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Schneeflocken

Samstag, 28. Februar 2015

Beerdigungen vom "Staat" zahlen lassen?

Kein wirklich schönes Thema und deshalb kennt sich da vielleicht auch kaum einer aus.

Als ich gestern so durch das SGB XII geblättert habe, weil ich zu diesem Thema angeschrieben wurde, hab ich doch tatsächlich die Stelle gefunden, wo drin steht, daß das „Sozialamt“ die Kosten für die Bestattung übernimmt, wenn es dem üblicherweise Verantwortlichen nicht zugemutet werden kann. Also wenn der Hinterbliebene kein Geld dafür hat.

Zitat:

SGB XII § 74 Bestattungskosten

Die erforderlichen Kosten einer Bestattung werden übernommen, soweit den hierzu Verpflichteten nicht zugemutet werden kann, die Kosten zu tragen.“ Zitatende.

Ich habe ja schon immer gesagt, daß von mir keiner erwarten darf, daß ich mal eine Beerdigung finanziere. Und ich sage das im Hinblick auf die Tatsache, daß man hier sein Lebtag von Behörden und Institutionen nur noch abgezockt wird und damit gar nicht mehr die Möglichkeit hat, die erforderlichen Summen für Beerdigungen oder sonstige Großausgaben anzusparen.

Wenn man nun der Meinung ist, daß dies pietätlos wäre gegenüber dem Verstorbenen, dann soll er der Meinung sein. Ich bin der Meinung, daß diese Art von Zahlungsverweigerung das Letzte ist, womit man den eventuellen Ärger, den der Verstorbene mit den sog. Behörden hatte, an den Absender zurückgeben kann. Sozusagen die letzte Rache gegen die Rächer des humanen Lebens.

Sicher, da kann Zeit ins Land gehen, bis man den Antrag auf Kostenübernahme durch hat. Und sicher, da werden einem einige Leute schief ansehen, wenn sich die Beerdigung hinzieht. 
Was kümmern mich die Leute.

Ich habe zum Thema Tod sowieso eine gänzlich andere Sichtweise. Und ich stelle sie hier gern mal zur Diskussion.

Als allererstes kommt ein Knaller:

Das Leben hört mit dem Tod nicht auf, dessen bin ich mir absolut sicher. 

Schon aus physikalischer Sicht kann das gar nicht sein, denn Energie vergeht nicht, sie wechselt nur ihre Form. Wenn es anders wäre, wäre schon längst jegliche Energie verbraucht. Und der menschliche Körper besteht zu 100 % aus komprimierter Energie in grobstofflicher Art.

Wenn Wasser verkocht wird, stirbt es auch nicht, es wird nur zu Wasserdampf und geht in den feinstofflichen Status über. Das Wasser ist dann in der Luft. Und genau so eine Transformation von einem feststofflichen Status in einen feinstofflichen Status begehen wir beim Eintreffen des Todes.

Nun sagt vielleicht jemand: Eine physikalische Betrachtung ist des Verstorbenen nicht würdig?
Ich bin da anderer Meinung. Wenn man sein Leben zufriedenstellend gelebt hat, wird man den Tod nicht fürchten. Und wenn man den Verstorbenen im Leben geliebt und geehrt hat, dann hat man alles getan, was man tun konnte und man hat nichts zu bereuen.

Aber genau dieses Bereuen bringt uns dazu, ein Vermögen auszugeben, um dem Verstorbenen mit einer ansprechenden Beerdigung etwas zurückzugeben, was man ihm vielleicht zu Lebzeiten nicht gegeben hat. Aus welchen Gründen auch immer. Es ist das ewige Lied mit der angeblichen Schuld.

Es heißt immer: Nirgends wird so gelogen, wie auf einer Beerdigung. Und da hat man auch Recht. Es ist manchmal haarsträubend, wie man die Macken des Verstorbenen umschifft und daraus Tugenden macht. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich auf Beerdigungen „tot lachen“.

Ich gehe sogar in meiner Betrachtung zum Thema Tod noch einen ganzen Schritt weiter. Ich sage:

Mit dem Tod schenken wir der Seele das Leben.

