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Samstag, 28. Februar 2015

Beerdigungen vom "Staat" zahlen lassen?

Kein wirklich schönes Thema und deshalb kennt sich da vielleicht auch kaum einer aus.

Als ich gestern so durch das SGB XII geblättert habe, weil ich zu diesem Thema angeschrieben wurde, hab ich doch tatsächlich die Stelle gefunden, wo drin steht, daß das „Sozialamt“ die Kosten für die Bestattung übernimmt, wenn es dem üblicherweise Verantwortlichen nicht zugemutet werden kann. Also wenn der Hinterbliebene kein Geld dafür hat.

Zitat:

SGB XII § 74 Bestattungskosten

Die erforderlichen Kosten einer Bestattung werden übernommen, soweit den hierzu Verpflichteten nicht zugemutet werden kann, die Kosten zu tragen.“ Zitatende.

Ich habe ja schon immer gesagt, daß von mir keiner erwarten darf, daß ich mal eine Beerdigung finanziere. Und ich sage das im Hinblick auf die Tatsache, daß man hier sein Lebtag von Behörden und Institutionen nur noch abgezockt wird und damit gar nicht mehr die Möglichkeit hat, die erforderlichen Summen für Beerdigungen oder sonstige Großausgaben anzusparen.

Wenn man nun der Meinung ist, daß dies pietätlos wäre gegenüber dem Verstorbenen, dann soll er der Meinung sein. Ich bin der Meinung, daß diese Art von Zahlungsverweigerung das Letzte ist, womit man den eventuellen Ärger, den der Verstorbene mit den sog. Behörden hatte, an den Absender zurückgeben kann. Sozusagen die letzte Rache gegen die Rächer des humanen Lebens.

Sicher, da kann Zeit ins Land gehen, bis man den Antrag auf Kostenübernahme durch hat. Und sicher, da werden einem einige Leute schief ansehen, wenn sich die Beerdigung hinzieht. 
Was kümmern mich die Leute.

Ich habe zum Thema Tod sowieso eine gänzlich andere Sichtweise. Und ich stelle sie hier gern mal zur Diskussion.

Als allererstes kommt ein Knaller:

Das Leben hört mit dem Tod nicht auf, dessen bin ich mir absolut sicher. 

Schon aus physikalischer Sicht kann das gar nicht sein, denn Energie vergeht nicht, sie wechselt nur ihre Form. Wenn es anders wäre, wäre schon längst jegliche Energie verbraucht. Und der menschliche Körper besteht zu 100 % aus komprimierter Energie in grobstofflicher Art.

Wenn Wasser verkocht wird, stirbt es auch nicht, es wird nur zu Wasserdampf und geht in den feinstofflichen Status über. Das Wasser ist dann in der Luft. Und genau so eine Transformation von einem feststofflichen Status in einen feinstofflichen Status begehen wir beim Eintreffen des Todes.

Nun sagt vielleicht jemand: Eine physikalische Betrachtung ist des Verstorbenen nicht würdig?
Ich bin da anderer Meinung. Wenn man sein Leben zufriedenstellend gelebt hat, wird man den Tod nicht fürchten. Und wenn man den Verstorbenen im Leben geliebt und geehrt hat, dann hat man alles getan, was man tun konnte und man hat nichts zu bereuen.

Aber genau dieses Bereuen bringt uns dazu, ein Vermögen auszugeben, um dem Verstorbenen mit einer ansprechenden Beerdigung etwas zurückzugeben, was man ihm vielleicht zu Lebzeiten nicht gegeben hat. Aus welchen Gründen auch immer. Es ist das ewige Lied mit der angeblichen Schuld.

Es heißt immer: Nirgends wird so gelogen, wie auf einer Beerdigung. Und da hat man auch Recht. Es ist manchmal haarsträubend, wie man die Macken des Verstorbenen umschifft und daraus Tugenden macht. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich auf Beerdigungen „tot lachen“.

Ich gehe sogar in meiner Betrachtung zum Thema Tod noch einen ganzen Schritt weiter. Ich sage:

Mit dem Tod schenken wir der Seele das Leben.

Die Seele ist es, der wir unser Dasein zu verdanken haben. Die Seele ist feinstofflich, sie inkarniert in einen grobstofflichen Körper. Dieser Körper wird der Seele als Fortbewegungsmittel geschenkt, mit dem wir leben und unsere Erfahrungen machen können. Nur zu diesem Zweck sind wir hier auf der Erde. Die Erde ist ein riesiger Spielplatz, wo wir uns austoben können. Wir haben das Recht, Fehler zu machen. Es geht hier nur darum, Erfahrungen zu sammeln. Es geht darum, bewußt zu werden, was gut ist. Die Schöpfung hat uns alles zur Verfügung gestellt. Wenn sie nicht gewollt hätte, daß wir es nutzen können, hätte sie es uns nicht zur Verfügung gestellt. Also muß es ja auch einen Sinn haben.

Manchmal muß ich schmunzeln, wenn ich über solche Dinge nachdenke. Ich habe immer das Bild vor mir, daß wir mit der Geburt eine riesige virtuelle Truhe mitgeliefert bekommen. Eine Truhe, wo sich alles, was es gibt, darin befindet. Gutes und auch Schlechtes. Sozusagen, die Mitgift, daß wir die Dualität begreifen. Warum ich dabei schmunzeln muß? Nun ja, ich frage mich dann immer, ob es im „Himmel“ denn soooo langweilig ist, daß wir immer wieder auf diesen „Spielplatz“ zurück wollen, um ein Mal nach dem anderen Mal so derartig abscheuliche Erfahrungen zu machen, wie wir sie hier auf der Erde mitunter machen müssen.
Es gibt neben vielem Guten auch soviel Böses, was keiner wirklich braucht. Und trotzdem kommen wir immer wieder hierher. Welchen Grund hat das? Wir könnten doch im „Himmel“ zufrieden sein und glücklich Harfe spielen. Es würde immer die Sonne scheinen, keiner würde ein böses Wort sprechen und alle wären Anderen gegenüber zuvorkommend. Ein Traum von einem Leben, oder? All das, was wir hier nur sehr eingeschränkt haben.

Aber nein, uns reicht dieses schöne Leben nicht. Wir wollen Action!

Wir wollen all diese negativen Erfahrungen machen, welche die virtuelle Truhe in sich birgt. Wir sind neugierig auf den Inhalt und kindesgleich stöbern wir gern in dieser Truhe. Wir nehmen alles in die Hand, was uns interessant erscheint ohne uns über die Konsequenzen des „in die Hand nehmens“ bewußt zu sein. Wir wollen es eben im wahrsten Sinne des Wortes BEGREIFEN. Wohl nicht umsonst bezeichnet uns die Kirche als die Kinder des Herrn.

Und wie das mit den Kindern so ist, mit der Zeit begreifen sie, was gut für sie ist und was nicht, woran sie sich die Finger verbrennen und was ihnen im Gegenzug gut tut.

Die „Kinder“ reifen, weil man sie in der Truhe stöbern läßt. Und mit jedem Mal, wo sie wieder etwas begriffen haben, steigen sie auf der Bewußtseinsleiter eine Stufe höher.

Man kann es mit Schulklassen vergleichen. Keiner, der die 9. Klasse absolviert, hat das Recht, sich über einen Viertklässler aufzuregen, weil er nicht genau soviel weiß, wie der Neuntklässler. Auch der Neuntklässler war mal in der vierten Klasse und wußte genau so wenig, wie der Viertklässler jetzt weiß. Und der Viertklässler ist auch stolz auf das, was er inzwischen weiß, weil es mehr ist, als ein Schulanfänger weiß und kann.

Wenn sich allerdings die Viertklässler mit ihrem „beschränkten“ Wissen auf die Hinterbeine stellen und dem Neuntklässler erzählen wollen, wie die Welt funktioniert und trotzig eine Schnute ziehen, wenn es nicht nach ihrem Kopf geht, dann kann der Neuntklässler auch mal seine Konsequenzen daraus ziehen und den Viertklässler mit samt seinem „Spielzeug“ auch mal in seinem großen Sandkasten einfach sitzen lassen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Die „Viertklässler“ unserer Zeit maßen sich an, uns etwas vom Pferd erzählen zu müssen und sie bilden sich ein, daß es ihr Recht wäre, uns auszusaugen und abzuzocken. Und sie tun das auch.
Sie müssen dann allerdings auch, wenn es hier schon niemanden gibt, der sie daran hindert (früher waren es mal die Beamten, die dazu da waren, den Bürger vor der Staatsmacht zu schützen, heute ist es umgekehrt), damit rechnen, daß sich der Bürger aus dem Sandkasten des Viertklässlers zurückzieht und ihn seinen „Matsch“ alleine in die Sandförmchen stopfen läßt.

Übertragen heißt das: Ich fühle mich von den „Viertklässlern“ verraten und verkauft. Keiner da, der mich vor ihnen schützt, weil sie alle den „Viertklässlern“ hinterherhecheln und alles glauben, was ihnen von denen erzählt wird.
Ich kann nicht das Unwissen der obrigkeitshörigen Masse in Wissen umwandeln, weil diese Masse das gar nicht hören will.
Ich kann aber die „Viertklässler“ einfach sitzen lassen, mich umdrehen und sagen:

Dann spiel doch Dein Spiel allein! Von mir kriegst Du keinen Pfennig!

