Dies ist eine Seite für ganzheitliches, gesundes und unabhängiges Leben.

Diese Seite soll Allen Mut machen, die glauben, daß man nicht gut leben kann, wenn man arbeitslos und mittellos ist. Es kann sehr herausfordernd sein aber Mittellosigkeit macht kreativ und Sie haben einen großen Vorteil - Sie haben Zeit!
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Es zeugt von Naivität, den Politikern zu unterstellen, daß sie lediglich Fehler begehen. Alles, was sie tun, tun sie in vollster Absicht und es machen ALLE mit und das Volk muß es finanzieren und ausbaden.
Konsumboykott, und der damit verbundene Energieentzug, ist meine Antwort auf die Machenschaften des Systems. Selbstversorgung fast kostenfrei ist mein Ziel. Ich lade Sie ein, meinen Weg mit zu gehen und dabei die schönen Seiten des Lebens nicht zu vergessen.

Montag, 31. August 2015

Unser Wetter im August 2015

Es ist wieder der Monatsletzte und damit wieder ein Blick auf das Wetter in unserem "Wüstengebiet":

Morgentemperatur Ø: 22,5 Grad Celsius
Tageshöchsttemperatur Ø: 30 Grad Celsius
bedeckt: 4x
teils sonnig/bedeckt: 16x
sonnig: 11x
leicht windig: 1x
stark windig: 1x
Chemtrails: 24x
HAARP-Aktionen: 9x

wenige Regentropfen: 1x
kurzer Regenschauer: 3x
leichter Regen: 3x
kräftiger Regen: 0x
Nebel: 1x

Man muß eigentlich nicht viel dazu sagen, es ist Sommer, mir war es viel zu heiß und es war der mit Abstand trockenste Monat seit meinen Wetteraufzeichnungen.

Nicht ein einziges Mal hat es tiefgründig geregnet. Im Garten ist inzwischen alles von der Dürre verbrannt. Selbst, wenn ich mit dem Schlauch stundenlang gewässert habe, hatte das Null Effekt. Die Bäume, Sträucher und Pflanzen sind alle in Mitleidenschaft gezogen worden, sie rollen die ausgedörrten Blätter zusammen oder fallen gleich ab. Und kein Ende in Sicht.

Natürlich kann man solche Schlauchaktionen nur selten mal machen, denn mit dem Wasser aus der Wohnung müssen wir auch Abwassergeld zahlen. Das preisgünstige Gartenwasser, wo man nur den Zulauf bezahlt, das wird uns ja von unserem Vermieter immer noch vorenthalten. Ich hoffe, daß das bald ein Ende hat und er einsehen muß, daß er vollkommen widerrechtlich uns das Wasser vorenthält. Jetzt liegt ja alles bei Gericht und wir warten auf die Verhandlung. Mal sehen, wie die Richter und evtl. die Staatsanwälte das sehen. Material ist ja genügend zusammengekommen.

Für den wenigen Regen mache ich auch die Wettermanipulationen durch die Chemtrails verantwortlich, die in diesem Monat, wie in vielen anderen Monaten auch, fast jeden Tag über uns ausgeschüttet wurden. Wenn mal ein paar wenige Regentropfen herunter kamen, dann hatte man so den Verdacht, daß es nur dazu diente, die noch in der Luft befindlichen Chemtrail-Gifte zu Boden zu bringen, damit die Böden noch mehr vergiftet werden und wir alle auch weiterhin schön in Abhängigkeiten gehalten werden, weil wir gezwungen werden, im Supermarkt das mit Pestiziden gespritzte, bestrahlte Obst und Gemüse kaufen zu müssen, weil im eigenen Garten nichts mehr wächst. Es ist so einfach, die Menschheit zu beherrschen, wenn man das Wetter beherrscht. Und mit Chemtrails, HAARP & Co. hat man die beste Wetterwaffe in der Hand. Diese Hand macht den Preis, den die Menschen für ihre Ernährung zahlen müssen, wenn sie nicht verhungern wollen.

Wer das Wetter beherrscht, beherrscht ALLES!

Der Genozid nimmt seinen Lauf und niemand hält ihn auf...

Einst hat ein kluger Kopf gesagt, daß zukünftige Kriege, Kriege um das Wasser sein werden. Wir sind meiner Meinung nach mittendrin, nur, daß das eben die große Masse gar nicht sieht oder nicht sehen will, weil sie nicht ansatzweise so viel kriminelle Energie besitzt, um sich das auch nur im Entferntesten vorstellen zu können, was hier abgeht.

Also bis bald
Eure

Wasser verrinnt, Steine bleiben
(aus Rumänien)
 
 

Freitag, 28. August 2015

Charity-Aktion "Laufend Gutes tun"

Bis zum 31.8.2015 habt Ihr noch Zeit, auf Eurem Blog auf die Charity-Aktion “Laufend Gutes tun” aufmerksam zu machen.

Für jeden Blogbeitrag erhöht Pixum die Spendensumme um 15,-- Euro.
Die Spenden sind für das Kinderhospiz "Regenbogenland" in Düsseldorf:




Das "Regenbogenland" finanziert sich zu 75 % aus Spenden. Jeder Beitrag, der aufgebracht werden kann, ist wichtig und hilft.

Helft mit!

Für jeden Beitrag, den Ihr zur Charity-Aktion auf Eurem Blog schreibt, spendet Pixum 15 Euro.



