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Mittwoch, 31. Dezember 2014

Jahreswechsel 2014


Kaum zu glauben. Das Jahr ist schon wieder zu Ende. Und wenn ich so zurückdenke, war es wiedermal ein verrücktes Jahr. Viel zu trocken aber weniger Tage, wo man sich auf dem Balkon lümmeln konnte. Ich habe das ganze Jahr über eine Wetter-Statistik geführt. Hauptsächlich, um einen Überblick zu haben, wie oft oder wie wenig es bei uns regnet. Und hier ist das Ergebnis:

17 x wenige Tropfen
45 x kurzer Regenschauer
39 x leichter Regen
28 x kräftiger Regen
8 x Sprühregen
13 x Gewitter
7 x Hagelschauer
5 x leichter Schneefall

Nun klingt das erstmal gar nicht so wenig. In der Praxis sieht das aber so aus, daß wenige Regentropfen zwar in der Luft zu spüren sind aber nicht auf dem Boden auftreffen. Leichter Regen macht die Erdoberfläche feucht, kommt aber nicht an die Wurzeln der Pflanzen ran. Der Sprühregen fiel erst im Spätherbst und kommt so für das Gartenjahr nicht großartig in Betracht. Ausschließlich der kräftige Regen hat das Erdreich bis in nennenswerte Tiefen durchfeuchtet und somit den Pflanzen zum Wachstum verholfen. 365 Tage hat das Jahr und in dieser Zeit wurde 28 x die Gartenerde richtig naß. Eine ernüchternde Bilanz, die erkennbar macht, an wievielen Tagen ich Wasser schleppen mußte, um den Garten zu gießen. Jeder würde sich wahrscheinlich an diesem Punkt überlegen, ob sich das Gärtnern lohnt, wenn es so wenig regnet. Es kam dazu, daß in diesem Jahr die Erde ständig total hart war, egal wie oft man den Boden gelockert hatte, am nächsten Tag war es wieder steinhart. Ich habe keine Ahnung, was das in diesem Jahr war und nicht nur ich habe das bemerkt, auch Andere haben dies beobachtet. Wer weiß, was die von oben runter sprühen, damit niemand mehr sich selbst versorgen kann und damit gezwungen wird, die Supermarktware zu konsumieren. Es würde mich nicht wundern. Aber um das zu verstehen, muß man sich mit dem Thema Chemtrails befassen. Ich denke da lieber gar nicht drüber nach, es regt mich bloß auf. Ich sage nur: Genozid im großen Stil.

Aber genug geklagt, davon wird es auch nicht besser. Irgendwann bricht dieses menschenverachtende System zusammen und ich hoffe nur, daß es dazu keines Krieges bedarf.

In diesem Sinne wünsche ich allen Menschen einen fröhlichen Jahreswechsel und ein friedliches und gesundes Jahr 2015. 

Also bis bald
Eure Petra K.
Silvester: Schon zu Beginn des Jahres dominieren Schall und Rauch
(Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker)

Montag, 29. Dezember 2014

29.12.2014 - Posse des Tages - Zufriedenheit mit der Bundesregierung

Rums, da ist wieder eine Nachricht, die als Posse des Tages durchgeht. Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln, wie wir hier durch die Medien verars..t werden. Da haben wir immer gedacht, die Lügen des "Neuen Deutschland", welches DIE Propagandazeitung des Ostens war, sind nicht mehr zu toppen. Falsch gedacht, es gibt immer noch eine Steigerungsvariante.

Wie zufrieden sind die Deutschen mit der Bundesregierung? Das war der Inhalt einer Umfrage. Das Ergebnis:

Die Deutschen sind mit der Regierung so zufrieden wie nie.

Die Umfrage wurde zwar bereits im August 2014 gemacht, doch man wußte wohl nicht, wie man den Bogen kriegt, um das gewünschte Ergebnis zu dem werden zu lassen, was man haben wollte. Und was macht man da? Man läßt es einfach eine Weile liegen, weil: Papier ist geduldig, nimmt dann eine schön klingende Überschrift, weil man weiß, daß sowieso kaum einer mehr als die Überschriften liest, wenn er denn überhaupt noch etwas liest, was die Propaganda-Institute so von sich geben.

Und so sieht das Ergebnis aus der Online-Umfrage aus:


Wenn mehr als 90 Prozent der Abstimmenden "nicht zufrieden" anklicken, dann kann man doch schon mal eine Überschrift kreieren, daß die Deutschen so zufrieden sind, wie nie, oder?

Aber wer weiß, vielleicht hat man ja schon Umfragen gemacht, wo die Unzufriedenheit der Deutschen den ehemaligen Wahlergebnissen der DDR gefährlich nahe gekommen sind. Dann würde das Ergebnis ja wieder stimmen. Wer weiß. Und vorallem, wen interessierts?

Die nächste Posse kommt bestimmt.

Also bis bald
Eure Petra K.
Zufriedenheit braucht Übung im Wegsehen
(Werner Hadulla (*1926), Journalist, Radio- und Fernsehautor.)

Ofenscheiben mit Asche putzen

Oh je, jetzt wird so Mancher denken, daß ich jetzt total durchgeknallt bin. Mit schmutziger Asche putzen. Aschenbrödel Update 2.0

Nein, ich bin nicht durchgeknallt, auch wenn ich das Märchen "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" abgöttisch liebe. Man kann wirklich mit Asche ganz hervorragend die Scheiben vom Kamin oder vom Ofen putzen. Diese Scheiben rußen ja immer sehr schnell zu. Früher bin ich da mit einem Topfkratzer rangegangen, immer mit einem schlechten Gewissen, weil es ja sicherlich die Scheiben verkratzen würde. Irgendwann habe ich mal gelesen, daß man das auch mit Asche machen kann.

Und siehe da, es funktioniert ganz phantastisch. Einfach einen feuchten Lappen in die kalte Holzasche tunken und damit die Scheiben abreiben. Wie von Zauberhand hat man im Handumdrehen saubere Ofenscheiben. Und schon ist der Durchblick wieder da und man kann den züngelnden Flammen, wie sie lustig um das Holz herumtanzen, wieder zuschauen. Der Platz vor dem Kamin ist eben der beste Platz zum Entspannen aber eben nur mit sauberen Scheiben.

Nun ja, zu einem Kamin hat es bei uns nicht ganz gereicht, doch der kleine Geselle hat enorme Heizkraft in sich und wärmt im Nu die gesamte Wohnung aus. Probiert es aus! Ofenwärme ist tausend Mal gemütlicher und auch viel wärmer und angenehmer, als Heizungswärme einer Öl-oder Gasheizung.

Saubere Ofenscheiben geputzt mit Asche

Also bis bald
Eure Petra K.
Der Kamin ist das Tulpenbeet eines Wintertages
(persisches Sprichwort)

Samstag, 27. Dezember 2014

Weiße Weihnacht

Nun hat es also doch noch geklappt. Petrus hatte ein Einsehen und hat uns gestern Nachmittag noch herrlichen Flockenwirbel geschickt. Ringsum ist eine weiße Märchenwelt. Der Weihnachtsfriede hat sich, so scheint es, auch inzwischen eingestellt, denn überall ist es ruhig und friedlich. Die Menschen haben die Besuche bei den Verwandten oder von den Verwandten hinter sich gebracht und lehnen sich nun entspannt zurück. Und nun fehlt nur noch ein Spaziergang durch die weiße Winterwelt. Der erste Schnee im Jahr ist doch immer sehr schön. Ich finde ihn faszinierend. Und so sieht es jetzt bei uns aus:



Schnee und herrlicher Sonnenschein
Herz, was willst Du mehr

Also bis bald
Eure Petra K.
Zu Weihnachten getanzt im Schnee, zu Ostern Frost im Zeh
(Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller)


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Freitag, 26. Dezember 2014

Alternative Weihnachtsansprache - Was Gauck hätte sagen müssen

Es gibt sie noch, die Menschen, die den Mut haben, die Wahrheit auszusprechen und die vorallem den Mut haben, ihren Grips anzustrengen und die Augen nicht vor dem täglichen Wahnsinn zu verschließen oder sogar noch in das Horn der "Obrigen" hineinzustoßen, auf deren giftigem Schleim wohlwollend spazieren zu gehen und genüßlich in diesem vorgekauten Schleim zu baden.
Ein kluger Mensch, wohlsituiert, aus der Mitte der Gesellschaft, also weder ein Gescheiterter, noch ein Nazi, einfach ein Mensch, der Tacheles spricht. Dafür gebührt ihm mein größter Respekt. Gott schütze ihn!


