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Dienstag, 31. Januar 2017

Sehr preiswerte Bücher bekommen

Jeden Abend, wenn wir die Computer ausschalten, brauche ich noch eine ganze Weile, um in meinen Ruhemodus zu gelangen. Wenn ich gleich ins Bett gehe, liege ich oft stundenlang wach, wälze mich von einer Seite auf die andere, führe ewige stille Diskussionen, formuliere Sätze im Kopf, die ich wer weiß wem anhafte. Kurz gesagt, da wird alles nochmal durchgegangen, was ansteht oder was mich beschäftigt. Und jedesmal ärgere ich mich darüber, weil der, dem ich das alles anheften will, ja schließlich gar nicht da ist, ich ja nicht mal weiß, ob es ihn überhaupt gibt. Vollkommen irre und trotzdem kann ich es nur schwerlich lassen, auch wenn ich mir immer wieder sage, daß dies pure Zeitverschwendung ist und ich zu dieser Stunde schließlich absolut nichts ändern oder richten kann. Kennt Ihr das auch, wenn der Kopf einfach keine Ruhe geben will?

Ich hab es mir inzwischen abgewöhnt, darauf zu warten oder zu hoffen, daß der Kopf Ruhe geben wird, das tut er nämlich nicht freiwillig, der kramt alles heraus, was er irgendwann mal aufgeschnappt und irgendwo abgelegt hat. Der reinste Messi! So will ich das nicht mehr. Auch ich brauche meinen Schönheitsschlaf. 

Damit der Kopf abgelenkt wird, lese ich deshalb gerne abends noch ein paar Seiten eines Buches. Leichte Kost muß es sein, ich will schließlich nur runter kommen, damit ich einschlafen kann. Und das funktioniert auch sehr gut. Es gibt nur ein Problem dabei: Bücher kosten Geld, mitunter viel Geld. Und die Buchpreisbindung läßt da auch keinen Spielraum. Ich möchte aber möglichst kein unnötiges Geld mehr ausgeben.

Es gibt jedoch einen sehr guten Kompromiß. Nämlich: Gebrauchte Bücher kaufen.

Die haben keine Buchpreisbindung mehr und sind in verschiedenen Qualitätsstufen erhältlich. Selbst, wenn ich in niedrigen Qualitätsstufen bestelle, so sind das Mängel, die man kaum als Mängel bezeichnen kann. Da waren noch nie irgendwelche Flecken, Eselsohren o.ä. zu sehen. Wenn die Buchseiten nur etwas cremfarbig anstatt reinweiß sind, dann kann ich sehr gut damit leben. Ich will die Bücher ja nicht verschenken oder ausstellen, ich will sie lesen und dazu brauche ich kein frisch gedrucktes Buch.

Mein "Bücherkaufhaus" ist das Internetportal rebuy. Hier ist der Link dazu: https://www.rebuy.de/

Ich habe jetzt schon mehrfach dort bestellt. Ich stöbere in den Angeboten, lege interessante Dinge auf den Merkzettel und bestelle dann, wenn sich damit auch die Versandkosten rechnen. Oft bekomme ich da die Bücher schon für 70 oder 80 Cent. Da kann man dann auch mal 3,50 Euro Versandkosten zahlen. Und wenn mal ein Angebot nicht lieferbar ist, kann man Kaufalarm setzen und man wird per Mail informiert, wenn es wieder vorrätig ist. Alles in allem bin ich damit sehr zufrieden und sollte ich doch die Bücher wieder loswerden wollen, dann kann ich sie dort auch wieder problemlos verkaufen. Das hab ich allerdings noch nicht gemacht, weil ich Bücher durchaus auch mehrfach lesen kann.

Wie hat mein Vater immer gesagt: Geht nicht, gibt´s nicht!

Es gibt für alles eine Lösung und die muß auch nicht teuer sein. Gewußt wie und gewußt wo...

Also bis bald
Eure Petra K.
 


Sonntag, 29. Januar 2017

Kürbiskompott süß-sauer

So, das wird nun vorerst der letzte Part zur Kürbisverwertung sein. Die große orange Kugel, genannt Kürbis, ist vollständig verarbeitet. Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel man aus einem Kürbis, um den man sich während des Heranreifens nicht großartig kümmern mußte (wenn er erstmal aus dem schneckeninteressanten Stadium herausgewachsen ist), machen kann und ich bin mir sicher, daß es da bestimmt noch mehr Rezepte gibt, die sich lohnen, ausprobiert zu werden. Der Kürbis ist sehr ergiebig und damit sicherlich für angehende Selbstversorger unverzichtbar, wenn man ihn mag. Und selbst wenn man ihn nicht mag, freuen sich vielleicht die Tiere des Selbstversorgers über solch fruchtige Zuwendungen. Man kann damit bestimmt Etliches an zu kaufendem Futter sparen.

Ich tendiere sogar dazu, zur kommenden Pflanzzeit ein paar Kerne direkt in die freie Natur zu versenken und mal zu beobachten, wie sie sich entwickeln. Nur der hier so seltene Regen könnte da einen Strich durch die Rechnung machen. Na, vielleicht finde ich ja eine Stelle am Stausee oder an einem kleinen Teich, wo das evtl. von unten kompensiert werden könnte. Wäre doch schön, überall dort, wo sonst nichts Verwertbares wächst und nur Unkraut wuchert, Kürbisse wachsen zu sehen und Jeder, der im Herbst dann dort lang kommt, kann sich einen Kürbis mit nach Hause nehmen. Hat niemandem etwas gekostet und man kann sich leckere Speisen draus zaubern. Ich könnte mir sowieso vorstellen, daß guerilla gardening (wildes Gärtnern) die Versorgung der Zukunft werden könnte, zumindest ein Stück weit, denn das geht ja auch z.Bsp. mit Bohnen, Sonnenblumen o.ä. Ich hatte ja in meinen Beiträgen "Wilde Ernte" das Thema schon angeschnitten.