Also bis bald
Eure

Zögere nicht, um Gutes zu tun
(aus China)

Donnerstag, 27. August 2015

Rost entfernen mit Natron

Da hatten wir doch dummerweise die Gefäße mit dem Blumengießwasser im Bad auf dem verchromten Handtuchständer gestellt und irgendwie nicht gemerkt, daß sich rund um die Gefäße Rostflecken entwickelt hatten. "Das geht ja nun gar nicht", war mein erster Gedanke. Der Rost muß weg.

Nun könnte man in die Drogerie gehen und sich irgendwelchen sauteuren Rostentferner kaufen. Das seh´ ich doch aber gar nicht ein. Kurz darüber nachgedacht, was man da machen könnte, auf Natron gekommen und schon wurde das erstmal probiert. Nach dem Motto: Wenn´s nicht klappt, kann man immer noch Rostentferner kaufen.

Gesagt, getan. Lappen angefeuchtet, in Natronpulver getunkt und die Rostflecken damit sogar weg bekommen. Hurra! Handtuchständer gerettet, Geld gespart. So muß es sein.

Ein blitzeblanker, vom Rost befreiter Handtuchständer
Dank Natron

Also bis bald
Eure

Manche Frauen putzen gerne. Herunter und heraus
( Ruth W. Lingenfelser (*1952), Sekretärin, Dichterin, Aphoristikerin und Buchautorin)
 
 

Dienstag, 25. August 2015

"Kühlschrank" ohne Strom

Sicher habt Ihr schon mal geprüft, woher der Wind kommt. Man feuchtet den Finger an und hält ihn in die Luft. Dort, wo es am Finger kalt wird, dort kommt der Wind her. Es ist das Prinzip der Verdunstungskälte.

Genau so funktioniert auch der "Kühlschrank" ohne Strom. Er kann sehr nützlich sein, wenn man mal einen Stromausfall hat, und das vielleicht noch im Hochsommer. Da schmilzt dann die Butter vor sich hin und man kann nichts dagegen tun, wenn der richtige Kühlschrank nicht mehr kühlt, denn ohne Strom gibts keine Kälte im Kühlschrank.

Kaum vorstellbar, wie man das früher gemacht hat, als es noch keine Kühlschränke gab. Es gab Zeiten, wo man sich Eisblöcke liefern ließ. Die sich ergießende Suppe, wenn er nach und nach schmilzt, möchte ich wohl eher nicht haben.

Es gab aber in meinem Freundeskreis auch Familien, die hatten ein sogenanntes Wasserhäuschen. Das stand mitten im Garten. Dort kam aus einem Hahn ständig Quellwasser geflossen, natürlich funktionierte das auch ohne Pumpe, es stand einfach etwas tiefergesetzt, man mußte also ein paar Stufen hinuntersteigen, um da rein zu kommen. Eine andere Freundin hatte dieses Wasserhäuschen an der Nordseite in ihrem Hausflur. Ein großer gemauerter Bottich und da floß auch stetig das Quellwasser hinein und am Überlauf wieder hinaus. Eine Tür davor, dann war es auch im Hausflur nicht so kalt und im Wasserhäuschen blieb es kalt, was ja gewünscht war.

Ich kann Euch sagen, in diesen Wasserhäuschen war eine soooo gute Luft drin, frisch, sauber, total angenehm und auf den Bottichen stand dann die Butter, Wurst und was man eben noch so alles kühlen mußte. Es gab überhaupt keinen Grund für diese Familien, sich einen Kühlschrank anzuschaffen, wo sie auch noch Stromgeld dafür zahlen mußten, das Quellwasser lief Sommer wie Winter und kostete keinen Pfennig. Was gäbe ich drum, eine Immobilie zu haben, die über solche "altmodischen" Annehmlichkeiten verfügen würde.

Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, Produkte ohne Strom kühl zu lagern. Man nehme zwei große Tontöpfe. Einer muß etwas größer sein, als der andere, also ineinander stapelbar.
Man nimmt den größeren Topf, gibt ein paar Centimeter Sand auf den Boden, stellt dann den kleineren Topf drauf und verfüllt stark verdichtet den Zwischenraum zum größeren Topf auch wieder mit Sand. Dieser Sand wird mit Wasser angefeuchtet und man stellt diese Töpfe so in den Wind. Die Verdunstungskälte des Windes sorgt dafür, daß es im Inneren des kleineren Topfes richtig kalt wird. So kann man alles kühl halten. Ein Tuch über den Topf gelegt und die Sache funktioniert. Und wenn das sogar in Afrika funktioniert, dann funktioniert das hier auch.

Ihr seht, es geht auch ohne Kühlschrank, man muß eben nur nach Alternativen suchen. Und nun überlegt mal, daß der Kühlschrank rund um die Uhr Strom verbraucht. 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Wißt Ihr, was da zusammenkommt? Das geht richtig ins Geld. Aber gut zu wissen, daß es auch anders geht und sei es nur für den Fall, daß es mal einen Stromausfall über längere Zeit gibt. Besser, als alles wegzuschmeißen wäre da sicher die Investition in zwei Tontöpfe oder mal der Gedanke, ein Wasserhäuschen zu bauen, wer die Möglichkeiten dazu hat. Man sollte vorbereitet sein!