Mögen noch viel mehr Menschen seinem Beispiel folgen.

Wir werden Herrn Josef Wieder eine Dankeskarte senden. Wer dies ebenfalls tun möchte, findet hier die Adresse:

Kliniken Erlabrunn gGmbH
Am Märzenberg 1A
D-08359 Breitenbrunn OT Erlabrunn

Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Josef Wieder

Also bis bald
Eure Petra K.
Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen
(Konfuzius)
 
PS: Definition Gutmenschen (das sind diejenigen, welche diesen Beitrag verfluchen werden):
Gutmenschen: Ein sehr kleiner ideologischer Kern und dessen Vorhut, eine Minderheit von grenzenlos naiven, subjektiven, kurzsichtigen, allerdings immer sehr laut, wie empört, ja hysterisch schreienden und dadurch sehr mächtigen Idiotinnen und Idioten in Politik und Medien, die das Gift der politischen Korrektheit in alle Lebensbereiche geträufelt haben. Der von ihnen okkupierte Staat frisst sein eigenes Volk und treibt es in den psychosozialen Suizid. Quelle: Marc Moitami

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Donnerstag, 25. Dezember 2014

Weihnachtsgedicht zum Schmunzeln

Nun, wo der Weihnachtsmann wieder von dannen gezogen ist, können wir ja wieder unsere Scherze über ihn machen, schließlich soll es ja eine fröhliche Weihnacht sein. Ich habe da neulich im Netz mal ein lustiges Weihnachtsgedicht gefunden, mal ganz etwas Anderes.

Weihnacht juristisch

Lieber guter Weihnachtsmann,
jetzt ist's soweit, jetzt bist du dran.
Mein Chef ist nämlich Rechtsanwalt.
Der klagt dich an, der stellt dich kalt.
Schon seit vielen hundert Jahren,
bist du nun durch das Land gefahren,
ohne Nummernschild und Licht.
Auch TÜV und ASU gab es nicht.
Dein Schlitten eignet sich nur schwer,
zur Teilnahme am Luftverkehr.
Es wird vor Gericht zu klären sein:
Besitzt du 'nen Pilotenschein?
Durch den Kamin ins Haus zu kommen,
ist rein rechtlich strenggenommen
Hausfriedensbruch - Einbruch sogar.
Das gibt Gefängnis, das ist klar.
Und stiehlst du nicht bei den Besuchern,
von fremden Tellern Obst und Kuchen?
Das wird bestraft, das muß man ahnden.
Die Polizei lässt nach dir fahnden.
Es ist auch allgemein bekannt,
du kommst gar nicht aus diesem Land.
Wie man so hört, steht wohl dein Haus
am Nordpol, also sieht es aus,
als kämst du nicht aus der EU.
Das kommt zur Klageschrift dazu!
Hier kommt das Deutsche Recht zum Tragen.
Ein jeder Richter wird sich fragen,
ob deine Arbeit rechtens ist,
weil du ohne Erlaubnis bist.
Der Engel, der dich stets begleitet,
ist minderjährig und bereitet
uns daher wirklich Kopfzerbrechen.
Das Jugendamt will mit dir sprechen!
Jetzt kommen wir zu ernsten Sachen.
Wir finden es gar nicht zum Lachen,
daß Kindern du mit Schläge drohst.
darüber ist mein Chef erbost.
Nötigung heißt das Vergehen
und wird bestraft, das wirst du sehen,
mit Freiheitsentzug von ein paar Jahren.
Aus ist's bald mit dem Schlittenfahren.
Das Handwerk ist dir bald gelegt,
es sei denn dieser Brief bewegt dich,
die Kanzlei reich zu beschenken.
Dann wird mein Chef es überdenken.

Also bis bald
Eure Petra K.
Zwanzig Bäume sind ein Wald - zwei Anwälte sind ein Dschungel
(Billy (*1932), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker)

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Bräuche für Heilig Abend und Innere Nächte

Nun ist es also soweit. Heute ist Heilig Abend.

Während bei manchen Menschen die Weihnachtszeit erst am 25.12. beginnt, ist es im Erzgebirge, wo ich einst groß geworden bin, doch Brauch, auch den Heilig Abend schon zu zelebrieren. Der Weihnachtsbaum wurde stets erst den Abend vor Heilig Abend "angeputzt". Morgens kam man dann als Kind in das Wohnzimmer und sah den wunderschön geschmückten Baum, wie er glitzernd dastand. Das war immer der schönste Moment, damit fing Weihnachten an. Den ganzen Tag wurde schon gekocht und angebraten, um das Essen vorzubereiten.

Da gab es das typische "Neunerlei" zum Abendessen. Ein festliches Abendessen. Und jede Zutat hat ihre eigene Bedeutung mit den Wünschen für das kommende Jahr:

Bratwurst für das lange Leben
Sauerkraut für die Gesundheit
Rotkraut für das gute Blut
gekochte Klöße für das große Geld
Linsen für das kleine Geld
ausgelassene braune Butter
Wein
Brot
Salz
(bei den letzten vier Zutaten weiß ich gar nicht mehr, für was die jeweils gut sind. Wenn es jemand weiß, möge er mich bitte kontaktieren. Ich würde mich darüber freuen, das Wissen wieder aufzufrischen)

Und genau so, wie das Neunerlei unbedingt verzehrt werden mußte, um einen guten Start für das kommende Jahr hinzulegen, genau so mußte mit den an diesem Tag beginnenden Inneren Nächten vieles beachtet werden:

Keine Bettwäsche waschen, sonst gibt es Krankheiten oder Tod
Die Wäscheleinen mußten eingeholt werden, sonst verfängt sich der Heilige Geist darin
Nichts zerbrechen, sonst könnte derjenige, der etwas zerbricht, sterben
Keine Heidelbeeren essen, das bringt Unglück
Nichts Umräumen, Ausräumen oder putzen, sonst wird der Heilige Geist vertrieben
Kaputte Stellen in Socken oder Kleidung müssen repariert sein, sonst reißt es Löcher in´s Budget
Keine Haare schneiden
Keine Fußnägel schneiden
(bei den letzten beiden Bräuchen weiß ich auch nicht mehr, warum man das nicht machen sollte. Wer es also weiß, bitte melden)

Wenn das Neunerlei verspeist und der Tisch abgeräumt, das Geschirr gespült war, mußte unser Vater immer seltsamerweise mal schnell in der LPG nach dem Rechten sehen und wir Kinder waren darüber immer sehr traurig, denn so verpaßte er sicherlich das Eintreffen des Weihnachtsmannes.

Und prompt kam dann in dieser Zeit auch der Weihnachtsmann. Seltsam, daß er immer Vaters Gummistiefel anhatte und die Hände, sahen die nicht genauso aus, wie Vaters Hände? Aber die Stimme war natürlich die tiefe Stimme, die nur der Weihnachtsmann haben konnte. Und er hatte ja auch eine Rute in der Hand. Unser Vater hätte niemals eine Rute gegen uns erhoben, er war eine Seele von Mensch. Es mußt also doch der Weihnachtsmann sein, der vor uns stand und wir mußten ein Gedicht aufsagen, damit wir die Geschenke bekommen konnten. Die waren in einem großen Jutesack und der Weihnachtsmann hat sie mit großzügigen Gesten und den typischen Ermahnungen, was der oder diejenige zukünftig besser machen sollte, ausgeteilt.

Ach, es war eine schöne Zeit. Es waren nicht nur die Geschenke, es war das ganze Drumherum, die Gemütlichkeit in den Stuben, das Zusammensitzen und Zeit füreinander haben, das Glitzern am Weihnachtsbaum, was die Weihnachtszeit so schön gemacht hat. Und nicht selten wünscht man sich eben diese guten, alten Zeiten zurück.