Aber zurück aus meinen Tagträumen und dem Alltag zugewandt. Mein zweiter Versuch, Kürbis süß-sauer zu machen. Ich liebe süß-sauren Kürbis, doch der erste Versuch war derart sauer geraten, daß man es kaum essen konnte. Ich denke aber, daß dies immer vom verwendeten Essig abhängig ist. Da muß man sich eben vorsichtig rantasten. Anstelle von handelsüblichem Essig hab ich diesmal meinen eigenen Apfelessig genutzt und siehe da, das schmeckte doch schon mal viel besser.

Das sind die Zutaten für süß-sauer eingelegten Kürbis:

1 kg Kürbisfleisch (ohne Schale und faserigem Innenleben)
500 g Zucker
ca. 650 ml Apfelessig (ich hatte eine recht milde Sorte - also ausprobieren!)
1 L Wasser
8 Gewürznelken
½ EL gem. Ingwer
¼ TL gem. Sternanis
1 Prise gem. Koriander
1 Prise Muskat
½ - 1 EL Zitronensäuregranulat (je nach Essigstärke)

Das Kürbisfleisch in mundgerechte Stücke schneiden, in einen großen Topf geben, kochendes Wasser, Zucker und Gewürze zufügen, dann den Essig je nach Sorte und persönlichen Geschmack reingießen, dabei immer mal kosten, damit es nicht zu sauer wird. Kurz aufkochen (max. 2 Minuten), dann von der Herdplatte ziehen. Nach dem Abkühlen im Kühlschrank ca. 2 Tage in einem geschlossenen Gefäß durchziehen lassen.


Kürbiskompott süß-sauer

Lecker!

Ich hab das Kompott nicht eingekocht, das hätte sich nicht gelohnt, würde aber sicher auch funktionieren, wenn man es im Sommer über das Eis geben möchte. Da der Kürbis aber sehr schnell weich wird, würde ich dann jedoch die Kürbisstückchen roh in Gläser geben und den gewürzten Sud darüber gießen, dann vielleicht für ca. 30 Minuten einkochen. Hab ich aber noch nicht probiert. Es gibt also in der nächsten Kürbissaison noch allerhand für mich zu tun. Der Kürbis muß auf jeden Fall noch etwas bißfest sein, dann schmeckt er am besten. 

Wie gesund Apfelessig (natürlich nur selbst gemachter) ist, wird hier beschrieben:

Also bis bald
Eure Petra K.



Freitag, 27. Januar 2017

Kürbis-Apfel-Konfitüre mit einer Spur Chilli

Es braucht schon ein paar gute Ideen, einen großen Kürbis vollständig zu verwerten und auch bei mir war noch ein Stück der großen orangen Kugel übrig. Also hieß es wiedermal Ideen sammeln und probieren, bis es nach den eigenen Vorstellungen schmeckt.

Wenn da mal irgendwann eine schlechte Zeit kommen sollte, kann ich nicht erst anfangen auszuprobieren, da muß man sofort auf Ausprobiertes und sich dabei herausgestelltes Bewährtes zurückgreifen können. Und selbst wenn man diese Gedanken mal ganz außen vor läßt, kann es nicht schaden, über dieses Wissen zu verfügen. Wer das nicht für nötig hält, wird eben im Ernstfall verhungern und er hat es sich selbst so ausgesucht.

Nicht umsonst wird gesagt, daß ein anstehender globaler Supergau 7 von 10 Menschen das Leben kosten wird und das deckt sich mit meinen Erfahrungen, wieviele sich überhaupt nicht dafür interessieren, was hier mit ihnen abgezogen wird, wie sie von der Lebensmittelindustrie und der Pharmamafia systematisch umgebracht werden, sie wollen es nicht hören. Also verschwende ich in den meisten Fällen kein Wort mehr darüber, mache einen Haken ran und lasse die Leute zum Arzt rennen, in den Supermarkt rennen oder auf den Staat vertrauen. Ist nicht mein Problem, ich bin kein Missionar, das ist nicht meine Aufgabe.

Dieser Blog richtet sich an Leute, die über den Tellerrand hinausblicken und nicht an Gehirnverstopfung leiden. Mit diesen Menschen fühle ich mich verbunden, denn wir wollen vorbereitet sein. Es entspringt der Intention, aus wenig viel zu machen, nach Möglichkeit mit Dingen, die mit wenig Aufwand vor unserer Haustür oder in freier Natur wachsen.
Ob wir das jemals brauchen, ist dabei unwesentlich. Wir können dann im E-Fall auf ein Wissen zurückgreifen, was überlebenswichtig sein kann. Dieser Blog ist ein Sammelsurium, wo ich sofort weiß, wo es steht, was ich grade brauche und wo ich auch gerne immer wieder darauf zurückgreife. Faktisch meine ganz persönliche Bibliothek, wo ich auch Außenstehende gern darin stöbern lasse.

Zurück zu meinem neuesten Küchenevent. Ich habe Kürbis-Apfel-Konfitüre gemacht und ich muß sagen, daß man es geschmacklich kaum von Aprikosenmarmelade unterscheiden kann. Ich war positiv überrascht.