Hier sieht man das Prinzip mit den Tontöpfen als "Kühlschrank":
http://madre-tierra.jimdo.com/k%C3%BChlschrank-k%C3%BChlen-ohne-strom/

Von einem alten Wasserhäuschen hab ich leider keine Bilder mehr aber die Bastler und Heimwerker wissen sicher etwas damit anzufangen.

Und wie es noch einfacher geht, seht Ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=TMvGisOchlA&feature=youtu.be&html5=1

Also bis bald
Eure

  Wenn´s kühl wird, finden´s viele nicht mehr cool
( Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner)   


Sonntag, 23. August 2015

Haare färben mit Kaffee?

Manche lesen im Kaffeesatz, ich färbe die Haare damit. Ja, ich dünge auch damit im Garten. Kaffeesatz ist bei uns sehr wertvoll. Aber jetzt hatte ich mal eine Filtertüte voll Kaffeesatz abgezweigt, weil ich wieder mal experimentieren wollte.

Hatte ich doch in den letzten Tagen gelesen, daß man mit Kaffee die Haare färben kann. Nun ja, schreiben kann man viel und all zu oft stellt sich das Geschriebene als Blödsinn dar. Man kann es nur ausprobieren, dann weiß man, ob es stimmt. Und genau das habe ich gemacht. Gestern habe ich meine Haare mit Kaffeesatz "gefärbt", denn chemisches Zeug würde ich niemals freiwillig meiner Kopfhaut zumuten, lieber bleibe ich grau, so schlimm ist das nicht wirklich.

Ging eigentlich ganz einfach. Haare anfeuchten, feuchten Kaffeesatz einreiben und immer wieder im Haar verkneten. Ich hab das über dem Waschbecken gemacht. Da sollte man aber den Abfluß zumachen, denn der Kaffeesatz muß immer wieder aus dem Waschbecken aufgelesen und wieder ins Haar gerubbelt werden. Und ja, rings um das Becken liegt dann auch hier und da etwas Kaffeesatz. Ist aber nicht schlimm, man kann es ja mit Kehrschaufel und Besen wieder wegfegen.
Wenn man der Meinung ist, daß das Haar dunkel genug ist und man genug geknetet hat, kommt eine Tüte über das Haar, die man möglichst fest verschließt, damit der Kaffeesatz beim Trocknen nicht herausrieselt. Die Kaffeepackung läßt man ca. 2 Stunden auf dem Kopf. Dann schön warm ausspülen, trockenrubbeln und fönen.

Mein Ergebnis war ein schöner warmer, sommerbrauner Ton im Haar, so, wie man im Sommer bräunliche Haut bekommt. Dafür, daß ich eigentlich grottengraue Haare habe und das die erste Behandlung mit Kaffee war, ist das Ergebnis schon mal ganz gut geworden, auch wenn man da nicht wirklich von Färben reden kann. Ist eine leichte Tönung, das trifft es schon eher.
Wie ich gelesen habe, muß man das auch öfters machen, dann wird es wohl mit der Zeit intensiver. Na ja, wir trinken ja nachmittags immer unser Käffchen, da wird sicherlich wieder Kaffeesatz anfallen und der Aufwand ist nicht wirklich groß, kann man so nebenbei machen. Ich werde ja sehen, wie sich das mit der Zeit entwickelt.

Ich hab mal nach der Aktion mein Haar fotografiert aber es kommt nicht so richtig rüber, weil es in der Wohnung zu dunkel war, um den Effekt zu zeigen, auf dem Balkon war es wieder durch die Sonne zu hell. Wenn ich mich aber im Spiegel so anschaue, sieht man es schon und sogar die grauen Haare haben etwas bräunlichen Ton angenommen und das ist ja grundsätzlich schwierig, weil in grauen Haaren nun mal keine Farbpigmente mehr drin sind. Ich bin also ganz zufrieden und das Haar ist auch herrlich weich und schön seidig glänzend.

 vorher


nachher

Auf dem Foto ist der Unterschied durch die Lichtverhältnisse nicht wirklich groß.
In natura kann ich aber schon einen Unterschied feststellen.
Mal sehen, wie es nach mehreren Behandlungen mit Kaffeesatz aussieht.

Probieren geht über studieren!

Hier gibt es noch mehr Informationen zum Thema "Haare natürlich färben":

Also bis bald
Eure

Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist
(1828 - 1910), russischer Erzähler und Romanautor)

Nachtrag 29.08.2015:
Ich habe heute zum zweiten Mal mit Kaffeesatz die Haare "gefärbt". Wie ich es schon im obigen Text vermutet hatte, wurden die Haare diesmal schon intensiver braun als beim ersten Mal. Sieht sehr schön aus. Somit kann ich das im Hinblick auf die eigenen Erfahrungen durchaus empfehlen.


Freitag, 21. August 2015

Ebereschen-Apfel-Bananen-Marmelade

Wenn man sein Leben mehr auf die Natur ausrichtet, dann gehört auch dazu, daß man alles mal probiert hat, was die Natur an Essbarem so hergibt. Ich hab da ja sicher schon einiges ausprobiert und Vieles ist eine wirkliche Alternative zu gekauften Supermarktprodukten.

Vor einigen Tagen war ich mal ganz mutig und hab mich an die Ebereschen herangetraut. Es heißt ja immer, daß die sehr bitter sind aber wenn man sie einfroste, würden sie wohl süßlicher werden.
Ihr ahnt es vielleicht schon, sie "würden"...

