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Montag, 11. August 2014

Sauerklee - ein guter Zitronenersatz

Wer einen Garten hat, der kennt ihn bestimmt - den Sauerklee. Wo er einmal wächst, kriegt man ihn nicht so schnell wieder los, denn er vermehrt sich ungezügelt, wenn man ihm nicht ständig "an den Kragen" geht. So Mancher agiert dann mit Flammenwerfer, Chemie & Co., um diesem "Unkraut" den Garaus zu machen. Meiner Meinung ist das alles verschwndetete Liebesmüh. Der Sauerklee kommt wieder!

Und wenn ich hier das Eine oder Andere in Anführungszeichen setze, dann wissen meine geschätzten Leser schon, daß ich da wiedermal etwas anderer Meinung bin, denn bei mir gibt es kein Unkraut, es gibt höchstens Beikraut, was man zweifelsohne auch in Schach halten muß, damit es nicht alles überwuchert. Ich bin jedoch grundsätzlich der Meinung, daß alles, was wächst, einen Sinn hat.

Beim Sauerklee sollte man sich da eben auch mal fragen: Wenn das Sauerklee heißt, dann muß der doch auch irgendwie sauer schmecken.
Also hab ich ihn irgendwann mal gekostet. Und was soll ich sagen: Er schmeckt einfach herrlich. Zitronen sind da nichts dagegen oder zumindest gleichwertig in der Säure. Ganz besonders sauer sind die Samenkapseln, wenn sich noch jung und grün sind. Einfach göttlich für solche Zitronenanbeter, wie mich.

Und wenn man das alles weiß, dann kann man sich ja auch mal fragen, ob man es nicht doch in der Küche verwenden kann. Ich sage: Und wie man das kann!  Es ist ein supergesundes Wildkraut, hat  Vitamin C aber auch die Oxalsäure. Daher sollte man das graziele Kräutlein auch nicht übermäßig konsumieren aber wer macht das schon? Es gibt ja noch genügend andere Wildkräuter, von denen man sich sehr gut ernähren kann. Hier soll es ja auch nur darum gehen, das Verständnis für das, was wächst, zu schärfen.

Ich nehme den Sauerklee immer zu meinem Wildkräutersalat mit dazu. Für mich käme es nie in Frage, einen Salat mit einem schweren und fettigen Yoghurt-Dressing zu ertränken. Wenn ich das nur sehe, stellen sich bei mir alle Nackenhaare hoch. Das mögen Andere anders sehen aber für mich kommt es nicht in Frage. Bei mir besteht ein Dressing für einen Wildkräutersalat einzig aus Balsamico-Essig, Olivenöl und etwas Zitrone. Gewürzt wird er mit Himalaya-Salz, Pfeffer aus der Mühle und einigen Krümeln braunem Rohrzucker. Jetzt ist Tomatenzeit, da kommen noch ein paar Tomaten kleingeschnitten mit rein und der Hirtenkäse darf natürlich auch nicht fehlen.
Die teuren Zitronen kann ich mir nun sparen, wenn ich für den Salat auch die Blättchen und die Samenkapseln vom Sauerklee mit verwende und das schmeckt definitiv klasse.

Ich trockne den Sauerklee auch und verwende ihn als Zutat für meinen Frühstückstee. Allerdings hat er dann nicht mehr die hohe Säuerungskraft, wie frischer Sauerklee. Da müßte man dann sehr viel nehmen, um einen spürbaren Effekt der Säure zu schmecken und damit den Saft einer halben Zitrone einzusparen aber man kann zumindest die Zitronenmenge ein klein wenig reduzieren.

Und so sieht der Europäische (aufrechter) Sauerklee aus:






Sauerklee: Immer einen kleinen Vitaminsnack wert!

Laßt ihn Euch schmecken. Und schon habt Ihr etwas weniger "Unkraut" im Garten.

Eure Petra K.


Kommentare:

  1. Eine gute Idee, das probiere ich demnächst auch mal aus am Salat! Unkraut gibt es sowieso nicht, alles was wächst kann man irgendwie verwenden. Bei uns sind die Kaninchen ganz wild auf Giersch und Löwenzahn, den Hahnenfuss geben wir ins Heu und die Brennnessel ist jung ein Blattgemüse oder Tee, bzw älter dann gut als eiweißreiches Heu für die Kleintiere. Pfarrer Kneipp hat einmal dazu geraten, zu jeder Suppe getrockneten Spitzwegerich oder Nesselkraut dazuzugeben. Das schmeckt super und eben nicht nach Fertiggericht :)

    LG Silvia

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  2. Oh, liebe Silvia, Du sprichst mir aus der Seele. Man kann zwar nicht unbedingt alles essen, was wächst, ein paar Kräutleins gibt es schon, die wir nicht essen sollten, aber vom Prinzip ist viel mehr essbar, als wir allgemein denken. Und wenn man sich damit beschäftigt, kann man sehr viel Geld sparen mit Dingen, die vor der Haustür wachsen und damit das ersetzen, wofür wir im Supermarkt Geld ausgeben. Leider haben die Menschen zu wenig Zeit und oftmals auch keinen Nerv, sich damit zu beschäftigen. Irgendwas ist immer wichtiger. Ich hab irgendwann einmal erkannt, daß es nicht alles sein kann, für nichts, außer Arbeit, Haushalt & Co. mehr Zeit zu haben und bin aus dem "Hamsterrad" ausgestiegen. Und siehe da, plötzlich sieht man viele Dinge ganz anders, man denkt grundsätzlicher und plötzlich hat man viel mehr Zeit für den ursprünglichen Sinn des Lebens und damit auch für sich selbst.
    Übrigens: Die Kaninchen müssen Feinschmecker sein und sie gehören zu den schnellsten Lebewesen. Warum wohl? Weil sie Vegetarier sind? Kann also nicht soooo schlecht sein, sich von Pflanzen zu ernähren. Und Du gehörst zu den Menschen, die das erkannt haben und sich bei dem Gedanken sehr wohl fühlen. Und das ist gut so.

    LG Petra K.

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