Und ob das anderen Leuten paßt oder nicht, das kann mir auch egal sein.

Ich muß erkennen, daß mir der Viertklässler nicht ans „Bein pinkeln“ kann. Und wenn er es trotzdem macht, dann habe ich als „Älterer“ die Pflicht zu erkennen, daß nur ich selbst etwas dagegen tun kann. Ich habe aber nicht die Pflicht, mit dem Viertklässler weiterhin im Sand zu spielen. Und deshalb gebe ich den "Viertklässlern" unserer Zeit zu verstehen, daß sie den Ast, auf dem sie so gerne und so sicher sitzen, mit ihrer Gier selbst absägen. 

Die Konsequenz dessen: Wenn man mir nicht die Möglichkeit gibt, Vermögen anzusparen, dann müssen die eben auf diesen Kosten sitzen bleiben und aus der eigenen Tasche zahlen. Das ist für mich nur gerecht. Der Verstorbene bleibt in seiner neuen Feinstofflichkeit sowieso bei uns und ich bin mir sicher, er hätte seine helle Freude daran.

Also bis bald
Eure Petra K.
Leben durch Sterben!
(Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller)

Nachtrag 22.06.2016:
Hier gibt es einen Beitrag aus der Lausitzer Woche vom 21./22.05.2016 zum Thema Kostenübernahme der Bestattung durch das Sozialamt:
https://drive.google.com/file/d/0B20ih7WMcAz5ZUZRci1BOEVob28/view?usp=sharing

In diesem Beitrag kann man vorab schon mal erfahren, welche Unterlagen eingereicht werden müssen, wenn man selbst die Kosten für die Bestattung nicht aufbringen kann. Das sollte doch mit ein bisschen Voraussicht und Planung machbar sein, oder? ;-)
Pietät? Hier geht es ums Geld!

Freitag, 27. Februar 2015

Kürbiseintopf mit Möhren, Kartoffeln und Ingwer

Ich hatte ja hier schon mal den Kürbiseintopf mit Äpfeln und Ingwer erwähnt. Der heutige Eintopf unterscheidet sich dahingehend nicht so sehr vom Grundrezept unseres geliebten Kübiseintopfes. Wir haben nur kleine Details abgewandelt, weil wir anstelle von Äpfeln diesmal Möhren genommen haben und neben Oregano auch noch etwas Knoblauch als Gewürz verwendet wurde, was ich höchst selten tue, weil ich keinen Knoblauch mag. Doch im Kürbis-Möhren-Eintopf passt er doch ganz gut rein. Ich geb auch zu, daß eine unserer Knoblauch-Knollen schon vergammelt war. Ich wollte wenigstens die noch übriggebliebene einwandfreie Knolle verwenden, bevor die vielleicht auch noch vergammelt, das muß ja nicht sein. Man schmeckt den Knoblauch aber nicht raus, der Kürbis-Möhren-Eintopf schmeckt absolut genial und super lecker.

Zutaten:

700 g Kürbis (Butternut)
500 g Kartoffeln (festkochend)
5-7 Möhren
2 große Zwiebeln
1-2 Knoblauzehen
1 Stück Ingwer (ca. daumengroß)
ca. 1-2 EL Salz
ca. 1 TL Pfeffer
ca. 1- 2 TL Thymian
eine Prise Chilliflocken (gemahlen)
ca. 1 TL gem. scharfer Paprika (Rosenpaprika)
ca. ½ TL gem. edelsüßer Paprika
eine Prise Estragon (gemahlen)
ca. 1 EL Selleriekraut (gemahlen)
ca. 1 EL Liebstöckelkraut (gemahlen)
ca. 1-2 TL Koriander (gemahlen)
ca. 1 EL Majoran
1 EL Oregano
1 Prise gem. Rosmarin
½ TL gem. Kurkuma
¼ TL Ras-El-Hanout
2 Lorbeerblätter
1,7 Liter Brühe (Gemüse-oder Fleischbrühe)
ca. 3-4 EL Bratfett
etwas Petersilie, Gartenkresse o.ä. (Wildkräuter) zum Bestreuen

Und so hab ich es zubereitet:

In einem großen Topf etwas Bratfett auslassen, die kleingeschnittene Zwiebel dazugeben und glasig anschwitzen lassen. Den geschälten, von den Kernen und dem weichen Innenfleisch befreiten Kürbis kleinschneiden und hinzufügen. Den geschälten und kleingeschnittenen Ingwer, die kleingeschnittenen Möhren hinzufügen, Gewürze dazugeben. 
Das Ganze ca. 5 Minuten unter ständigem Rühren etwas anbraten lassen, dann die geschälten, kleingeschnittenen Kartoffeln zugeben. Mit der heißen Brühe auffüllen und ca. 10 Minuten köcheln lassen und dabei immer mal umrühren, damit sich am Topfboden nichts festsetzt und anbrennt. 

Damit der Eintopf richtig durchziehen kann, mache ich ihn immer schon kurz nach dem Frühstück soweit fertig, das bringt dann den letzten "Pfiff". Mittags wird dann nur nochmal kurz aufgewärmt und auf den Tellern etwas Petersilie oder Gartenkresse drübergestreut.

Fertig ist ein schnelles Essen, was absolut lecker schmeckt, leicht scharf, also schön durchwärmend und auch von den Zutaten sehr preiswert ist. Und von dieser Menge können wir zwei Tage essen und dabei auch jeweils zwei Teller davon verdrücken. Man wird also auf jeden Fall auch satt.

Es gibt viele Menschen, welche die Konsistenz von Kürbis nicht mögen. Jenen möchte ich ans Herz legen, den Kürbis nicht zu weich zu kochen, sondern noch etwas bißfest zu lassen, dann kann man ihn kaum von Möhrengeschmack unterscheiden.

Kürbis-Möhren-Eintopf
schnell gemacht, preiswert und sehr lecker

Also bis bald
Eure Petra K.
Ein hungriger Magen verschmäht auch die gewöhnlichste Mahlzeit nicht
(Ferdinand Ebner (1882 - 1931), österreichischer Philosoph, zeichnete eine religiös inspirierte Sprachphilosophie)


Mittwoch, 25. Februar 2015

Frühlingsboten und heutige Gartenernte

Das ist doch ein Wetterchen, wo es mich hinauszieht. 13 Grad plus und Sonnenschein.

Morgen machen wir wieder einen schönen Eintopf, weil ich noch ein Stück Kürbis von meinem Kürbis-Aufstrich übrig habe. Im Garten stehen auch noch etliche Möhren. Zeit, um mal nachzuschauen, wie die den zeitweisen Frost überstanden haben. Wollt Ihr mal sehen, was ich heute geerntet habe? Ich zeig es Euch gerne. Beste Möhren, ein paar Kartoffeln. Das ist ausreichend, um nochmal einen Kürbiseintopf mit Möhren und Kartoffeln zu machen. Und da soll mir doch einer erzählen, daß man Möhren im Herbst reinholen und umständlich in feuchtem Sand lagern soll. Mein feuchter Sand ist die Gartenerde und der Frost hat ihnen absolut nichts ausgemacht. Meine Möhren sind im Garten über den Winter noch herrlich gewachsen, warum sollte ich sie also daran hindern? Zeit, um "alte Zöpfe" abzuschneiden und der Natur einfach ihren Lauf zu lassen. Man sieht ja, daß es funktioniert.

 
Möhren und Kartoffeln
geerntet im Februar 2015


Und an den zarten Frühlingsboten konnte ich natürlich auch nicht vorbeigehen, ohne einige Fotos zu machen





Es wird Frühling, Ihr Lieben!

Also bis bald
Eure Petra K.

Solange Du schönes Wetter genießt, wirst Du auch immer Schönwetterfreunde um Dich haben
(Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto)
 



Dienstag, 24. Februar 2015

Herzhafter Kürbis-Aufstrich

Mein Linsenaufstrich ist nun aufgebraucht. Also hab ich mir Gedanken gemacht, was ich nun als nächstes ausprobiere. Etwas mit Kürbis sollte es sein, denn da wollte einer bald die "Grätsche" machen. Zeit, um auf die Suche nach Kürbisaufstrich-Rezepten zu gehen. Es sollte nicht süß sein, denn ich will es ja auf die Schnitte für das Abendessen geben. Und es müssen natürlich auch Zutaten sein, die ich immer zu Hause habe. Preiswert soll es sein und schnell gehen soll es auch. Ein einziges Rezept habe ich gefunden, wo es annähernd in diese Richtung ging. Da mir das aber noch zu süß war, hab ich selbst weiter kreiert und das Ergebnis kann man wahrlich essen.

Zutaten:

500 g Kürbis (Butternut)
1 Stck. Ingwer (ca. 3 cm lang, 1 cm dick)
1 Knoblauchzehe
3 EL Tomatenmark
2-3 EL Schnittlauch oder Stängel von Kapuzinerkresse
1 EL Thymian
1 EL Majoran
1-2 EL Himalaya-Salz
1 TL gem. Pfeffer
1 EL gem. Oregano
1 EL Rosenpaprika (scharf)
1 EL gem. Koriander (ich nehme ganze Körner und zerstoße sie im Mörser)
1 EL gem.Selleriekraut
1 EL gem. Basilikum
1 TL Rosmarin
1 TL gem. Estragon
4 EL Keimöl
etwas Wasser zum Ablöschen

Und so hab ich es zubereitet:

Kürbis mit dem Sparschäler schälen und recht klein schneiden. Auch den Ingwer und den Knoblauch sehr klein schneiden. Öl in einen Topf geben, Kürbis und Gewürze zufügen. Alles unter Rühren schön anschwitzen. Wenn es anbrennen will, etwas Wasser zugeben. Wenn alles schön gar ist, leicht abkühlen lassen und dann pürrieren. Noch mal nach Bedarf abschmecken. Die Masse in ein sauberes Glas geben. Nach dem völligen Auskühlen im Kühlschrank aufbewahren.

