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Sonntag, 25. Mai 2014

Akazienblütensirup selbst gemacht

Jedes Jahr, wenn die Akazien blühen - eigentlich sind es ja Robinien, sie werden nur umgangssprachlich als Akazien bezeichnet - ist es in unserer Gegend ein Fest für die Sinne. Zartgrüne Blätter, herrlich weiße Blütentrauben und ein wahnsinnig irrer Duft. Ganz harmonisch, etwas süßlich und man riecht schon von Weitem, daß da Akazien sein müssen, denn den Duft hat man allerorts in der Nase. Was für eine schöne Zeit, ich freue mich jedes Jahr darauf.

Und es gibt dazu auch eine schöne Geschicht aus meiner Jugendzeit. Immer in den Ferien durfte ich zu meinen Freundinnen fahren, mit der Bahn. Mein Vater hat mich bis nach Karl-Marx-Stadt gefahren (jetzt heißt es Chemnitz), dann wurde eine Fahrkarte gekauft und er hat mich in den Zug nach Berlin gesetzt. Eine Freundin wohnte in Riesa, da machte auch der Zug Station, und eine andere Freundin wohnte in Berlin und bei Beiden habe ich nur gar zu gerne Urlaub gemacht. Und immer, wenn ich im Zug saß und mir die Landschaft angesehen habe, die Notitzen mit den Namen der Stationen, an denen ich vorbeifahre und an der ich aussteigen mußte auf den Knieen, habe ich jedes Mal einen Freudensprung gemacht, wenn die ersten Akazien zu sehen waren. In Doberlug-Kirchheim war die Grenze, hier fing das Akaziengebiet an. Es waren schon immer meine Lieblingsbäume, mehr aber wegen der grazilen Blätter. Ich bin eben ein Ästhet und die Blätter passen zu meinem Ordnungssinn. Und immer, wenn ich an den Akazien vorbeigefahren bin, habe ich mir gewünscht, dort zu leben, wo es Akazien gibt. Es war ein Herzenswunsch und Herzenswünsche gehen immer in Erfüllung, auch wenn es noch einige Jahre gedauert hat, bis es mich von Sachsen in die Lausitz verschlagen hat. Die große Liebe, die ich in der Lausitz fand, hat mir auch meinen Herzenswunsch erfüllt. Nun stehen die Akazien vor unserer Wohnung und jeden Tag kann ich mich an den schönen Blättern, den wunderhübschen Blüten und dem göttlichen Duft laben. Ist das nicht schön?

Als ob ich in diesem Jahr eine Vorahnung gehabt hätte, habe ich vor dem großen Hagelsturm noch Akazienblüten gesammelt, um Sirup daraus zu machen. Eigentlich mache ich mindestens die doppelte Menge von dem, was ich gesammelt hatte aber ich muß ja auch an die Kapazität meiner Töpfe und der vorhandenen Kochplatten und Gefäße denken. Nun, nach dem großen Hagelangriff ist kaum noch etwas auf den Bäumen. Da wird wohl nichts mehr mit nochmal Sirup ansetzen aus Akazienblüten, es sind keine mehr dran. Umso wertvoller wird wohl in diesem Jahr jede Flasche Sirup sein, wenn wir sie öffnen und uns den leckeren Sirup in einem eisgekühlten Wasserglas schmecken lassen. Ich kann es kaum erwarten. Noch müssen sie auskühlen aber es ist geschafft, ich habe fast 15 Liter Sirup gemacht und er ist wieder einzigartig gut gelungen. Der letzte Rest, der nicht mehr in die Flasche rein passte, war zum Kosten da - ein Gedicht, sage ich da nur.

Das sind die Zutaten:

10 Liter Wasser
8 Kg Zucker
250 gr. Zitronensäure
1 Eimer (10 Liter) Robinienblüten (von den Stiehlen abgestriffelt)

Und so wird der Akazienblütensirup gemacht:

2 Eimer (je 10 Liter) Blüten sammeln. Auf Zeitungspapier ausbreiten, um die  kleinen "Untermieter" herauskrabbeln zu lassen.

Das Wasser habe ich zu je 5 Liter in meinen 2 größten Töpfen zu Kochen gebracht. Den Zucker auch auf die beiden Töpfe aufgeteilt, also je 4 Kilo Zucker auf 5 Liter Wasser. Auch die Zitronensäure wurde auf die 2 Töpfe aufgeteilt, also je 125 Gramm Zitronensäure auf 5 Liter Wasser. Während sich das Wasser erwärmt, immer mal rühren, damit sich der Zucker und die Zitronensäure auflösen.
Wenn der Ansatz kocht, kann schon abgedreht werden. Jetzt muß die Brühe noch etwas abkühlen, denn ich habe nur große Plastiktonnen für den Sirupansatz und die Plastik sollte ja nicht springen. Nach einigen Stunden, wenn man die Hand an den Topf halten kann und man sich nicht verbrennt, ist die Temperatur grad richtig, um die Brühe in einem großen Gefäß auf die Blüten zu gießen.
Die Zeit, während die Brühe abkühlt, kann man jetzt nutzen, um die Akazienblüten von den Stielen zu striffeln. Das geht ganz einfach und man kann dabei ganz herrlich seinen Gedanken nachhängen. Jede Blütendolde etwas ausschütteln, falls doch noch ein kleiner "Untermieter" sein Quartier nicht verlassen möchte. Betrachten Sie es als eine Art Meditation. Der Duft, das Gefühl für die Blüten, einfach nur schön...