In diesem Sinne wünsche ich Allen eine wunderschöne Weihnachtszeit


Und wer heute gerne wieder einen schönen Weihnachtsfilm schauen möchte, für den habe ich natürlich auch heute wieder einen Filmtipp. Wie wärs mit:

Obendrüber, da schneit es

Hier ist der Link zum Film:

Miriam (Diana Amft) hat Bammel vorm ersten Heiligabend ohne Julchens Vater. Nicht nur bei ihr kriselt es: Nachbarin Waldi (Gisela Schneeberger) streikt, weil ihr Gatte die Gans vergessen hat, der Alleinerziehende aus dem Stock darüber wirft den Christbaum raus, weil seine Tochter nicht mitzieht, und das Pärchen von oben hat sich wegen eines zerbrochenen Goldengels verkracht. Derweil bereitet sich "Ersatzpfarrer" Gregor (Wotan Wilke Möhring) auf seine erste Weihnachtspredigt vor… Mit leisem Humor, leiser Tragik, großem Ensemble und ganz vielen Emotionen stimmt Vivian Naefe gekonnt aufs Fest ein.

Hier hab ich noch ein paar schöne Weihnachtslieder gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=ERm8zpFuEaQ 

Wer es noch etwas festlicher mag, dem sei dies zu empfehlen:

Also bis bald
Eure Petra K.
 Schöne Lieder und manch warmes Wort,
tiefe Sehnsucht und ein ruhiger Ort.
Gedanken, die voll Liebe klingen,
Weihnachten möcht ich nur mit dir verbringen. 
(Verfasser unbekannt)


Dienstag, 23. Dezember 2014

Grünkohlernte und Filmtipp Nr. 24

Man möchte es vielleicht gar nicht glauben aber ich ernte immer noch kräftig in meinem Garten. Es sind noch etliche Möhren zu ernten, die auch immer noch fleißig weiterwachsen, weil das Wetter hier ja so mild ist. Am letzten Samstag hab ich noch einen großen Korb Grünkohl geerntet.

Grünkohl ist unser absolutes Winterlieblingsgemüse, nach dem ersten Frost ist er erntereif. In diesem Jahr ist zwar nicht soviel gewachsen wie in den Jahren zuvor, keine Ahnung, warum dieses Jahr alles irgendwie nicht wachsen wollte, obwohl ich immer gegossen habe aber es hat ausgereicht, daß wir wiedermal einen großen Topf ansetzen konnten und nun gibt es bei uns zum Mittagsessen ausgiebig Grünkohl. Die Zubereitung ist denkbar einfach und das Gemüse an sich sehr gesund.
Einfach ernten, waschen, klein schneiden (nicht zu klein), Zwiebel in etwas Fett anschwitzen, Grünkohl rein geben, etwas anköcheln lassen, ein paar Pimentkörner, etwas Muskat, Brühe drauf und dann köcheln lassen, bis es bißfest ist, nochmal abschmecken, fertig.

Wir haben am Wochenende etwas Kaßlerfleisch dazu gehabt und Salzkartoffeln. Man kann aber auch einfach ein paar Knackwürstchen dazugeben, die sollten ca. eine halbe Stunde mit kochen, damit das Gemüse den kräftigen Geschmack mit annimmt. Wir waren diesmal überrascht, daß das Gemüse schon nach einer Stunde gar war, sonst haben wir manchmal bis zu 2 Stunden kochen müssen, ehe es gar war. Vielleicht lag es ja dran, daß der Grünkohl in diesem Jahr nicht so groß geworden ist, da war er zarter. Lecker ist er in jedem Fall und als Gartenpflanzen sehr pflegeleicht, hat mich nur das berühmte Samentütchen gekostet und wir können nun mehrere Tage davon essen.

Unsere Grünkohlernte, lecker und sehr gesund

Und wer möchte auch heute wieder einen Weihnachtsfilm anschauen?
Mein heutiger Tipp:

Weihnachten für Einsteiger

Hier ist der Link zum Film:

Die Trickbetrüger Katharina (Anna Fischer) und Rocko (Barnaby Metschurat) haben sich darauf spezialisiert, wohlhabende Männer auszunehmen. Kurz vor Weihnachten planen sie schließlich ihr letztes großes Ding. Doch verläuft dabei nicht alles nach Plan. Katharina gelingt es zwar, einen reichen Russen zu bestehlen, wird daraufhin aber von dessen Handlangern gejagt. Erst mit einer vorgetäuschten Liebelei zu dem zufällig in einem Zug ausgewählten Mitreisenden Matthias (Oliver Wnuk) kann sie ihren Verfolgern bei einem Zwischenstopp vorerst entkommen. Da Katharina bei der Flucht zu allem Überfluss den erbeuteten Geldkoffer verloren hat, gestaltet sich eine Rückreise jedoch recht kompliziert. Daher quartiert sie sich zunächst bei Matthias und seinem Bruder Kalle (Patrick Mölleken) ein, die eine Betten-Fabrik leiten. Um an Geld zu kommen, beschließt sie kurzerhand, die Firma zu bestehlen, sitzen ihr die russischen Ganoven und auch Rocko doch noch immer im Nacken. Die in der toughen Betrügerin aufkeimenden Gefühle für Matthias drohen ihr allerdings einen Strich durch die Rechnung zu machen...
Also bis bald
Eure Petra K.
Dem Kind sagt man: "Wenn du brav bist, bekommst du…
Der Erwachsene aber weiß: Wenn man nicht so brav ist, bekommt man meist mehr…
(Erhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler)
 

Montag, 22. Dezember 2014

Wintersonnenwende und Filmtipp Nr. 23

Nun ist es also soweit. Letzte Nacht war die längste Nacht des Jahres und der gestrige Tag war der kürzeste Tag des Jahres. Ab heute geht es wieder aufwärts und das sage ich gern im wahrsten Sinne des Wortes. Viele haben ja in der dunklen Jahreszeit mit Depressionen zu tun. Die Ursache ist u.a. Lichtmangel. Ist ja auch kein Wunder. Wer früh im Dunkeln aus dem Haus geht, den Tag unter künstlichem Licht verbringt und dann im Dunkeln wieder nach Hause kommt, wo soll da die Energie des Tageslichtes herkommen? Wer, wie ich, den Tag unter natürlichem Licht verbringen kann, der hat wahrscheinlich, zumindest aus Gründen von Lichtmangel, keine Probleme mit Winterdepressionen. Früher habe ich diese Erscheinungen auch gekannt. Jetzt, wo ich keinen Lichtmangel mehr habe, weil ich zu jeder Zeit raus gehen kann, gibt es für mich keine Winterdepressionen mehr. Ganz im Gegenteil. Ich komme immer mehr zu dem Schluß, daß die dunkle Jahreszeit eine sehr schöne Zeit ist. Es ist die Zeit, wo man Zeit hat. Zeit für sich, Zeit zum Nachdenken, Zeit für die Partnerschaft, für die Familie etc. In dieser Zeit kann gar kein Streß aufkommen, weil man die wenigen Dinge, die man zu tun hat, über den Tag verteilen kann. Von Frühjahr bis Herbst, solange man im Garten oder mit der Verarbeitung von Obst und Gemüse zu tun hat, sieht das schon anders aus. Da habe ich einen 12 bis 14 Stunden-Tag. Und oftmals ist man richtig geschafft, wenn man abends rein kommt. Nicht so im Winter und dafür bin ich dankbar. Wer berufstätig ist, für den sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Und wenn die Menschen das irgendwann einmal erkennen, daß es auch anders geht, wenn man es denn richtig angeht und vorbereitet, dann möchte ich nicht wissen, wie sklaventreiberische Arbeitgeber dann noch willfähriges Personal aquirieren wollen. Aber dazu müssen die Menschen noch etwas an ihrem Bewußtsein arbeiten.

Eine schöne Lektüre zum Thema Wintersonnenwende gibt es hier:
http://www.jahreskreis.info/files/wintersonnenwende.html

Und wer mehr über die nun bald beginnenden Rauhnächte herausfinden will, der wird hier fündig:
http://www.jahreskreis.info/files/rauhnaechte.html


All jenen, die nun mehr Zeit haben und gern entspannen wollen, für diejenigen habe ich auch heute wieder einen Filmtipp. Wie wärs mit:

Die Abstauber

Hier ist der Link zum Film:

Chris ist erfolgsverwöhnter Investment-Banker, der von seinem Chef Werner Wachter sogar zum Aushängeschild einer Werbekampagne gemacht wird. Am anderen Ende der Einkommenspyramide kämpft Putzfrau Carmen jeden Monat darum, sich und ihre beiden Kinder über die Runden zu bringen.