Fertig ist ein leckerer Brotaufstrich. Teure Wurst und Käse kann man sich damit sparen.

Meine Affinität zu Kräutern ist wohl in diesem Rezept wiedermal mehr als offensichtlich. Ich werde ihn hauptsächlich für das Abendessen nutzen aber ich könnte ihn mir auch auf einem Frühstücksbrötchen vorstellen, wenn man das Süße nicht so mag.

Kürbis-Aufstrich
schnell gemacht,
preiswert, vegetarisch und lecker

Also bis bald
Eure Petra K.

Ein Wunsch

Ein Häuschen wünscht ich mir, versteckt und klein,
auf dessen Sims sein Lied der Vogel singt,
an dessen reb'umsponnen Fensterkreuz
der letzte Ton der lauten Welt verklingt.

Darin für mich und für die Meinen Raum,
vom Straßenlärm der Städte meilenweit – – –
und einen Garten pflanzt ich um mein Haus,
darinnen Blatt und Blüt und Frucht gedeiht.

Ein Apfelbaum, der goldne Früchte trägt,
ein Laubgezelt am schwülen Sonnentag,
ein Rosenhag, von dessen Duft berauscht,
ich einsam sinnen, träumen, dichten mag!

Und einen Blick in Gottes schöne Welt,
ins ährenreiche wogende Gefild,
das, sanft geschwellt vom Hauch des Abendwinds,
vom goldnen Erntesegen überquillt.

Und so viel von dem Gute dieser Welt
gib mir, o Herr, daß ich dem armen Mann,
der an die Pforte meines Hauses klopft,
ein Stückchen Brot als Imbiß bieten kann!
(Clara Müller-Jahnke (1860 - 1905), deutsche Dichterin, Journalistin und Frauenrechtlerin)


Freitag, 20. Februar 2015

Bunt statt braun

Dieser "Slogan" wurde vor einigen Jahren ins Leben gerufen, weil sich eine Bürgerwehr gegründet hatte, welche dafür sorgen wollte, daß sich die Menschen gegenseitig vor Übergriffen schützen, ähnlich dem System Freiwillige Feuerwehr. Und da man sich in heutiger Zeit auch vor Behördenkriminalität schützen muß, weil die Behörden alles andere tun, als sich an die Gesetze zu halten, hatte diese Bürgerwehr auch den gegenseitigen Schutz vor Behördenwillkür auf ihre Fahnen geschrieben.

Das Volk hat es nicht verstanden, es fühlt sich nicht abgezockt und es kann sich auch nicht vorstellen, daß sich Behörden & Co. nicht an die Gesetze halten. Daß dem aber sehr wohl so ist, sieht man schon an dem Beispiel, daß weder Behörden, noch Gerichte, auch Krankenkassen oder nicht rechtsfähige Organisationen, wie z. Bsp. der ARD ZDF Beitragsservice etc. keine Unterschriften mehr auf Ihren Schreiben für nötig erachten, obwohl es eindeutig in den Gesetzen drin steht. Daß es keiner Unterschrift bedarf, ist lediglich per elektronischer Post und dann auch nur mit elektronischer Signatur, welche eindeutig den Verfasser bei Nachfragen erkenntlich macht, erlaubt. Das interessiert aber niemanden in den Behörden und Einer deckt den Anderen, weil jeder von ihnen "Dreck am Stecken" hat. Im Notfall wird eben mal schnell das Gesetz geändert und schon geht es weiter wie gehabt. Aber daran merkt man, daß die Luft da oben auch langsam dünner wird und man die Säge am Stuhlbein sehr wohl spürt.

Und somit war man damals schnell bei der Sache, eine Bürgerwehr, die diese Mißstände anprangerte, in Verruf zu bringen. Menschen, die sich in dieser Bürgerwehr engagiert hatten, wurden natürlich postwendend in die rechte Ecke gesteckt, als Terroristen beschimpft etc.

Natürlich können solche Leute, die sich für die Einhaltung von Recht und Gesetz engagieren und den persönlichen Schutz vor Übergriffen gewährleisten wollten, weil die Polizei auf Grund des Personalabbaues und auch sonstiger Abhängigkeiten dazu gar nicht mehr in der Lage ist, nur Nazis sein. Nur Nazis und/oder Terroristen können zum Ziel haben, Menschen vor Behördenwillkür zu schützen. Eine gewagte These, oder? Nicht in unserem System, hier ist das Alltag.

Der überwiegende Teil des Volkes interessiert sich nicht für die Mißstände und glaubt die Phrasen, die sich aus den qualitätsfreien Medien ergießen. Und das Volk glaubt es nicht nur, es geht auch gegen die Menschen vor, die sich gegen die Mißstände erheben. Fast schon hysterisch strömen sie zu Gegendemonstrationen und richten dabei mehr Schaden an, als es auch nur annähernd von den Demonstranten bei PEGIDA & Co. der Fall wäre. In den qualitätsfreien Medien wird es nicht erwähnt, daß es die Gegendemonstranten sind, welche dort randalieren. Und nicht nur das, solche Gegendemos werden von Behörden & Co. organisiert und hoch bezahlt. Die Angst muß also sehr hoch sein, daß sich an den bestehenden Zuständen mal etwas ändern könnte. Warum wohl? Hat man vielleicht Angst davor, den gut dotierten Posten zu verlieren, wenn die Bürgerwehren zu laut werden?

Aber das nur mal so am Rande. Mir geht es heute eigentlich um etwas ganz anderes. Das Thema Zuwanderung steht ja aktuell im Fokus. Grundsätzlich würde sich dieses "Problem" erübrigen, wenn global dafür gesorgt wäre, daß diese Menschen gar keinen Grund hätten, ihre Länder verlassen zu müssen. Aus welchen Gründen auch immer. Ich habe gegen niemanden etwas und ich bin grundsätzlich der Meinung, daß jeder in seinem eigenen Land am nötigsten gebraucht wird. Woanders ist er immer ein "Fremder" und das ist sicher nicht schön.

Nun haben aber die Behörden ein Problem mit der Unterbringung der Zuwanderer. Und jetzt kommt die Katze aus dem Sack, warum es u.a. "Zensus 2011" gegeben hat. Dort haben die gutgläubigen Menschen, die sich überhaupt nicht vorstellen können, daß man ihnen Böses will,  "freiwillig" Auskunft erteilt, wieviel sie Wohnraum haben, belegt und unbelegt. Mal ganz davon abgesehen, daß sich die Leute mit Zensus 2011 absolut "nackig" machen mußten. Aber was solls, die Leute haben es mitgemacht und für in Ordnung befunden, es kam ja schließlich von "oben" und da muß es ja in Ordnung sein, denn die werden schon wissen, wofür es gut ist.

Na und das Ergebnis von Zensus 2011 ist doch nun mal ein Angebot, die Leute dran zu erinnern, daß sie doch schließlich in der Lage sind, das leere Kinderzimmer oder die freie Ferienwohnung für die Zuwanderer zur Verfügung zu stellen.

Wenn eine Kommune von oben mitgeteilt bekommt, wieviel sie Zuwanderer aufzunehmen hat, dann muß ja die Quelle von irgendwoher kommen, aus der man entnehmen kann, wieviel freier Wohnraum in diesem Ort zur Verfügung steht.

Auch in unserem Ort gab es am Faschingsdienstag (ein Schelm, der Böses dabei denkt) eine Veranstaltung, wo man die Bürger eingeladen hat, die Zuwanderer zu begrüßen und damit zu bezeugen, wie wohlgesonnen man ihnen ist. Na, und da kommen doch die Leute gern, denn man will ja schließlich kein Rassist oder gar ein Nazi sein, der sich den Zuwanderern oder Multikulti, wie man es auch mitunter nennt, verweigert. 

Nun könnte man glatt davon ausgehen, daß man diese Veranstaltung nur zu dem Zweck organisiert hätte, die Leute zusammenzutrommeln, die man dann zur Unterbringung der Zuwanderer "nötigen" wöllte. Schließlich sind sie ja nur zu dieser Veranstaltung gegangen, weil sie für das Thema Zuwanderung zu begeistern sind. Da kann man ja dann nicht Nein sagen, wenn sie persönlich dazu aufgefordert werden, die Zuwanderer bei sich zu Hause unterzubringen.

In anderen Orten schickt der Bürgermeister den Bewohnern ein Schreiben, daß sie sich melden sollen, wer über Kapazitäten verfügt, um Zuwanderer bei sich zu Hause unterzubringen.

Und nun bin ich mal ganz ketzerisch, denn nun kann das "Dummvolk", was sich mit bunt statt braun belatschern läßt, beweisen, daß es ihnen ernst ist und sie wirklich bunt statt braun sind. Schließlich haben sie diese Phrasen von Nazi & Co. so dermaßen verinnerlicht, daß sie zu allem Ja und Amen sagen, was von oben instruiert wird, nur um nicht in diese Ecke gesteckt zu werden.

