Dies ist eine Seite für ganzheitliches, gesundes und unabhängiges Leben.

Diese Seite soll Allen Mut machen, die glauben, daß man nicht gut leben kann, wenn man arbeitslos und mittellos ist. Es kann sehr herausfordernd sein aber Mittellosigkeit macht kreativ und Sie haben einen großen Vorteil - Sie haben Zeit!
Zeit, die Andere nicht haben - Nutzen Sie Ihre Zeit und Sie werden Ihre Freiheit gewinnen!
Nur wer autark ist, ist auch frei. Frei von Abzocke und Willkür des Systems.
Es zeugt von Naivität, den Politikern zu unterstellen, daß sie lediglich Fehler begehen. Alles, was sie tun, tun sie in vollster Absicht und es machen ALLE mit und das Volk muß es finanzieren und ausbaden.
Konsumboykott, und der damit verbundene Energieentzug, ist meine Antwort auf die Machenschaften des Systems. Selbstversorgung fast kostenfrei ist mein Ziel. Ich lade Sie ein, meinen Weg mit zu gehen und dabei die schönen Seiten des Lebens nicht zu vergessen.

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Liebe Silvestergrüße

Meine lieben Leser,

schon wieder ist ein Jahr vorbei. Nur noch ein paar Stunden trennen uns vom nächsten Jahr.
Laßt uns das Beste daraus machen.

Alles wird gut, wenn unsere Gedanken gut sind. Denn: Gedanken schaffen Materie...




Eure Petra K.
Buchstaben-Smilie
Zu Silvester ist ein gutes Gewissen
besser als Punsch und gute Bissen
(Bauernweisheit)

Montag, 21. September 2015

Blogpause zum Buch schreiben

Meine lieben Leser. Die technischen Probleme, die ich mit meinem Blog hatte, haben mir den Weg gewiesen. Ich hatte schon länger das Gefühl, daß etwas Neues auf mich wartet. Ich konnte es nur noch nicht sehen. Jetzt steht es ganz deutlich vor meinen Augen.


Ich werde ein 


schreiben. 

Die Blogthemen werden auch die Themen meines zukünftigen Buches sein. Ich habe da so richtig Lust dazu. Aber erstmal muß es geschrieben werden, dann muß sich ein Verlag finden und es muß ein Publikum gefunden werden, was dieses Buch überhaupt kaufen will. Das ist sicher alles nicht einfach aber was ist schon einfach im Leben. Ich gehe das jetzt einfach mal an. Vielleicht auch, weil ich nicht weiß, wie schwierig so was ist. Kann aber auch sein, daß es ganz einfach ist und ich mich irgendwann mal frage, warum ich das nicht schon viel eher gemacht habe. Ich weiß es nicht. 

Was ich aber weiß, ist, daß ich, um das Buch schreiben zu können, erstmal eine Blogpause machen werde, denn ein Buch schreibt sich nicht von heute auf morgen.


Also, bis irgendwann einmal auf irgendeiner Buchmesse oder zu einer öffentlichen Buchlesung
Eure

Bücher sind stumme Lehrmeister
(Aulus Gellius (um 130 - nach 170), römischer Schriftsteller, Verfasser einer Sammlung von Auszügen aus wissenschaftlichen Werken) 


Montag, 14. September 2015

Technik, die "begeistert"

Man, man, man. Es ist zum Ausrasten. Nix geht mehr auf meinem Blog. Da wollte ich nur vermeiden, daß sich Windows 10 automatisch auf meinem Rechner einnistet. Hab alles so gemacht, wie ich es gelesen hatte, daß man es machen soll. Und jetzt geht der Blog auf Firefox z.Bsp. gar nicht mehr. Auf Opera nur mit Einschränkungen und ständigen Fehlermeldungen. Keiner kann mir helfen und ich hab keine Ahnung. Kann aber auch sein, daß ich mit meinem letzten Post irgendjemandem "auf die Füße getreten" bin.

Wenn ich es nicht hinkriege, war´s das mit diesem Blog. Schade, ich hätte gern noch weitergemacht.

Eure Petra K.

Freitag, 11. September 2015

Jahrestag Nine Eleven - 11.09.2001 - Vergesst es nie!

Warum sich immer noch mit  9/11 beschäftigen?
(Ein Gastbeitrag von Alles Schall und Rauch)

Weil es nicht akzeptabel ist, dass eine gigantische Lüge in die Geschichtsbücher eingeht und weil alles in den letzten 11 Jahren (Anm. d. Red: der Artikel ist aus dem Jahre 2012) mit 9/11 begründete wird, alle Kriege, alle Freiheitseinschränkungen und alle Polizeistaatsgesetze. Amerika wurde NICHT von arabischen Terroristen angegriffen, sondern sie haben es SELBER gemacht und einem Sündenbock in die Schuhe geschoben, um damit ihren "Krieg gegen den Terror" und ihre schon lange vorher geplanten Kriege gegen Afghanistan und Irak rechtfertigen zu können.

Die US-Regierung und die Medien erzählen uns, das folgende Foto zeigt einen Zusammenbruch eines Gebäudes verursacht nur durch die Schwerkraft. Jeder der Augen hat sieht, es handelt sich um eine Sprengung, um eine gewaltsame und völlige Zerstörung der Gebäude durch zusätzliche Kräfte:



Das folgende Foto zeigt Edna Cintron, damals Sekretärin bei Marsh & McLennan, eine mutige Frau wie sie aus dem Einschlagsloch rauswinkt. Das bedeutet, das Feuer war nie so heiss damit alle Stahlstützen schwächeln oder sogar schmelzen, sonst hätte sie sich nicht dort aufhalten können:



Wenn Gebäude abgerissen werden, dann platziert man die Sprengladungen schräg an den Stahlsäulen an. Genau solche schrägen Schnitte sieht man an den Säulen der Zwillingstürme im Trümmerhaufen:







Alles deutet darauf hin, die drei Wolkenkratzer wurden gesprengt. Ja drei, obwohl nur zwei Flugzeuge involviert waren. Das bedeutet, eine lange Vorbereitung war notwendig mit Zugang zu den Gebäuden, den nur Insider haben konnten, aber sicher nicht Osama Bin Laden. Was wir sahen war eine inszenierte Show, damit wir glauben es waren böse Terroristen und Amerika wurde angegriffen.