Probieren geht über studieren, sagt man. Also bin ich mit meinem Körbchen losgezogen und hab Ebereschen gepflückt. Teils hatte ich die ursprünglichen Ebereschen, die ja recht bitter sind, dann hatte ich noch die Mährische Eberesche gefunden, die soll ja nicht so bitter sein. Ich wollte mich überraschen lassen, ob das alles so stimmt.

Zu Hause angekommen, hab ich die Beeren von den Stielen gezuppelt, gewaschen und ab damit für eine Woche in den Gefrierschrank. Das mußte reichen. Wieder aufgetaut, und weil ich geschmacklich kein Risiko eingehen wollte, kamen noch Äpfel und Bananen dazu.

Aber ohne das Ergebnis vorweg nehmen zu wollen, es war völlig egal, daß die Beeren eingefrostet waren, daß süße Äpfel und vollreife Bananen in die Marmelade kamen, das bittere Aroma der Vogelbeeren/Ebereschen blieb. Es wurde eine recht herbe Marmelade, trotz gefühlter tonnenweise Zuckerzugabe. Also man muß schon das Herbe mögen, wenn man diese Marmelade als sehr schmackhaft bezeichnen will.

Das waren die Zutaten zur Ebereschen-Apfel-Bananen-Marmelade:

800 g Ebereschen
500 g Äpfel (Pinova - süß)
400 g geschälte kleingeschnittene Bananen ( ca. 3-4 Stück - sehr reif)
500 ml Wasser
40 g Zitronensäure
1 TL Zimt
800 g Zucker
500 g Gelierzucker 2:1
ca. 80 g Vanillezucker (ca. 10 - 11 Packungen)

Und so hab ich die Marmelade zubereitet:

Die Ebereschen von den Stielen zupfen und waschen, für mehrere Tage einfrosten. Auf Naturfrost braucht man nicht zu warten, dann haben die Vögel alle Beeren bereits vernascht, man muß also schon vor dem Vogelappetit ernten.
Die Beeren nach der Frostperiode auftauen, die Äpfel waschen und klein schneiden und beides mit dem Wasser ca. 30 bis 45 Minuten köcheln lassen, etwas abkühlen lassen und durch die Flotte Lotte drehen. Nach dem Erkalten des Muses die Bananenstückchen zugeben und pürrieren, die Zitronensäure, den Zucker, Zimt, Vanillezucker und den Gelierzucker zugeben, nochmal nach eigenem Gust abschmecken. Die Masse unter Rühren erhitzen, 4 Minuten leicht köcheln lassen und sofort in die vorbereiteten Gläser geben.
Bitte beachten, daß diese Marmelade erst einige Wochen/Monate in den Gläsern durchziehen muß, um ihren herb-fruchtigen Geschmack auszubilden.

Wie immer gilt:

Die Gläser und Deckel nicht mit Spülmittel reinigen, nur mit sehr heißem Wasser. Damit die Gläser beim Einfüllen nicht zerspringen, unter dem Glas ein feuchtes, warmes Tuch legen. Die fertig gefüllten und verschlossenen Gläser auf Holzbrettchen oder dem Gitterrost des Backofens stellen und bis zum völligen Auskühlen nicht bewegen. Etikett mit Namen und Datum beschriften.


Ebereschenernte


abgezupft und gewaschen, fertig für den Gefrierschrank


 Ebereschen, Äpfel und Bananen dazu
Fertig ist eine herbe Marmelade für alle, die nicht so auf Süßes stehen

Guten Appetit!

Ich hab gelesen, daß so eine Ebereschenfruchtmasse auch als Dip zu Käse oder als Preiselbeerersatz genutzt werden kann und wohl auch ganz gut schmecken soll. Ich werde das auf jeden Fall mal mit dem Käse probieren, denn auf dem Frühstücksbrötchen ist es für mich Süßguschel wohl doch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber man muß eben alles mal probiert haben, essen kann man diese Marmelade durchaus. Ist mal was anderes. Aber vielleicht sollte man auch einfach weniger Ebereschen nehmen und dafür mehr süßere Früchte. Mal sehen, ob ich nochmal einen Versuch starte aber jetzt hab ich erstmal keine Gläser mehr und die Marmelade im Schrank muß auch mal aufgebraucht werden. Dann gehts wieder los.

Hier gibts noch was zum gesundheitlichen Wert von Ebereschen zu erfahren:

Übrigens: Die wilde Eberesche hat rundliche und auch hellere Blätter, die Mährische Eberesche (das soll ja die weniger Bittere sein) hat dunklere und etwas gezackte Blätter. So kann man sie unterscheiden. Ich hab allerdings im Geschmack keinen wirklichen Unterschied gemerkt, waren mir beide zu bitter.

Also bis bald
Eure

Bitter im Mund ist dem Herzen gesund
(Sprichwort)

Nachtrag 22.08.2015:
Ich habe diesen Fruchtaufstrich gestern abend als Dip zum Brie-Käse gegessen, der fruchtig-herbe Geschmack war sehr lecker und hat gut zum Käse gepasst. Es gibt also auch noch andere Verwendungsarten als nur für das Frühstücksbrötchen.