Das sind die Zutaten für die Kürbis-Apfel-Konfitüre:

500 g Kürbisfleisch (netto)
500 g Äpfel (ohne Schale und Kerngehäuse)
3 - 4 EL Zitronensaft
ca. 1 TL Zitronensäuregranulat (je nach persönlichem Geschmack)
1 TL Zimt
¼ TL gem. Gewürznelken
1 Prise gem. Kardamom
1 Prise gem. Ingwer
1 Prise gem. Sternanis
1 Prise gem. Koriander
1 - 2 Prisen gem. Chilli
ca. 50 ml Kürbissaft (fakultativ - je nach Saftgehalt der Kürbissorte)
500 g Gelierzucker 2:1

Den Kürbis schälen und vom faserigen Innenleben befreien. Die Äpfel schälen und vom Kerngehäuse befreien. In einer Schüssel den Zitronensaft hineingeben, die geviertelten Äpfel darin schnell etwas wenden, damit sie nicht braun werden. Das Kürbisfleisch grob reiben, die Apfelstücke ebenfalls grob reiben. Gewürze und Gelierzucker zufügen, ca. 2-3 Std. Saft ziehen lassen, immer mal umrühren, damit sich der Gelierzucker schon etwas auflöst. In einem großen Topf die gesamte Masse ggf. mit dem Kübissaft (man kann auch Apfelsaft verwenden) vermischen, unter Rühren zum Kochen bringen, ca. 4 Minuten köcheln lassen, dann in die vorbereiteten Gläser abfüllen, Deckel drauf und auf einem Holzbrettchen auskühlen lassen. Etikett ran, fertig ist eine köstliche Konfitüre.


Kürbis-Apfel-Konfitüre

Schmeckt sehr gut!

Ich habe aus diesen Zutaten fast vier Gläser herausbekommen, ich wollte ja auch erstmal probieren, wie es schmeckt. Keine Angst wegen dem Chilli, der schmeckt nicht vor, bringt aber eine geschmackliche Power hinein. Diese Konfitüre werde ich bestimmt wiedermal machen. Ich könnte mir auch vorstellen, es mit 3:1 Gelierzucker zu versuchen, denn meinen Zuckerkonsum möchte ich auch noch etwas reduzieren.

Also bis bald
Eure Petra K.

 

Mittwoch, 25. Januar 2017

Kürbis- Saft aus Kürbisresten

Der letzte Kürbis aus der vergangenen Saison wartete schon seit geraumer Zeit auf seine Verarbeitung. Also hab ich wiedermal einen Kürbiseintopf gekocht. Stets und ständig bleiben da Schalen und das faserige Innenleben mit den wertvollen Kernen übrig. Auf den Kompost wandern diese Reste nicht mehr. Die Kerne werden in mühevoller Kleinarbeit ausgepuhlt und zum Brot backen oder einfach zum Knabbern genutzt, die Schalen und das faserige Zeug wird zu Saft verarbeitet.

Ich hatte im letzten Jahr schon mal Saft aus Kürbis und Äpfeln gemacht. Jetzt wollte ich mal wissen, ob man aus einem eigentlich nach nichts schmeckendem Kürbis auch einen schmackhaften Saft machen kann. Und siehe da, auch das funktioniert.

Das waren die Zutaten für den Kürbis-Saft:

Schalen und Inneres von ca. 4-kg-Kürbis (ohne Kerne)
2 L Wasser
50 g Gelierzucker 2:1 (fakultativ - kann auch durch Zucker ersetzt werden)
ca. 15 geh. EL Zucker
1,5 EL Zitronensäuregranulat
ca. ¼ TL gem. Nelken
ca. ½ TL gem. Zimt
1 Prise Ingwer

Die Kürbisschalen und das faserige Innenleben in einen großen Topf geben, Wasser zufügen, zum Kochen bringen und ca. 1,5 - 2 Stunden zugedeckt leicht köcheln lassen, dann ca. 12 Std. durchziehen lassen. Den Sud durch ein feinmaschiges Sieb oder durch ein Tuch abgießen, die Gewürze und den Gelierzucker zum Sud geben, umrühren bis sich der Zucker gelöst hat, aufkochen, ca. 4 Minuten köcheln lassen. Den Saft nochmals durch ein feinmaschiges Sieb in die vorbereiteten Flaschen einfüllen. Die Flaschen verschließen, auf Holzbrettchen auskühlen lassen, Etikett ran, fertig ist ein feiner Kürbissaft.



Kürbis-Saft

Ein feiner und milder Saft. Und wieder hat man etwas im Vorratsschrank, was es nicht im Laden gibt und was sonst vielleicht als Küchen-Abfall entsorgt worden wäre. 

Also bis bald
Eure Petra K.


Sonntag, 22. Januar 2017

Beschwipster Orangenkuchen

Als ich neulich wiedermal einen versunkenen Apfelkuchen gemacht habe, kam ich auf die Idee, doch gleich noch die Schnapsfrüchte von meinem Orangen-Likör mit zu verarbeiten. Hab ich bisher auch noch nicht gemacht, mußte nun mal ausprobiert werden. Also wurden aus der Teigmenge gleich mal zwei Kuchen gebacken. Für den Fall, daß der Schnapskuchen nicht schmeckt, hätte ich dann den Gästen immer noch den versunkenen Apfelkuchen anbieten können. Im Ergebnis war diese Sorge aber ganz unbegründet. Der Schnapskuchen schmeckte wider Erwarten sehr gut. Ich gebe zu, daß ich das so nicht erwartet hatte, weil ich dachte, daß er zu schnapslastig wäre. Unverhofft kommt oft!

Das waren die Zutaten für den beschwipsten Orangenkuchen:

3 mittelgroße Orangen aus Likör-Ansatz
125 g Butterschmalz
125 g Zucker
3 Eier (Größe M)
170 g Mehl (405-er oder 2/3 405-er und 1/3 Dinkelmehl)
1 Pckg. Vanillezucker
½ TL gem. Zimt
¼ TL gem. Sternanis
1 Prise Himalaya-Salz
½ Pckg. Backpulver
etwas Fett und Mehl für die Backform (Kastenform 25 cm)
etwas Puderzucker zum Bestreuen des fertigen Kuchens

Das Butterschmalz mit den Eiern und dem Zucker cremig rühren. Die Gewürze zugeben, dann das mit Backpulver vermischte Mehl kurz unterrühren. Die beschwipsten Orangenstückchen mit dem Löffel unterrühren. Die Backform ausfetten, mit Mehl auskleiden. Den Kuchenteig hineingeben, glattstreichen und in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen schieben. Den Kuchen für ca. 40 Minuten bei 180 Grad auf mittlerer Schiene backen, evtl. mit Alufolie abdecken falls der Teig vorschnell zu dunkel wird. Dann den Herd abschalten und noch ca. 15-30 Minuten nachbacken lassen, Stäbchenprobe machen. Den Kuchen auskühlen lassen. Am besten ca. 2 Tage in einer Folientüte verpackt in einem kühlen Raum gut durchziehen lassen, dann entfaltet er sein ganzes Aroma. Köstlich!