Tatsächlich ist 9/11 der Reichstagsbrand von Bush/Cheney, war ein Angriff auf sich selber, ein Staatsstreich, ein faschistischer Putsch gegen die Demokratie in den USA, der ihnen die gewünschten Ermächtigungs- gesetze gebracht und freie Hand gegeben hat, um überall auf der Welt Kriege führen zu können und jede Opposition dagegen mundtot zu machen.

Und Obama führt diese verbrecherische Politik nahtlos fort. Es hat sich nichts geändert, die Kriege werden nicht beendet und die Gesetze nicht zurückgenommen. Im Gegenteil, Obama ist noch schlimmer als Bush. Jeder Präsident ist eine Marionette, die nur die Befehle der dunklen Macht befolgt, die eine Weltdiktatur will!

Da 9/11 eine Lüge ist, sind alle daraus resultierten Aktionen und Massnahmen auch gelogen und müssen beendet und rückgängig gemacht werden. Die Soldaten müssen sofort nach Hause und alle Antiterrorgesetze sofort abgeschafft werden. Ausserdem muss eine richtige Untersuchung her und die wahren Täter bestraft werden.

Aber das schlimmste ist, dass die Massenmedien diese Lüge des Jahrhunderts bis heute aufrechterhalten, die so offensichtlichen Widersprüche ignorieren, die absurden Erklärungen der US-Regierung schützen und verteidigen und alle welche die Wahrheit suchen mit Dreck bewerfen und niedermachen. Sie sind deshalb Verräter an der Menschheit und es wird der Tag kommen, wo sie für ihre Mithilfe an diesem ungeheuerlichen Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.

Ich empfehle jeden der es noch nicht getan hat meinen kompletten 9/11 Zeitablauf zu lesen und mit dem Vorwissen zu beginnen.


Danke an Alles Schall und Rauch. Ich habe mir erlaubt, diesen Artikel zu übernehmen und ihn hier zu veröffentlichen, da es nie vergessen werden sollte, wer die wirklich Schuldigen waren und immer noch sind, sie wurden bisher nie zur Verantwortung gezogen.

Hier noch ein Video zum Thema 9/11:

 
nineeleven-die Wahrheit- gesendet ein einziges mal in der ARD.mp4
 
 Es ist leichter, mit der Wahrheit zu leben, als mit der Lüge zu sterben.

Und wie so oft, wird in den Filmen alles angekündigt:

Bildquelle: Film Home for Christmas
 

Also bis bald
Eure

Druck braucht ein Ventil, um sich zu entlasten. Wo dieses fehlt, führt Implosion zur Explosion,
an deren Ende das Ende steht
(Petra Golke (*1959), Hartz-IV-Bezieherin) 



Donnerstag, 10. September 2015

Schöne neue Welt - Man kann ja mal träumen

Da hab ich doch neulich bei Jo Conrad einen Buchtipp bekommen und er hat mich neugierig gemacht. Ich hab im Internet recherchiert, bis ich das Buch als PDF gefunden habe. Danke an "Bauchi", daß er mit seinem Buch auch an diejenigen gedacht hat, die sich keine Bücher leisten können.

In den letzten beiden Tagen habe ich das Buch gelesen. Wenn man mal ganz großzügig über die typisch männlichen Phantasien hinwegschaut, dann ist das ein sehr schönes Buch, voll mit einer neuen, völlig bewußten Welt.
Wenn man es nicht als ganz spinnert abtun will, muß man doch schon etwas im bewußten Sein drin stecken, man muß etwas von der Illusion und der Matrix, in der wir hier leben, verstehen. Für den völlig Unbewanderten auf diesem Gebiet ist das nichts, für diejenigen, die sich damit beschäftigen oder schon sehr tief in der Materie drin stecken, ist es eine Offenbarung, zumindest aber ein schöner Traum von einer besseren Erde. Der Buchtitel:

2020 - Die Neue Erde

Eine schöne Lektüre für ein vielleicht verregnetes Wochenende. 

 Hier ist der Link zur PDF:

http://www.nebadonia.files.wordpress.com/2015/08/2020-die-neue-erde.pdf

Viel Spaß beim Lesen! 

Und für alle, die dem noch nicht so folgen können, denen lege ich ans Herz, einfach nach den Worten von Jo Conrad und Dagmar Neubronner zu leben: Positiv denken heißt, sich auf das zu konzentrieren, wie wir die Welt um uns herum gerne hätten.
Nein, Welt ist nicht das richtige Wort, Welt ist ein künstlicher Begriff. Sprechen wir doch einfach in Zukunft wieder von dem richtigen Wort, nämlich: Erde! So wird unser Planet genannt, nicht Welt.

Also bis bald
Eure

 Wer an Glück glaubt, der hat Glück
(Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863), deutscher Dramatiker und Lyriker)



Dienstag, 8. September 2015

Kaffee-Pads - Der Preiswahnsinn

Wer glaubt, unbedingt etwas darstellen zu müssen und vorhat, sehr IN zu sein, der muß vielleicht auch unbedingt eine neue Kaffeemaschine haben. Natürlich keine 0815-Maschine. Es muß schon der neueste Schrei sein. Und natürlich muß man, wenn man zu den Snobs gehört, die es für ihr Ego brauchen, ständig bewundert zu werden, auch entweder eine sehr teure Kaffeemaschine kaufen, die absolut stylisch aussieht und am besten auch von einer hochwertigen Marke gebaut wurde (ob die nicht in China bauen lassen, ist nicht immer sicher) oder man kauft gleich eine Kaffeemaschine, wo die "großartigen" Pads reinkommen.

Die Geister scheiden sich, ob der Kaffee von Kaffepads nun besser oder schlechter ist, als ganz normaler, vakuumverpackter Kaffee. Kommt sicher auch auf die Sorte an.
Ich persönlich habe in meinem bisherigen Leben ein einziges Mal Kaffee aus Kaffeepads getrunken.
NOCH NIE IM LEBEN WAR EIN KAFFEE SO SCHLECHT, WIE DIESER KAFFEEPADS-KAFFEE. Einfach nur grauslich, fad, ohne jedes Aroma, eine dünne Brühe, wie man sich niemals einen guten Kaffee vorstellen würde. NIE WIEDER!!! Wenn mir seitdem jemand was von guten Kaffeepads erzählen will, dann winke ich nur ab und wechsle schnell das Thema, damit ich mich nicht hineinsteigere und die andere Person vielleicht noch beleidige, weil diese den Pads-Kaffee sehr mag. Soll jeder machen, wie er mag, ich mag es nicht.