Wo Chris tagsüber Erfolge feiert, sorgt Carmen nachts für Sauberkeit. Als Chris der Unterschlagung beschuldigt wird, weil Millionen von Fondsgeldern verschwunden sind, will er sich im Büro aufhängen. Carmen hält ihn davon ab und versteckt ihn in ihrer Wohnung. In dem unorthodoxen Familienleben kommt der pingelige Chris nur mit Mühe zurecht. Aber in der kämpferischen Carmen hat er eine Mitstreiterin gefunden, die ihm hilft, bei der Bank zum Gegenangriff überzugehen.

 Also bis bald
Eure Petra K.
Nur durch den Winter wird der Lenz errungen
(Gottfried Keller (1819 - 1890), Schweizer Dichter und Romanautor)
 


Sonntag, 21. Dezember 2014

4. Advent und Filmtipp Nr. 22

Man kann es kaum glauben, heute ist schon der 4. Advent. In drei Tagen ist Heilig Abend. Nun, für uns wird dieser Tag nicht viel anders verlaufen, als andere Tage, denn Jesus Geburt gibt es an diesem Tag nicht zu feiern, da er nunmal nachweislich nicht an diesem Tag geboren wurde und die Wintersonnenwende, die wir Nordländer einst gefeiert haben, wird nicht mehr gefeiert, weil uns die alten Sitten und Bräuche ausgetrieben wurden. Ja, sie wurden uns auch von den Kirchen ausgetrieben, die einst alle Feierlichkeiten in einen großen Topf geschmissen haben, mit einem großen Löffel alles durchgequirlt haben und das Zusammengelöffelte auf neuen Tellern verteilt haben.

Ich weiß, ich verderbe so Manchem mit diesen Aussagen das Fest aber so ist es nunmal. Aber da wir nun momentan nichts anderes feiern, als das Weihnachtsfest, ordne ich mich notgedrungen unter und freue mich trotzdem an einer light-Version des Weihnachtsfestes. Ich freue mich drauf, daß mit der Wintersonnenwende das Licht neu geboren wird und wir damit bald darauf hoffen können, daß es morgens nicht mehr so dunkel ist und abends auch länger hell bleibt. Ich bin eben ein Naturkind und ich lebe im Einklang mit der Natur. Das Licht ist unsere Energiequelle, das war immer so und so wird es auch immer bleiben und deshalb freue ich mich, daß es nun bald wieder mehr Licht geben wird.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern einen schönen 4. Advent.

 
Und auch heute habe ich wieder einen Weihnachtsfilmtipp. Wie wärs mit:

Der kleine Lord

Hier ist der Link zum Film:

Was wäre eine Weihnachtszeit ohne diesen Film. Er gehört einfach dazu.

Also bis bald
Eure Petra K.
Die meisten Leute feiern Weihnachten, weil die meisten Leute Weihnachten feiern
(Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)), Pseudonyme Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel, deutscher Schriftsteller und Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift »Die Schaubühne«)
 
 
 

Samstag, 20. Dezember 2014

Weihnachtswahnsinn und Filmtipp Nr. 21

Auch heute möchte ich Euch dazu verleiten, den vorweihnachtlichen Streß mal beiseite zu stellen und wenigstens für ein paar Stunden zur Ruhe zu kommen. Ich bin ja so froh, daß uns dieser Streß erspart bleibt. Wir gehen jedes Jahr absolut ruhig in die Weihnachtszeit und es ist mir unerklärlich, warum die Menschen so hetzen. Wofür denn eigentlich? Am schlimmsten sind die Leute derzeit beim Einkaufen, sie hetzen durch die Regalreihen, als ob es auf Monate hin nichts mehr zu essen geben würde und sie nun alle verhungern müssen. Ein Wahnsinn, den ich nicht nachvollziehen kann.

Also an alle, die sich in diesen Worten wiederfinden: Kommt mal wieder runter! Gönnt Euch Ruhe, das Leben geht auch ohne Streß weiter, alle werden sicherlich zu Weihnachten was ordentliches zu essen bekommen und für dieses Essen braucht man bestimmt auch keine komplett neue Festgarderobe etc. Und Geschenke? Mein Gott, habt den Mut, Eurem Gegenüber zu sagen, daß jedes Geschenk auch bezahlt werden muß. Wenn Kinder Euch kreischend dazu zwingen wollen, daß sie unbedingt das neueste Handy oder was weiß ich für Prahlobjekte brauchen, weil sie ohne dem keine vollwertigen Menschen sind, dann nützt auch mal der Einwurf, daß sie sich das gerne selbst erwirtschaften dürfen, wenn sie es unbedingt brauchen.

Mein heutiger Fimtipp:

Weihnachten ohne mich, mein Schatz

Hier ist der Link zum Film:

Ein Mann vergißt vor lauter Streß seine Frau am Flughafen, dies bringt die Frau zum Nachdenken über ihre Ehe. Eine Paraderolle für Jutta Speidel.

Also bis bald
Eure Petra K.
Ehe ist reine Nervensache
(Manfred Hinrich (*1926), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller)

Freitag, 19. Dezember 2014

Weihnachtsfilm Nr. 20

Na dann wollen wir doch mal sehen, was ich Euch heute als Weihnachtsfilmtipp anbieten kann.

Wie wärs mit: 

Eine total verrückte Bescherung

Hier ist der Link zum Film:

Bob lebt mit seiner Frau Mindy und den Kindern Tim und Susie in einer wahren Oase des Glücks. Er liebt Weihnachten und wie jedes Jahr wird mit viel Vorfreude das Haus geschmückt. Alles könnte so schön sein, wenn nicht plötzlich gegenüber dieser neue Nachbar einziehen würde. Es ist sein ehemaliger Mitschüler Stu Jones (Matt Frewer) samt Familie, mit dem ihn schon seit High-School-Tagen eine Dauerfehde verbindet. Es kommt wie es kommen muss: Zwischen den beiden Sturköpfen entbrennt ein wüster Wettstreit, um die schönste Weihnachtsbeleuchtung und um den begehrten 1. Platz im jährlichen Deko-Wettbewerb der kleinen Stadt. Doch während des bizarren Konkurrenzkampfs der Eltern bahnt sich zwischen ihren Teenager-Kindern eine scheue Liebe an... Besinnlichen Weihnachtsfeiertagen steht nichts im Wege. 

 Und was macht meine Amaryllis?
Sie wächst und gedeiht.
Ob sie bis Weihnachten aufblüht, wage ich zu bezweifeln aber dann kann ich mich noch ein paar Tage länger drauf freuen.


Also bis bald
Eure Petra K.

Gute Weihnacht!? Manchmal denke ich, daß all die Glückwünsche, guten Worte, guten Gedanken, guten Taten und Aktionen an Weihnachten über das Schlechte des vergangenen Jahres hinwegtäuschen sollen. Darum lieber ein wenig weniger im Dezember und dafür etwas mehr zwischen Januar und November.
(Stefan Wittlin (*1961), Schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe, Buchautor und Kolumnist)

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Weihnachtsfilm Nr. 19

Auch heute machen wir es uns wieder schön gemütlich. Wir machen uns keinen Streß, der ganze Weihnachtstrubel kann uns doch egal sein, oder? Also schön zurücklehnen und einen Weihnachtsfilm anschauen. Mein heutiger Filmtipp:

Das Weihnachtsekel

Hier ist der Link zum Film:

Er mag keine Menschen, auch nicht zu Weihnachten. Er möchte allein sein auch am Heiligabend. Robert Lahnstein, gefürchteter TV-Kommentator, hält Weihnachten für ebenso verlogen, wie die Politik. Deshalb packt er seinen Geländewagen mit einer gefrorenen Gans und einem Tannenbaum, um sich zurückzuziehen auf seine einsame Hütte in den Bergen. Noch nicht einmal auf die Gesellschaft seines Sohnes Martin, der sich als Pianist durchs Leben schlägt und den der Vater für einen Versager hält, legt er Wert.

Aus dem Radio kommt Weihnachtsmusik, vom Himmel Schnee das Weihnachts-Ekel wird sein Ziel nicht erreichen. Weihnachten endet für ihn an einem Baum! Fluchend und gereizt macht er sich mit gefrorener Gans und Tannenbaum auf den Weg durch Schnee, Eis und Kälte. Mit letzter Kraft erreicht er eine Scheune. Doch er, der Menschen um sich herum nicht ausstehen kann, ist nicht allein!...

