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Schneeflocken

Donnerstag, 10. April 2014

Das Experiment Löwenzahngelee

Ich hatte ja hier bereits erwähnt, daß ich vorhatte, Blütengelee aus Löwenzahnblüten zu machen. Nun war es also soweit. Am 07.04.2014 schien herrlich die Sonne. Die Löwenzahnblüten zeigten ihr schönstes Gesicht und plötzlich waren auch genug Blüten aufgeblüht.

Da sieht man wieder einmal, was die Sonne bewirkt, wenn man sie denn scheinen läßt und nicht den Himmel mit Chemtrails zusprüht - äh, es wird ja von offizieller Seite Geoengeneering genannt, damit man die Vernichtung von Mensch, Pflanze und Tier den Leuten über die Mainstream-Medien auch ordentlich verkaufen kann - und ein Großteil der Leute merkt auch gar nicht, wie sie für dumm verkauft werden und vorallem, sie wollen es auch gar nicht merken und stufen das Thema immer noch in die Kategorie Verschwörungstheorie ein. Verschwörungstheorie wird es bei diesen Leuten wahrscheinlich genau wieder so lange bleiben, bis z. Bsp. ein Gregor Gysie (und ich beziehe mich hier nur auf die Person und nicht auf seine Partei) sich ganz selbstverständlich in eine seiner Reden vor dem Bundestag hinstellt und, wie er das auch mit der Offenbarung, daß wir immer noch unter Besatzungsmacht stehen oder daß sich die Regierung doch mal mit einer Verfassung beschäftigen muß, die vielgeliebten Vorwürfe zu sog. Verschwörungstheorien, die auch diese von Gysie genannten Themen ja mal waren, plötzlich zum Einsturz bringt. Aber selbst das kann die obrigkeitshörigen Leute nicht dazu bringen, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen, denn dann müßten sie sich ja selbst eingestehen, und vorallem auch Anderen eingestehen, daß sie trotz der Tatsache, daß man alles heutzutage recherchieren und die wirklichen Wahrheiten nachlesen kann, daß sie jahrelang oder jahrzehntelang nicht gemerkt hat, wie man für dumm verkauft worden ist oder sich einfach gescheut hat, die Wahrheit zu akzeptieren, denn dann muß man sich entscheiden, welchen Weg man weiterhin geht. Und die kleine heile Welt ist den meisten Menschen schließlich doch lieber als ein Kampf gegen die Unmenschlichkeiten, die hier in diesem Land und auch überall auf der Welt Tag für Tag stattfinden.
Ich hatte ja hier schon zum Thema Chemtrails und die Hintergründe dazu, zwei Videos von Bewußt-TV auf meinem Blog veröffentlicht. Und wer nun tatsächlich auch noch die Reden von Gregor Gysie hören will, wo er das mit dem Besatzungsrecht und der Verfassung sagt, der wird bestimmt in den Weiten des Internet dazu fündig. Und wer es nicht hören will, der kann ja in seiner Kinderwelt bleiben.

Aber von der Kinderwelt und den Verschwörungstheorien zurück zum Blütengelee.
Es ist vollbracht. Der Gelee ist fertig.
Ich sage mal vorsichtshalber: Gott sei Dank!