Nun hab ich mir aber mal die Preise für Kaffee-Pads so angeschaut und es hat mich dabei fast vom Hocker gehaun. SIND DIE LEUTE WAHNSINNIG, SO TEUREN KAFFEE ZU KAUFEN?!

Da gibt es u.a. Packungen mit 10 Pads für 5 Euro. 10 Tassen Kaffee kosten also 5 Euro.
Ganz normale Packungen mit gemahlenem Vakuumkaffee haben meist 500 Gramm Kaffee drin. Da kann ich ca. 50 Tassen davon trinken, denn wenn wir pro Tasse ein gehäuftes Kaffeemaß nehmen, dann wiegt das 10 Gramm. So eine Kaffeepackung kostet uns ca. 4-5 Euro. Würden wir für die Menge Kaffeepads kaufen, müßten wir für 500 Gramm Kaffee 25 Euro ausgeben.

 25 Euro für eine Packung Kaffee! 

Kein Mensch würde eine Packung mit ganz normalen Kaffee aus dem Regal nehmen, die 25 Euro kostet. Aber weil es die super chicken Pads sind, und man sich gar nicht die Mühe macht, den weitaus geringeren Inhalt mal hochzurechnen, schließlich ist da nichts anderes als Kaffee drin, da greift man doch gerne zu, man ist ja wer, man kann es sich doch leisten und man kann jedem zeigen: schau her, wir haben eine super tolle Kaffeepadsmaschine, wir sind IN...

Sarkasmus aus!

Was sind da doch für gute Werbungsverkäufer am Werk, die den Menschen das Gehirn so zumüllen, daß das niemand schnallt.

Wir bleiben bei unserem ganz normalen Kaffee und was Andere machen, ist uns egal.

Hier hab ich einen Preisvergleich für Kaffeepads gefunden:
http://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/26915F4601041.html?param.resultlist.sortKey=minPrice

Und hier warnt auch noch jemand vor den Kaffeekapseln:
http://www.feelgreen.de/kaffeekapseln-eine-katastrophe-fuer-die-umwelt/id_73476338/index

Also bis bald
Eure



 Drei Dinge gehören zu einem guten Kaffee:
erstens Kaffee, zweitens Kaffee und drittens nochmals Kaffee
(Alexandre Dumas (1802 - 1870), (père, der Ältere), französischer Bühnenautor)



Sonntag, 6. September 2015

Die gute Gurkenschnitte

Wenn man sich sehr preiswert aber auch sehr gesund ernähren will, dann kommt man an der Gurke nicht vorbei.
Ich mochte die früher gar nicht so gern und Gurkensalat ist bis heute noch nicht so mein Ding. Was ich aber neuerderings für mich entdeckt habe, ist ein Butterbrot mit Gurkenscheiben obendrauf, schön mit etwas Himalaya-Salz gewürzt, esse ich das jetzt sehr gerne.

So ändern sich eben die Geschmäcker, hätte ich nie gedacht. Ein Gurkenbrot schmeckt frisch und sehr lecker. Nein, ich meine kein Brot, was ich mit Gurken gebacken hätte, sondern eben eine Scheibe Brot mit Butter und Gurkenscheiben obendrauf.

Vom finanziellen Aspekt ist die Gurke wohl beinahe unschlagbar, zumindest in den Sommermonaten, wo sie doch sehr preiswert ist. Wenn man sie natürlich noch aus dem eigenen Garten ernten kann, dann ist man sich auch sicher, daß es eine BIO-Gurke ist, BIO-Anbau vorausgesetzt.

So um die 50 Cent kostet eine Gurke momentan, wenn man sie günstig einkauft und von dieser Gurke kann man viele Brotscheiben belegen. Es soll auch keiner sagen, man würde davon nicht satt werden. Ich kann schon mal bestätigen, daß man sehr wohl davon satt wird und frisch und lecker ist es obendrein.

Also: Macht mal wieder ein Gurkenbrot zum Abendessen! Das Geld für Wurst und Käse kann man sich so sparen und es anderweitig verwenden, wo man keine Alternativen zum Sparen hat. Kalorien hat man mit einer Gurke auf jeden Fall gespart.

Ein Butterbrot mit frischen Gurkenscheiben und etwas Himalaya-Salz drüber gestreut

Lecker, preiswert und sehr gesund!

Hier gibt es Infos zum gesundheitlichen Wert der Gurke:

Also bis bald
Eure

Der eine hat den Dill, der andere die Gurken
(aus Rußland)


Freitag, 4. September 2015

Zucchini-Kürbis-Bohnen-Eintopf

Die erste kühlere Woche seit langer Zeit, hurra! Man kann nachts wieder normal schlafen ohne befürchten zu müssen, im eigenen Saft zu ertrinken. UND: Man kann auch wieder die Eintopf-Zeit beginnen! Im heißen Sommer gibt es den ja bei uns nicht, weil wir immer gleich einen großen Topf kochen, den wir dann auf den kühlen Nordbalkon stellen und immer nur soviel rausnehmen, wie wir für das jeweilige Mittagessen brauchen. Ist es zu heiß, kippt der Eintopf und wird schlecht. Ist es wieder kälter, dann kann das nicht passieren, also gibt es eben den Eintopf nur bei kühleren Temperaturen, denn im Kühlschrank passt so ein großer Topf nicht rein.

Letzte Woche haben wir von Gartennachbarn eine riesige Zucchini geschenkt bekommen. Die Nachbarn wollten die schon wegwerfen. Wir haben uns da großzügig als Endverbraucher angeboten und sie haben uns die Zucchini gerne überlassen. Das Gerät hatte ein Gewicht von 3,9 Kilogramm, man hätte sie regelrecht als Waffe verwenden können. Nun essen wir schon die ganze Woche Zucchini, was für uns kein Problem ist, wir lieben sie. Am liebsten sind uns ja die überbackenen Zucchinitaler aber die ganze Woche will man auch nicht immer das selbe haben und da ich aus dem letzten Jahr noch einen Butternut-Kürbis hatte, der übrigens sicher noch eine ganze Weile gehalten hätte, aber es kommen ja bald die neuen Kürbisse, da mußte der mal mit weggeputzt werden, mußte eine Gericht gefunden werden, wo das alles reinpasst.

Lange Rede, kurzer Sinn. Viele Zutaten, passende Temperaturen, Zeit für den ersten Eintopf der Saison. Einen ganzen Vormittag geputzt und geschnipselt, den großen Topf hervor geholt und los gings.