Jetzt wird die Schlinge zugezogen, die sich die Menschen bereitwillig um den Hals haben legen lassen. Jetzt müssen sie zu ihrer Meinung stehen, daß bunt statt braun gut ist. Jetzt müssen sie die Zuwanderer aufnehmen. Und zwar bei sich zu Hause.

Und ich lehne mich nun lächelnd zurück und bin mal gespannt, wie die Leute darauf reagieren.

Bunt statt braun!
 Jetzt dürft Ihr Farbe bekennen

Also  bis bald
Eure Petra K.
..."Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.
Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden.
Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde." ... 
(Napoleon I. (Napoleon Bonaparte) (1769-1821), Kaiser der Franzosen über die Deutschen)

Hier noch einige Fotos zum Thema "Bunt statt braun":

In diesen Fotos finden sich doch sicherlich genügend Menschen, die Zuwanderer bei sich zu Hause gerne aufnehmen möchten, so engagiert, wie sie sich hier darstellen. Die Gesichter kann man ins große Zentralregister eingeben und damit auf jeden Fall die Adressen der Multikulti-Verfechter herausfinden. Und damit sind dann auch garantiert alle Unterbringungsprobleme gelöst.
Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Man muß die Leute nur bei ihrem Wort nehmen. Und das gilt nicht nur in Sachen Multikulti, oder?

Nachtrag 23.02.15:
Wie ich jetzt gehört habe, sind seit dem Bekanntwerden, daß die PEGIDA & Co.- Gegendemonstranten u.a. von den Gewerkschaften mit Gewerkschaftsbeiträgen hoch bezahlt werden (ca. 400-500 Euro pro Einsatz), ca. 14.000 Mitglieder aus den Gewerkschaften ausgetreten. Und das finde ich spitze...

Nachtrag 10.09.2016:
Österreich macht es vor, was ich gedanklich schon immer vermutet habe und was ich ebenfalls für gut befinden würde: Eine Gutmenschenabgabe zugunsten der Flüchtlinge. Heute Österreich - morgen BRD?
http://www.krone.at/oesterreich/fpoe-will-freiwillige-gutmenschen-abgabe-skurrile-forderung-story-528457

Donnerstag, 19. Februar 2015

Wie wärs denn mal mit Weißkrauteintopf?

Das haben wir uns in unserer Küchenplanung vor ein paar Tagen gefragt und festgestellt, daß wir das schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gekocht haben. Also wurde Weißkohl gekauft, etwas Kochfleisch dazu und los ging´s. Natürlich mußte wieder soviel gemacht werden, daß es einige Tage reicht und jetzt ist es auch noch kühl genug, damit man den großen Topf auf den Balkon stellen kann, ohne daß der Inhalt schlecht wird. Wir haben einen Nordbalkon und dieser ist wahrlich unsere "verlängerte Küche", denn in den Kühlschrank passt der große Topf gar nicht rein. Und genau deshalb gibt es bei uns nur in der kalten Jahreszeit Eintopf. Jedes Jahr im Sommer freuen wir uns schon wieder auf diese Zeit, denn wir sind Eintopf-Fans.

Weißkraut ist so billig, wie kaum ein anderes Gemüse und deshalb lohnt es sich auch nicht wirklich, das im Garten anzubauen. Da wäre das Wasser, um die Pflanzen zu gießen, teurer als einen Kohlkopf zu kaufen. Aber billiges Gemüse ist kein Grund, es zu verschmähen. Wenn man den Eintopf ordentlich macht und gut würzt, ist es ein sehr gutes Essen.

Als Zutaten hatten wir:

1 Kohlkopf Weißkraut (ca. 2 kg)
1,5 kg Kochfleisch
1 Zwiebel
5-6 Brühknochen/Markknochen
Salz
Pfeffer
2 EL Kümmel
2-3 EL Selleriekraut
2-3 EL Majoran
2 Lorbeerblätter
4 Pimentkörner
4 Nelken
Liebstöckel
1 Pck. Suppengrün
Wasser


Und so haben wir es zubereitet:

Zwiebel halbieren und ohne Fett in einem Edelstahltopf etwas anrösten, um ein leichtes Röstaroma zu erhalten. Knochen auch mit anrösten. Kochfleisch zugeben, Wasser auffüllen bis das Fleisch bedeckt ist. Gewürze zufügen, ca. 2,5 Std. köcheln lassen.
In der Zwischenzeit Kohl und Suppengrün kleinschneiden. Das Fleisch und die Knochen aus dem Topf herausnehmen, den Kohl und das Suppengrün in den Fleischsud geben, ca. 40-45 min köcheln.
Zwischenzeitlich das Fleisch mundgerecht kleinschneiden und zum Eintopf wieder dazugeben.
Abschmecken, durchziehen lassen.

Fertig ist ein gutes und gesundes Mittagessen, was jeden Tag besser schmeckt, wenn es durchziehen kann. 

Weißkrauteintopf
sehr preiswert, sehr gesund und sehr lecker

 Guten Appetit!

Hier gibt es Infos zur Heilkraft von Kohl: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/heilkraft-von-kohl.html

Schon mal selbst Sauerkraut gemacht? Hier steht´s wie´s geht:
http://www.chefkoch.de/rezepte/194851082811587/Sauerkraut-in-einem-Glas-selbst-gemacht.html 

Also bis bald
Eure Petra K.
Die geistigen Vegetarier denken vor allem an Kohl
(Gerd W. Heyse (*1930), auch: Ernst Heiter, deutscher Schriftsteller und Aphoristiker)


Mittwoch, 18. Februar 2015

Mobilfunkvertrag ade

Was wäre der Mensch ohne sein Handy. Zumindest hat man oft diesen Eindruck, wenn die Leute durch die Botanik marschieren, den Blick nach unten auf´s Display und sie dann gar nicht sehen, wo sie hinrennen oder gegen wen sie rennen, weil der Inhalt auf dem Display um Längen wichtiger ist, als das eigentliche Leben.
Ich habe eher die Meinung, daß an diesen Leuten das eigentliche Leben vollkommen vorbei geht, denn das Leben findet nicht im, am oder auf dem Handy statt. Aber das kann ja jeder so sehen, wie er will, es ist sein Leben und ob er es lebt oder ob das Leben an ihm vorbeigeht, kann und muß jeder selbst wissen.

Ich brauche kein Handy und ich telefoniere auch nicht gern. Mir ist es lieber, nette Gespräche zu führen, wo ich dem Gegenüber dabei in die Augen schauen kann, denn Augen lügen nie! Ich will die Mimik und die Rhetorik sehen und meine eigenen Schlüsse daraus ziehen, denn da weiß ich, woran ich bin. Und mit dieser Einstellung erübrigt sich für mich ein Handy und noch viel mehr ein Mobilfunkvertrag. Ich muß nicht ständig erreichbar sein. Wer mich erreichen will, kann das Festnetz nutzen und wenn ich mal nicht da sein sollte, dann kann man es später nochmal probieren, wenn es wirklich wichtig ist.

Ich habe seit Jahren nur ein altes Handy mit einer Prepaid-Karte, die nur sehr selten mal genutzt wird. Und selbst das habe ich nur, weil mein Mann es für richtig hält.
Aber auch mein Mann hat sich nun von seinem Mobilfunkvertrag verabschiedet und gekündigt, weil auch er auf Prepaid umsteigen wollte.

Nun läßt es sich ein Mobilfunkunternehmen ja nicht einfach so gefallen, daß ihm die Kunden wegbleiben. Und selbst, wenn man in die Kündigung reinschreibt, daß man keine Rückgewinnungsanrufe wünscht, halten die sich nicht dran und rufen trotzdem an und versuchen einem irgendeinen "sagenhaft günstigen Tarif" an die Backe zu kleben. Mein Mann ist hart geblieben und hat, wenn überhaupt, auf Prepaid bestanden, damit er seine Telefonnummer weiterhin behalten kann. Darauf sind sie erst nicht eingegangen. Nun haben wir nochmal einen Anruf erhalten, mein Mann wieder hart am Prepaid und siehe da: Es geht! Er hat einen Sondertarif erhalten, wo er keine Grundgebühr hat und jeweils pro Gesprächsminute und pro SMS 9 Cent zahlt. Und da er so gut wie nie mobil telefoniert, wird das eine sehr billige Variante von Mobilfunk werden.

Fazit: Man muß nur hart bleiben. Entweder Prepaid oder Tschüß! Dann klappt´s auch mit dem Mobilfunkunternehmen.

Wir haben nun einen mehr als billigen Tarif, sparen damit jeden Monat ca. 40 Euro. Dafür können wir schon wieder einen Wocheneinkauf machen. Und ein satter Bauch ist mir mehr wert, als ein Mobilfunkvertrag, den ich nicht brauche. Man muß eben Prioritäten setzen.

Also bis bald
Eure Petra K.
Das Brett vor dem Kopf, wird in unserer Zeit durch das Handy ersetzt
 

Dienstag, 17. Februar 2015

Haferflockenplätzchen ohne Butter

Als ich neulich meine Zitronenkekse gemacht habe, tat es mir in der Seele weh (oder im Portmonee), daß ich dafür ein ganzes Stück Butter gebraucht habe. Nun ja, es waren viele Plätzchen dabei raus gekommen, aber trotzdem, Butter ist nicht nur recht teuer, sie macht sich auch auf den Hüften breit. Ein Grund mehr, darüber nachzudenken, ob man ein Naschwerk nicht auch ohne Butter herstellen kann. Und das sollte dann aber trotzdem gut schmecken. Und viel kosten darf es bei mir generell nicht.