Beschwipster Orangenkuchen

Köstlich!
Aber nix für Kinder oder Alkoholiker.

Der Kuchen ist schnell gemacht, der Teig schmeckt kräftiger als ein einfacher Rührkuchen und herrlich orangig. Die leichte "Alkoholfahne" läßt die Zutaten sofort erkennen, ist aber wohl proportioniert, schmeckt also nicht übermäßig nach Schnaps, unterstützt jedoch sehr gut den sonst recht einfachen Teig. Somit hatte ich meine "Schnapsfrüchte" verarbeitet und uns allen hat es sehr gut geschmeckt. 

Also bis bald
Eure Petra K.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Orangen-Sirup selbst gemacht

Ich hab ja schon allerhand Sirupsorten gemacht. Der Orangensirup hat noch gefehlt.

In jedem Jahr gibt es so super Angebote, wo man mal einen ganzen Eimer Orangen zu einem Schnäppchenpreis bekommt, da sollte man zuschlagen. Für Sirup oder Likör ist das bestens geeignet. Ich hab mich in diesem Jahr dazu entschlossen, mal Orangen-Sirup zu machen, denn den gab es bei mir noch nicht. Also mußte wiedermal experimentiert werden, ob da etwas Gutes dabei raus kommt.

Das waren die Zutaten für den Orangen-Sirup:

10 mittelgroße Orangen
1 kg Zucker
2 Liter Wasser
4 - 6 Pckg. Vanillezucker (je nach persönlichem Geschmack)
1 ½ EL Zitronensäuregranulat
6 Nelken
½ TL Sternanis
1 TL Zimt
1 Prise Muskat
n.B. Ingwer
n.B. gem Koriander

Die Orangen schälen, das Weiße daran auch entfernen und grob stückeln. Zucker und Nelken dazu geben, vermischen, ca. 3 Stunden Saft ziehen lassen. Wasser drauf und ca. 10 - 15 Minuten köcheln lassen, die Orangenstücke nach dem Kochen etwas stampfen, dann ca 10-12 Stunden ziehen lassen. Durch ein feinmaschiges Sieb geben, die restlichen Gewürze zufügen, nach persönlichem Gusto abschmecken, dabei immer beachten, daß der Sirup ja auch noch stark verdünnt wird, dann aufkochen, einige Minuten köcheln lassen und nochmals durch ein feinmaschiges Sieb in die vorbereiteten Flaschen abfüllen, zustöpseln, auf einem Brettchen die Flaschen auskühlen lassen. Etikett ran und fertig.

Leider war ich bei diesem Sirup etwas nachlässig und hab mir nicht ganz genau die Mengen für die Gewürze aufgeschrieben. Jetzt konnte ich das nur noch grob aus meinem "Hinterstübchen" hervorholen, was ich alles genommen habe. Ich werd es wohl nochmal ansetzen müssen und dann ganz genau Buch führen, was alles rein kam. Sorry! Ich kann also nicht 100 prozentig für den guten Geschmack bürgen, der bei meinem Experiment herausgekommen ist, denn er schmeckt wirklich sehr gut. Wenn Ihr es ausprobieren möchtet, seid Ihr also leider ein bisschen auf Euch selbst angewiesen und müßt solange abschmecken, bis es nach Euren Vorstellungen geschmacklich paßt. Ich hab keine Ahnung, warum ich nach der Zeit des Durchziehens nicht weiter aufgeschrieben habe. Aber naja, ich kann es jetzt nicht mehr ändern. Beim nächsten Mal mach ich es besser, versprochen!


 Orangensirup

Herrlich fruchtig, eine zarte Bitternote, also nicht so pappsüß, ganz köstlich in etwas Wasser verdünnt.

Also bis bald
Eure Petra K.

Dienstag, 17. Januar 2017

Kartoffelkäse - lecker und eine gute Resteverwertung

Wer kennt das nicht. Man kocht Salzkartoffeln und es bleiben ein oder zwei Kartoffeln übrig. Nicht genug für ein nächstes Essen aber zu schade, um weggeworfen zu werden. Also machen wir doch mal Kartoffelkäse daraus. Dafür reicht es auf jeden Fall. Und Kartoffelkäse ist ein klasse Brotaufstrich. So kommt noch was Gutes zum Abendessen dabei heraus und die Kühlschrankreste können auch aufgebraucht werden.

Das sind die Zutaten für unseren Kartoffelkäse:

150 g gekochte Kartoffeln ohne Schale
30 g Zwiebel
25 g Blauschimmelkäse (fakultativ)
¼ TL Himalaya-Salz
1 TL ger. Majoran
1 Msp. schw. Pfeffer
1 - 2 Msp. gem. scharfer Paprika
1 - 2 Msp. gem. edelsüßer Paprika
1 Prise gem. Chilli
1 Prise Muskat
1 Prise gem. Koriander
1 Msp. gem. Kümmel
1 kl. Knoblauchzehe
1 - 2 EL saure Sahne
evtl. etwas Öl
1 EL Schnittlauch
1 TL Gartenkresse od. Petersilie zum Bestreuen
etwas Öl zum Anrösten der Zwiebel