48 Stunden den Ansatz ziehen lassen, immer mal umrühren. Dann durch ein Sieb oder ein Geschirrtuch abgießen. Nochmal aufkochen und in heiße, sauber ausgespülte Flaschen füllen (ohne Spülmittel). Gummistopfen drauf und abkühlen lassen. Dann mit Etiketten beschriften, Datum drauf, fertig. Der Sirup ist mindestens ein Jahr haltbar. Bei uns schafft er das aber nie.

Sie brauchen für diesen Ansatz 2 Eimer Blütendolden, damit sie 1 Eimer reine Blüten erhalten. Meist habe ich dann noch ein paar Blüten übrig, wenn der Eimer voll ist. Die restlichen Blüten trockne ich, man kann da einen sehr guten Tee draus machen, der auch bei Kopfschmerzen helfen soll. Bei mir ist jeden Tag im Frühstückstee ein kleiner Teil Akazienblüten drin und deshalb kann ich auch nicht sagen, ob es bei Kopfschmerzen wirklich hilft, weil ich immer eine Teemischung aus vielen Kräutern und sonstigen Zutaten mache und selten Kopfschmerzen habe, wo ich reinen Akazienblütentee trinken würde.
Nun, in diesem Jahr habe ich nicht sehr viele Blüten für den Tee übrig, sie liegen noch zum Trocknen aus. Da muß eben die Menge reichen, die ich habe. Gegen höhere Gewalt kann man nichts machen.
Auch wenn ich die Nato für den Hagelangriff verantwortlich mache, denn die Wettermanipulation wird von dort gesteuert und "Mutti" aus der Uckermark zahlt gerne dafür. Sie wird ja auch sicher, weil sie ja sooo beliebt ist, am Sonntag wieder gewählt. Das heißt, ihre Partei, denn eine Direktwahl, wie es die "Verfassung" nach Staatsrecht vorsieht, gibt es ja nicht. Na sowas aber auch?!

Und was an den beiden Tagen vor dem Hagelsturm am Himmel wieder an Sprühflugzeugen unterwegs war, ging auf keine Kuhaut, da wurde alles in die Spur geschickt, was verfügbar war. Die vielen Trails, die sich ewig nicht auflösen und immer breiter werden, irgendwann dann nur noch milchiger Himmel. Und dann plötzlich diese Wetterkapriolen. Es heißt ja, daß man mit der Wetterwaffe HAARP & Co. punktgenau Vulkanausbrüche, Überschwemmungen, Tsunamis, Erdrutsche und was weiß ich noch alles, auslösen kann. Die Russen hatten diese Waffe als Erste, der Westen zog in Alaska mit HAARP nach. Diese Anlagen gibt es ja zu Hauff überall auf der Welt. Nun soll HAARP in Alaska abgebaut werden. Haben diese Irren inzwischen noch genialere Waffen, um die Menschheit zu vernichten? Ich weiß es nicht und ich kann es auch nicht beweisen, daß es so ist. Es ist auch nicht meine Aufgabe aber da es nicht einmal mehr verheimlicht wird, wird es schon so sein. Die Welt ist ein Irrenhaus und ein paar Wenige ziehen die Fäden darin. Ich gehöre nicht zu diesen Wenigen.
Gott sei Dank!

Ich kann in meinen Garten gehen und mich an den Akazien erfreuen. Ein paar Pflanzen sind ersetzbar und was nicht wird, das wird eben nicht. Aber ich muß mich wenigstens nicht eines Tages, wenn die letzte große Reise losgeht, vor der Schöpfung hinstellen und erklären, warum ich unbedingt die Menschheit vernichten wollte. Ich denke, ich kann ruhigen Gewissens diese Reise antreten und meine paar "Schnitzer", die ich zu verantworten habe, da wird der große Herr sicherlich ein Auge zudrücken, denn wenn wir Engel hätten sein sollen hier auf Erden, dann hätte er uns als Engel erschaffen. Hat er nicht, also muß es dafür einen Grund gegeben haben.

Es heißt ja auch: Wenn Gott gewollt hätte, daß ich kochen kann, warum hat er dann die Restaurants erfunden?

Also, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird und ein paar Fehler dürfen wir machen. Nur übertreiben sollten wir es nicht, oder?

Und nun kann ich mir ein Glas Wasser mit goldenem Akazienblütensirup gönnen. Und das ist Luxus pur! Man gönnt sich ja sonst nix...





                                                              So schön sind die Akazienblüten




Kommentare:

  1. Danke davon für das tolle Rezept! Ich hoffe, meine beiden kleinen Robinien tragen nächstes Jahr...
    LG
    Marle

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    1. Unsere Robinien haben dieses Jahr überhaupt nicht, oder die großen Bäume nur an den obersten Spitzen geblüht. Keine Ahnung warum. Das hab ich hier zum ersten Mal erlebt. Wahrscheinlich wieder zu trocken.
      Aber keine Bange, Deine Robinien werden, wenn es an der Zeit ist, blühen. Da bin ich mir ganz sicher und die wachsen ja so derart schnell, daß man nur so staunen kann.
      Ich hab dieses Jahr von Hasenhaltern gehört, daß die Blätter samt Stengel und Dornen ein sehr beliebtes Hasenfutter sind. Bei der Menge Robinien die hier wachsen, könnte hier Jeder eine Menge Hasen satt bekommen. Das war auch für mich neu. Man lernt eben immer dazu. Und genau dieser Prozeß macht ja auch die Selbstversorgung so spannend.
      LG Petra K.

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