Ich habe etwas im Netz gegoggelt und nicht wirklich viel dazu gefunden. Da ich auch eine Packung Haferflocken da hatte (was übrigens von einer Idee einer Leserin meines Blogs herstammte), sollte es etwas mit Haferflocken sein. Ein einziges Rezept habe ich zum Thema Haferflockenplätzchen ohne Butter gefunden. Hier ist es: http://www.chefkoch.de/rezepte/1873541304513826/Haferflockenkekse.html

Ich habe mich auch bis auf ein zusätzliches Päckchen Vanillezucker und natürlich gesundes Himalaya-Salz, anstelle böses Fluor-Salz, an die Zutaten gehalten. Nun gut, Dinkelmehl hatte ich nicht, ich hab handelsübliches 405-er Mehl genommen, ging auch. Und ich hab die Teiglinge auf Backpapier gelegt und 20 Minuten statt 15 Minuten, wie im Rezept angegeben, gebacken. Die fertigen Plätzchen gingen dann allerdings nicht so gut vom Backpapier ab, da hab ich ganz schön fummeln müssen. Vielleicht machen sich da doch Backoblaten unter dem Teig ganz gut.

Da mir pro Plätzchen ein Teelöffel Teigmasse etwas zu wenig erschien, hab ich jeweils einen Eßlöffel genommen, denn ich hatte auch keine Lust, mehrere Bleche zu backen. Als ich durch das Backofenfenster beim Backen zugeschaut habe, wußte ich, warum man nur einen Teelöffel nehmen sollte. Die Plätzchen liefen doch recht auseinander und sind daher etwas aneinander angebacken. Aber das macht nichts. Ich hab sie nach dem Herausnehmen im noch warmen Zustand durchgeschnitten und hoffe nun, daß sie dadurch nicht so schnell trocken werden. Wie ich mich allerdings kenne, werden die sowieso nicht alt. 

Das Ergebnis hat mir sehr gut geschmeckt. Fast wie kleine Kuchen. Die Haferflocken schmeckt man nicht heraus, was mich etwas gewundert hat. Und die Butter hab ich überhaupt nicht vermißt.
16 große Haferflockenplätzchen sind es geworden. Also für 16 Tage eine leckere Nascherei für den Filmabend. Und die Kosten für die Zutaten sind minimal.

Fazit: Test gelungen. Es geht auch ohne teure Butter.

Und so sehen meine Haferflockenplätzchen aus:

 
Haferflockenplätzchen
schnell gemacht und einfach zum Anbeißen
echt lecker

Also bis bald:
Eure Petra K.

 Irgend eine Sünd- oder Sintflut ist immer vor der Tür, aber dabei leben die Menschen vergnüglich weiter und backen Hochzeitskuchen
(Theodor Fontane (1819 - 1898), deutscher Journalist, Erzähler und Theaterkritiker)


Sonntag, 15. Februar 2015

Ankündigung Volksentscheid - Ende des Besatzungsrechts, Austritt aus der Nato

Die Zeit ist mehr als reif. Das Volk demonstriert und ruft nach Veränderung, nach Frieden und Freiheit. Das Volk will endlich in Ruhe leben, es will selbstbestimmt und ohne Abzocke leben. Und diejenigen, die dieses Recht einfordern, werden von hoch bezahlten Gegendemonstranten und/oder von der beauftragten "Staatsgewalt" an ihren verbrieften Grundrechten gehindert.

Genug gelitten, genug diskutiert!
Jetzt kommt Butter "bei die Fische"!

In den letzten Tagen ging ein Video durch die Mailverteiler, wo der Generalkonsul der USA, William Moeller, Ausführungen zum Besatzungsstatut tätigte. In diesem Zusammenhang bestätigte er, daß das Besatzungsstatut weiterhin Gültigkeit hat und zu jeder Zeit vom deutschen Volk beendet werden kann. Er führte weiterhin aus, daß im Rahmen der Demokratie Deutschland über eine Verfassung abstimmen, sowie auch über einen Austritt aus der Nato befinden kann. Dieses wären souveräne Demokratieentscheidungen, welche zwar für die USA schmerzlich aber hinnehmbar wären.

Na, das ist doch mal eine Ansage, der wir gerne folgen. 

Aus diesem Grund wird nun ein Volksentscheid vorbereitet, der genau dies beinhaltet:

Ende des Besatzungsrechts, Austritt aus der Nato

Wir werden uns mit diesem Volksentscheid an Zeitungsverlage wenden, mit der Forderung, dies zu veröffentlichen.
Wir werden uns weiterhin an alle Parteien wenden, mit der Forderung, dies zu unterstützen
Wir werden uns ebenfalls an namhafte Rechtsanwälte und Staatswissenschaftler wenden. 
Privatpersonen, Gruppierungen und sonstige Institutionen werden aufgefordert, sich anzuschließen.

Und genau an diesem Punkt wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Hier werden wir sehen, wer sich für oder gegen das Volk entscheidet. Nichtssagende Sprücheklopfer werden dann ihr wahres Gesicht zeigen. 

Wenn man etwas ändern will, muß man etwas tun. Wer jetzt nichts tut, entscheidet sich für die Fortsetzung der bestehenden Zustände. 

Jeder ist hiermit aufgefordert, den bald zur Verfügung stehenden Volksentscheid zu unterzeichnen und jeder wird aufgefordert, dies an Nachbarn, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen etc. persönlich oder über Mailverteiler zu verbreiten.

Wer etwas ändern will, sollte es JETZT tun!

Hier finden Sie das Gespräch mit Generalkonsul William Moeller:

Ein Aufruf, den ich gerne unterstütze.

Also bis bald
Eure Petra K.

Das Recht des Stärkeren ist das größte Unrecht
(Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin)  
 


Freitag, 13. Februar 2015

Valentinstag


Ich wünsche Euch allen einen schönen Valentinstag

PS: Ich habe von meinem "Valentin" ein kleines Rosenstöckchen in genau dieser Farbe geschenkt bekommen. Er hat sich klugerweise für eine Pflanze entschieden und nicht für Schnittblumen, die man ja nach dem Verwelken eh nur noch auf den Kompost wirft. Nun haben wir eine kleine Rosenpflanze, die wir nach den Frösten in den Garten einpflanzen werden. Mit ein bisschen Glück können wir uns dann viele Jahre an den schönen Blüten freuen. Und wir werden uns dabei immer sagen: Weißt Du noch? Diese Rosen hast Du mir einst zum Valentinstag geschenkt. 
Auch solche Kleinigkeiten sind Glück und ich bin dankbar für mein Glück.

Also bis bald
Eure Petra K.
Zwischen zwei Liebenden sollte jeder Tag Valentinstag sein
(Benjamin Stramke (*1984)

Mittwoch, 11. Februar 2015

Sehnsucht nach Sommer


Eigentlich wollte ich diese Fotos als Slideshow auf der rechten Seite meines Blogs dauerhaft präsentieren. Leider krieg ich das nicht hin. Es ist zum Verzweifeln. Technik...

Sollte jemand eine Ahnung haben, wie man das macht, dann würde ich mich freuen, wenn sich der- oder diejenige bei mir meldet, sonst krieg ich noch mehr graue Haare.

Aber es sind sooo schöne Bilder...

Und nichts ist so deprimierend, als zu erkennen, daß man nichts kann und nichts weiß.

Also bis bald
Eure Petra K.
Verzweiflung ist die Lehrmeisterin des Unmöglichen
(aus Spanien)

Dienstag, 10. Februar 2015

Übertöpfe - gibts da nicht was anderes?

Heute stelle ich mal nur einfach so eine Frage in den Raum. Gerade saß ich so am Tisch bei einer Tasse Kaffee und etwas Gebäck, da seh ich mir meine großen Blumentöpfe so an, die immer noch keinen Übertopf haben und damit ein regelrecht nacktes Dasein fristen. Aber irgendwie hab ich immer den Eindruck, daß es entweder nicht die richtigen Übertöpfe gibt oder ich einfach kein Geld dafür übrig habe.

Die Übertöpfe, die ich da habe, sind nicht in der richtigen Größe oder passen einfach nicht zum Rest der Einrichtung. Geht es Euch auch manchmal so? Und dann zieht man los in Baumarkt & Co., um den perfekten Übertopf zu kriegen. Das wiederum heißt Zeit und Geld investieren.

Geht das nicht auch anders?

Könnte man da nicht ganz einfach so eine Art Husse machen, die man über den Blumentopf, wo die Pflanzen drin wachsen, drüberzieht? Und unter dem Topf lediglich einen Teller stellt?

Oder man näht etwas in der entsprechenden Größe und hält es mit Gummizug fest? Oder wer stricken oder häkeln kann, könnte der sich nicht den Blumentopf selbst umhäkeln oder umstricken? Oder hat schon mal jemand gebrauchtes Geschenkpapier dafür benutzt? Vielleicht eine Schleife drum und fertig? Schön gecrasht, da sieht man auch nicht, daß es schonmal benutzt wurde. Man wirft es immer weg, wäre das nicht die bessere Variante?
Um den Topf herum eine Art Husse und unten drunter läßt man es frei, damit das überschüssige Wasser ablaufen kann und sich die Husse damit nicht vollsaugt.