Nachtrag 02.10.2015:
Heute haben wir das erste Glas Marmelade aufgemacht, nachdem wir gleich nach dem Marmelade-Kochen den übriggebliebenen Rest, der nicht mehr in die Gläser gepaßt hatte, gegessen hatten, der wahrlich noch recht herb war.
Heute nun, nach einer gewissen "Reifezeit" kann ich sagen, daß die Marmelade gar nicht mehr soooo herb ist, eher ist sie jetzt fruchtig und nur noch leicht herb. Wird sicher daran liegen, daß jetzt alles etwas durchgezogen ist. Also: Laßt die Ebereschen-Apfel-Bananen-Marmelade so ca. 2 Monate durchziehen, dann ist sie wirklich köstlich.
Alles wird gut!


Mittwoch, 19. August 2015

Kräuter-Rundgang Nr. 7

Auch wenn die Trockenheit hier fast alles zum Erliegen gebracht hat, irgendwas wächst immer. Da schauen wir doch mal, was wir momentan so an essbaren Wildkräutern oder Gartenkräutern finden.

Die Sonnenblume kennt bestimmt Jeder
Ich sammle die Blütenblätter für den Tee, gibt auch eine schöne Farbe
Die Samenkörner kann man natürlich auch knabbern, ist nur etwas Arbeit, sie auszupuhlen


Der Oregano, er darf in meiner Küche als Gewürz nicht fehlen, er kann sowohl zart-lila blühen, als auch weiß
Ich trockne das gesamte Kraut, es kommt auch mit in meinen Frühstückstee
Keine Angst, der Tee schmeckt damit nicht nach Pizza
Achtung: Nicht in der Schwangerschaft verzehren!


Ich trockne es als Zutat für den Tee


Auch die Wilde Möhre ist essbar
Man erkennt sie an dem kleinen dunklen Punkt in der Blütenmitte
Ich nasche gern die Blüten, sie schmecken wirklich wie Möhre,
man kann aber das gesamte Kraut essen und auch die Wurzel
Die Wurzel schmeckt nur vor der Blüte, damit man bei der Suche die Pflanzen nicht verwechselt, immer ein Blatt zerreiben, es muß nach Möhre riechen, dann kann man nichts falsch machen


Hier schaut uns ein Acker-Stiefmütterchen mit seiner kleinen zarten Blüte entgegen
Das gesamte Kraut, samt Blüte, kommt bei mir in den Wildkräutersalat


Das ist die Graukresse mit ihren weißen Blüten
Es schmeckt wirklich sehr kresseartig und kommt in den Salat mit rein
Ich nasche es aber auch gerne mal im Vorbeigehen


Die Hornveilchen kann man auch essen
Ich nehme da gern die Blüten als Deko für den Salat


Ich hab ihn im Garten und nehme die Blüten für den Tee oder für den Salat
Die Wurzel lasse ich lieber im Boden, dann blüht er auch wieder im nächsten Jahr


Das ist der Ackerschachtelhalm
Ich trockne ihn und mache Tee daraus, den muß man allerdings 20 Minuten köcheln,
dann kann man auch z. Bsp. eine Haarspülung damit machen, soll das Haar kräftigen


 Die Zitronenmelisse wächst bei mir im Garten
Sie ist unabdingbar für meinen Tee


In diesem Jahr hat sich zum ersten Mal die Ambrosia-Pflanze im Garten eingeschlichen
Ich hab sie vorsichtshalber gleich entfernt,
auch wenn in Asien diese Pflanze fermentiert und damit als Anti-Krebs-Mittel geschätzt wird
Wird sie deshalb hier so ausgerottet, weil wir nicht gesund bleiben oder werden sollen?!
Wundern würde es mich nicht...
https://www.amazon.de/Trank-Lebens-Heilgeheimnis-Himalaja-entdeckt/dp/3866161964 


Das Tausendgüldenkraut zeige ich nur, damit man weiß, wie es aussieht
Es ist eine geschützte Pflanze, die man nicht abpflücken sollte
Das Kräutlein ist eine sehr wertvolle Teepflanze, die man aber auch z. Bsp. im Internet kaufen kann


Bis bald zum nächsten Kräuter-Rundgang
Eure

Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut
(Finnisches Sprichwort)


Montag, 17. August 2015

Kornelkirschensaft selbst gemacht

Da gehe ich nun schon seit Jahr und Tag durch Wald und Wiesen und immer noch entdecke ich Neues. Als man das Wäldchen vor unserer Haustür abgeholzt hatte, war ich todtraurig, weil es niemanden interessiert hatte, daß damit auch das geschützte Tausendgüldenkraut vernichtet wurde. Wir hatten uns extra an die Untere Naturschutzbehörde gewandt, daß die sich darum kümmern sollten, weil wir ja nicht wußten, wer dort abholzt. Die Untere Naturschutzbehörde hat es nicht interessiert, daß dort geschützte Pflanzen vernichtet werden. Da weiß man ja jetzt auch, woran man bei diesen Konsorten ist - von wegen Naturschutz, wohl eher eine Naturvernichtungsbehörde, die lieber wegsieht und die Vernichtung duldet, als sich darum zu kümmern, daß die Natur erhalten bleibt.