Ich hatte mich am 7.4.2014 nach dem Mittagessen aufgemacht, die Blüten zu sammeln. Bin also mit meinem Körbchen in "Rotkäppchenmanier" losgezogen und habe fleißig Blütenköpfe gezupft. Für jede Blüte einmal gebückt, denn noch standen sie nicht dicht an dicht, die Löwenzahnblüte ging ja gerade erst los. Als mein Körbchen, und das ist bestimmt nicht das kleinste Körbchen, voll war, ging es nach 2 Stunden Sammeln wieder nach Hause. Auf dem Balkon habe ich die Blüten auf Zeitungspapier ausgeschüttet, damit die kleinen "Untermieter" herauskrabbeln konnten, denn die haben in meinem Gelee nichts zu suchen. Und nun ging es los. Jede Blüte, die ich vorher mühsam gepflückt hatte, mußte nun von den Blütenkelchen getrennt werden, denn die Kelche und das Grün an den Blüten sind ziemlich bitter und das muß bei einem Gelee, der die Sonne auf den Frühstückstisch bringen soll, nun wirklich nicht sein. Ich habe sage und schreibe 8 volle Stunden damit zugebracht, die Blüten abzuzupfeln. Im Ergebnis hatte ich doch tatsächlich in den 8 Stunden reichlich 500 Gramm reine Blütenblätter abgezupft. Meine Fingergelenke hatten mir das ganz schön übel genommen und wollten schon lange streiken ob dieser ungewohnten Tätigkeit. Von meinem Nacken- und Schulterbreich, der bis heute noch total verspannt ist, will ich gar nicht reden. Na ja, an der Technik muß ich also sicher noch etwas feilen. Ich habe dann um Mitternacht noch die Blütenmasse in 2,5 Liter Wasser angesetzt und zum Kochen gebracht, 5 Minuten kochen lassen, wie es ja auch im Rezept steht. Und dann mußte die Masse 24 Stunden ruhen.
Da ich aber nicht am nächsten Tag um Mitternacht mit Gelee kochen anfangen wollte, habe ich also gestern nach dem Frühstück damit angefangen, die Masse in einem Geschirtuch auszudrücken. In diesen Blütensud kamen nun 1.250 Gramm Gelierzucker (2:1) und der Saft von 2,5 Zitronen. Etwas rühren und dann die erste Kostprobe, igitt, brrrr, bääh, mein Fazit: das schmeckt ja grauselig. Nach nichts oder nach Heu, genau konnte ich das nicht definieren, geschmeckt hat es jedenfalls nicht. Zumindest nicht nach etwas, was ich auf meinem Brötchen haben wollte.

Zeit für Plan B. Wegschmeißen kam nicht in Frage, dazu hatte ich zuviel Herzblut und vorallem Zeit und Kraft investiert. Also habe ich erstmal mit Vanillezucker nachgeholfen. 9 Päckchen Vanillezucker und es wurde immer noch nichts, was ich auf meinem Brötchen haben wollte. Was konnte ich noch dazugeben, was jedenfalls eine Art Marmelade ergäbe? Natürlich, die Gefriertruhe beinhaltete noch drei Tüten Erdbeeren aus dem letzten Jahr. Die waren jetzt dran und damit würde ich sogar noch Platz schaffen in der unter ständigem Völlegefühl leidenden Gefriertruhe. Also kaltes Wasser in einen großen Topf und die Erdbeerbeutel da hinein zum Auftauen. Ich war mir sicher, daß ich irgend etwas hinkriege, was gut schmeckt, hatte doch immer geklappt, warum nicht auch jetzt?!

Damit dieses zukünftige Etwas was Gutes wird, wurden noch Orangen und Rhabarber gekauft. Ich hab leider keinen eigenen Rhabarber im Garten. Der steht nun aber auf meiner "Zu Beschaffen"-Liste, denn ich esse gern Rhabarber, ob im Kuchen oder mit Puddingsoße als Kompott, das ist egal, Hauptsache Rhabarber.

Mein Plan B sah also eine 3-Frucht Marmelade mit dem Blütensud vor.

Doch bis es soweit war, wurde aus dem Blütensud, nur um sagen zu können, das schmeckt nicht oder um einfach die Probe aufs Exemple zu machen, eine kleine Menge des Blütensuds abgeschöpft um für zwei Marmeladengläser den Blütengelee bis zum Ende durchzuprobieren. Also die kleine Menge aufgekocht, der Gelierzucker war ja schon drin, 4 Minuten kochen lassen und die sauberen, heißen Gläser schon zum Einfüllen vorbereiten. Nur nochmal zur Sicherheit den gekochten Sud kosten. Und was soll ich Ihnen sagen:

Der Blütengelee war geschmacklich ein Traum

Das hatte ich ja nun überhaupt nicht erwartet. Ein Wandel von Heu und/oder Nichts in einfach unglaublich, und das nur durch das Aufkochen des Blütensudes. Ich konnte es gar nicht fassen. Es war wie ein Wunder. 

