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Schneeflocken

Freitag, 16. September 2016

Kaffeefilter doppelt benutzen

Kaffeefilter kosten ja eigentlich nicht die Welt, da ist man schon mit 50 Cent pro Packung dabei, wenn man preiswert einkauft und man keinen Wert auf Markennamen legt. Mir geht es bei Kaffeefiltern auch eher um Ressourcenschonung. Wenn man 2 x am Tag Kaffee kocht und jedesmal einen neuen Filter benutzt, dann überlege man sich, was da im Jahr aus allen Haushalten so zusammenkommt. Das sind Berge an Filterpapier und noch mehr Bäume, die dafür dran glauben mußten, nur weil wir gerne Kaffee trinken. Ein Umschwenken auf Kaffeepads ist da auch nicht wirklich eine Alternative.

Mein Beitrag, die Bäume weiter leben zu lassen, ist vielleicht klein aber besser als gar kein Beitrag. Und vielleicht denkt ja der Eine oder Andere auch mal drüber nach, wieviele Kaffeefilter er pro Jahr so in den Müll schmeißt. Bei uns werden ja die gebrauchten Filtertüten in den Ofen gesteckt. Dazu trockne ich sie und damit sehe ich auch immer diese Massen, die sich da sammeln. Und irgendwann hab ich mich mal gefragt, ob man da nicht ein paar weniger Tüten brauchen könnte.

Und siehe da, es geht. Nachdem der Kaffeesatz zum Trocknen ausgeschüttet wurde und ich mir die Hände mit den Kaffeesatzresten damit schön gepflegt habe, spüle ich nun die gebrauchten Filter vorsichtig aus, lasse sie trocknen und dann kann man sie nochmal verwenden. Aber mehr als zweimal geht es nicht, dann ist die Stanznaht dahin. Ich sage mir aber, auf diese Weise spare ich mir die Hälfte der Kaffeetüten.


 trocknende Filtertüten zur Wiederverwendung

Kleinvieh macht auch Mist!

Also bis bald
Eure Petra K.
Mein Kaffee ist wie ich: O.K.!
(Willy Meurer)
(*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto



Kommentare:

  1. Hab' ich ne Zeitlang auch gemacht, Kaffeefilter doppelt benutzt. Allerdings nicht ausgewaschen, sondern das frische Kaffeemehl einfach drauf. Geht bei 2 Tassen/Tag gut.

    Jetzt habe ich einen sog. Dauerfilter, gebraucht gekauft. Läuft noch besser!

    Liebe Grüße
    Regina

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    1. Ja, so einen Dauerfilter haben wir auch. Allerdings mußten wir feststellen, daß damit in den Tassen noch recht viel Kaffeesatz mit rein floß. Das war nicht so unser Ding und so sind wir wieder auf Kaffeefilter aus Papier umgestiegen.

      LG Petra K.

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  2. Ich hab mir aus dafür geeigneten Geschirrtüchern viereckige ca. 20X20 cm große Stücke ausgeschnitten und einen 1/2 cm umgeschlagen und mit Zickzackstich langgenäht, daraus meine "Kaffeefilter" genäht. Die werden in der Waschmaschine mit gewaschen bei 60 Grad. Diese sind für meinen Kaffeetassenfilter, aber man kann mit Geschicklichkeit auch diese Filtertücher für die Kaffeemaschine benutzen. Ich mache es so, dass ich einen dieser Filter auch ein zweites mal benutze, nur kurz unter Wasser ausspülen und dann aufhängen und später noch mal zum filtern benutzen. Es ist vielleicht etwas zu umständlich, aber ich hab nicht soviel Chemie durch die Papierfilter im Kaffee. LG, Jenny

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    1. Das ist wirklich eine sehr gute Idee. Ich werd mir mal meine Geschirrtücher ansehen, ob ich da ein paar entbehren kann oder welche, die langsam kaputt gehen. Mal sehen, was ich draus machen kann. Danke für den guten Tipp.

      LG Petra K.

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  3. Hallo Petra, bei uns wird der Kaffee ohne Filter zubereitet. Einfach das Kaffeepulver in eine Tasse geben mit kochendem Wasser aufgießen, umrühren und kurz abwarten bis sich das Pulver absetzt, fertig.
    Wieder etwas weniger im Haushalt wofür man Geld benötigt :-)

    Schöne Grüße, Martin

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    1. Ja, so geht es natürlich auch, ist aber Geschmackssache, nicht ganz so mein Ding.

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