Das waren unsere Zutaten:

Für den Fond:

1 kg Kochfleisch
Wasser
1 Zwiebel (mittelgroß)
2 Lorbeerblätter
3-4 Pimentkörner (je nach Größe)
2 Gewürznelken
ca. 5 Pfefferkörner
ca. 3 EL Himalaya-Salz
3 TL gem. Selleriekraut
1 EL getr. Suppengrün

Sonstige Zutaten:

1 kg Zucchini (entkernt und vom faserigen Innenfleisch befreit)
600 g Kürbis (geschält, entkernt und vom faserigen Innenfleisch befreit)
150 g Bohnen
1-2 EL gem. Bohnenkraut
1-2 EL gem. Selleriekraut
1-2 EL getr. Majoran
1-2 EL gem. Liebstöckel
1 Prise gem. Estragon
1 TL Chilliflocken
1 TL Paprika (scharf)
ca. 1-2 TL gem. Pfeffer (schwarz)
n.B. Himalaya-Salz 

Und so haben wir den Eintopf zubereitet:

Das Kochfleisch mit kaltem Wasser aufsetzen, bis es mit Wasser bedeckt ist. Die Gewürze für den Fond zugeben, zum Kochen bringen und ca. 2 Stunden köcheln lassen, bis es gar aber immer noch bissfest ist. Dann das Fleisch aus dem Fond herausnehmen und auskühlen lassen, damit es dann klein geschnitten werden kann.

Inzwischen das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schnipseln. Das kleingeschnittene Gemüse und die Gewürze in den Fond geben und ca. 10 Minuten köcheln lassen, nochmal nach persönlichem Gusto abschmecken, dann vom Herd ziehen und am besten über Nacht durchziehen lassen. Fertig!
Mittagessen für ca. 3 Tage gesichert und das alles von einer einzigen Zucchini, die eigentlich auf den Kompost wandern sollte, einem Kürbis aus dem letzten Jahr, der nach Verarbeitung gerufen hat und den letzten Bohnen, die im Garten der Schwiegereltern gewachsen sind.

Zucchini-Kürbis-Bohnen-Eintopf mit Kochfleisch

Guten Appetit!

Also bis bald
Eure

Selber kochen und selber denken, 
statt TV-Fastfood vom Gedankenautomaten
(Alfred Selacher (*1945), Schweizer Lebenskünstler)
 
  

Mittwoch, 2. September 2015

Kidneybohnen-Aufstrich mit Kapern der Kapuzinerkresse

Ich hab mal wieder einen neuen Aufstrich ausprobiert, weil wir ja momentan durch die Dürre kaum noch Wildkräuter haben, um sich daraus einen Wildkräutersalat machen zu können. Es reicht einfach nicht, weder mengenmäßig noch im Hinblick auf die Vielfalt der Kräuter, die ich bei ausreichend Regen finden würde. Da muß man eben Alternativen suchen, ich kann schließlich das Wetter nicht ändern.
Traurig, denn eigentlich sollten die Wildkräuter meine Alternative zur Supermarktware werden. Das muß ich mir nun abschminken. Hat denn niemand in einem regenreichen Gebiet eine Wohnung mit Garten für uns?

Aber zurück zu meinem neuen Aufstrich. Ich habe in unseren Vorratsschrank geschaut und ein bisschen gegockelt und aus den ganzen Ideen wurde der Kidneybohnen-Aufstrich mit Kapern aus der Kapuzinerkresse, denn da hatte ich auch noch welche vorrätig, die nun mal aufgebraucht werden konnten.
Was dabei herausgekommen ist, ist ein ganz leckerer und sehr preiswerter Brotaufstrich und wenn ich es richtig betrachte, dann ist der nicht nur vegetarisch, sondern sogar vegan. Na, wenn das nichts ist!

Das sind die Zutaten für den Aufstrich:

1 Dose Kidneybohnen (ca. 400 g)
2 kl. Gläser sauer eingelegte Kapern aus der Kapuzinerkresse (je ca. 60 g)
1 kl. Zwiebel
1 kl. Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
1 TL Worcestersauce
1/2 TL Pfeffer
1 TL Himalaya-Salz
1 TL gerebelter Majoran
1/2 TL gem. Oregano
1/2 TL gem. Schnittsellerie
1 - 2 EL Schnittlauch (klein geschnitten)
1/2 TL gem. Bohnenkraut
1 kl. Prise gem. Estragon
1 kl. Prise Chilliflocken
1 Prise Thymian

Sud zum Einlegen der Kapuzinerkresse-Samen:

Kapuzinerkresse-Samen je nach Verfügbarkeit (Rest vom Sud kann eingefrostet werden)
1 Liter Wasser
200 ml Apfelessig
3 EL Zucker
2 EL Salz
1 EL Senfkörner
2 Lorbeerblätter
1 EL Pfefferkörner
2 Pimentkörner

Und so hab ich den Aufstrich zubereitet:

Die Zutaten für den Sud zum Einlegen der Kapuzinerkresse-Samen zum Kochen bringen, ca. 10 Minuten köcheln lassen, die Samen der Kapuzinerkresse in den Sud geben und weitere ca. 30 Minuten kochen lassen (je nach Größe der Samen, ich laß sie so lang wie möglich an den Pflanzen, damit sie richtig groß werden). Wenn sie noch bißfest sind, in die vorbereiteten Gläser hineingeben, Sud fast bis zum Rand auffüllen, Rand gut säubern, Twist-off-Deckel drauf (bitte nicht mit Spülmittel arbeiten, nur mit sehr heißem Wasser!), verschließen und abkühlen lassen. So hat man immer einen Vorrat, den man z.Bsp. auch beim Kartoffelsalat o.ä. verwenden kann, ohne die teuren, handelsüblichen Kapern kaufen zu müssen.

Die Kidneybohnen auf einem Sieb abtropfen lassen. Dann die Bohnen, Kapern, klein geschnittene Zwiebel und den sehr klein geschnittenen Knoblauch in eine Schüssel geben. Mit dem Pürrierstab pürrieren, bis die gewünschte Konsistenz für einen Brotaufstrich erreicht ist. Die Gewürze zugeben, gut verrühren, den Aufstrich in ein sauberes Glas geben und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Durchziehen ca. 1-2 Tage im Kühlschrank stehen lassen, dann kann geschlemmt werden.
Man kann natürlich auch gleich größere Mengen machen, die man aufkocht und noch kochend heiß in Twist-off-Gläser füllt und verschließt. So hat man auch einen Vorrat für den Winter oder wenn mal unverhofft Besuch kommt und man nicht weiß, was man auf den Tisch bringen soll.