Das Wäldchen ist nun weg, dafür wächst aber nun das echte Labkraut dort. Und als ich so über das Gelände wandele und traurig zurückdenke, wieviel Pilze wir in den letzten Jahren aus diesem Wäldchen herausgeholt haben, da steht doch plötzlich am Rande des Geländes ein Baum mit kleinen Kornelkirschen vor mir. Hab ich nie zuvor gesehen. Ich hab in meinem ganzen Leben noch keinen echten Kornelkirschenbaum gesehen und konnte nur vermuten, daß es eine Kornelkirsche ist, weil ich mal in einem Video von Nadine Hagen diese Früchte gesehen hab.

Eine kleine Menge hab ich von diesen Früchten mit nach Hause genommen und erstmal im Internet recherchiert, ob das auch wirklich eine Kornelkirsche ist. Und siehe da, es hat sich bestätigt. Da die aber noch nicht gänzlich ausgereift waren, hab ich aus den paar Früchtchen mal Saft gemacht. Und ich sage Euch, der schmeckt herrlich. Inzwischen weiß ich, daß die Früchte erst wirklich reif sind, wenn sie allein vom Baum fallen oder zumindest beim Schütteln von allein runter kommen.

Das waren meine Zutaten für den Kornelkirschensaft:

ca. 300 g Kornelkirschen
1 Liter Wasser
5 EL Zucker
1 Handvoll Pfefferminzblättchen
4 Pck. Vanillezucker (je 8 Gramm)
3 Gewürznelken
1 TL Zimt
n.B. etwas gem. Sternanis

Und so hab ich den Saft hergestellt:

Die gewaschenen Kirschen in das Wasser geben, ca. 60 Minuten köcheln lassen. Dann auskühlen und ca. 12 - max. 24 Stunden ziehen lassen. Die Früchte durch ein feines Sieb oder Tuch abseihen, den Sud dabei auffangen. Die Gewürze zum Sud geben, noch mal aufkochen lassen, fertig ist ein ganz leckerer Saft.

Wenn die Kornellen richtig reif sind, dann kann es natürlich sein, daß man gar nicht soviel Zucker braucht. Meine hingen ja noch rot am Baum, ich hab deshalb etwas mehr Zucker gebraucht. Wenn sie richtig reif sind, sehen sie tief dunkelrot, fast schwarz aus und fallen beinahe von allein runter.

Eine kleine Schüssel Kornelkirschen,
noch nicht ganz reif aber man kann sie schon verarbeiten


Kornelkirschensaft - oberlecker!


 oder als Kompott

Da meine gefundenen Kirschen noch nicht ganz reif waren, waren sie als Kompott noch etwas kritzlig. Wenn sie richtig reif sind, schmecken sie bestimmt noch um Längen besser. Der Saft war aber jetzt schon oberlecker.

Also bis bald
Eure Petra K.

Die besten Kirschen fressen die Vögel
(Deutsches Sprichwort)

PS: Was man noch aus Kornelkirschen machen kann, findet Ihr hier:
https://auf-dem-weg-in-die-freiheit.blogspot.de/2017/09/kornelkirschen-fruchtmus-fur-joghurt.html


Samstag, 15. August 2015

Süß-sauer eingelegte Hagebutten aus der Kartoffelrose

Wenn die Kartoffelrose blüht, sieht das nicht nur wunderschön aus, es riecht auch herrlich. Viel intensiver, als so manche Gartenrose. Ich kann da gar nicht genug davon bekommen, muß immer wieder die Nase dran halten und den wunderbaren Duft einsaugen. Gigantisch.

Aber es ist nicht nur der Duft, der diese Wildpflanze ausmacht, es sind auch die großen, dicken Hagebutten, die daran wachsen. Man kann sie essen. Ich hab in diesem Jahr mal etwas recherchiert, was man daraus machen kann. Entschieden hab ich mich für süß-sauer eingelegte Hagebutten.

Ist natürlich schon etwas Aufwand, die Butten auszupuhlen, um sie von den Kernen zu befreien. Aber das Ergebnis macht es wett und ein schöner Naturspaziergang war es auch, um die Butten zu pflücken. Ich war an der frischen Luft, hatte Bewegung und das Auspuhlen hab ich unter Meditation verbucht.

Man sollte da nur die noch festen knallroten Butten nehmen, die haben ausreichend Fruchtfleisch, damit sich die Sache auch lohnt. Das Ergbnis ist ein leckeres Antipasti, was es wohl kaum im Supermarkt gibt. Wenn man sowas essen will, muß man sich die Arbeit schon selbst machen.

Das sind die Zutaten:

Reife Hagebutten aus der Kartoffelrose (ich hab sie leider vergessen, zu wiegen)

Für den Sud:

1 Liter Wasser
200 ml Apfelessig
3 EL Zucker
2 EL Salz
1 EL Senfkörner
2 Lorbeerblätter
1 EL Pfefferkörner
2 Pimentkörner

Und so hab ich es zubereitet:

Die Butten längs halbieren, Blüte und Stiele abschneiden, die Kerne herauspuhlen, dann waschen, damit das "Juckpulver" unschädlich gemacht wird.
Die Zutaten für den Sud aufkochen und ca. 10 min köcheln lassen. Dann die Schalen der Butten hinzugeben und ca. 10 Minuten weiterköcheln lassen, dann vom Herd ziehen und im Sud abkühlen lassen.
Ich hab sie in einem Glas im Kühlschrank stehen, weil wir sie gleich probieren wollten. Man kann sie aber auch kochend in ein gesäubertes Twist-off-Glas geben, Deckel drauf und damit als Vorrat haltbar machen.