Die gekochten Kartoffeln grob reiben. Die kleingeschnittene Zwiebel in etwas Öl anrösten und mit dem sehr fein geschnittenen Knoblauch, dem kleingeschnittenen Blauschimmelkäse und den Gewürzen zu der Kartoffelmasse geben, alles vermischen. Saure Sahne und Schnittlauch untermischen, nochmal nach persönlichem Gusto abschmecken und einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
Wem es evtl. zu trocken vorkommt, der kann ja die Masse mit ein paar Tropfen Milch, Kaffeesahne oder Öl etwas homogener machen. Kommt immer ein bisschen auf die verwendeten Kartoffeln an und auch, ob man sie gleich aus dem Kartoffelwasser heraus verarbeitet oder erst, wenn sie trocken sind. Ich hab sie gleich aus dem Kartoffelwasser heraus verarbeitet.
Den Kartoffelkäse auf das Brot geben, die Butter kann man sich dabei ggf. auch noch sparen, und nach Bedarf mit Gartenkresse oder Petersilie bestreuen. Fertig ist ein sehr gut schmeckender Brotaufstrich.


Kartoffelkäse mit Petersilie bestreut


 Kartoffelkäse als Brotaufstrich

Resteverwertung auf leckere Art

Von diesen paar Zutaten kann ich vier Tage lang zu Abend essen, soviel ist das geworden. Und endlich habe ich auch eine Verwendung für die einstmals angefallene saure Sahne

Schmeckt, kostet kaum was und es ist wieder Platz im Kühlschrank.

Also bis bald
Eure Petra K



Sonntag, 15. Januar 2017

WidZs - Was in der Zeitung steht - Nr. 2

Da sind mir doch beim Durchblättern der Zeitung wieder ein paar interessante Details förmlich ins Auge gesprungen. Man kann sich ja mal darüber so seine Gedanken machen.


Na, das ist doch mal ein guter Vorsatz fürs Neue Jahr, oder?


Mensch?
Hier gibt es doch nur Personen,
der Mensch wurde doch mit Ausstellung der Geburtsurkunde durch die Firma Standesamt zum Personal erklärt.
Auch deshalb gibt es hier keine Menschenrechte in den BRD-Gesetzen
Bewußt-TV-Video: Mensch vs. Person: https://www.youtube.com/watch?v=iQvMaygmJPI&html5=1


Da haut es einem wortwörtlich die Füße weg.
Gehwege sind öffentlicher Verkehrsraum, die dem Bürger nicht gehören, die er aber pflegen muß 
und dafür auch noch mit Abgaben z.Bsp. für Grundsteuer verpflichtet wird.
Müßte die Stadt nicht eher den Bürger für seine Arbeit entschädigen?


Überall diese Reichsbürger...


Aus-gebildet = Bildung passe´?


Wie jetzt - redet man uns nicht immer ein, daß der Russe gaaanz bööööse ist?
Gibt es eine Wahrheit hinter der Wahrheit?
Und hat die Linke nicht auch einst die Sanktionen gegenüber Russland mit abgestimmt?
Was soll diese plötzliche Scheinheiligkeit - Wahlkampfgedöns? 
Aber wenigstens sagt man nun mal öffentlich, gegen wen hier agiert wird.
Bloß gut, daß sich der Russe nicht so leicht provozieren läßt, sonst hätten wir längst Krieg.

Also bis bald
Eure Petra K.
Lesen bildet
(Verfasser unbekannt)


Freitag, 13. Januar 2017

Bananenquark als Dessert

Heute hab ich mir mal einen leckeren Bananenquark gemacht. Sehr preiswerte Zutaten und ein absolut leckeres Ergebnis.

Das sind die Zutaten:

4 Bio-Bananen (möglichst überreif)
500 g Magerquark
1 - 2 EL Zucker (je nach persönlichem Geschmack)
2 Pckg. Vanillezucker
4 - 5 EL Zitronensaft

Die Bananen schälen und in schmale Scheiben schneiden. Quark, Zucker, Vanillezucker und Zitrone dazu, das Ganze etwas vermischen, anschließend cremig pürrieren, noch mal nach persönlichem Gusto abschmecken. Fertig. Wer Wert auf etwas Ästhetik legt, kann gern ein paar Scheiben Banane als Deko oben auf das Dessert legen.


Bananenquark
Leicht und lecker

Also bis bald
Eure Petra K.
Quark macht stark
(Verfasser unbekannt)


Mittwoch, 11. Januar 2017

Wäsche waschen mit Efeu

Nun hab ich es also doch endlich mal ausprobiert. Oft schon davon gehört oder gelesen aber irgendwie nie umgesetzt. Ich spreche vom Wäschewaschen nur mit Efeublättern. Davon abgehalten hat mich immer meine Erfahrung mit Efeu als Geschirrspülmittel. Also das hatte ja gar nicht funktioniert, keinerlei Fettlöseeffekt, scheußlich! Und wie die Spüle danach aussah, nein, dieser Gedanke wurde für alle Zeiten in die hinterste Schubladenecke verbannt.

Und doch - immer wieder lobte mal jemand den Efeu als Waschmittel. Na ja, wenn man es nicht probiert hat, kann man nicht mitreden, dachte ich mir. Also wurde mal eine Trommel Wäsche mit Efeublättern gewaschen. Grund dafür war auch, daß meine dunkle Wäsche nach dem Waschen immer irgendwie einen sonderbaren Geruch hatte. Gar nicht richtig frisch. Manche schreiben, daß das an der Waschmaschine liegt, wenn man nicht wenigstens einmal im Monat Kochwäsche hat. Aber wer hat denn heutzutage schon noch großartig Kochwäsche? Ist doch zum größten Teil alles nur noch bei maximal 60 Grad waschbar.