Also bis bald
Eure Petra K.
Streß hat man nicht, man macht ihn sich
(Aba Assa (*1974), Essayistin)
 
 

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Gesundheits-Checkup und Weihnachtsfilm Nr. 18

Da unsere Hausärztin bei mir immer nicht weiß, was sie machen soll, weil es nicht viel zu machen gibt, versucht sie alle paar Jahre wenigstens mal einen Checkup an den Mann (oder besser gesagt: an die Frau) zu bringen. Und da ich auch neugierig war, ob sich meine Werte durch meinen Wildkräuterverzehr und allgemein auch durch unsere gemüselastige Ernährung verändert haben, hab ich das mal über mich ergehen lassen. Letzte Woche hab ich alles abgeliefert, was das Labor von mir haben wollte. Heute war die Auswertung. Unsere Hausärztin wußte wieder gar nicht, wie sie das bewerten sollte. Alle Werte hatten sich bei mir seit dem letzten Checkup vor drei Jahren derartig verbessert, daß sie wiederum keinen Grund gefunden hat, mir ein Produkt der Pharmamafia zu verkaufen. Ich bin damit im Ranking um die besten Patienten sicherlich um einige Stufen nach unten gefallen, denn mit mir ist einfach kein Geschäft zu machen. Ich habe still in mich hineingelächelt und hab ihr noch ein schönes Weihnachtsfest gewünscht. Mit dem Ergebnis hat sich wiedermal gezeigt, daß es sich lohnt, die Ernährung umzustellen. Grund genug, ganz beruhigt das Weihnachtsfest zu begehen. 

Diesen hübschen Weihnachtsschlitten haben wir mal geschenkt bekommen

Und wer möchte auch heute wieder einen Weihnachtsfilm anschauen?
Das ist mein heutiger Filmtipp:

Ein himmlischer Freund

Hier ist der Link zum Film:

Der Engel Johannes, im Himmel in Ungnade gefallen, muss sich in Tirol bis Weihnachten seine Flügel zurückverdienen - und das ist in vier Tagen! Da trifft er auf die Ärztin Gabriela und ihren gelähmten Sohn Julian... Heiligabend steht bevor, und viel Zeit hat Johannes Engel nicht, eine gute Tag zu begehen, die ihn wieder zurück in den Himmel bringen soll. Nach einigen höchst unangenehmen Begegnungen findet Engel Aufnahme bei der Ärztin Gabriela Kaiser und ihrem Sohn Julian, der seit einem tragischen Unfall im Rollstuhl sitzt. Als Engel in Gewahrsam genommen und in eine Zwangsjacke gesteckt wird, schwinden seine Hoffnung auf eine rechtzeitige Rückkehr und Julians Chance auf ein neues Leben...

Im Blog-Zug-Forum habe ich heute folgendes Gedicht gefunden. Hoffentlich erlaubt es mir der Dichter, das hier zum Besten zu geben. Ich finde es sehr gut.

 Weihnachtsgedicht

Weihnachten versinkt im Schnee,
nur nicht hier und das tut weh.
Denn wo sonst zu Glockenspielen
leise rieselnd Flocken fielen,
kann man heut mit Gottes Segen
allenfalls noch Regen fegen.

Kommt der Mensch mit seinem Schlitten
nicht mehr den Hang hinab geritten,
weil sich ohne Schneekanonen
Ski und Rodel kaum noch lohnen,
ist's auch dem Weihnachtsmann erschwert,
der ebenfalls auf Kufen fährt.

So hau ich dich, du braver Mann,
dies Jahr nicht nach Geschenken an.
Denn beim Versuch im Schnee zu landen,
würdest du glatt im Sande stranden.
Statt dessen will ich lieber Geld,
um dort, wo Schnee liegt hinzureisen,
was dir gewiss auch gut gefällt,
denn Geld lässt sich leicht überweisen!
© Stephan Sarek (*1957), deutscher Schriftsteller
(gefunden im Blog-Zug-Forum)

Also bis bald
Eure Petra K.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Rotlicht-Auszeit und Filmtipp Nr. 17

Gestern muß ich mir wohl beim Ernten von unserem Möhrengemüse eine Zerrung zugezogen haben. Ich kann kaum laufen, solche Schmerzen habe ich im Oberschenkel. Ja, so kommt das eben, wenn man so gar nicht aufhören will, im Garten zu werkeln. Die Muskulatur ist kalt und da sollte man eben nicht von Beet zu Beet springen.

Die Allgemeinheit würde in so einem Fall sicherlich zum Arzt gehen, sich eine Salbe verschreiben lassen und gut ist. Und wer mich kennt, der weiß ja, daß ich nicht zur Allgemeinheit gehöre, die sich stundenlang in überfüllte Wartezimmer setzt und mit sämtlich eingefangenen Bakterien wieder nach Hause geht.

Was mache ich in so einem Fall? Ich gönne mir Rotlicht. Nein, ich suche mir nicht das Kapital von Karl Marx heraus, ich meine schon die schöne Rotlichtlampe, die die Muskulatur wieder in Ordnung bringt, Verspannungen löst oder auch bei Schnupfen hilft, daß die Nase nicht mehr durchgängig läuft, wenn es einem mal erwischt hat. Vor ein paar Monaten hatte ich mal einen sehr verspannten Nacken, da konnte ich kaum noch liegen. Rotlicht hilft da wirklich ungemein und man kann sich das Geld für die Physiotherapie sparen. Innerhalb von ein paar Tagen ist mit Rotlicht wieder alles ok. Und das wird auch diesmal wieder so werden. Da bin ich mir ganz sicher.

Rotlicht, ab auf die Couch, ein Buch geschnappt und einfach mal alle viere grade sein lassen. Vielleicht war das ja die Botschaft an mich. Ich werde auf meinen Körper hören und nun wirklich mal nichts mehr machen.

Aber auf den täglichen Weihnachtsfilm müßt Ihr deshalb nicht verzichten. Das krieg ich noch hin. Wie wärs denn heute mit:

Jessica und das Rentier

Hier ist der Link zum Film:

Also bis bald
Eure Petra K.
Am lautesten singen immer die, die falsch singen
(Franz Grillparzer (1791 - 1872), Wiener Hofkonzipist und Burgtheaterdichter)
 
 

Montag, 15. Dezember 2014

Weihnachtsradio und Filmtipp Nr. 16

Nachdem ich heute Morgen wieder bei schönstem Sonnenschein im Garten war und Möhren fürs Mittagessen geerntet habe, ist nun wieder die Zeit für den gemütlichen Teil des Tages gekommen. Ich bin ja immer wieder begeistert, was für tolle Möhren wir jetzt noch ernten können. Der bisherige Frost, es waren ja nicht viele Frosttage, hat ihnen überhaupt nicht geschadet, sie stecken ja in der Erde und richtig Bodenfrost hatten wir noch nicht. Ich glaube, die wachsen momentan immer noch weiter, sie sind groß und kräftig, nur Wenige von der Möhrenfliege etwas angefressen. Das kann man abschneiden und man hat bestes, frisches Gemüse. Und wir können noch etliche Male ernten, ich freu mich schon drauf.

Bei diesem Wetterchen denkt man wohl kaum an Weihnachtslieder, auch wenn der 4. Advent bevorsteht aber wenn heute Nachmittag die Sonne schlafen geht, dann kommt schon eher der Wunsch nach ein paar schönen Weihnachtsliedern auf. Ich habe gestern mal etwas gegoogelt und dabei doch tatsächlich einen Internetsender gefunden, der nur Weihnachtslieder bringt. Habt Ihr Lust darauf, Euch das mal anzuhören?

Hier ist der Link zum Weihnachtsradio:


Ich habe allerdings auch heute wieder einen Filmtipp für einen Weihnachtsfilm.

Die unvergessliche Weihnachtsnacht

Hier ist der Link zum Film:

Kurz vor Weihnachten wird Lee Leander beim Stehlen erwischt. Es ist ihre dritte Straftat, weswegen John Sargent sie vor Gericht bringen will. Doch die Verhandlung wird verschoben, da es schwer ist, während der Weihnachtszeit eine Verurteilung zu erwirken. Sargent entwickelt Mitleid für Lee und sorgt dafür, dass sie auf Kaution freikommt. Er nimmt sie mit zu seiner Mutter, um dort Weihnachten zu feiern. Umgeben von einer liebevollen Familie, die im starken Kontrast zu Lees eigener familiärer Geschichte steht, sprühen zwischen Lee und John die Funken. Sie verlieben sich, doch noch gibt es ein Problem: Was wird aus dem kommenden Prozess? 