Geschmacklich lohnt sich die Arbeit auf jeden Fall.

So schön blüht die Kartoffelrose und der Duft ist einfach himmlisch


Ein Korb voll Hagebutten aus der Kartoffelrose


halbiert, ausgepuhlt und gewaschen


Im süß-sauren Sud gekocht 

Fertig ist ein leckeres Antipasti!
Man kann auch Vorspeise dazu sagen

Bei uns gibt es das zum Abendessen dazu

Guten Appetit!

Hier gibt es sogar aus medizinischen Fachkreisen Lobeshymnen auf die Hagebutte samt ihrer Kerne in Form von Hagebuttenpulver (also die Kerne nicht wegschmeißen, sondern mahlen und einnehmen-gut gegen Arthrose, wie man herausgefunden hat):

Wenn man die Kerne wäscht, trocknet und zermahlt, entsteht ein Vanillegeschmack. Ich hab es allerdings noch nicht probiert, hab die Kerne leider eingegraben, in der Hoffung, daß dort ein Busch wächst, der mir zukünftig viele Hagebutten direkt vor der Haustür liefert. 
Ich werde das aber bei den nächsten gesammelten Hagebutten ausprobieren und hier dann darüber berichten, wäre ja wieder etwas, womit man sich viel Geld sparen kann, wenn man aus der Natur "kostenfreies Vanillepulver" bekommen kann.

Also bis bald
Eure

Jede schöne Rose wird einmal eine Hagebutte
(aus Frankreich)


Donnerstag, 13. August 2015

Zucchini-Pfanne mit Rührei

Heute Mittag gab es bei uns wieder ein leichtes Sommer-Gemüse-Gericht. Zucchini-Pfanne mit Rührei und Salzkartoffeln. Schön vegetarisch, das Richtige für meines Vaters Tochter. Wobei mein Vater dazu sicherlich etwas fleischiges hätte haben wollen. Ich brauch das nicht unbedingt aber wer Kandidat der Schnitzelliga ist, der kann ja einige Schinkenwürfel oder etwas Speck mit rein geben.

Das sind die Zutaten:

1 große Zucchini
1 große Zwiebel
4 Eier (mittelgroß)
etwas Öl
Pfannengewürz (mit Salz, Zwiebeln, Petersilie, geschrotete Senfkörner, Pfeffer, Paprika, Sellerieblätter, Dill, Majoran, Knoblauch)
n.B. Ras el Hanout (indische Gewürzmischung)
n.B. gem. Kurkuma
n.B. gem. Chilli


Und so einfach wird es zubereitet:

Die Zwiebel klein schneiden und in etwas Öl glasig dünsten. Die gewaschene und in mundgerechte Stücke zerkleinerte Zucchini und die Gewürze dazugeben, etwas anbraten lassen bis die Zucchini leicht Farbe annimmt. Das Ganze unter gelegentlichem Rühren ca. 10 bis 12 Minuten köcheln lassen. Dann die verquirlten Eier eingießen, kurz stocken lassen. Fertig!

Mein Mann mag Salzkartoffeln dazu, man kann es aber auch ohne Kartoffeln essen, es macht auf jeden Fall satt. Ich persönlich brauche keine Salzkartoffeln oder sonstige Beilagen dazu.

Ein leichtes Sommergericht, was schnell zubereitet ist und für wenig Geld viel Gaumenfreude bringt.



 Guten Appetit! 

Also bis bald
Eure Petra K.


 Wo viele Haushälterinnen sind, gibts wenig Eier
(Deutsches Sprichwort)

 

Dienstag, 11. August 2015

Waschmaschine ohne Strom

Mal ganz ehrlich, was wären wir ohne unser aller Waschmaschinen. Nicht auszudenken, wenn man die ganzen Wäscheberge mit der Hand waschen müßte. Auch ich möchte nur ungern darauf verzichten. Aber ich habe ja vor einiger Zeit mal versprochen, hier auf diesem Blog eine Serie von allen möglichen Dingen zu berichten, die man ohne Strom betreiben kann. Mit der Klimaanlage und der Brotschneidemaschine ohne Strom hab ich angefangen. Heute beäugen wir uns mal das Thema Waschmaschine.

Im Allgemeinen braucht eine 40 Grad-Wäsche so ungefähr 90 Minuten bis sie fertig ist. Das heißt, 90 Minuten durchgängig Stromverbrauch. Bei 60 Grad-Wäsche vielleicht noch ein paar Minuten mehr. So Mancher hat dann noch den Trockner laufen, weil die Handtücher dabei so schön kuschelig werden. Ich gebs zu, ich hatte früher auch einen Trockner und ich mußte mich erst wieder daran gewöhnen, daß die Handtücher leinengetrocknet eben nicht so schön weich werden, ja manchmal wie die Bretter hart sind. Da hilft auch kein Weichspüler und deshalb gibt es bei mir auch keinen Weichspüler mehr, nur noch einen kleinen Schuß Essig in das Weichspülerfach.

Aber heute geht es ja um das Thema Strom und Waschmaschine. Wenn ich Strom sparen will, kann ich vielleicht versuchen, die Wäsche mit der Hand zu waschen. Aber mal ehrlich, das würde ich mir nicht im Traum antun, man muß ja nicht ins Mittelalter zurück, nur um Strom zu sparen.

