ml Wasser zufügen und ca. 1-2 Minuten erst auf niedriger, dann noch mal kurz auf hoher Stufe mixen. Die Masse durch ein Sieb geben und mit dem Löffelrücken den Sud durchstreichen bis nur noch eine fast trockene Masse übrig ist. Den Wildkräutersaft im Kühlschrank "zwischenparken".
Die Gurke klein schneiden (mit Schale und Kerne - wer die Schalen nicht verträgt, kann sie auch schälen). In den Mixer geben, die Banane klein schneiden, auch in den Mixer geben, den Vanillezucker (oder ein anderes Süßungsmittel) zugeben, mit dem Wildkräutersaft, und wer es etwas  dünnflüssiger mag, noch mit weiterem Wasser auffüllen und ebenfalls wieder 1-2 Minuten mixen (Stufen wie beim Wildkräutersaft).
Den Smoothie in einen verschließbaren Behälter geben und dann gut gekühlt trinken.

Als Wildkräuter habe ich dazu genutzt:

Löwenzahnblätter, Lindenblätter, Portulak, Franzosenkraut, Brennesselspitzen, einige Pfefferminzblätter, Mädesüßblatt, Vogelmiere, junge Himbeerblätter, junge Brombeerblätter, Sauerampfer, Sauerklee, 1 kl. Stück Beinwellblatt, Estragon, 2 Lavendelblütenspitzen, Zitronenmelisse, Oreganospitzen, Melde, Spitzwegerich, Rotkleeblätter, Schafgarbenblätter, Borretschblätter, 2 -3 Salbeiblätter,

Und tadaa...so sieht er aus


Gurken-Smoothie mit Wildkräutersaft und Banane

Leute, das ist die volle Breitseite Gesundheit im Glas!

Gerade jetzt bei diesen hohen Temperaturen ist dieser Smoothie herrlich lecker und erfrischend. Und wenn ich irgendwann einmal ganz mutig bin, werde ich meinem Hauskoch suggerieren müssen, daß ich die Mittags-Kochkost gegen so einen Smoothie eintauschen werde. Mein Gutster wird dafür wahrscheinlich überhaupt kein Verständnis haben, denn er kocht gern und gut und noch lieber ißt er. Aber irgendwann werde ich Prioritäten setzen müssen, denn nur ich bin für meine Gesundheit verantwortlich. Und ein Smoothie macht auch sehr satt, man muß ihn regelrecht kauen. Gut so, dann ist der Magen ja beschäftigt und der Darm freut sich über diese Putzerkolonne...

Hier gibts noch mehr Infos zur Heilkraft der Gurke:

Also bis bald
Eure Petra K.
Nachtrag 10.08.2017:
Die Gurkenschwemme ist wohl erstmal vorüber. Ich hab deshalb jetzt mal die Gurke durch einen kleingeschnittenen Apfel mit Schale (Kerngehäuse entfernen) ersetzt, ansonsten alles wie gehabt. Das schmeckt ganz wunderbar fruchtig. Sehr zu empfehlen.

Dienstag, 1. August 2017

Keine Brötchen mehr zum Frühstück

Irgendwie hab ich momentan so einen Schub - hin in Richtung gesunde Ernährung. Nicht weil es modern ist, sondern weil es mir einfach gut tut, ich mich nicht so vollgestopft fühle, nicht so schlapp nach dem Essen. Essen ist Energie und wenn man nach dem Essen nicht energiegeladen ist, Mancher sogar wie die kleinen Kinder Mittagsschlaf machen muß, dann kann in der Mahlzeit nicht viel Energie drin gewesen sein. Zumindest ist das meine Ansicht. Ist diese Ansicht wirklich so weit hergeholt? Ist doch irgendwie logisch, oder?

Schon lange hab ich den Wunsch, weg zu kommen von allem, was meine Zellen verstopft, was mich verschleimt, was mich zu dick sein läßt. Einfacher gesagt, als getan! Der Weg zu urgesunder Ernährung ist ein langer Weg, man ist schließlich seit Kindheitstagen konditioniert. Noch schwieriger ist es, wenn der Partner zur "Schnitzelfraktion" gehört. Da trifft man mit rohköstlichen Absichten meist auf taube Ohren, er ist eben auch konditioniert.