Aber was mache ich nun aus meinem Plan B, denn der Blütensud wurde natürlich sofort auch noch in der restlichen Menge zu Blütengelee verarbeitet, denn das wäre grob sträflich, diesen köstlichen Gelee in der Marmelade zu versenken. Drei Mal nachgedacht. Natürlich wird jetzt auch noch die inzwischen aufgetaute Erdbeermasse zu Marmelade verarbeitet, denn bei uns wird nichts weg geworfen.

Ich habe nun in die knapp 3 Kg Erdbeeren noch 1 Kg Rhabarber geschnipselt und 4 Orangen geschält und geschnipselt. Dazu kamen dann, um das Zeug endlich mal loszuwerden, noch 2 große Gläser eingekochte geraspelte Äpfel. Das war mal einer meiner ersten Marmeladenversuche. Da schmeckte die Apfelmasse einfach nur eklig süß, obwohl es in einem Kochforum sehr gelobt wurde. Mir schmeckte es nicht und so blieben die paar Gläser im Vorratsschrank und fristeten ihr Dasein. Bis heute. Heute war der Zeitpunkt gekommen, an dem der Gläserinhalt in die Marmeladenmasse verschwand. Und so wurde aus der 3-Frucht-Marmelade eine 4-Frucht-Marmelade. Erdbeeren, Rhabarber, Orangen und Äpfel. Ich lobe mich sehr ungern selber aber das war nicht die schlechteste Idee. Insgesamt sind nun 4,8 Kg Marmeladenmasse zusammengekommen. Den Gelierzucker habe ich wegen der süßen Apfelmasse diesmal 3:1 genommen und auch noch etwas Zitronensäure dazu, denn selbst in dieser großen Menge kam die süße Apfelmasse geschmacklich durch. Bei mir muß aber die Marmelade etwas zitronig sein. Eigentlich hätte ich noch Pfefferminze kleinschneiden und dazugeben müssen aber der Pfefferminz im Garten ist noch zu klein. Ich liebe in der Marmelade oder im Sirup den zarten Pfefferminzgeschmack aber wenn man so zeitig im Jahr schon wieder mit Marmelade anfängt, kann man eben nicht alles haben, was man im Sommer zu Hauff im Garten hat.

Fazit: Vier ganze Tage in der Küche oder beim Blütensammeln zugebracht. Aus dem Blütensud wurden 10 Gläser hervorragender Gelee und die 4-Frucht-Marmelade zieht zur Zeit noch durch, damit sich noch ein bisschen mehr Saft bildet und die Marmelade nicht so fest wird, eben richtig für das Frühstücksbrötchen. Na, da habe ich doch schon mal einen Grundstock für unseren Marmeladenbedarf geschafft und muß mich im Sommer bei der Hitze nicht in die Küche stellen und Marmelade kochen. Gestern und heute war es ja doch recht kühl und feucht, da konnte ich eh nichts im Garten machen. Das Timing war also wieder einmal bestens. Ich bin gespannt, wieviel ich Marmeladengläser zusammenkriege, dürften ja so fast 20 Gläser 4-Frucht-Marmelade werden. Und damit habe ich schon mal die Hälfte meiner Jahresproduktion geschafft.

Das Frühstück ist gesichert

Also dann, Guten Appetit!

Mein Spruch des Tages: Aus Freizeit wird Kreativität. Wer kreativ ist, wird autark und wer autark ist, ist auf dem Weg in die Freiheit. So soll es sein!


Kommentare:

  1. Und ich bin so stolz auf mich, dass ich alles gelesen habe. Es war einfach zu spannend geschrieben um dem zu widerstehen, obwohl ich eigentlich gar keine Marmelade esse. :-)

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  2. Lieber Alexander Glas, ich bedanke mich für das Kompliment und für Ihr Durchhaltevermögen. Ja, es war wirklich eine spannende Angelegenheit und heute habe ich 17 Gläser 4-Frucht-Marmelade gekocht. Was gibt es denn bei einem Veganer zum Frühstück?

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