Kidneybohnen-Aufstrich mit Kapern aus der Kapuzinerkresse

Sehr lecker
Sehr preiswert

Guten Appetit!

Ich hab zum Probieren erstmal nur ein Glas gemacht. Ich werd das aber auf jeden Fall wieder machen und dann auch gleich in größeren Mengen, denn dieser Aufstrich schmeckt uns wirklich sehr gut.

Also bis bald
Eure

Eßt mehr Bohnen, wir haben Gas nötig
(Peter Darbo (*1944), flämischer Aphoristiker (Pseudonym), nicht veröffentlicht)

Nachtrag 07.09.2015:
Ich habe diesen Aufstrich am 28.08.2015 hergestellt. Seitdem esse ich jeden Tag zum Abendessen eine Schnitte dick bestrichen mit diesem Aufstrich. Heute wird er aufgebraucht werden. Ich habe also 9 Tage lang davon gegessen. Der Aufstrich hat mich, von den Zutaten und der Verarbeitung her, ca. 50 Cent gekostet. Ich habe also 9 Tage lang von 50 Cent zum Abendessen gelebt, das sind 5,5 Cent pro Abendessen. Gute Bilanz, oder?



Montag, 31. August 2015

Unser Wetter im August 2015

Es ist wieder der Monatsletzte und damit wieder ein Blick auf das Wetter in unserem "Wüstengebiet":

Morgentemperatur Ø: 22,5 Grad Celsius
Tageshöchsttemperatur Ø: 30 Grad Celsius
bedeckt: 4x
teils sonnig/bedeckt: 16x
sonnig: 11x
leicht windig: 1x
stark windig: 1x
Chemtrails: 24x
HAARP-Aktionen: 9x

wenige Regentropfen: 1x
kurzer Regenschauer: 3x
leichter Regen: 3x
kräftiger Regen: 0x
Nebel: 1x

Man muß eigentlich nicht viel dazu sagen, es ist Sommer, mir war es viel zu heiß und es war der mit Abstand trockenste Monat seit meinen Wetteraufzeichnungen.

Nicht ein einziges Mal hat es tiefgründig geregnet. Im Garten ist inzwischen alles von der Dürre verbrannt. Selbst, wenn ich mit dem Schlauch stundenlang gewässert habe, hatte das Null Effekt. Die Bäume, Sträucher und Pflanzen sind alle in Mitleidenschaft gezogen worden, sie rollen die ausgedörrten Blätter zusammen oder fallen gleich ab. Und kein Ende in Sicht.

Natürlich kann man solche Schlauchaktionen nur selten mal machen, denn mit dem Wasser aus der Wohnung müssen wir auch Abwassergeld zahlen. Das preisgünstige Gartenwasser, wo man nur den Zulauf bezahlt, das wird uns ja von unserem Vermieter immer noch vorenthalten. Ich hoffe, daß das bald ein Ende hat und er einsehen muß, daß er vollkommen widerrechtlich uns das Wasser vorenthält. Jetzt liegt ja alles bei Gericht und wir warten auf die Verhandlung. Mal sehen, wie die Richter und evtl. die Staatsanwälte das sehen. Material ist ja genügend zusammengekommen.

Für den wenigen Regen mache ich auch die Wettermanipulationen durch die Chemtrails verantwortlich, die in diesem Monat, wie in vielen anderen Monaten auch, fast jeden Tag über uns ausgeschüttet wurden. Wenn mal ein paar wenige Regentropfen herunter kamen, dann hatte man so den Verdacht, daß es nur dazu diente, die noch in der Luft befindlichen Chemtrail-Gifte zu Boden zu bringen, damit die Böden noch mehr vergiftet werden und wir alle auch weiterhin schön in Abhängigkeiten gehalten werden, weil wir gezwungen werden, im Supermarkt das mit Pestiziden gespritzte, bestrahlte Obst und Gemüse kaufen zu müssen, weil im eigenen Garten nichts mehr wächst. Es ist so einfach, die Menschheit zu beherrschen, wenn man das Wetter beherrscht. Und mit Chemtrails, HAARP & Co. hat man die beste Wetterwaffe in der Hand. Diese Hand macht den Preis, den die Menschen für ihre Ernährung zahlen müssen, wenn sie nicht verhungern wollen.

Wer das Wetter beherrscht, beherrscht ALLES!

Der Genozid nimmt seinen Lauf und niemand hält ihn auf...

Einst hat ein kluger Kopf gesagt, daß zukünftige Kriege, Kriege um das Wasser sein werden. Wir sind meiner Meinung nach mittendrin, nur, daß das eben die große Masse gar nicht sieht oder nicht sehen will, weil sie nicht ansatzweise so viel kriminelle Energie besitzt, um sich das auch nur im Entferntesten vorstellen zu können, was hier abgeht.

Also bis bald
Eure

Wasser verrinnt, Steine bleiben
(aus Rumänien)
 
 

Freitag, 28. August 2015

Charity-Aktion "Laufend Gutes tun"

Bis zum 31.8.2015 habt Ihr noch Zeit, auf Eurem Blog auf die Charity-Aktion “Laufend Gutes tun” aufmerksam zu machen.

Für jeden Blogbeitrag erhöht Pixum die Spendensumme um 15,-- Euro.
Die Spenden sind für das Kinderhospiz "Regenbogenland" in Düsseldorf:




Das "Regenbogenland" finanziert sich zu 75 % aus Spenden. Jeder Beitrag, der aufgebracht werden kann, ist wichtig und hilft.

Helft mit!

Für jeden Beitrag, den Ihr zur Charity-Aktion auf Eurem Blog schreibt, spendet Pixum 15 Euro.



Also bis bald
Eure

Zögere nicht, um Gutes zu tun
(aus China)

Donnerstag, 27. August 2015

Rost entfernen mit Natron

Da hatten wir doch dummerweise die Gefäße mit dem Blumengießwasser im Bad auf dem verchromten Handtuchständer gestellt und irgendwie nicht gemerkt, daß sich rund um die Gefäße Rostflecken entwickelt hatten. "Das geht ja nun gar nicht", war mein erster Gedanke. Der Rost muß weg.