Die Seele ist es, der wir unser Dasein zu verdanken haben. Die Seele ist feinstofflich, sie inkarniert in einen grobstofflichen Körper. Dieser Körper wird der Seele als Fortbewegungsmittel geschenkt, mit dem wir leben und unsere Erfahrungen machen können. Nur zu diesem Zweck sind wir hier auf der Erde. Die Erde ist ein riesiger Spielplatz, wo wir uns austoben können. Wir haben das Recht, Fehler zu machen. Es geht hier nur darum, Erfahrungen zu sammeln. Es geht darum, bewußt zu werden, was gut ist. Die Schöpfung hat uns alles zur Verfügung gestellt. Wenn sie nicht gewollt hätte, daß wir es nutzen können, hätte sie es uns nicht zur Verfügung gestellt. Also muß es ja auch einen Sinn haben.

Manchmal muß ich schmunzeln, wenn ich über solche Dinge nachdenke. Ich habe immer das Bild vor mir, daß wir mit der Geburt eine riesige virtuelle Truhe mitgeliefert bekommen. Eine Truhe, wo sich alles, was es gibt, darin befindet. Gutes und auch Schlechtes. Sozusagen, die Mitgift, daß wir die Dualität begreifen. Warum ich dabei schmunzeln muß? Nun ja, ich frage mich dann immer, ob es im „Himmel“ denn soooo langweilig ist, daß wir immer wieder auf diesen „Spielplatz“ zurück wollen, um ein Mal nach dem anderen Mal so derartig abscheuliche Erfahrungen zu machen, wie wir sie hier auf der Erde mitunter machen müssen.
Es gibt neben vielem Guten auch soviel Böses, was keiner wirklich braucht. Und trotzdem kommen wir immer wieder hierher. Welchen Grund hat das? Wir könnten doch im „Himmel“ zufrieden sein und glücklich Harfe spielen. Es würde immer die Sonne scheinen, keiner würde ein böses Wort sprechen und alle wären Anderen gegenüber zuvorkommend. Ein Traum von einem Leben, oder? All das, was wir hier nur sehr eingeschränkt haben.

Aber nein, uns reicht dieses schöne Leben nicht. Wir wollen Action!

Wir wollen all diese negativen Erfahrungen machen, welche die virtuelle Truhe in sich birgt. Wir sind neugierig auf den Inhalt und kindesgleich stöbern wir gern in dieser Truhe. Wir nehmen alles in die Hand, was uns interessant erscheint ohne uns über die Konsequenzen des „in die Hand nehmens“ bewußt zu sein. Wir wollen es eben im wahrsten Sinne des Wortes BEGREIFEN. Wohl nicht umsonst bezeichnet uns die Kirche als die Kinder des Herrn.

Und wie das mit den Kindern so ist, mit der Zeit begreifen sie, was gut für sie ist und was nicht, woran sie sich die Finger verbrennen und was ihnen im Gegenzug gut tut.

Die „Kinder“ reifen, weil man sie in der Truhe stöbern läßt. Und mit jedem Mal, wo sie wieder etwas begriffen haben, steigen sie auf der Bewußtseinsleiter eine Stufe höher.

Man kann es mit Schulklassen vergleichen. Keiner, der die 9. Klasse absolviert, hat das Recht, sich über einen Viertklässler aufzuregen, weil er nicht genau soviel weiß, wie der Neuntklässler. Auch der Neuntklässler war mal in der vierten Klasse und wußte genau so wenig, wie der Viertklässler jetzt weiß. Und der Viertklässler ist auch stolz auf das, was er inzwischen weiß, weil es mehr ist, als ein Schulanfänger weiß und kann.

Wenn sich allerdings die Viertklässler mit ihrem „beschränkten“ Wissen auf die Hinterbeine stellen und dem Neuntklässler erzählen wollen, wie die Welt funktioniert und trotzig eine Schnute ziehen, wenn es nicht nach ihrem Kopf geht, dann kann der Neuntklässler auch mal seine Konsequenzen daraus ziehen und den Viertklässler mit samt seinem „Spielzeug“ auch mal in seinem großen Sandkasten einfach sitzen lassen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Die „Viertklässler“ unserer Zeit maßen sich an, uns etwas vom Pferd erzählen zu müssen und sie bilden sich ein, daß es ihr Recht wäre, uns auszusaugen und abzuzocken. Und sie tun das auch.
Sie müssen dann allerdings auch, wenn es hier schon niemanden gibt, der sie daran hindert (früher waren es mal die Beamten, die dazu da waren, den Bürger vor der Staatsmacht zu schützen, heute ist es umgekehrt), damit rechnen, daß sich der Bürger aus dem Sandkasten des Viertklässlers zurückzieht und ihn seinen „Matsch“ alleine in die Sandförmchen stopfen läßt.