Warum muß man denn immer das machen, was Andere machen und das kaufen, was Andere kaufen?

Ich bin nunmal grade auf dem Trip der Alternativsuche. Zu meinem Leidwesen bin ich nicht gerade die Strick-oder Häkelfee. Ich könnte mir grad noch so vorstellen, aus alten Stoffen eine Husse zu machen. Das stell ich mir nicht schwierig vor, mit der Nähmaschine kann ich ja noch umgehen.

Es gibt so viele Blogs mit DIY-Themen aber sowas wie Blumentopf-Hussen ist mir noch gar nicht aufgefallen.

Vielleicht habt Ihr da ja einige Ideen dazu und vielleicht sowas sogar schon mal gemacht? Dann her mit den Fotos, das könnte doch ein ganz neuer Trend werden, oder?

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Also bis bald
Eure Petra K.
 Die Idee ist der Ursprung aller Wahrheiten
(Jenny Petalla (*1986), Studentin, Hobbyautorin und -aphoristikerin)

Nachtrag 20.02.15:
Hier hab ich schon mal eine gute Idee gefunden-Übertöpfe aus "gehäkelten" Plastiktüten:
http://mamimadeit.blogspot.de/2010/04/tutorial-recycled-plastic-bag-flowerpot.html
Leider hab ich zum Häkeln keine Ahnung aber die Idee an sich ist gut.


Nachtrag 01.11.2015:
Ich hatte dann doch noch eine witzige Idee zur Verschönerung meiner Blumentöpfe, ohne daß ich dafür Geld ausgeben mußte. Einfach die Stiele vom Eis am Stiel an die Blumentöpfe geklebt, sieht schön natürlich aus. Nur am Kleber muß ich noch arbeiten, der Pritt-Kleber war da nicht so optimal. Bei Zimmertemperatur ging das wunderbar aber auf dem Fensterbrett über der Heizung fielen die Stiele nach und nach wieder ab. Aber so als Test war ich ganz zufrieden. Und so sieht das aus:






Montag, 9. Februar 2015

Ein Versuch, Zitronat zu machen

Zitronen mal wieder...

Wer hier öfters mitliest, wird sicher bald denken, daß es bei mir nicht viel Anderes gibt, als Zitronen. Nun, ganz so ist es nicht, ich gestehe aber meine Affinität zu Zitronen. Heute wurden wieder drei von ihnen ausgepresst. Mit den Schalen hätte ich wieder Raumduft machen können oder was ich sonst alles so mit Zitronen anstelle, aber ich wollte heute mal probieren, Zitronat selbst herzustellen.

Vorerst ist es wohl beim Versuch geblieben. Ich gebe aber zu, daß ich auch nicht alles zu 100 % analog dem Originalrezept gemacht hatte. Kleine Details hatte ich wohl überlesen.

Solche Versuche dienen bei mir in erster Linie dazu, daß ich für den Fall, daß die Geschäfte mal über längere Zeit geschlossen sind (aus welchen Gründen auch immer) etwas in der Rückhand habe, was ich alternativ verwenden kann. Sollte jedoch der globale Handel mal zusammenbrechen, dann gibt es auch keine Zitronen mehr und dann kann ich auch kein Zitronat herstellen aber irgendwie reizt es mich eben, so viel wie möglich selbst zu machen und daran zu lernen. Ich hab ja auch die Zeit dazu.

Die Zitronenschalen hab ich nach dem Auspressen vom faserigen Innenleben befreit, das ging nach ein paar Fummelversuchen ganz gut, läßt sich mit dem Messer einfach abziehen. In schmale Stifte geschnitten, rein in einen Edelstahltopf, dann Wasser drauf, hochköcheln. Diese Prozedur 3x wiederholen und jeweils wieder abgießen, damit sich die Bitterstoffe lösen.
Dann die Schalen wiegen und gleiche Menge Zucker drauf und 1 Stunde leicht köcheln lassen. Ich hatte überlesen, daß zu diesem Gemisch auch etwas Wasser zugefügt werden muß. Dadurch hatte ich am Ende bretthartes Karamell. Die Zitronenschalen waren ebenfalls sehr hart geworden. Na ja, selbst schuld, man sollte eben richtig lesen.

Ich könnte mir aber vorstellen, daß es gelingt, wenn man es richtig macht oder eben solange probiert, bis es paßt, und dann hätte ich wieder eine weitere Möglichkeit, Zitronenschalen weiterzunutzen. Ich werde es bei den nächsten Zitronen nochmal versuchen, denn Versuch macht klu(g)ch.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Mein etwas mißlungenes Ergebnis werde ich, wenn es richtig ausgetrocknet ist, zermahlen und dann kann ich es auch beim Backen mit verwenden. Wegwerfen muß ich es auf keinen Fall. Mal schauen, wo die Karamelnote reinpaßt.

Hier ist das Originalrezept:
http://www.chefkoch.de/rezepte/1984621321801456/Udebues-Orangeat-und-Zitronat.html?comments=all#kommentar_box_1660750


Also bis bald
Eure Petra K.
Das Glück ist unsere Mutter, das Mißgeschick unser Erzieher
(Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu (1689 - 1755), französischer Staatstheoretiker und Schriftsteller)
 


Samstag, 7. Februar 2015

Linsen-Aufstrich - sehr preisgünstiger Brotaufstrich

Auf Grund des Winterwetters muß ich nun erstmal wieder mit der Wildkräutersammlung pausieren. Zeit, um über preisgünstige Alternativen für das Abendessen nachzudenken.

Schon lange hab ich vorgehabt, Linsenaufstrich zu machen. Nun war es endlich soweit. Auch, weil mein Mann beim "Wälzen" unserer Vorräte eine angebrochene Packung Linsen gefunden hatte. Für einen Eintopf war es zu wenig. Für Linsenaufstrich genau die richtige Menge. Und das Ergebnis ist wahrlich sehr lecker.


Zutaten:

200 g Linsen (der appetitlichen Farbe wegen rote Linsen, ich hatte nur braune Linsen)
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
1 Stück Ingwer (ca. 3 cm lang, 1 cm breit)
3 EL Tomatenmark
1 EL Himalaya-Salz
3 EL Olivenöl  (wer es etwas exotischer will, kann Sesam-Öl verwenden)
1 geh. TL Thymian
1 EL Basilikum
1 EL Bohnenkraut
1 TL Rosmarin
12 Pfefferkörner
2 Pimentkörner
1 TL Rosenpaprika (scharf)
1 EL Selleriekraut
1 EL Korianderkörner

Und so hab ich den Aufstrich gemacht:

Die Linsen ca. 2-3 Stunden in reichlich kaltem Wasser einweichen, dann die Linsen in diesem Wasser zum Kochen bringen. Die Gewürze zufügen und gar kochen (die Linsen müssen sehr weich sein). Das Wasser möglichst verkochen lassen, dabei immer mal umrühren. Das Linsenmus pürrieren und Öl zugeben, nochmal umrühren. Fertig.
Nun nur noch in ein sauber ausgespültes Glas geben und mit Deckel verschließen, auskühlen lassen.
Im Kühlschrank ist es mehrere Tage lagerfähig. Ich hab einen großen Teil davon eingefrostet.

Dabei herausgekommen ist ein 1-Liter Glas von ganz hervorragend schmeckendem Linsenaufstrich. Es hat sogar meinem Mann geschmeckt, obwohl er nur ungern auf Wurst & Co. verzichtet.

Probiert es aus. Es ist auf jeden Fall mal etwas Anderes.

Linsenaufstrich
einfach in der Herstellung, sagenhaft preisgünstig
und auf einer Scheibe Brot sehr lecker

Noch mehr Aufstrich-Ideen kann man hier finden: http://www.chefkoch.de/rs/s0/Aufstrich/Rezepte.html

Und hier gibt´s Infos zum hohen Gesundheitswert von Linsen:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/linsen.html 

Also bis bald
Eure Petra K.
Was dem einem recht ist, ist dem anderen billig
(Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker)

Nachtrag 10.02.2015:
Man kann sich die Butter auf dem Brot sparen, wenn man den Linsenaufstrich nimmt. Im Aufstrich ist Öl drin, das ist ausreichend. Butter wird somit unter dem Aufstrich nicht mehr gebraucht und es schmeckt auch ohne Butter sehr gut.

Nachtrag 24.02.2015:
Ich habe mit dieser Menge Linsenaufstrich genau 3 Wochen gereicht. Drei Wochen, wo ich abends für jeweils eine Schnitte den leckeren Aufstrich hatte. Und wenn ich mir so überlege, daß diese Menge von den Zutaten her und in der Herstellung nur ein paar Cent gekostet hat, die Herstellung selbst absolut einfach war und ich mir auch noch die Butter unter dem Aufstrich sparen konnte, dann hat sich das mehr als gelohnt. Ich werde es auf jeden Fall wieder machen.