Ich war mal ganz mutig und hab meinem Mann vor geraumer Zeit gesagt, daß ich zum Frühstück kein Brötchen mehr essen werde. Und während mein Mann sich nach wie vor noch sein Frühstücksbrötchen mit Butter und Honig beschmiert, schneide ich mir einen Apfel. Eine Tasse grünen Tee dazu - das ist mein Frühstück. Ich hätte nie gedacht, daß man davon satt werden kann - aber man wird! Es ist wohl doch nur eine Angewohnheit, soviel zu essen, wir sind es eben so gewöhnt. Nicht mehr und nicht weniger.

Soweit ich das verstanden habe, entgiftet der Körper in den Vormittagsstunden. Und wenn das wirklich so ist, dann werde ich ihn nicht daran hindern. Unterstützen kann ich ihn am besten, wenn ich ihn in dieser Zeit nicht belaste mit großartiger Verdauungsarbeit. Also trinke ich vormittags lieber viel, damit das, was raus will, auch raus transportiert werden kann. Und wenn man viel trinkt, hat man auch keinen Hunger.

Daß einfaches Weißmehl die Zellen verkleistert, ist bestimmt hinlänglich bekannt. Und wenn eine Zelle verkleistert ist, dann kann nichts rein und schon gar nichts wieder raus. Die Zellen können also ihre Arbeit, die sie im Körper auszuführen haben, wofür sie vorgesehen sind, nicht mehr erledigen, sie verkümmern regelrecht. Die Auswirkungen dessen spüren wir natürlich nicht von heute auf morgen aber irgendwann haben wir damit eben den Nährboden für Krankheiten geschaffen. Muß ich mir das wirklich antun, nur weil das Frühstücksbrötchen so gut schmeckt? Nein! Ich will schließlich irgendwann mal meine Rente mit guter Gesundheit genießen. Und dabei hilft mir kein Arzt oder Apotheker. Ich bin die Einzige, die dafür selbst verantwortlich ist, niemand sonst.

Nun ist das schon eine ganze Weile her, daß ich die Brötchen verbannt habe und die ersten positiven Auswirkungen haben sich bei mir schon bemerkbar gemacht. Ich hatte morgens nach dem Frühstück bis weit in den Vormittag hinein immer einen "Frosch im Hals", den ich versucht habe, abzuhusten. Und der "Frosch" ist vermutlich ganz normaler Schleim. Seit ich aber keine Brötchen mehr esse, ist dieser "Frosch" weg, er wird sich wohl eine andere "Prinzessin" gesucht haben. Da ich in meiner Ernährung ansonsten kaum etwas verändert habe, schiebe ich diesen Erfolg mal auf die weg gelassenen Brötchen. Das kann richtig oder auch falsch sein und ob das bei Anderen auch so ist, kann ich nicht beurteilen. Bei mir hat es geholfen.

Wenn ich es mal aus der finanziellen Perspektive betrachte, dann habe ich mir nicht nur das Geld für das tägliche Brötchen gespart, die ja auch immer teurer werden, ich hab mir zusätzlich die Butter und den Honig gespart oder den Zucker für die Marmelade. Und wenn wir grade bei der Marmelade sind, dann hab ich mir auch die Arbeit mit Marmelade kochen und den Strom dafür gespart. Wenn man dann noch das Glück hat, Leute zu kennen, von denen man die Frühstücks-Äpfel beziehen kann oder diese sogar im eigenen Garten wachsen, dann hab ich damit schon einen guten Schnitt gemacht. Und so ganz nebenbei hab ich auch schon das eine oder andere Kilo abgenommen. Es ist eben doch alles eine Frage der Ernährung.

Wie ungesund Weißmehl ist, wird hier gut erklärt:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/mehl.html

Also dann doch lieber einen Apfel. Wie heißt es immer so schön:

one apple a day keeps the doctor away

Na, dann kann doch jetzt gar nichts mehr schief gehen.

Also bis bald
Eure Petra K.