Also wurde jetzt der große Test gemacht - Efeublätter in eine Socke rein und auch keinen Essig als Weichspülerersatz genommen. Ich habe 10 große Efeublätter genommen, leicht zerschnitten, ab in die Socke, zugeknotet und rein in die Waschmaschine.
Ich war vom Ergebnis sehr überrascht. Die Wäsche war sauber und roch auch ganz natürlich frisch. Während die Maschine lief, roch es jedoch im Bad sehr sonderbar, kann ich auch gar nicht beschreiben, auf keinen Fall nach Sommerfrische und Wind. Aber die Wäsche selbst roch ganz frisch, als ich sie aus der Maschine geholt hatte. Auch, als sie auf dem Wäschetrockner hing, wo ich sonst immer diesen muffigen Geruch hatte, roch nichts mehr muffig. Hätte ich nicht gedacht.

Mein Fazit: Man kann sehr gut mit Efeublättern Wäsche waschen.


 frische Efeublätter


die Efeublätter etwas zerschneiden
und ab in eine Socke,
zugeknotet,

Fertig zum Wäschewaschen!

Ich hab die Blätter extra in eine alte weiße Socke reingetan, weil es immer heißt, daß man nur dunkle Wäsche mit Efeu waschen sollte, weil die helle Wäsche wohl dann gelbliche Flecken bekäme. Also wurde auch das gleich noch mit getestet. Die Socke hatte nach dem Waschen keinerlei gelbe Flecken. Ich kann also solch eine Erfahrung nicht bestätigen. Vielleicht hängt das aber ja auch mit den entsprechenden Fasern zusammen. Meine genutzte Socke war reine Baumwolle - Frottee. 

Ob ich nun auch die weiße Wäsche mit Efeublättern wasche, weiß ich noch nicht. Da ich mit meinem Waschpulver so gar nicht mehr zufrieden bin und selbst das extra gekaufte Waschsoda keinen elementaren Unterschied bei der weißen Wäsche gebracht hat, selbst Natron nicht das gehalten hatte, was ich mir davon versprochen hatte, kann man im E-Fall sicher auch die helle Wäsche mit Efeu waschen. Irgendwann probier ich es aus. Jetzt hab ich erstmal eine Alternative für die dunkle Wäsche. 

Und das Beste daran: Die Efeublätter kosten mich keinen Cent, die wachsen hier überall, selbst jetzt im Winter sind sie verfügbar. Ich kann also noch viel Wäsche waschen.

Probieren geht über studieren!

Also bis bald
Eure Petra K.



Montag, 9. Januar 2017

BMW - Meine Batterie ist alle - Posse des Tages

Das, was einst Frank Zander so herrlich besang, scheint nun bei BMW Wirklichkeit geworden zu sein. Und die Selbstbeweihräucherung der BMW-ler hat es nun tatsächlich geschafft, in meine Rubrik "Posse des Tages" zu kommen. Da muß man sich schon ganz schön anstrengen, um das zu erreichen.

Aber um was geht es denn eigentlich? Nun, BMW hat wieder mal die Nase vorn, zumindest ihrer Ansicht nach. Es ist ihnen doch tatsächlich gelungen, ein Elektroauto weiter zu entwickeln und damit als die absoluten Auto-Profis dazustehen. Glückwunsch!

Hier ist es zu lesen:
http://www.krone.at/auto/maechtige-akkus-fuer-bmw-i3-und-richtig-reichweite-sehr-beruhigend-story-524499

Man höre und staune. Das neue E-Auto fährt doch tatsächlich jetzt, mit ein bisschen Glück und ohne Wintertemperaturen, dank MÄCHTIGER Akkus, doch immerhin schon ca. 200 Kilometer weit. Na ja, im Winter kommt man immerhin auch noch knapp 100 Kilometer weit. Na, das ist doch was, oder? So eine richtige Innovation, würde ich dazu sagen.

Eine Single-CD mit dem Hit von Frank Zander gibt es bestimmt auch gleich dazu, denn das ist als Hymne für das neue E-Auto bestens zu empfehlen.

Wie singt der Mann mit dem Zylinder in diesem Song so schön?

..." Nur von allerhöchster Stelle bekomme ich meine Aufträge"...
Natürlich, unsere Spitzenregierung hat solch eine Entwicklung sicherlich als absolut erstrebenswert erkannt - Sp(a)itzenhirne - Spitzenaufträge - Spitzenresultate. Jubel, Trubel, Heiterkeit...

Und was hält der noch des Denkens fähige Bürger davon?: Keine Mineralösteuer? Dann darf das auch keine Konkurrenz zu den Benzinern oder Dieselautos werden. Aber das können nur diejenigen erkennen, denen man noch nicht vollständig ins Gehirn ge..ackt hat.

..."Meine Modelle sind krisenfest"...
Natürlich, wir schaffen das! Man baut doch kein Auto, um damit weit zu fahren. Reicht doch, wenn man sagen kann: Man hat...
Und Krise? Wo haben wir hier denn eine Krise?

..."Mein Geschäft geht wirklich sehr gut"...
Natürlich, immerhin ist es doch ein BMW. Deutsche Wertarbeit! Das sollte einem doch ein kleines Loch auf dem Konto wert sein, oder?

..."Autobahn gab es noch nicht"...
Na, die kann nun auch abgeschafft werden, denn wenn man Pech hat, ist die nächste Ausfahrt mehr als 100 Kilometer entfernt. Könnte sein, daß man dann irgendwo auf der Strecke mangels Strom liegenbleibt. Das macht doch keinen guten Eindruck, überall BMW´s am Autobahnrand. Aber immerhin hätten dann die Abschleppdienste gute Geschäfte. Es geht aufwärts in der Wirtschaft!
Und außerdem: Die Autobahn ist eine Nazierfindung. Damit muß aber nun ein für allemal Schluß sein! Überall diese Reichsbürger...Das geht gar nicht!

..."Ein Geschöpf voll Schönheit und Kraft - ist er nicht süß, dieser kleine Racker?"...
Jawoll, klein, rundgelutscht, aber immerhin schön blau. Die pure Schönheit. Na, und immerhin sind jetzt die Akkus schon 50 Kilogramm leichter. Applaus!