Also bis bald
Eure Petra K.
Maikäfer im Dezember - kennen keinen Kalender
(Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker)

  

Sonntag, 14. Dezember 2014

3. Advent und Weihnachtsfilmtipp Nr. 15


Ich wünsche allen Lesern einen schönen ruhigen 3. Advent

Mein Tipp: Hetzt nicht von einer Tätigkeit zur nächsten, delegiert auch mal die Arbeiten, spannt die Kinder auch mal mit ein. Es wird langsam Zeit, daß wir alle wieder zu der Erkenntnis kommen, daß nicht die Kinder ihre Eltern erziehen sollten, sondern die Eltern ihre Kinder. 
Keine Angst, es wird ihnen für ihr späteres Leben nicht schaden.
Auch Härte kann Liebe sein.

 Und das ist mein heutiger Filmtipp:

Oh, Tannenbaum

Hier ist der Link zum Film:

Wasserrohrbruch mit Happy End. Eine herrlich schräge Weihnachtskomödie
Also bis bald
Eure Petra K.

Advent

Schwebe hernieder,
Heilige Nacht,
Leuchte uns wieder,
Stern voller Pracht.

Greif in die Saiten,
Himmlischer Chor:
Schönste der Zeiten,
Steige empor!
(Clara Forrer Schweizer Dichterin des 19. Jahrhunderts)

Samstag, 13. Dezember 2014

Pioniergeburtstag und Weihnachtsfilm Nr. 14

Heute wäre Pioniergeburtstag. Ja, das war ein Teil meiner Kindheit. Und wenn ich mir den Schwur so ansehe, dann waren das gar keine so schlechten Aussagen, nach denen sich die Pioniere richten sollten. Natürlich hat uns das damals nicht wirklich interessiert, da war ein Matchbox-Auto doch weißgott viel wichtiger. Heute, mit etwas Abstand betrachtet, muß ich sagen: Es würde den heutigen Kindern nicht schlecht stehen, wenn das auch deren Richtlinien wären. Zumindest, wenn man den ideologisch geprägten Inhalt mal hinten anstellt. Und das war der Schwur der Jungpioniere:

"Wir Jungpioniere lieben unsere Deutsche Demokratische Republik.
Wir Jungpioniere lieben unsere Eltern.
Wir Jungpioniere lieben den Frieden.
Wir Jungpioniere halten Freundschaft mit den Kindern der Sowjetunion und aller Länder.
Wir Jungpioniere lernen fleißig, sind ordentlich und diszipliniert.
Wir Jungpioniere achten alle arbeitenden Menschen und helfen überall tüchtig mit.
Wir Jungpioniere sind gute Freunde und helfen einander.
Wir Jungpioniere singen und tanzen, spielen und basteln gern.
Wir Jungpioniere treiben Sport und halten unseren Körper sauber und gesund.
Wir Jungpioniere tragen mit Stolz unser blaues Halstuch.
Wir bereiten uns darauf vor, gute Thälmannpioniere zu werden."

Und im folgenden Link kann man in alten Zeiten schwelgen, wenn man es mag:
http://ossifrau.blogspot.de/2011/12/pioniergeburtstag.html

Kinderzeitschriften in der DDR? Hier werdet Ihr fündig, um Erinnerungen aufzufrischen:
http://www.orlandos.de/coanki.htm

Nun aber genug der Vergangenheit gedacht. Es geht auf Weihnachten zu und deshalb gibt es auch heute wieder einen Weihnachtsfilmtipp von mir. Wie wärs heute mal mit:

Weihnachtspost

Hier ist der Link zum Film:

Es fliegen die Fetzen während der Feiertage als der Briefträger Matt auf seine neue Kollegin Kristi trifft. Ihr Job ist es, auf alle Briefe zu antworten, die die Kinder an den Weihnachtsmann schicken. Was aber weder ihr kleinlicher Chef Fuller noch Matt wissen: Kristi ist die Tochter des Weihnachtsmanns! Und Matt? Er verliebt sich in sie. Plötzlich ist Kristi verschwunden und Matt sucht sie überall. Werden die beiden am Ende eine schöne Bescherung haben ... *

Also bis bald
Eure Petra K.
Vergangenheit: Archiv der Illusion
(KarlHeinz Karius (*1935), Urheber, Mensch und Werbeberater)



Freitag, 12. Dezember 2014

Weihnachtsfilmtipp Nr. 13

Auch heute hab ich wieder einen Filmtipp für Euch. Wie wärs mit

Der Nikolaus im Haus

Hier ist der Link zum Film:

Macht es Euch schön gemütlich, stellt den Alltag in die Ecke und genießt einen schönen Film.
Das habt Ihr Euch verdient!

Also bis bald
Eure Petra K.
Liebe kann man nicht suchen. Liebe passiert
(Birgit Ramlow (*1948), Angestellte und Hobby-Aphoristikerin)
 
 
 
 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Amaryllis und Weihnachtsfilmtipp Nr. 12

Seit Wochen schon habe ich darauf gewartet, daß meine Amaryllisknolle austreibt. Ich hatte sie genauso gehegt und gepflegt, wie es vorgeschrieben ist, damit die Knolle wieder Blüten ansetzt. Im Sommer war sie auf dem Balkon, dann im Herbst reingeholt und dunkel und trocken stehen gelassen. Anfang November dann in frische Erde gesetzt, größerer Topf, weil die Knolle doch inzwischen recht groß geworden ist, etwas angegossen und im Flur hat sie dann auch mehr Licht bekommen. Von da an habe ich gewartet und gewartet und gewartet, daß sich etwas tut. Beinahe hätte ich es schon aufgegeben. Doch plötzlich vor ein paar Tagen schiebt sich doch tatsächlich ein Blütenansatz aus der Knolle heraus. Und nun sehe ich auch schon einen Blattansatz. Im letzten Jahr hatte die Knolle zwei Blütenstiele und sie hat so wunderbar geblüht, daß es die reinste Freude war. Ich hatte ja hier schon davon berichtet. Nun treibt sie also doch wieder aus. Und was sagt uns das?

In jedem Winter steckt ein schlummernder Frühling



Nutzen wir die verbleibende Winterzeit, sie hat auch ihre guten Seiten. Sie bringt uns zur Ruhe.
Und was gehört zu einer ruhigen Jahreszeit dazu? 
Natürlich, ein schöner Weihnachtsfilm.
Mein heutiger Filmtipp:

Die Nacht vor Weihnachten

Hier ist der Link zum Film:

Also bis bald
Eure Petra K.

Im Advent da kommt das Licht - Nur die Erleuchtung folgt meist nicht
(Bernd Sieberichs (*1961), Heimatschriftsteller)


Nachtrag 23.12.2014:
An meiner Amaryllis zeigt sich nun der zweite Blütentrieb. Der erste Blütentrieb ist inzwischen auf 40 Centimeter angewachsen, die Blüte geht aber noch nicht auf, leider. Ich hatte ja auf eine Weihnachtsblüte gehofft. Nun muß ich mir also vornehmen, im nächsten Jahr die Zwiebel bereits Mitte Oktober auf den Neuaustrieb vorzubereiten.


Mittwoch, 10. Dezember 2014

Gedanken zu PEGIDA

In den letzten Wochen kamen ja viele Meldungen zu den PEGIDA-Demonstrationen in Dresden durch das Netz. Die Mainstream-Medien braucht man ja dazu nicht zu verfolgen, da kommt eh nur Gülle bei raus, dort wird eh nur berichtet, wie man es gerne hätte. Von der Realität keine Spur aber das ist ja nichts Neues. Also muß man sich doch selbst drum kümmern, was da eigentlich wirklich dahinter steckt und wenn man ehrlich zu sich selbst ist, kratzt man doch bei jeder Recherche nur ein bisschen an der Oberfläche. Das „tiefe Gewässer“ will man vielleicht auch gar nicht sehen, weil man mit dem, was dort auftaucht, nicht wirklich umgehen kann und will.

PEGIDA soll ja angeblich entstanden sein, um gegen die Islamisierung des Abendlandes zu demonstrieren. Doch irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, daß da irgendwas anderes dahinter steckt. Aber darüber kann man natürlich nur spekulieren. Verfolgt man die Netzinfos, dann hat sich PEGIDA innerhalb weniger Wochen zu einer gewaltigen Lawine entwickelt. Allein diese Woche waren da wohl fast 11.000 Menschen in Dresden anwesend.

