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Schneeflocken

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Herbst - Ahorn in allen Farben

Als ich neulich mal durch den Herbst gewandert bin, fiel mir auf, daß die Ahornblätter jetzt alle möglichen Farben aufweisen. Kann mir mal jemand erklären, wie es möglich ist, wenn man an einem Tag verschiedene Bäume fotografiert, daß dann die Blätter von grün bis bunt sind? Die Bäume stehen hier bei uns alle nebeneinander, da müßten die doch alle gleichbunt sein, oder? Man oh man, wie weit ist der Mensch weg von der Natur, wenn man sich sowas nicht erklären kann. Egal, schön sieht es trotzdem aus.


Dieser Ahorn hat noch keine Lust auf Herbst,
er ist noch völlig grün


Dieser Ahorn hat sich für ein leicht oranges Kleid entschieden


Lady in red,
davon träumt dieser Ahorn


Noch fast gelb ist dieser Ahorn,
träumt er von Sonne satt?

Herbst - für mich die schönste Zeit

Also bis bald
Eure Petra K.




Kommentare:

  1. Liebe Petra

    Vor meinem Küchenfenster steht zufälligerweise auch ein wunderschöner Ahornbaum mit roten Blättern.
    Ja, wenn die Tage kürzer und kühler werden, dann verfärben sich die Blätter der Bäume von grün zu gelb und von rot bis violett. Das verfärben der Blätter ist lebenswichtig.
    Im Hebst ist es bereits in der Nacht deutlich kühler, es gibt den ersten Frost - und da liegt der Knackpunkt.
    Denn wenn Wasser gefriert, dehnt es sich aus. Und die Blätter des Baumes bestehen aus Pflanzenzellen und in diesen ist Wasser. Gefriert das Blatt, werden die Zellen zerstört, weil sich das Wasser in ihnen ausdehnt.
    Das Problem, in diesen Zellen hat der Baum mühsam seinen lebenswichtigen grünen Farbstoff Chlorophyll gelagert, den will er retten. Wenn also die Nächte kälter werden, heißt das für den Baum, los, jetzt schnell das Chlorophyll retten, bevor der Frost es zerstört.
    Der Baum zieht das wichtige Chlorophyll in seine Äste und seinen Stamm zurück. Dort lagert er es geschützt vor der Kälte bis zum Frühling.
    Das Blatt verfärbt sich, da andere Farbstoffe zum Vorschein kommen. Wenn das Chlorophyll das Blatt verlässt, bleiben gelbe Carotinoide oder braune Gerbstoffe zurück.
    Im Fall von Lärchen, Pappeln oder Birken sind es sogenannte Carotinoide, die das Blatt gelb färben, im Fall von Buchen oder Eichen sorgen Gerbstoffe für die Brauntöne. Alle diese Schattierungen waren vorher nur vom intensiven Grün des Chlorophylls überdeckt und kommen nun zum Vorschein. Eine Ausnahme bilden rote Herbstblätter, wie man sie etwa beim Weinlaub oder beim kanadischen Ahorn bewundern kann. Die rote Färbung geht auf den Farbstoff Anthocyan zurück, der im Herbst in den Blättern einiger Baumarten neu gebildet wird. Anthocyan wirkt wie eine Sonnencreme und schützt die Blätter vor starker Sonneneinstrahlung, bis das gesamte Chlorophyll gerettet ist.
    Egal ob rot oder gelb, für alle Bäume gilt: Wenn der Rückzug des Chlorophylls beendet ist, bildet sich zwischen Ast und Blatt eine Korkschicht. Dadurch bekommt das Blatt keine Nährstoffe mehr und das Blatt fällt ab.
    Liebe Grüße von Jenny und Danke für die wunderschönen herbstlichen Bilder.


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    1. Wow, wo hast Du nur all dieses geballte Wissen her? Sicher weiß man das eine oder andere aber diese Erklärung ist schon sehr tiefgreifend.
      Nun, Frost hatten wir noch keinen, nicht mal ansatzweise sehr kühle Temperaturen, auch nicht nachts, hier ist "Wüstengebiet".
      Was mich momentan so wundert, ist, daß zeitgleich die Bäume verschiedene Färbungen haben, vorallem, daß eben der eine Ahorn noch total grün ist, der andere Ahorn total rot eingefärbt ist etc.
      Die stehen allesamt in einem Umkreis von max. 20 Metern ohne relevanter Höhenunterschiede, es gehen keine Wasseradern unter der Erde entlang, das Grundwasser wurde vor vielen Jahren hier abgesenkt. Da es hier auch nicht viel regnet und der Regen auch nicht in Kurven fällt, müßten doch alle Bäume gleiche Verhälnisse haben. Aber nein, einer ist grün, der andere gelb, der dritte rot. Grünes Blattwerk ist doch ein Zeichen, daß der Baum noch Wasser hat, also Chlorophyll gebildet werden kann. Wieso hat der Baum, der 5 Meter daneben steht und schon herrlich bunt ist, nicht die gleichen Färbungen, obwohl er doch genau solche Boden-, Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse hat, wie der Baum in 5 Meter Entfernung?
      Es hat sich mir noch nicht die Logik erschlossen, warum das so ist.
      Egal, die Natur ist und bleibt eben spannend und doch so schön.

      LG Petra K.

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  2. Warum die Ahornbäume unterschiedliche Färbungen haben, darauf habe ich auch noch keine Antwort gefunden. Eventuell sind es verschiedene Arten von Ahornbäumen, dann wäre es eine Erklärung. Wenn die aber von gleicher Art sind, dann finden wir hoffentlich irgendwann die passende Antwort darauf. LG, Jenny

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