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Schneeflocken

Sonntag, 19. April 2015

Einfach leben - Wohnprojekt gesucht

Kennen Sie das auch? Man steht „auf einer Kreuzung“ und weiß nicht so recht, in welche Richtung man gehen soll. Man weiß, was man will und man weiß, was man nicht mehr will. Aber welcher Weg ist der richtige?

Genau so geht es mir zur Zeit. Ich weiß, daß mein Leben, so, wie ich es zur Zeit führe, richtig ist. Es fühlt sich gut an, daß ich dem gesamten Streß des „üblichen Lebens“ adé gesagt habe. Es fühlt sich gut und richtig an, daß ich den Sinn der Schöpfung erkannt habe.

Für mich heißt Schöpfung: Ein Leben in und mit der Natur. All das nutzen und wertschätzen, was die Natur uns bietet, weil es uns von der Schöpfung zur Verfügung gestellt wurde.

Ich habe erkannt, daß ich mich wegen nichts schuldig fühlen muß. Für mich gibt es auch keine Erbschuld. Ich brauche auch keine Häuser aus Stein, Stahl und Glas, um die Schöpfung zu lobpreisen. Das tue ich, wenn ich durch die Natur wandle und mich bei ihr bedanke für all das, was sie mir schenkt.

Nur, ich bin an der falschen Stelle, um so leben zu können, wie ich gerne leben möchte. Und ich bin mit meinen Ansichten allein. Nein, nicht ganz allein. Ich habe einen sehr lieben Ehemann, der auch vieles mitträgt und doch ist er nicht dazu in der Lage, eine Selbstversorgung nach meinen Gesichtspunkten durchzuführen. Teils aus gesundheitlichen Gründen, teils auch, weil er andere Hobbys hat. Damit kann ich ganz gut umgehen.

Trotzdem bin ich der Meinung, daß ich meine Zeit verschwende.

Ich habe inzwischen soviel Wissen über ein alternatives Leben, was ich Anderen gerne zur Verfügung stellen möchte. Wenn ich aber in den letzten Jahren eines gelernt habe, dann ist es die Einsicht, daß man Selbstversorgung nicht allein schaffen kann. Ich habe es versucht und mein „Arbeitstag“ hatte 12 bis 14 Stunden, weil ich zu den meisten Dingen allein war. Das kann so nicht funktionieren. Man wird ja auch nicht jünger. Das funktioniert nur in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten, wo sich jeder einbringt mit dem, was er kann.

Wer hat eben solche Gedanken und wer steht ebenfalls an einer „Kreuzung“? Ist Euer und unser Weg der Weg in die richtige Richtung?

Selbstversorgung im Einklang mit der Natur. So sollten Eure Gedanken sein.

Weg von der Konsumgesellschaft, weg von krankmachendem Lebensstil, hin zu ganzheitlicher und natürlicher Gesundheit, hin zu universalem Wissen. Keine „Spinner“ oder „Aussteiger“ im herkömmlich verstandenen Sinn.

Wer möchte ebenso leben? Meldet Euch doch ganz einfach. Vielleicht finden wir ja einen Platz zum Leben, an dem wir das alles gemeinsam umsetzen können und der Welt damit zeigen können, daß es auch anders funktioniert.

Raus aus dem Hamsterrad!

Also bis bald
Eure Petra K.
Bekanntschaften, wenn sie sich auch nur gleichgültig ankündigen, haben oft die wichtigsten Folgen
(Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann)



Kommentare:

  1. Liebe Petra,
    dein Artikel spricht mir aus dem Herzen. Nur leider bin ich für so ein Wohnprojekt nicht geeignet, weil ich nicht die körperliche Kraft habe, da mitzuziehen. Leider. Aber ihr könnt uns sehr gerne einmal besuchen kommen (wenn unser Küchenchaos vorbei ist) - soll ich vom Faultierfarm-Papa ausrichten :)
    Liebe Grüße
    Uta

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    1. Vielen Dank für Eure Einladung. Wir kommen gern mal zu Euch. Sagt einfach Bescheid, wenn es Euch recht ist.

      LG Petra K.

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  2. Hallo Petra,

    hast du denn schon Ideen, wie euer neues Leben aussehen soll?
    Ein winziges Holzhäuschen oder ein Leben im Bauwagen wäre auch mein Traum...Meine normale Wohnung ist auf Dauer jedenfalls nicht das, was ich will, auch wenn ich auch auf dem Balkon und der Fensterbank schon vieles anbauen kann.

    Aber dieses Sich-Eingezwängt-und-Gestapelt-Fühlen, die vielen Steckdosen und Chemikalien, viel zu viel Platz - sollte ich genug Geld zusammenhaben, würde ich auf jeden Fall etwas Naturnaheres bevorzugen.

    Lieben Gruß, Nina

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    1. Leider haben wir noch nichts neues gefunden. Wir haben erstmal Widerspruch gegen die Kündigung des Eigentümers eingelegt, weil es da starke rechtliche Bedenken an der Rechtmäßigkeit dieser sog. Kündigung gibt. Wir werden sehen, wie lange sich das hinzieht und was dabei rauskommt.
      Auf die Dauer ist das hier aber nichts, wenn wir im Garten nichts mehr anbauen können, weil wir kein Wasser mehr haben.
      Etwas Neues zu finden hängt eben wie immer am lieben Geld. Wir brauchen wohnungsmäßig nicht wirklich viel Platz, Hauptsache Natur und nicht so viele Leute ringsum, damit man auch noch die Naturklänge hören kann. Ein ausreichend großer Garten und WASSER, das ist das A und O.

      LG Petra K.

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  3. Liebe Petra, solche Rechtsstreits klingen sehr unschön, ich wünsche euch, dass sich das nicht allzu lange hinzieht. - Ich dachte auch an ein Grundstück mit einem Fluss oder zumindest einer Möglichkeit, einen Brunnen anzulegen.
    Aus welchem Raum kommt ihr denn, wenn ich fragen darf?

    LG, Nina

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    1. Ja, ich hoffe auch, daß sich das bald klären wird. Wir wohnen im ländlichen Raum von Spremberg, in der Nähe von Cottbus.

      LG Petra K.

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