Wenn ich nicht genau wüßte, wie schwer man in diesem Land die Menschen dazu kriegt, daß sie sich vom Sofa erheben, würde ich das direkt glauben. Wer sind also diese Leute, die hier in so großer Zahl, Tendenz steigend, demonstriert? Und selbst wenn, wieso wird es „von oben“ geduldet? Ich möchte da nur an Stuttgart 21 erinnern. Was ging da seitens der „Staatsgewalt“ ab? Da waren Wasserwerfer aktiv, die den Menschen die Augen ausgeschlachtet haben, es war der Staatsgewalt egal. Da waren glatzköpfige Polizisten, die als ausgebildete Störer die Massen mutwillig provoziert haben, nur damit man gegen diese Massen vorgehen konnte. Und solche Szenen liefen doch nicht nur bei Stuttgart 21 ab, so läuft es doch im Allgemeinen immer ab, wenn sich Gruppen gegen das System bilden.
Das OAZ muß doch schließlich auch alle paar Wochen oder Monate ihre Daseinsberechtigung unter Beweis stellen. Was dabei herauskommt, weiß nicht nur der „König von Deutschland“ oder das DPHW und viele Andere auch. Wieso läßt man die PEGIDA´s so ungeschoren, wenn es doch um „heilige Kühe“ geht?

Das erste, woran ich bei PEGIDA gedacht habe, war ein Zitat aus dem Zauberlehrling von Johann Wolfgang von Goethe. Kennen Sie noch die Ballade, die wir in der Schule auswendig lernen mußten? Dort heißt es: “...Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los...“

Wenn ich nun diese Worte in Sachen PEGIDA ansetze und im übertragenen Sinne die Islamisierung oder evtl. die Zuwanderer generell diese „Geister“ darstellen sollen, die man nun nicht wieder los wird, dann ist es für mich doppelt verwirrend. Das System ist doch dafür bekannt, daß es mit der Nazikeule und mit Antisemitismus sehr schnell bei der Sache ist und da auch keine Luft ran läßt. Wieso läßt man PEGIDA gewähren? Die hätten doch schon längst alles platt machen können, die Leute wegnehmen können, wie sie das bisher immer mit Freuden gemacht haben.

Weiß das „System“ vielleicht, daß sie sich mit der aktuellen Zuwandererwelle ihre eigenen „Henker“ ins Land holt? Das wäre doch mal einen Gedanken wert, oder?

Es gibt ja auch unter den Mächtigen dieser Welt immer verschiedene Strömungen. Die Einen wollen die Zuwanderer, die Anderen nicht. Und wenn ich von den Mächtigen rede, dann hat das nichts mit der großen, breiten Masse zu tun. Es sind die Eliten, die hier herrschen und da spreche ich ausdrücklich nicht von Merkel & Co.

Betrachten wir uns das Thema Zuwanderer mal etwas genauer. Es sind andere Mentalitäten, oftmals heißblütiger und kampfbereiter als es bei unseren Landsleuten zu finden ist. Diese Mentalitäten wurden und werden mit großen Versprechungen nach dem Schlaraffenlandmodell ins Land geholt. Meiner Meinung nach nur zu dem Zwecke, die nächste „Abzockgeneration“ zu werden.

Wenn bei den Deutschen nichts mehr zu holen ist und alle bis aufs Blut ausgesaugt wurden, dann braucht man „frisches Blut“. Woher nehmen, wenn nicht stehlen. Also wird meiner Meinung nach schon seit geraumer Zeit eine „zweite Front“ aufgebaut. Vor einigen Jahren waren das die sogenannten „Russlanddeutschen“ oder auch die Italiener und die Türken.

Nun nehmen wir doch mal an, es fließt hier irgendwann nicht mehr Milch und Honig. Der Deutsche hat sich damit schon längst abgefunden und hat resigniert, er verkriecht sich und will nur noch seine Ruhe haben. Mit dieser Mentalität können doch die sog. Behörden hervorragend Katz und Maus spielen. Der Deutsche läßt alles über sich ergehen.

Nicht so die heißblütigen Mentalitäten. Wenn diese Leute erst mal dahinterkommen, daß ihnen das Wasser abgegraben wird, wie würden die wohl reagieren? Sich verkriechen? Klein bei geben und alles mit sich machen lassen?
Man muß nicht sehr intelligent sein, um die Antwort darauf zu wissen. Ich sage: Dann geht es rund! Die laufen Sturm und fordern das ein, was ihnen versprochen wurde, nämlich ihr schönes Schlaraffenland. Und da kennen die nix. Da ist es denen egal, ob da Leute mit Polizeiuniform vor ihnen stehen, die werden einfach umgerannt und in die Mangel genommen, denn wenn immer mehr von ihnen ins Land geholt werden, sind auch immer mehr dafür da, auf die Barrikaden zu gehen. Behörden werden von ihnen gestürmt werden, denn dort sitzt keiner von ihrem Blut, also gibt es dort auch nichts zu schützen. Wer sich weigert, ihnen das zu geben, was sie wollen, der kann auch schnell mal ein Messer in den eigenen Rippen oder sonstwo finden. Blutrache ist für solche Mentalitäten nichts Neues.

Und nun meine Frage: Wie blöd muß man sein, sich genau die Leute ins Land zu holen, die auf absehbare Zeit hier eine Revolution auslösen werden? Die genau die Institutionen zum Kippen bringen, die das bestehende System am Leben halten? Die genau die Leute niedermetzeln werden, die jetzt am lautesten nach Zuwanderern schreien? Sind die da oben so blöd, daß sie den gefährlichen Aspekt des Zauberlehrlings, der sich sicher auch nicht vorstellen konnte oder wollte, daß sich diese Geister vielleicht auch mal verselbständigen könnten, nicht sehen?

Von den Deutschen hat hier wohl keiner eine Revolution zu erwarten, von den Zuwanderern beim Vorliegen bestimmter Zustände schon eher, oder?

Ich geh sogar noch einen Schritt weiter in meinen Gedanken. Sind die Zuwanderer vielleicht die „Handlanger/Handwerker“, die wir brauchen, um hier etwas zu verändern und bestehende Abzocker-Strukturen zum Einsturz zu bringen, was die Deutschen einfach nicht auf die Reihe kriegen, weil sie selbst in aufgewachten Kreisen untereinander lieber so dermaßen zerstritten sind, daß sie niemals in geeinter Front marschieren würden und sich lieber verbal die Köpfe einschlagen, weil der Andere vielleicht eine andere Verfassung favorisiert anstelle mal über den Tellerrand hinauszublicken, um den Blick fürs Wesentliche zu haben?

Sicher eine gewagte Theorie aber man sollte vielleicht mal drüber nachdenken und vielleicht sollte man sogar soweit gehen und die Zuwanderer ins Boot holen, um den Umsturz etwas schneller herbeizuführen. Natürlich ist das eher ein Wunschdenken, weil so eine Revolution erst kommen wird, wenn es den Zuwanderern existenziell an den Kragen geht und sie vom System nicht mehr das bekommen, womit sie und ihre Familien hier und im Irgendwo in Saus und Braus leben können. Selbst Hartz IV ist für so manchen Wirtschaftsflüchtling das finanzielle Paradies und meistens sind es ja reine Wirtschaftsflüchtlinge, die hier ins Land kommen.

Man kann also nur spekulieren aber es lohnt sich, mal über den Zweck von PEGIDA nachzudenken. 

Nachtrag 11.12.2014:
Vielleicht sollte man mal das Positionspapier der PEGIDA durchlesen:
https://astrologieklassisch.wordpress.com/2014/12/10/positionspapier-der-pegida/
Wobei immer zwischen Verfolgten und Wirtschaftsflüchtlingen unterschieden werden sollte.

Nachtrag 12.12.2014:
Gegendemonstranten zu PEGIDA wurden mit 10 € pro Stunde aus Steuermitteln bezahlt:
http://www.mmnews.de/index.php/politik/30188-pegida-sachsen-zahlte-fuer-gegendemo-10-euro-stunde

Nachtrag 21.12.2014:
Wenn Sie wissen möchten, wie die Sudelmedien sich in Bezug auf PEGIDA selbst entlarven, dann empfehle ich Ihnen folgenden Link:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article135617171/RTL-macht-rechte-Stimmung-bei-Pegida-in-Dresden.html
Alle Systemkritiker haben inzwischen begriffen, daß die Systemmedien sowieso alles im Munde umdrehen, damit die gewünschte Hetze ausgegossen und unter das Dummvolk gebracht werden kann. Deshalb spricht keiner mehr mit den Medien. Bei PEGIDA ist dies mehr als auffällig.
Da greift man eben zu anderen Mitteln und macht mal schnell einen Systemmedienreporter zu einem PEGIDA-Besucher und dieser hat natürlich rein zufällig die gewünschten Sätze parat, damit man eine, entsprechend den Vorgaben von oben, gewünschte Story draus machen kann. Dumm  nur, wenn es auffliegt.