Nun könnte man in die Drogerie gehen und sich irgendwelchen sauteuren Rostentferner kaufen. Das seh´ ich doch aber gar nicht ein. Kurz darüber nachgedacht, was man da machen könnte, auf Natron gekommen und schon wurde das erstmal probiert. Nach dem Motto: Wenn´s nicht klappt, kann man immer noch Rostentferner kaufen.

Gesagt, getan. Lappen angefeuchtet, in Natronpulver getunkt und die Rostflecken damit sogar weg bekommen. Hurra! Handtuchständer gerettet, Geld gespart. So muß es sein.

Ein blitzeblanker, vom Rost befreiter Handtuchständer
Dank Natron

Also bis bald
Eure

Manche Frauen putzen gerne. Herunter und heraus
( Ruth W. Lingenfelser (*1952), Sekretärin, Dichterin, Aphoristikerin und Buchautorin)
 
 

Dienstag, 25. August 2015

"Kühlschrank" ohne Strom

Sicher habt Ihr schon mal geprüft, woher der Wind kommt. Man feuchtet den Finger an und hält ihn in die Luft. Dort, wo es am Finger kalt wird, dort kommt der Wind her. Es ist das Prinzip der Verdunstungskälte.

Genau so funktioniert auch der "Kühlschrank" ohne Strom. Er kann sehr nützlich sein, wenn man mal einen Stromausfall hat, und das vielleicht noch im Hochsommer. Da schmilzt dann die Butter vor sich hin und man kann nichts dagegen tun, wenn der richtige Kühlschrank nicht mehr kühlt, denn ohne Strom gibts keine Kälte im Kühlschrank.

Kaum vorstellbar, wie man das früher gemacht hat, als es noch keine Kühlschränke gab. Es gab Zeiten, wo man sich Eisblöcke liefern ließ. Die sich ergießende Suppe, wenn er nach und nach schmilzt, möchte ich wohl eher nicht haben.

Es gab aber in meinem Freundeskreis auch Familien, die hatten ein sogenanntes Wasserhäuschen. Das stand mitten im Garten. Dort kam aus einem Hahn ständig Quellwasser geflossen, natürlich funktionierte das auch ohne Pumpe, es stand einfach etwas tiefergesetzt, man mußte also ein paar Stufen hinuntersteigen, um da rein zu kommen. Eine andere Freundin hatte dieses Wasserhäuschen an der Nordseite in ihrem Hausflur. Ein großer gemauerter Bottich und da floß auch stetig das Quellwasser hinein und am Überlauf wieder hinaus. Eine Tür davor, dann war es auch im Hausflur nicht so kalt und im Wasserhäuschen blieb es kalt, was ja gewünscht war.

Ich kann Euch sagen, in diesen Wasserhäuschen war eine soooo gute Luft drin, frisch, sauber, total angenehm und auf den Bottichen stand dann die Butter, Wurst und was man eben noch so alles kühlen mußte. Es gab überhaupt keinen Grund für diese Familien, sich einen Kühlschrank anzuschaffen, wo sie auch noch Stromgeld dafür zahlen mußten, das Quellwasser lief Sommer wie Winter und kostete keinen Pfennig. Was gäbe ich drum, eine Immobilie zu haben, die über solche "altmodischen" Annehmlichkeiten verfügen würde.

Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, Produkte ohne Strom kühl zu lagern. Man nehme zwei große Tontöpfe. Einer muß etwas größer sein, als der andere, also ineinander stapelbar.
Man nimmt den größeren Topf, gibt ein paar Centimeter Sand auf den Boden, stellt dann den kleineren Topf drauf und verfüllt stark verdichtet den Zwischenraum zum größeren Topf auch wieder mit Sand. Dieser Sand wird mit Wasser angefeuchtet und man stellt diese Töpfe so in den Wind. Die Verdunstungskälte des Windes sorgt dafür, daß es im Inneren des kleineren Topfes richtig kalt wird. So kann man alles kühl halten. Ein Tuch über den Topf gelegt und die Sache funktioniert. Und wenn das sogar in Afrika funktioniert, dann funktioniert das hier auch.

Ihr seht, es geht auch ohne Kühlschrank, man muß eben nur nach Alternativen suchen. Und nun überlegt mal, daß der Kühlschrank rund um die Uhr Strom verbraucht. 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Wißt Ihr, was da zusammenkommt? Das geht richtig ins Geld. Aber gut zu wissen, daß es auch anders geht und sei es nur für den Fall, daß es mal einen Stromausfall über längere Zeit gibt. Besser, als alles wegzuschmeißen wäre da sicher die Investition in zwei Tontöpfe oder mal der Gedanke, ein Wasserhäuschen zu bauen, wer die Möglichkeiten dazu hat. Man sollte vorbereitet sein!

Hier sieht man das Prinzip mit den Tontöpfen als "Kühlschrank":
http://madre-tierra.jimdo.com/k%C3%BChlschrank-k%C3%BChlen-ohne-strom/

Von einem alten Wasserhäuschen hab ich leider keine Bilder mehr aber die Bastler und Heimwerker wissen sicher etwas damit anzufangen.

Und wie es noch einfacher geht, seht Ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=TMvGisOchlA&feature=youtu.be&html5=1

Also bis bald
Eure

  Wenn´s kühl wird, finden´s viele nicht mehr cool
( Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner)   


Sonntag, 23. August 2015

Haare färben mit Kaffee?

Manche lesen im Kaffeesatz, ich färbe die Haare damit. Ja, ich dünge auch damit im Garten. Kaffeesatz ist bei uns sehr wertvoll. Aber jetzt hatte ich mal eine Filtertüte voll Kaffeesatz abgezweigt, weil ich wieder mal experimentieren wollte.

Hatte ich doch in den letzten Tagen gelesen, daß man mit Kaffee die Haare färben kann. Nun ja, schreiben kann man viel und all zu oft stellt sich das Geschriebene als Blödsinn dar. Man kann es nur ausprobieren, dann weiß man, ob es stimmt. Und genau das habe ich gemacht. Gestern habe ich meine Haare mit Kaffeesatz "gefärbt", denn chemisches Zeug würde ich niemals freiwillig meiner Kopfhaut zumuten, lieber bleibe ich grau, so schlimm ist das nicht wirklich.