Kennt Ihr noch den Uhrenwitz? Man könnte ihn jetzt auf den E-BMW umschreiben:

Ein Mann fragt einen anderen nach der Uhrzeit.
Dieser schaut auf seine Digitaluhr und meint: "Hier ist es jetzt 12 Uhr, in London 11 Uhr, in Moskau 14 Uhr."
Dann drückt er ein paar Knöpfe seiner Uhr und sagt: "Wenn Sie jetzt von Paris nach Moskau flögen, bräuchten Sie ca. drei Stunden. Dann sind Sie um 17 Uhr Ortszeit in Moskau."
Der erste nickt anerkennend: "Tolle Uhr - was die alles kann!"
Sagt der Uhrenbesitzer, während er seine offensichtlich schweren Koffer anhebt: "Tolle Uhr, ja. Aber die Batterien!

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..."Die Regierung braucht frisches Blut"...
Ach nein, dieser BMW wird ja schließlich nicht nur für die Flüchtlinge gebaut.

..."Ersatzteile liefere ich mit"...
Man könnte vermuten, daß der E-BMW noch einen Anhänger angebaut bekommt, damit man unterwegs auch schnell mal den Akku wechseln kann. Ein Schwenkkran ist dann sicherlich auch am Auto dran, denn mit der Sackkarre wird Otto-Normalbürger es nicht schaffen, den Ersatzakku zu transportieren. Die preiswertere Ausführung wird aber mit Sackkarre, die aber auf jeden Fall ein BMW-Logo enthält, geliefert, für die echten Männer, die richtige Mukkis haben. Problem gelöst!

..."Meine Kunden können zufrieden sein"...
Na allemal! Bis zum nächsten ALDI kommt man auf jeden Fall. Auch vor dem Jobcenter macht sich dieses Auto gut. Und falls wirklich absolut niemand Notiz davon nimmt, dann kann man ja einen großen Spoiler drauf bauen, damit man sieht, daß man alles tut, damit das Wägelchen nicht beim Fahren abhebt...

Und die Glockenschläge am Ende des Frank-Zander-Songs? Was wollen die uns sagen?
Ich meine, die läuten das Ende einer Ära ein. Und BMW schreitet kraftvoll voran!

Jonaaas, meine Batterie ist allleeee....

Sarkasmus aus!

Also bis bald
Eure Petra K.
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 Ein Himmelblauer Trabant rollte
durch's Land mitten im Regen...
(Ausschnitt Songtext von Sonja Schmidt)

Samstag, 7. Januar 2017

WidZs - Was in der Zeitung steht - Nr. 1

Ich habe beschlossen, daß es auf meinem Blog eine neue Infoserie geben wird - das WidZs.
Nein, es ist nicht falsch geschrieben, es wird keine Witze geben.

WidZs steht für: Was in der Zeitung steht

Es ist ja nicht neu, daß in den Zeitungen Dinge geschrieben werden, die uns alles aufzeigen, was hier im Land so Phase ist. Es wird nur nicht zur Kenntnis genommen. Dazu kommt, daß die Zeitungen baldigst in den Papiercontainer geworfen werden und man dann nicht mehr weiß, was, wann und wo darüber berichtet wurde.

Ich werde also ab und an mal gewisse Veröffentlichungen ausschneiden, einscannen und dann hier auf dem Blog meine Gedanken oder Fragen dazu zur Diskussion stellen. Ich möchte damit erreichen, daß die Menschen für gewisse Dinge und Vorgehensweisen, welche schwarz auf weiß nachzulesen sind, sensibilisiert werden. Wir leben in einer spannenden Zeit und Keinem soll das Vergnügen vorenthalten werden, mitzuerleben, wie das System BRD rudert und wie sich das auf das ganz normale Leben der Bürger auswirkt.

Fangen wir mal an:

Sind es die Schwindler auch?


Urkundsperson!
Früher gab es mal nur Urkundsbeamte (das waren Staatsdiener)
Person (lat.) = Maske!
Wie kann eine Maske etwas beurkunden und wo sind die Staatsdiener?


hohes Pfändungsfrei!?
Was hat das in einer Stellenanzeige zu suchen?
Ist die Lieblingsbeschäftigung des Systems, nämlich die Konten zu pfänden, natürlich auch ohne richterlichen Beschluß, schon so weit fortgeschritten, daß es in Arbeitsverträgen includiert werden muß?
Und hat jetzt auch das gesuchte 5-Sterne-Personal diese Probleme am Hals?
Was ist denn hier los?
Sehr bemerkenswert!

Gefunden hab ich das alles in den Wochenzeitungen, die hier Anfang Januar in die Briefkästen geworfen wurden. Ihr könnt Euch ja mal dazu Eure Gedanken machen. Vielleicht führt es ja auch dazu, daß Ihr die Zeitungen zukünftig viel intensiver als früher nach solchen oder ähnlichen Merkmalen lest und es wie Schuppen von den Augen fällt, wo die Reise hier hingeht.

Also bis bald
Eure Petra K.
Lesen bildet
(Verfasser unbekannt)



Donnerstag, 5. Januar 2017

Wildblumenstrauß im Januar?

Der Tannenstrauß hat seine Nadeln verloren, wurde grau und unansehlich. Zeit, wieder umzudekorieren. Ich habe das schon vor Silvester getan. Ich konnte ja nicht ahnen, daß nun doch endlich mal Schnee kommt und damit die ganze Weihnachtsdekoration überhaupt erst einen Sinn macht. Also Weihnachten im Süden könnte ich mir nicht so recht vorstellen. Da gehört einfach Winterwetter dazu.

Nun, Weihnachten war wiedermal grün, die Temperaturen gar nicht winterlich und jetzt, wo alles vorbei ist, wird es weiß und kalt. Na ja, besser jetzt, als gar kein Winter. Ich liebe ihn, ich muß ja auch nicht raus, wenn ich nicht raus will.