Übertragen heißt das: Ich fühle mich von den „Viertklässlern“ verraten und verkauft. Keiner da, der mich vor ihnen schützt, weil sie alle den „Viertklässlern“ hinterherhecheln und alles glauben, was ihnen von denen erzählt wird.
Ich kann nicht das Unwissen der obrigkeitshörigen Masse in Wissen umwandeln, weil diese Masse das gar nicht hören will.
Ich kann aber die „Viertklässler“ einfach sitzen lassen, mich umdrehen und sagen:

Dann spiel doch Dein Spiel allein! Von mir kriegst Du keinen Pfennig!

Und ob das anderen Leuten paßt oder nicht, das kann mir auch egal sein.

Ich muß erkennen, daß mir der Viertklässler nicht ans „Bein pinkeln“ kann. Und wenn er es trotzdem macht, dann habe ich als „Älterer“ die Pflicht zu erkennen, daß nur ich selbst etwas dagegen tun kann. Ich habe aber nicht die Pflicht, mit dem Viertklässler weiterhin im Sand zu spielen. Und deshalb gebe ich den "Viertklässlern" unserer Zeit zu verstehen, daß sie den Ast, auf dem sie so gerne und so sicher sitzen, mit ihrer Gier selbst absägen. 

Die Konsequenz dessen: Wenn man mir nicht die Möglichkeit gibt, Vermögen anzusparen, dann müssen die eben auf diesen Kosten sitzen bleiben und aus der eigenen Tasche zahlen. Das ist für mich nur gerecht. Der Verstorbene bleibt in seiner neuen Feinstofflichkeit sowieso bei uns und ich bin mir sicher, er hätte seine helle Freude daran.

Also bis bald
Eure Petra K.
Leben durch Sterben!
(Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller)

Nachtrag 22.06.2016:
Hier gibt es einen Beitrag aus der Lausitzer Woche vom 21./22.05.2016 zum Thema Kostenübernahme der Bestattung durch das Sozialamt:
https://drive.google.com/file/d/0B20ih7WMcAz5ZUZRci1BOEVob28/view?usp=sharing

In diesem Beitrag kann man vorab schon mal erfahren, welche Unterlagen eingereicht werden müssen, wenn man selbst die Kosten für die Bestattung nicht aufbringen kann. Das sollte doch mit ein bisschen Voraussicht und Planung machbar sein, oder? ;-)
Pietät? Hier geht es ums Geld!

Kommentare:

  1. Zum Thema "Beerdigung vom Staat zahlen lassen" möchte ich Dir folgendes sagen.
    Die Kosten für die Beisetzung müssen die Erben und Angehörigen bezahlen und sie müssen sich auch um den Nachlass kümmern usw. Der Staat macht von alleine schon mal gar nix und eine verspätete Rache nutzt da auch nix.
    Auf Antrag werden die Kosten übernommen, DAS ist wohl richtig und geht auch zügig vonstatten, aber das Geld wird sich der Staat von den Erben zurückholen bzw. Du darfst es auslegen und Dir dann von den zahlungsfähigen Erben auf dem Rechtsweg zurückholen. Ich kann Dir nur raten Deine Einstellung zum Tod und Trauer und Beerdigung nochmal neu zu überdenken bzw. Dich zu dem Thema zu informieren.
    Wann warst Du zuletzt mit diesem Thema konfrontiert.
    Ich habe die verschiedensten Beerdigungen in meiner Familie und Freundeskreis erlebt ich weiss das dies kein einfaches thema ist.
    Aber wenn es nur um Geld geht, wird sich eine Lösung finden.



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    1. Ja, bei diesem Thema scheiden sich die Geister aber wo nichts ist, ist eben auch nichts zu holen.

      LG Petra K.

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