Ging eigentlich ganz einfach. Haare anfeuchten, feuchten Kaffeesatz einreiben und immer wieder im Haar verkneten. Ich hab das über dem Waschbecken gemacht. Da sollte man aber den Abfluß zumachen, denn der Kaffeesatz muß immer wieder aus dem Waschbecken aufgelesen und wieder ins Haar gerubbelt werden. Und ja, rings um das Becken liegt dann auch hier und da etwas Kaffeesatz. Ist aber nicht schlimm, man kann es ja mit Kehrschaufel und Besen wieder wegfegen.
Wenn man der Meinung ist, daß das Haar dunkel genug ist und man genug geknetet hat, kommt eine Tüte über das Haar, die man möglichst fest verschließt, damit der Kaffeesatz beim Trocknen nicht herausrieselt. Die Kaffeepackung läßt man ca. 2 Stunden auf dem Kopf. Dann schön warm ausspülen, trockenrubbeln und fönen.

Mein Ergebnis war ein schöner warmer, sommerbrauner Ton im Haar, so, wie man im Sommer bräunliche Haut bekommt. Dafür, daß ich eigentlich grottengraue Haare habe und das die erste Behandlung mit Kaffee war, ist das Ergebnis schon mal ganz gut geworden, auch wenn man da nicht wirklich von Färben reden kann. Ist eine leichte Tönung, das trifft es schon eher.
Wie ich gelesen habe, muß man das auch öfters machen, dann wird es wohl mit der Zeit intensiver. Na ja, wir trinken ja nachmittags immer unser Käffchen, da wird sicherlich wieder Kaffeesatz anfallen und der Aufwand ist nicht wirklich groß, kann man so nebenbei machen. Ich werde ja sehen, wie sich das mit der Zeit entwickelt.

Ich hab mal nach der Aktion mein Haar fotografiert aber es kommt nicht so richtig rüber, weil es in der Wohnung zu dunkel war, um den Effekt zu zeigen, auf dem Balkon war es wieder durch die Sonne zu hell. Wenn ich mich aber im Spiegel so anschaue, sieht man es schon und sogar die grauen Haare haben etwas bräunlichen Ton angenommen und das ist ja grundsätzlich schwierig, weil in grauen Haaren nun mal keine Farbpigmente mehr drin sind. Ich bin also ganz zufrieden und das Haar ist auch herrlich weich und schön seidig glänzend.

 vorher


nachher

Auf dem Foto ist der Unterschied durch die Lichtverhältnisse nicht wirklich groß.
In natura kann ich aber schon einen Unterschied feststellen.
Mal sehen, wie es nach mehreren Behandlungen mit Kaffeesatz aussieht.

Probieren geht über studieren!

Hier gibt es noch mehr Informationen zum Thema "Haare natürlich färben":

Also bis bald
Eure

Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist
(1828 - 1910), russischer Erzähler und Romanautor)

Nachtrag 29.08.2015:
Ich habe heute zum zweiten Mal mit Kaffeesatz die Haare "gefärbt". Wie ich es schon im obigen Text vermutet hatte, wurden die Haare diesmal schon intensiver braun als beim ersten Mal. Sieht sehr schön aus. Somit kann ich das im Hinblick auf die eigenen Erfahrungen durchaus empfehlen.


Freitag, 21. August 2015

Ebereschen-Apfel-Bananen-Marmelade

Wenn man sein Leben mehr auf die Natur ausrichtet, dann gehört auch dazu, daß man alles mal probiert hat, was die Natur an Essbarem so hergibt. Ich hab da ja sicher schon einiges ausprobiert und Vieles ist eine wirkliche Alternative zu gekauften Supermarktprodukten.

Vor einigen Tagen war ich mal ganz mutig und hab mich an die Ebereschen herangetraut. Es heißt ja immer, daß die sehr bitter sind aber wenn man sie einfroste, würden sie wohl süßlicher werden.
Ihr ahnt es vielleicht schon, sie "würden"...

Probieren geht über studieren, sagt man. Also bin ich mit meinem Körbchen losgezogen und hab Ebereschen gepflückt. Teils hatte ich die ursprünglichen Ebereschen, die ja recht bitter sind, dann hatte ich noch die Mährische Eberesche gefunden, die soll ja nicht so bitter sein. Ich wollte mich überraschen lassen, ob das alles so stimmt.

Zu Hause angekommen, hab ich die Beeren von den Stielen gezuppelt, gewaschen und ab damit für eine Woche in den Gefrierschrank. Das mußte reichen. Wieder aufgetaut, und weil ich geschmacklich kein Risiko eingehen wollte, kamen noch Äpfel und Bananen dazu.

Aber ohne das Ergebnis vorweg nehmen zu wollen, es war völlig egal, daß die Beeren eingefrostet waren, daß süße Äpfel und vollreife Bananen in die Marmelade kamen, das bittere Aroma der Vogelbeeren/Ebereschen blieb. Es wurde eine recht herbe Marmelade, trotz gefühlter tonnenweise Zuckerzugabe. Also man muß schon das Herbe mögen, wenn man diese Marmelade als sehr schmackhaft bezeichnen will.

Das waren die Zutaten zur Ebereschen-Apfel-Bananen-Marmelade:

800 g Ebereschen
500 g Äpfel (Pinova - süß)
400 g geschälte kleingeschnittene Bananen ( ca. 3-4 Stück - sehr reif)
500 ml Wasser
40 g Zitronensäure
1 TL Zimt
800 g Zucker
500 g Gelierzucker 2:1
ca. 80 g Vanillezucker (ca. 10 - 11 Packungen)

Und so hab ich die Marmelade zubereitet:

Die Ebereschen von den Stielen zupfen und waschen, für mehrere Tage einfrosten. Auf Naturfrost braucht man nicht zu warten, dann haben die Vögel alle Beeren bereits vernascht, man muß also schon vor dem Vogelappetit ernten.
Die Beeren nach der Frostperiode auftauen, die Äpfel waschen und klein schneiden und beides mit dem Wasser ca. 30 bis 45 Minuten köcheln lassen, etwas abkühlen lassen und durch die Flotte Lotte drehen. Nach dem Erkalten des Muses die Bananenstückchen zugeben und pürrieren, die Zitronensäure, den Zucker, Zimt, Vanillezucker und den Gelierzucker zugeben, nochmal nach eigenem Gust abschmecken. Die Masse unter Rühren erhitzen, 4 Minuten leicht köcheln lassen und sofort in die vorbereiteten Gläser geben.
Bitte beachten, daß diese Marmelade erst einige Wochen/Monate in den Gläsern durchziehen muß, um ihren herb-fruchtigen Geschmack auszubilden.