Weihnachtsfenster bei Nacht und Filmtipp Nr. 11

Immer wenn ich abends die Weihnachtsbeleuchtung anschalte, merke ich doch meine erzgebirgischen Wurzeln und das verwundert mich immer wieder, denn wenn meine Mutter früher mit ihren erzgebirgischen Liedern oder den Räuchermännchen ankam, hab ich es einfach nur gehaßt. Räuchermännchen habe ich stets nur als Staubfänger betrachtet. Die ganzen Traditionen galten bei mir als absolut konservativ und am liebsten bin ich früher über Weihnachten und Neujahr in Urlaub gefahren. So weit weg wie nur möglich, damit mich dieser ganze Kram ja nicht einholen konnte. Wenn ich nicht in Urlaub gefahren bin, habe ich mich für Weihnachten und Silvester freiwillig für die Nachtschichten oder für den Spätdienst eingetragen, damit ich eine Ausrede hatte, nicht unter die Fittiche meiner "Weihnachtsmutter" gezogen zu werden. Man könnte schon fast sagen, ich hätte eine Weihnachtsphobie und das liegt nur in der Ursache begründet, daß meine Mutter immer so geklammert hat und ich nie ein eigenes Weihnachten erleben konnte. Ich weiß, daß sie es nur gut gemeint hat aber für mich war es zuviel.

Jetzt, wo ich weit genug weg von meinem Elternhaus wohne, kann ich mein eigenes Weihnachten erleben und das ist gut so. Räuchermännchen gibt es bei mir bis heute noch nicht. Ein solches Holzwerk, was mir meine Mutter zu Zeiten meines "Weit weg wohnens" wieder mal geschenkt hatte, hab ich dann doch dankend abgelehnt. Ich sage Euch, da mußte ich meinen ganzen Mut zusammen nehmen, denn ich wollte sie ja auch nicht enttäuschen. Wir haben das Männchen dann umgetauscht, nachdem ich ihr zaghaft gesagt hatte, daß ich es sowieso nicht aufstelle. Ich hab mir stattdessen ein schönes Schnitzwerk mit einem ganz tollen Rosenmuster ausgesucht. Das sieht sehr schön aus, erinnert mich aber immer daran, daß ich damit meiner Mutter schlußendlich erklärt habe, daß ich nicht so bin, wie sie mich gerne hätte und wenn ich ehrlich bin, habe ich damit bis heute noch ein schlechtes Gewissen. Ja, es ist nicht immer leicht mit den lieben Eltern und die lieben Eltern werden das Gleiche wohl von ihren Kindern sagen, zumindest, wenn sie ehrlich zu sich selbst sind.

Unser Weihnachtsfenster finde ich aber trotzdem schön, doch es ist auch das höchster der Gefühle, was ich weihnachtsmäßig zulasse.

 Unser Weihnachtsfenster bei Nacht

Und auch heute hab ich wieder einen Filmtipp für Euch, um in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Ein Opa zu Weihnachten

Hier ist der Link zum Film:

Der alte Elmer ist ein liebenswerter Dieb ohne festen Wohnsitz. Eines Tages bricht er ein Auto auf und wird dabei von dem Eigentümer überrascht. Reg hat Mitleid mit dem alten Mann und lässt ihn für sich arbeiten, anstatt ihn anzuzeigen. Elmer freundet sich mit Regs kleiner Tochter Amanda an, deren größter Wunsch es ist, einen Großvater zu haben. So glaubt sie dann auch, dass der Weihnachtsmann ihr einen Großvater geschickt hat. Als Elmer tatsächlich herausfindet, dass Reg sein leiblicher Sohn ist, verschwindet er aus Scham, da er sich nicht um ihn kümmern konnte. Die kleine Amanda ist darüber sehr unglücklich und sucht jede Straße nach ihm ab. Nur ein Weihnachtswunder kann die Familie wieder zusammenbringen ... 

Also bis bald
Eure Petra K.
Es gibt keinen schlimmeren Egoismus, als den der Familie
(Alexander Iwanowitsch Herzen (1812 - 1870), Deckname Iskander, eigentlich: Jakowlew, Alexandr Iwanowitsch, russischer revolutionärer Schriftsteller und Publizist)
 

 

Dienstag, 9. Dezember 2014

Haare selbst schneiden und Filmtipp Nr. 10

So, heute hat der neue Beitrag etwas länger auf sich warten lassen. Ich hab mir noch schnell die Haare selber geschnitten. Das mache ich schon seit vielen Jahren, denn ein Kurzhaarschnitt will alle paar Wochen geschnitten werden, wenn man einigermaßen zivilisiert durchs Leben gehen will. Ich war so viele Jahre alle 4 bis 5 Wochen beim Friseur und hab da stets zugeschaut, wie die Haare geschnitten wurden. Irgendwann hab ich mir gesagt: "Das kann ich auch". Und so bin ich eben mein eigener Friseur geworden und schneide auch inzwischen meinem Mann die Haare. Vielleicht ist es ja keine Facharbeiterarbeit aber wir können uns, denke ich, sehen lassen. Und wenn ich mir überlege, was wir da in den letzten Jahren an Geld gespart haben, da kann man vieles dafür kaufen, was zwingender notwendig ist. Wenn ich es grob überschlage, kann man für dieses Geld pro Monat einen Wocheneinkauf erledigen, zumindest für unseren bescheidenen Bedarf. Man muß sich eben nur trauen, mehr als schief gehen kann es nicht und man muß sich dafür Zeit nehmen. Die Routine kommt mit der Zeit sowieso von selbst. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und jeder Friseur hat auch einmal mit seinem Handwerk klein angefangen. Also, traut Euch und spart Euch Euer Geld.

Und nun fühle ich mich wieder wohl. Zeit, wieder an den heutigen Weihnachtsfilm zu denken. Mein Filmtipp für heute:

Ein Schlitzohr namens Santa

Hier ist der Link zum Weihnachtsfilm:

Noch gar nicht lange aus dem Gefängnis entlassen, drehen Jack Clayton (Tony Danza) und Harry Zordich (David Parker) schon wieder das nächste Ding. Doch der Einbruch in ein großes Kaufhaus geht gründlich schief. Harry kann in letzter Sekunde entkommen, doch Jack sitzt fest. Ihm bleibt nur eine Möglichkeit - er muss sich als Santa Claus verkleiden, um unbemerkt aus dem soeben öffnenden Kaufhaus fliehen zu können. Zu allem Überfluss geht bei der Flucht auch noch die Beute verloren. Entsetzt von seinem Pech kauft Jack eine Busfahrkarte und landet in dem kleinen Kaff Evergreen, wo er zu seinem Erstaunen bereits erwartet wird. Sarah Gibson (Lea Thompson) hat über eine Arbeitsagentur einen Santa Claus für ihre Gärtnerei bestellt, für den Jack nun gehalten wird. Dieser Job ist jedoch nichts für Jack und er versucht sich sofort wieder davon zu stehlen. Leider wird ihm umgehend klar, dass er wohl in dem kleinen Evergreen deutlich besser untertauchen kann als anderswo - im Übrigen bemerkt er zufällig eine offenbar lukrative neue Einbruchsmöglichkeit. Also macht er gute Miene zum bösen Spiel und zieht vorläufig im Stall der Gibsons ein. Noelle (Angela Goethals), die Tochter der alleinerziehenden Sarah Gibson, ist begeistert, denn Jack ist ihr auf Anhieb sympathisch. Und obwohl Jack eigentlich in Gedanken schon den Einbruch vorbereitet, der ihm nun endgültig zu Reichtum verhelfen soll, kann er nicht umhin, sich doch in die Geschehnisse in der Familie Gibson und in ganz Evergreen einzumischen... 

Also bis bald
Eure Petra K.
Kriminelle Energie ist noch nie knapp geworden
(Siegfried Wache (*1951), technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Buchautor)