Freitag, 6. Februar 2015

Winterzeit ist Eintopfzeit


Winterzeit ist Eintopfzeit

Winterzeit ist Eintopfzeit
mach den großen Topf bereit
Zwiebelchen in Fett gebraten
etwas Speck würd ich dazu noch raten

Schnell mal in den Garten gehen
ob da wohl noch ein paar Möhren stehen?
Klar doch, jede Menge
und in des Beetes grünem Gedränge
sogar noch ein Kohlrabi steht

Ach ja, da ist auch Petersilienwurzel
Was kommt beim Graben denn da noch gepurzelt?
Ein paar Kartoffelchen zart und fein
nun geh ich mit meiner Ausbeute rein

Ich wärm mich am kleinen Ofen auf
mal etwas frieren, das nehm ich in Kauf
Hausschuh und dicke Socken
die schönsten Winterfreuden mir entlocken

Ich muß nicht zur Arbeit
hab meine Ruh
von drinnen seh ich den Gestreßten zu

Ich nehm mein Gemüse und fang an zu schnipseln
manchmal ist´s ein arges Gepipsel
Doch ist´s aus dem Garten
knackig und frisch
und bald steht der Eintopf auf unserm Tisch

 
Guten Appetit!

Also bis bald
Eure Petra K.
Essen ist die Erotik des Alters
(Verfasser unbekannt)
 
 

Donnerstag, 5. Februar 2015

Alkoholische Resteverwertung

Wenn es in der älteren Generation irgendein Relikt von purem Luxus gab, dann waren das wohl die Weinbrandbohnen. Kaum ein Geburtstag, wo man auf dem Gabentisch nicht eine Pralinenschachtel mit diesen "Luxusgütern" entdeckte. Und noch heute möchte uns diese ältere Generation gerne an ihrem Luxus teilhaben lassen und man bekommt als Mitbringsel eine Schachtel Weinbrandbohnen geschenkt. Sie meinen es eben so gut mit uns.

Weder mein Mann noch ich essen diese Dinger wirklich gern und so ergab es sich, daß sich ein solches Luxusobjekt scheinbar schon seit mindestens einem Jahr im Vorratsschrank herumgedrückt hat. Beim "Wälzen" der Vorräte wurde es wiederentdeckt. Nun mußten diese Dingerchen aber mal gegessen werden. Also, Schachtel auf und, ohje, die Bohnen waren schon ganz grau, von Weinbrand kaum noch was zu schmecken. Graue Schokolade ist ja ansich nichts Schlechtes, da ist nur die Kakaobutter ausgetreten und die macht die Schokolade eben grau. Aber da wir sie sowieso nicht als Leckerbissen betrachten und man sie auch einem Besuch nicht mehr anbieten konnte, mußte ein Verwendungszweck gefunden werden, denn wegschmeißen kommt nicht in Frage. Man kann ja geistig mal etwas kreativ werden und sich überlegen, wofür man das noch verwenden kann.

Potz Blitz und dreimal nachgedacht, natürlich, man könnte es als Glasur für meine Zitronenkekse verwenden.

Ein Blick in den Kühlschrank, um noch etwas Butter o.ä. zu suchen. Da kommt mir doch die fast zur Neige gegangene Flasche Eierlikör ins Blickfeld. Also noch schnell den letzten Schluck Eierlikör, der sich ergab, in einen Waffelbecher rein, um ihn noch zu verschleckern.
In die nun geleerte Flasche ein klein bisschen Wasser rein, straff geschüttelt, damit sich die letzten Reste vermischen können und ab in die Schokolade, die im heißen Wasserbad zu einer schönen Glasur zerlaufen war.

Oh, das war ein lecker Ding. Herbe Schokolade und Eierlikör. Die Kekse also wieder auf das Backblech aufgelegt und mit der Schoko-Eierlikör-Glasur bestrichen. Man, das war mehr geworden, als ich gedacht hatte. Ich hätte es, wenn ich kleine Förmchen gehabt hätte, vielleicht noch zu kleinen Pralinen machen können, hatte ich aber nicht. Und so hab ich alles auf die Kekse gekleckst. Jetzt hab ich super tolle "Schokladenkekse" mit Zitronengeschmack. Und das könnte man den puren Luxus unserer Generation nennen.

Man nehme alte Weinbrandbohnen

und den letzten Rest vom Eierlikör


 
und schon hat man  
Zitronenkekse mit Schoko-Eierlikörglasur


Guten Appetit!

Also bis bald
Eure Petra K.
 
Überfluß verdirbt den Genuß 
(deutsches Sprichwort)




Mittwoch, 4. Februar 2015

Raumduft Zitrone ohne Chemie

Was wäre meine Welt ohne Zitronen? Ob im Tee, in Sirup, Salat, in der Marmelade, als biologisches Deodorant, zum Räuchern, im Allesreiniger, in Keksen und Kuchen. Überall verwende ich Zitrone.

Nach dem Auspressen des Saftes bleiben die Schalen übrig. Früher hab ich die einfach in den Müll geworfen. Heute sind die Schalen eines meiner wichtigsten Dinge, die unablässig für unsere Selbstversorgung gebraucht werden.

Heute Morgen mußte ich wiedermal Zitronensaft auspressen, damit ich welchen für meinen Frühstücks-Kräutertee habe. Und damit ich das nicht so oft machen muß, presse ich immer gleich 3 Zitronen aus. Natürlich wird das bei uns auch manuell gemacht. Die modernen Stromfresser für alle möglichen Anwendungsgebiete kommen für uns nicht in Frage, denn wir sind weißgott noch in der Lage, eine Zitronenhälfte auf einer stinknormalen einfachen Saftpresse ein paarmal hin und her zu drehen und den Saft dann in ein Gefäß zu gießen, um es im Kühlschrank aufzubewahren. Und genauso wenig, wie wir eine elektrische Zitronenpresse brauchen, brauchen wir auch keine elektrischen Salz- und Pfeffermühlen oder sonstige technische Errungenschaften. Manchmal sollte man eben einfach die "Kirche im Dorf lassen". Und das hat auch nichts mit altmodisch & Co. zu tun. Man sollte einfach nur mal seinen gesunden Menschenverstand benutzen und sich fragen, ob man all die neuen Dinge überhaupt braucht. Wir brauchen sie nicht und wir müssen auch vor niemandem prahlen, was wir uns alles leisten können oder auch nicht. Aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden.

Ich hatte heute morgen wieder die Schalen von 3 Zitronen zur Verfügung. Zum Einfrosten hatte ich keinen Platz im Gefrierschrank. Das mache ich eigentlich gerne, denn die nächste Sirup-Zeit kommt bestimmt und da nehme ich die Schalen gern für den Sirup-Ansatz. Aber, kein Platz.

Und was könnte man sonst noch damit machen? Natürlich, ich gönne uns einen guten Zitronenduft in der Wohnung und das alles, ohne daß ich zum Drogeriediscounter gehen und irgendeinen chemischen Duft in irgendeinem Dispenser, der alle paar Minuten mal einen Duftstoß von sich gibt, um uns einzunebeln. Nein, das ist nichts für mich. Bei uns geht das ganz einfach so:

Zitronenschalen auf dem Heizkörper zum Trocknen auslegen
und schon hat man einen herrlich leichten Zitronenduft im Raum
und das alles ohne Chemie
und ohne batteriebetriebenem Dispenser

Das Leben kann so herrlich einfach sein, wenn man es sich nicht selbst verkompliziert.

Also bis bald
Eure Petra K.
Wer jeden Tag Blumen geschenkt bekommt, vergißt ihren Duft
 



Dienstag, 3. Februar 2015

Eierschalen und Beinwell gegen Zahnarzt-Abzocke

Die Marktwirtschaft treibt inzwischen Blüten, die man sich wohl niemals hätte träumen lassen, wenn man es nicht selbst erleben würde. Die allgemeine Abzocke ist nun auch bei diversen Zahnärzten angekommen. IGEL-Leistungen gibt es ja schon lange. Nun sind manche Zahnärzte wohl an einem Punkt angekommen, wo das Geld von den Kassen hinten und vorne nicht mehr ausreicht. Wie sollte es auch, wenn man haufenweise Personal hat, was mitunter nur dazu da ist, den Patienten an den Platz zu begleiten? Alle wollen bezahlt werden. Und weil das nicht mehr reicht, werden wohl immer mehr zahnärztliche Assistenten als Freiberufler eingestellt. Und diese Freiberufler bekommen nur Geld, wenn sie Professionelle Zahnreinigung (PZR) "an den Mann bringen". Und damit sich das auch lohnt, werden die PZR´s immer öfter empfohlen und auch immer teurer.

Mein Mann hat die Prozedur durch. Seit Jahren ist abzusehen, daß er eine Parodonthose-Behandlung über sich ergehen lassen muß. Er würde dies auch gerne tun lassen. Wenn er einen Zahnarzt finden würde, der ihm dies auf Kassenleistung machen würde. Er wurde eines "Besseren" belehrt.

Seit letztem Jahr zieht er von einem Zahnarzt zum nächsten und bekommt keine Behandlung, weil die Zahnärzte erstmal richtig Kohle machen wollen. Und ohne diese Kohle machen sie gar nichts.