Wie immer gilt:

Die Gläser und Deckel nicht mit Spülmittel reinigen, nur mit sehr heißem Wasser. Damit die Gläser beim Einfüllen nicht zerspringen, unter dem Glas ein feuchtes, warmes Tuch legen. Die fertig gefüllten und verschlossenen Gläser auf Holzbrettchen oder dem Gitterrost des Backofens stellen und bis zum völligen Auskühlen nicht bewegen. Etikett mit Namen und Datum beschriften.


Ebereschenernte


abgezupft und gewaschen, fertig für den Gefrierschrank


 Ebereschen, Äpfel und Bananen dazu
Fertig ist eine herbe Marmelade für alle, die nicht so auf Süßes stehen

Guten Appetit!

Ich hab gelesen, daß so eine Ebereschenfruchtmasse auch als Dip zu Käse oder als Preiselbeerersatz genutzt werden kann und wohl auch ganz gut schmecken soll. Ich werde das auf jeden Fall mal mit dem Käse probieren, denn auf dem Frühstücksbrötchen ist es für mich Süßguschel wohl doch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber man muß eben alles mal probiert haben, essen kann man diese Marmelade durchaus. Ist mal was anderes. Aber vielleicht sollte man auch einfach weniger Ebereschen nehmen und dafür mehr süßere Früchte. Mal sehen, ob ich nochmal einen Versuch starte aber jetzt hab ich erstmal keine Gläser mehr und die Marmelade im Schrank muß auch mal aufgebraucht werden. Dann gehts wieder los.

Hier gibts noch was zum gesundheitlichen Wert von Ebereschen zu erfahren:

Übrigens: Die wilde Eberesche hat rundliche und auch hellere Blätter, die Mährische Eberesche (das soll ja die weniger Bittere sein) hat dunklere und etwas gezackte Blätter. So kann man sie unterscheiden. Ich hab allerdings im Geschmack keinen wirklichen Unterschied gemerkt, waren mir beide zu bitter.

Also bis bald
Eure

Bitter im Mund ist dem Herzen gesund
(Sprichwort)

Nachtrag 22.08.2015:
Ich habe diesen Fruchtaufstrich gestern abend als Dip zum Brie-Käse gegessen, der fruchtig-herbe Geschmack war sehr lecker und hat gut zum Käse gepasst. Es gibt also auch noch andere Verwendungsarten als nur für das Frühstücksbrötchen.

Nachtrag 02.10.2015:
Heute haben wir das erste Glas Marmelade aufgemacht, nachdem wir gleich nach dem Marmelade-Kochen den übriggebliebenen Rest, der nicht mehr in die Gläser gepaßt hatte, gegessen hatten, der wahrlich noch recht herb war.
Heute nun, nach einer gewissen "Reifezeit" kann ich sagen, daß die Marmelade gar nicht mehr soooo herb ist, eher ist sie jetzt fruchtig und nur noch leicht herb. Wird sicher daran liegen, daß jetzt alles etwas durchgezogen ist. Also: Laßt die Ebereschen-Apfel-Bananen-Marmelade so ca. 2 Monate durchziehen, dann ist sie wirklich köstlich.
Alles wird gut!


Mittwoch, 19. August 2015

Kräuter-Rundgang Nr. 7

Auch wenn die Trockenheit hier fast alles zum Erliegen gebracht hat, irgendwas wächst immer. Da schauen wir doch mal, was wir momentan so an essbaren Wildkräutern oder Gartenkräutern finden.

Die Sonnenblume kennt bestimmt Jeder
Ich sammle die Blütenblätter für den Tee, gibt auch eine schöne Farbe
Die Samenkörner kann man natürlich auch knabbern, ist nur etwas Arbeit, sie auszupuhlen


Der Oregano, er darf in meiner Küche als Gewürz nicht fehlen, er kann sowohl zart-lila blühen, als auch weiß
Ich trockne das gesamte Kraut, es kommt auch mit in meinen Frühstückstee
Keine Angst, der Tee schmeckt damit nicht nach Pizza
Achtung: Nicht in der Schwangerschaft verzehren!


Ich trockne es als Zutat für den Tee


Auch die Wilde Möhre ist essbar
Man erkennt sie an dem kleinen dunklen Punkt in der Blütenmitte
Ich nasche gern die Blüten, sie schmecken wirklich wie Möhre,
man kann aber das gesamte Kraut essen und auch die Wurzel
Die Wurzel schmeckt nur vor der Blüte, damit man bei der Suche die Pflanzen nicht verwechselt, immer ein Blatt zerreiben, es muß nach Möhre riechen, dann kann man nichts falsch machen


Hier schaut uns ein Acker-Stiefmütterchen mit seiner kleinen zarten Blüte entgegen
Das gesamte Kraut, samt Blüte, kommt bei mir in den Wildkräutersalat


Das ist die Graukresse mit ihren weißen Blüten
Es schmeckt wirklich sehr kresseartig und kommt in den Salat mit rein
Ich nasche es aber auch gerne mal im Vorbeigehen


Die Hornveilchen kann man auch essen
Ich nehme da gern die Blüten als Deko für den Salat


Ich hab ihn im Garten und nehme die Blüten für den Tee oder für den Salat
Die Wurzel lasse ich lieber im Boden, dann blüht er auch wieder im nächsten Jahr


Das ist der Ackerschachtelhalm
Ich trockne ihn und mache Tee daraus, den muß man allerdings 20 Minuten köcheln,
dann kann man auch z. Bsp. eine Haarspülung damit machen, soll das Haar kräftigen


 Die Zitronenmelisse wächst bei mir im Garten
Sie ist unabdingbar für meinen Tee


In diesem Jahr hat sich zum ersten Mal die Ambrosia-Pflanze im Garten eingeschlichen
Ich hab sie vorsichtshalber gleich entfernt,
auch wenn in Asien diese Pflanze fermentiert und damit als Anti-Krebs-Mittel geschätzt wird
Wird sie deshalb hier so ausgerottet, weil wir nicht gesund bleiben oder werden sollen?!
Wundern würde es mich nicht...
https://www.amazon.de/Trank-Lebens-Heilgeheimnis-Himalaja-entdeckt/dp/3866161964 


Das Tausendgüldenkraut zeige ich nur, damit man weiß, wie es aussieht
Es ist eine geschützte Pflanze, die man nicht abpflücken sollte
Das Kräutlein ist eine sehr wertvolle Teepflanze, die man aber auch z. Bsp. im Internet kaufen kann


Bis bald zum nächsten Kräuter-Rundgang
Eure

Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut
(Finnisches Sprichwort)