Geht es Euch auch so, daß, wenn die Weihnachtsdeko wieder in die Kisten gewandert ist, alles irgendwie kahl und leer aussieht in der Wohnung? Mir geht das immer so. Deshalb hatte ich auch das Bedürfnis nach Grünem in der Wohnung. Also bin ich losgezogen, um mal zu schauen, was man so im Januar draußen findet. Und ich wurde fündig.


Ginster und Schilf als Trockenstrauß

Man kann diesen Strauß sicherlich nicht als Blumenstrauß werten, macht sich farblich aber ganz gut in der Vase und füllt die leeren Stellen in der Wohnung. Ich liebe die Wildblumensträuße, sie kosten nichts und sehen hübsch aus (zumindest für meine Ansprüche). Und so ganz nebenbei war es ein schöner Spaziergang im neuen Jahr. 

Also bis bald
Eure Petra K.

PS: Da, wo jetzt der Wildblumenstrauß steht, stand früher der Fernseher. Dieses Verblödungsinstrument wird nicht mehr gebraucht und wurde deshalb entsorgt.

Dienstag, 3. Januar 2017

Von der Gans zum Brotaufstrich - Gansfett selbst gemacht

Der Alltag hat uns wieder. Die Feiertage sind vorbei. Die Weihnachtsgans ist verspeist, nein, nicht ganz, ein paar Teile sind noch im Frost, das hätten wir sonst gar nicht geschafft.

Der Bauer, von dem wir die Gans hatten, war so clever und hat gleich die Fettschicht abgeschnitten. Diese konnten wir nun zu einem Brotaufstrich verarbeiten. Gansfett hieß das früher bei uns zu Hause. In meiner Erinnerung war das einstmals der leckerste Brotaufstrich, den ich kannte. Wohl auch, weil es diesen Brotaufstrich nur in der Weihnachtszeit gab. Und da sind wir wieder an dem Punkt, wo ich stets sage: Was man nicht ständig hat, ist etwas Besonderes.

Mangels fetter Gänse, die ja heutzutage kaum einer noch will und deshalb fettarm gezüchtet werden, konnte ich nie Gansfett selber machen. Im Supermarkt gibt es nunmal nur magere Gänse. Jetzt hatten wir aber eine "Bauerngans" und da war eben auch mal etwas mehr Fett dran, wenngleich auch nicht ansatzweise soviel, wie bei uns früher zu Hause. Aber es hat gereicht, um einen Brotaufstrich draus zu machen. Und da es das auch bei uns nur einmal im Jahr gibt, muß ich mir auch kein schlechtes Gewissen einreden, daß man mal einen sehr gehaltvollen Brotaufstrich ißt. Einmal im Jahr ist das erlaubt, auch, wenn das vielleicht so Mancher anders sieht. Aber es kommt sicher auf das Selbe heraus, ob man abends eine Schnitte mit Gansfett ißt oder sich vor dem Fernseher Chips und Schokolade reinstopft. Bei uns gibt es keinen Fernseher und auch keine Chips, also gönn ich mir das Gansfett.

Das waren die Zutaten für unseren Gansfett-Brotaufstrich:

150 g Gänsefett
150 g Schweineschmalz
100 g Gänseleber
1 Gänseherz
etwas Speckschwarte
1 kleiner Apfel (ohne Kerngehäuse)
1 Zwiebel (mittelgroß)
½ bis 1 EL Himalaya-Salz (je nach persönlichem Geschmack)
¼ TL schw. Pfeffer
1 Msp. gem. Chilli
1 Msp. scharfer Paprika
1 Msp. edelsüßer Paprika
1 EL Majoran
1 TL Oregano

So hab ich den Brotaufstrich zubereitet:

Das Gänsefett, die Leber, das Herz, den Apfel (mit Schale) und die Zwiebel kleinschneiden. In einem Topf die Speckschwarten erhitzen und dann mit dem Gänsefett auslassen, die Speckschwarten dabei immer mal drehen. Die Zwiebel zugeben, glasig andünsten, dann die Apfelstückchen, die Leber und das Herz zugeben. So kann man die ganzen Innereien mit verarbeiten, wenn man das bisschen Leber und das Herz nicht separat braten will. Die Gewürze zugeben und unter ständigem Rühren ca. 30 Minuten alles leicht vor sich hin köcheln lassen. Zum Schluß das kleingeschnittene Schweineschmalz hinzufügen, das wird zur Bindung gebraucht. Dann die ausgekochten Speckschwarten herausnehmen. Wer es mag, und wenn sich die Schwarten schneiden lassen, kann das auch sehr klein schneiden und wieder als Grieben in die Masse reingeben. Unsere Schwarten waren aber sehr hart, die können wir nur noch etwas trocknen lassen und dann kommen sie nach und nach in den Ofen. Für den Kompost ist das nichts.
Die geköchelte Masse in eine Schüssel oder ein Glas umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.


Gänsefett als Brotaufstrich

Ich hab jetzt nicht gewogen, wieviel da insgesamt herausgekommen ist aber wir werden sicher etliche Tage davon essen können und es schmeckt uns auch sehr gut.

Also bis bald
Eure Petra K.
Nachtrag 18.01.2017:
Von den oben genannten Zutaten konnte ich für 14 Tage zu Abend essen, jeweils eine Schnitte hab ich pro Tag gegessen. Es war köstlich. So wenig Zutaten und so lange davon zu essen, das paßt genau in meinen Wirtschaftsplan.

       

Sonntag, 1. Januar 2017

Neujahrsgrüße 2017

Liebe Leser meines Blogs. Ich wünsche Euch allen ein gutes und vorallem gesundes neues Jahr. Macht das Beste aus diesem Jahr, damit Ihr zu Silvester wieder einen Grund zum Feiern habt.



Also bis bald
Eure Petra K.
Ein neues Jahr,
ein neues Glück.
(Verfasser unbekannt)