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Dienstag, 11. November 2014

Tomatenpflanzen wild gewachsen

Was ist das bloß für ein Gartenjahr? Vom Frühjahr an hat alles nur so vor sich hingetümpelt und als dann im September endlich mal etwas Regen kam, schien der Garten regelrecht zu explodieren.

Die Kohlrabipflanzen, die bis September die 10 cm-Marke nicht überschritten haben, fingen plötzlich an zu wachsen. Inzwischen sind sogar kleine Knollen unten dran, sodaß ich sogar noch mit etwas Kohlrabi rechnen kann, wenn in den nächsten Tagen und Wochen nicht gleich Frost kommt.

Der Grünkohl, das selbe Spiel, jetzt fängt er an, zu wachsen. Na mal sehen, was da noch wird.

Den "Vogel abgeschossen" haben jedoch die Tomatenpflanzen. Ich dachte vor ein paar Wochen, ich sehe nicht richtig, als plötzlich auf der Komposterde und dort, wo ich diese verstreut hatte, kleine Tomatenpflanzen wuchsen. Ich hab die weder gesät noch gepflanzt. Die Samen müssen in den Gemüseabfällen drin gewesen sein, die ich immer in den Komposter werfe, um den fleißigen Regenwürmern & Co. kleine Leckerli´s zukommen zu lassen und sie bedanken sich dafür, indem sie mir gute Komposterde produzieren.

Ich hab das Wachstum der kleinen Pflänzchen eine Weile beobachtet und mich gefragt, was ich denn nun damit anfange? Bald wird das schöne Wetter vorbei sein, eine Pflanze hatte schon mal eine recht kalte Nacht dahin gerafft. Wir hatten zwar noch keinen Frost aber es hat gereicht, deren Blätter braun werden zu lassen. Eine dieser Pflanzen, und ausgerechnet die größte und stärkste, hab ich beim Leeren der Wassertonne abgeknickt. Man, da hab ich mich vielleicht geärgert.

Zeit, eine Entscheidung zu treffen, was ich mit den restlichen Pflanzen mache. Zeit, für ein neues Experiment. Tomatenpflanzen über den Winter bringen, na mal sehen, ob das was wird.

Ich habe gestern die kleinen Pflänzchen in nicht zu kleine Blumentöpfe gesetzt, schön in guter Komposterde und hab sie in den Hausflur gestellt, schön angegossen und nun harren wir der Dinge, die da kommen. Ich hab es eben nicht übers Herz gebracht, sie ihrem Schicksal zu überlassen und sie draußen erfrieren zu lassen. Vielleicht danken sie es mir ja und wachsen an. Vielleicht bringen sie ja sogar Blüten und mit ganz viel Glück sogar ein paar Tomaten.

Dem Mutigen gehört die Welt und
probieren geht über studieren

Also bis bald
Eure Petra K.

Alles ist zu ändern, wenn wir nur mutig sind, es zu wollen
(Wilhelm Schaefer (1835 - 1908), deutsch-schweizerischer Schriftsteller)


Nachtrag 05.12.2014:
Aus den Tomatenpflanzen ist leider nichts geworden. Obwohl sie Wasser bekommen haben und unter einem Fenster im Flur standen, sind sie eingegangen. Wahrscheinlich doch zu kalt oder doch zu wenig Licht. Ich weiß es nicht. Na ja, ich habe es versucht, es gelingt eben nicht alles, was man sich so wünscht. Nächstes Jahr ist auch noch ein Jahr und dann gibt es vielleicht auch wieder Temperaturen und genügend Licht für Tomatenpflanzen und die wachsen dann wieder im Garten. Winterzeit ist eben keine Tomatenzeit.




Kommentare:

  1. Ich drück dir und deinen Pflänzchen ganz fest die Daumen! Bin schon gespannt, ob das was wird. Und mir geht es genauso. Jetzt im Herbst wächst vieles erst richtig an. Die Auberginen zum Beispiel. Leider zu spät.

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    1. Ja, an Auberginen hatte ich mich in meinem ersten Gartenjahr auch einmal ergebnislos versucht. Mangels Gewächshaus hatte ich sie ins Freiland neben die Kartoffeln gesetzt, weil ich gelesen hatte, daß das für irgendwas oder gegen irgendwas gut sein sollte. Aber wie gesagt, ohne Ergebnis. Die Pflanzen sind zwar einigermaßen gewachsen, ein paar Blüten hatte ich auch aber keine einzige Frucht. Ist wohl doch eher eine Gewächshauspflanze in unseren Breiten. Und vielleicht muß man die ja auch sogar manuell bestäuben aber selbst dazu braucht man mehrere gleichzeitig blühende Pflanzen, was nicht immer gewährleistet ist.
      Was aus den Tomatenpflanzen wird, darüber werde ich natürlich hier berichten, versprochen. Bin ja selber gespannt wie ein Flitzebogen.

      LG Petra K.

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  2. Liebe Petra...diesen beitrag lese ich erst jetzt als ich deine Seiten durchforste und kann dir dazu sagen, die Tomatenpflänzchen brauchen in erster Linie WÄRME und Licht/o.Sonne ohne Direktbestrahlung,
    ich hab beispielsweise auch im Herbst schon junge Pflänzchen gemeinsam mit Herbstkräutern im Schlafzimmer (also relativ kühl) auf einem Brett direkt unter dem geschlossenen Dachfenster herangezogen bis sie zu groß wurden, dann leider abgebrochen und weiß heute nicht mehr selbst warum..ausprobieren denke ich ist die devise..
    lb.Gruß angel

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