Das Credo: Entweder eine kostenpflichtige PZR, und das bitteschön 4x im Jahr, dazu kostenpflichtige Keimtests, kostenpflichtige Keimtest-Auswertung und und und. Natürlich ist auch eine Beratung zur PZR zusätzlich kostenpflichtig, weil mit PowerPoint, das sieht doch nach etwas aus!
Und wenn Du das alles mit Dir machen läßt, dann, eventuell, dann denkt der Arzt auch mal drüber nach, ob er eine Parodonthose-Behandlung macht. Aber wenn er das macht, dann macht er dies natürlich nur mit einer ganz modernen Laser-Behandlung. Und die zahlt natürlich nicht die Kasse. Das mußt Du dummer Patient schon aus der eigenen Tasche zahlen. Und damit Du das auch wirklich einsiehst, bekommst Du es auch scharz auf weiß, daß dies erforderlich ist, weil ja schließlich das betriebswirtschaftliche Ergebnis stimmen muß. Sowas bekommt man heutzutage unverhohlen von einem Arzt ins Gesicht gesagt und auch noch schwarz auf weiß.
Wie war das nochmal? Hieß es nicht früher: staatliches Gesundheitssystem? Und jetzt? Betriebswirtschaftliches Ergebnis - Alles Firma oder was?

Nun muß man wissen, daß eine PZR eine Igel-Leistung ist, weil ihr Nutzen nicht wirklich medizinisch erwiesen ist. Und weil das den Zahnärzten natürlich nicht gefällt, wenn ein Patient mit diesen Argumenten kommt und dadurch deren finanzieller Gewinn geschmälert wird, wurde dem "Kind" mal eben ein neuer Name gegeben. Nun wurde das nicht mehr als IGEL bezeichnet, es nennt sich jetzt: Zitat: eine medizinisch notwendige Maßnahme, welche jedoch als "prophylaktische Leistung" dient, also der Vorbeugung und somit keine Kassenleistung ist. Zitatende.
Ein Widerspruch in sich selbst. Und wie man es auch ausdrückt, um die Kohle zu generieren, man muß es selbst bezahlen. Und hier geht es nicht um Peanuts. Das geht richtig ins Geld. Mein Mann hat Angebote bekommen, wo jede PZR zwischen 100 und 150 Euro kostet, das hat er sogar schwarz auf weiß. Wohlgemerkt wird er genötigt, dies bis zu 4 x im Jahr machen zu müssen, sonst wird er nicht weiterbehandelt.

Das ist Erpressung und Behandlungsverweigerung!

Wendet man sich mit diesen Aussagen an die Krankenkasse, so folgt ein allgemeines Achselzucken und der Rat, sich einen anderen Zahnarzt zu suchen. Und so fängt der Kreislauf von vorne an. PZR, dann machen wir was. Keine PZR, dann keine Behandlung.

Schluß damit! Wenn die Ärzte nur auf Kohle aus sind, obwohl sie eine Behandlung auch auf Kassenleistung machen könnten und dazu sogar verpflichtet sind, dann muß man eben Mittel und Wege suchen, um auf solche Halsabschneider nicht mehr angewiesen zu sein.

Das geht nicht? Doch, es geht! Wir haben nämlich in unserem Körper Selbstheilungskräfte, die dazu in der Lage sind, Zahnfleisch und Zähne zu reparieren. Wir müssen dazu nur unserem Körper die Dinge zur Verfügung stellen, die er dazu braucht. Und da haben wir es wieder. Die Ernährung muß stimmen, dann klappts auch mit den Zähnen. Und was braucht man da z. Bsp. dazu?

Eierschalenpulver und Beinwellwurzel

Ich hatte darüber mal gelesen. Nun machen wir den ultimativen Test. Mein Mann hat vor ein paar Wochen angefangen, täglich einen halben Teelöffel Eierschalenpulver in Zitronensaft einzuweichen, ein paar Stunden stehen zu lassen und das dann zu essen. Es schmeckt nach nichts, ist etwas kritzlig, aber ohne Weiteres zu empfehlen. Reines Kalzium in bioverfügbarer Form.
Zusätzlich wird Beinwellwurzel ausgekocht und damit täglich 1 - 2 x über den Zeitraum von ca. 20 Minuten im Mundraum gespült. Wir haben auch noch eine Beinwelltinktur angesetzt. In ein paar Tagen ist sie fertig.

Auch ich spüle seit Wochen mit Beinwellauszug. Ich habe auch das Gefühl, daß sich da etwas im Kiefer tut. So ein leichtes Gefühl wie Zahnschmerzen. Es sind aber keine Zahnschmerzen, weil an dieser Stelle eine Krone ist und die Wurzel somit gar nicht mehr lebt. Das tut nicht wirklich weh aber man merkt, es passiert was. Gestern fiel aus einem anderen Zahn eine Plombe raus. Meine Frage: Hatte sie keinen Platz mehr im Zahn, weil sich der Zahn selbst reparieren will? Und da es nicht weh tut, wo jetzt ein kleines Loch ist, habe ich heute angefangen, noch zusätzlich mit Eierschalenpulver zu kurieren.
Wir werden sehen, was dabei raus kommt. Schaden kann es nicht. Es kann nur dazu führen, daß wir zukünftig nicht mehr auf abzockende Zahnärzte angewiesen sind. Und damit hätten wir nicht wirklich ein Problem, oder?

Hier gibt es weitere Informationen zum Thema Beinwell und Eierschalen für die natürliche Zahngesundheit:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/zaehne-reparieren.html


Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Also bis bald
Eure Petra K.
Zahnarzt: ein Taschenspieler, der, während er Metall in deinen Mund hineinsteckt, Münzen aus deiner Tasche herauszieht.
(Ambrose Gwinnett Bierce (1842 - 1914), genannt Bitter Pierce, US-amerikanischer Journalist und Satiriker)


Sonntag, 1. Februar 2015

Zitronenkekse selbst gemacht

Abends holt mich das "Laster" ein. Jeder Mensch braucht ein Laster, heißt es. Meines ist wohl die abendliche Nascherei zu meinem Glas Weinschorle. Das ist ein Luxus, den ich mir guten Gewissens gönne. Nach dem Motto: Man gönnt sich ja sonst nix...

Doch Bounty & Co. sind recht kostenintensiv. Zumindest, wenn man davon ausgeht, daß es sicherlich preisgünstigere Alternativen geben könnte.

Die typische Plätzchenbackzeit ist zwar vorbei aber ich hatte eben mal Lust, ein paar Kekse zu backen und davon abends zu naschen. Es sollte schnell gehen, von den Zutaten her das beinhalten, was man immer so da hat und es soll natürlich, im Hinblick auf meinen Konsumboykott sehr preiswert sein aber doch auch gut schmecken.

Und ich bin dabei auf ein Rezept für Zitronenkekse gekommen, hab es etwas einfacher abgewandelt und mein Fazit: Sie schmecken gut, schnell und einfach in der Herstellung und preisgünstig sind sie auch. Nichts großartiges also aber recht lecker.

Zutaten:

250 g Butter
480 g Mehl
150 g Zucker
3 Eier
1 Prise Himalaya-Salz
1 Pck. Vanillezucker
1 EL Zitronensäure
Backpapier


Und so hab ich die Kekse gemacht:

Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen, in eine Schüssel geben, mit den Knethaken der Küchenmaschine (oder evtl. auch per Hand) verkneten. Die Masse in Alufolie o.ä. einwickeln und mind. 1 Std. in den Kühlschrank legen. Dann von der Teigmasse kleine Stückchen abzupfen und in der Handfläche eine kleine Kugel formen und diese dann mit dem Handballen flach drücken und etwas rund formen. Man kann den Teig auch ausrollen und mit Förmchen ausstechen. Da ich aber keine Förmchen habe, mußte es eben so gehen. Und ehrlich gesagt, ist man mit meiner Variante um ein Vielfaches schneller fertig. 
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen, das Backblech mit Backpapier belegen, die Teiglinge drauf legen, ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Wenn sie goldgelb sind, sind sie perfekt. Im Ergebnis habe ich 25 schöne, zarte und lecker zitronige Kekse herausbekommen.

Wer es noch zitroniger mag, kann ja noch aus Puderzucker und Zitronensaft eine Glasur machen und die fertigen Kekse damit bestreichen. Ich hab das nicht gemacht, mir schmecken sie auch ohne Glasur. Und ich finde, sie sind eine sehr gute und preisgünstige Alternative zu Schokolade & Co. Und wenn ich mich ein bisschen zusammenreiße, hab ich für 25 Tage eine leckere Knabberei für den Filmabend.

Zutaten für Zitronenkekse


Teig für Zitronenkekse in Alufolie im Kühlschrank ruhen lassen


Fertige Zitronenkekse
(sie hätten noch etwas goldgelber werden können, es war halt mein 1. Versuch)

Guten Appetit!

Also bis bald
Eure Petra K.
Mein Einkaufsnetz muß Löcher haben...
Im Supermarkt kaufte ich
Zahnpasta, Zigaretten, Brot,
Seife, Weinbrand, Parfum,
Haushaltstücher, Badezusätze,
Kekse und noch allerlei.....


Zuhause suchte ich
zwischen Verpackungen und Produkten
nach der Freiheit, der Frische,
nach den Abenteuern und der Liebe
und all den anderen Stimmungen und Gefühlen,
die man mir (nach Erwerb dieser Dinge) versprochen hatte.


Als ich dann den Sekt für Verliebte alleine trank,
abenteuerduftende Zigaretten vor'm TV-Western rauchte,
als sich niemand sofort in mich verliebte,
obwohl ich das betörendste Parfum trug
(so stand es auf der Packung),
und als ich feststellte,
daß die Haushaltstücher und die Putzmittel
die Arbeit doch nicht von allein machten,
sagte ich mir:
Mein Einkaufsnetz muß Löcher haben.

( Kristiane Allert-Wybranietz (*1955), deutsche Dichterin und Lyrikerin)