Man kann sich aber zum Beispiel eine Waschmaschine ohne Strom kaufen. Die wird zwar als Campingartikel oder für Notzeiten angeboten aber die Kritiken dazu sind recht gut. Vorallem, was das Waschergebnis betrifft. Ich habe keine solche stromlose Waschmaschine, unsere elektrische funktioniert ja noch ganz gut. Wenn sich das aber mal ändern sollte, wäre die Stromlose zumindest teilweise eine Alternative.

Dafür spricht: Man braucht keinen Strom (oder zumindest nur soviel, um warmes Wasser in diese Maschine zu geben) und die Wäsche ist mit ca. 50 Umdrehungen, die man sicher noch hinkriegt, fertig. Also nix mit ca. 2 Stunden Waschdauer und 2 Stunden Stromverbrauch.

Dagegen spricht: Man hat keine Schleuder. Da müßte man dann entweder das Waschgut doch noch für ein paar Minuten zum Schleudern in die Waschmaschine geben oder man muß sie länger auf der Leine lassen, was auch nicht Jedermanns Sache ist.
Es passt auch nur ca. 2,5 kg Wäsche rein, also nur ungefähr die Hälfte der normalen Waschmaschinen. Für Großfamilien vielleicht nicht gerade das Non plus Ultra, es sei denn, man spannt die Kids ein und lenkt sie damit von der einsam machenden Computer- und Spiele-Welt ab.
Wie ich aber in den Kritiken gelesen habe, sollen wohl die Kids am Kurbeln und Matschen mit dieser Maschine richtig Spaß haben.
Für 1-2 Personen-Haushalte ist es von der Menge her durchaus überlegenswert, auf diese Alternative umzusteigen.

Fakt ist: Es gibt Waschmaschinen ohne Strom. Es dauert nicht so lange, wie mit elektrischen Maschinen, die Wäsche zu waschen. Sie wird auf einfache Art und Weise nur durch Unterdruck, den man in den elektrischen Maschinen nicht hat, sehr sauber. Man muß sich nur was einfallen lassen, um die Wäsche zu schleudern.

Wenn man allerdings die Stromkosten senken will und sich nicht scheut, mal ein paar Drehungen an der Kurbel zu machen, dann ist das meiner Meinung nach eine ganz gute Alternative. Ich habe allerdings noch nichts dazu gefunden, wie lange so ein Gerät hält. Der Preis von ca. 60 Euro ist aber, denke ich, ganz ok.

Da ich nicht weiß, ob ich Schwierigkeiten bekomme, wenn ich einfach so ein Foto der Herstellerfirmen dieser manuellen Waschmaschine hier einstelle, gibts heute mal nur den Link, wo man sich das anschauen kann:

http://www.autarka.de/white-magic-waschmaschine-zum-kurbeln


Also bis bald
Eure



Schmutzige Wäsche waschen kann jeder, die Schwierigkeit ist nur,
daraus auch saubere zu machen
(Volkmar Frank (*1962), Dichter und Aphoristiker
Quelle: »Geistesblitze und Denkanstöße«)




Sonntag, 9. August 2015

Herbst mitten im Sommer?

Hurra, wir leben noch. Gestern war der bisher heißeste Tag in diesem Sommer, die Nacht zuvor hatte es sich überhaupt nicht abgekühlt und die Luft stand still. Nicht auszuhalten schon am frühen Morgen mit bereits wieder 30 Grad. Und da wir Besuch erwarteten, wo eine hochschwangere Mami mit dabei war, haben wir uns doch dazu entschlossen, mal einen Standlüfter zu kaufen, damit man es wenigstens einigermaßen aushält und nicht kollabiert.

Und was war das Ende vom Lied? Nachmittags, als es am heißesten war, gab es im gesamten Spremberger Gebiet kompletten Stromausfall. Nix mit Lüfter, der es schön kühl hält, wir haben geschwitzt, wie die Blöden und ich hatte echt Bedenken um die schwangere Mutti. Nach ca. einer Stunde kam dann der Strom wieder, Gott sei Dank.

In der Nacht kam starker Wind auf. Heute ist es etwas kühler. Zeit für mich, mal wieder raus zu gehen. Und was sehe ich da? Herbst an allen Ecken und Enden. Buntes Laub, abgefallene Blätter etc.

Was ist denn jetzt? Haben wir nun Sommer oder Herbst? Temperaturmäßig natürlich Sommer aber die von mir gemachten Fotos sagen: Der Herbst steht an. Nicht zu glauben...

Das Laub der Robinien liegt zu hauff auf unserer Terasse


Buntes Laub überall


Auch bei der Birke ist Herbst geworden


Buntes Laub an den Mahonien


Verwunschene einsame Wege und überall liegt trockenes Laub


Der Sanddorn ist auch schon wieder soweit


 Herrlich rote Trauben an den Ebereschen


Das einzige Gemüse, was bei uns in diesem Jahr im Garten wächst, sind ein paar Hokaido-Kürbisse
aber sie sind wunderschön.
Ich hab sie zum Schutz auf Styropor-Platten gelegt


Also bis bald
Eure Petra K.
Fällt das Laub zu bald, wird der Herbst nicht alt
(Bauernweisheit)