Dies ist eine Seite für ganzheitliches, gesundes und unabhängiges Leben.

Diese Seite soll Allen Mut machen, die glauben, daß man nicht gut leben kann, wenn man arbeitslos und mittellos ist. Es kann sehr herausfordernd sein aber Mittellosigkeit macht kreativ und Sie haben einen großen Vorteil - Sie haben Zeit!
Zeit, die Andere nicht haben - Nutzen Sie Ihre Zeit und Sie werden Ihre Freiheit gewinnen!
Nur wer autark ist, ist auch frei. Frei von Abzocke und Willkür des Systems.
Es zeugt von Naivität, den Politikern zu unterstellen, daß sie lediglich Fehler begehen. Alles, was sie tun, tun sie in vollster Absicht und es machen ALLE mit und das Volk muß es finanzieren und ausbaden.
Konsumboykott, und der damit verbundene Energieentzug, ist meine Antwort auf die Machenschaften des Systems. Selbstversorgung fast kostenfrei ist mein Ziel. Ich lade Sie ein, meinen Weg mit zu gehen und dabei die schönen Seiten des Lebens nicht zu vergessen.

Freitag, 7. Februar 2014

Hühnerfüsse - verboten weil gesund?

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich mit 14 Jahren das erste Mal in Ungarn Urlaub im Schüleraustausch erlebt habe. Was bei mir aus diesem Urlaub hängen geblieben ist, war bei den Gasteltern eine Küche im Außenbereich, nicht wie bei uns, wo es nur die Küche in der Wohnung gibt. Nein, diese Küche war draußen, auch alle Kochutensilien waren in einer Art offenem Schuppen und dort wurde von der Hausfrau fleißig gekocht. Ich fand das phantastisch. Sommer, Sonne und eine Küche im Freien. Keine Gerüche in der Wohnung, kein Dampf, kein gar nichts. Einfach im Freien, das fand ich toll.

Was mir aber von diesen Kochprozessen im Kopf hängen geblieben ist, war eine herrlich duftende und danach auch köstlich schmeckende Suppe mit allem möglichen Gemüse drin. Das war ganz lecker.
Was mir jedoch ganz eigenartig erschien, das waren in der Kochvorbereitung die aus dem Topf lugenden Hühnerfüsse. Besonders elegant sehen die ja wirklich nicht aus. Die Hausfrau hat sie mitsamt dem Suppengemüse gekocht und die wurden dann auch mit gegessen. Ich hab das nicht probiert, weil ich das nicht kannte. Hühnerfüsse wurden bei uns zu Hause nach dem Schlachten der Hühner ausgekocht und dann den Tieren verfüttert und die haben sich regelrecht darum geschlagen.

Warum wohl? Wissen die Tiere instinktiv, wie gesund die Hühnerfüsse sind? Müssen wir dann davon ausgehen, daß Tiere schlauer sind als wir Menschen? Sieht ganz so aus, denn daß Hühnerfüsse in der Gallerte der kleinen eiweißreichen Knöchelchen ungeahnte Gesundheitswerte stecken, ist zwar aus der Volksheilkunde bekannt aber je zivilisierter wir wurden, um so mehr haben wir uns von diesem alten überlieferten Volkswissen entfernt.

Und heute ist es so, daß diese Hühnerfüsse zur Kategorie K 3 gehören, also Schlachtabfälle, die aus hygienischen oder anderen wirtschaftlichen Gründen in unserem Land nicht mehr verkauft werden.

Für die Asiaten wäre dieses Gebaren ein Grund, die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen, für sie sind Hühnerfüsse eine proteinreiche Delikatesse. Aus aller Welt werden deshalb auch die Hühnerfüsse nach Asien transportiert und diese machen dann ganz leckere Asiasuppen daraus. Nun wird so Mancher sagen: Na, die Asiaten essen ja auch Hunde und Katzen, was für uns auch im Traum nicht denkbar wäre, wenn wir nur an die süßen, kleinen, vierbeinigen Gefährten unseres Alltages denken.

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum die Asiaten merklich weniger mit einer triefenden Schnupfennase zu kämpfen haben, als wir hierzulande? Wo es doch in unserem Land ein Riesenangebot an Erkältungsmitteln gibt?

In der überlieferten Volksweisheit war früher eine Suppe aus Hühnerfüssen das beste Mittel gegen eine Erkältung. Das ist auch heute noch so. Nur daß man heutzutage keine Hühnerfüsse mehr zu kaufen bekommt, um der Erkältung gleich zu Anfang die Stirn zu bieten. Wir haben den Test gemacht und einen großen Geflügelvermarkter in unserer Gegend angeschrieben, ob man auf Bestellung Hühnerfüsse kaufen kann. Vor ein paar Jahren hatten wir bei genau demselben Vermarkter auf dem Wochenmarkt angefragt. Damals sagte man uns: "Einfach bestellen und dann können Sie es hier auf dem Markt bei uns abholen".
Wir haben es damals irgendwie wieder beiseite geschoben. Als wir in diesem Winter mit einer Erkältung zu kämpfen hatten, haben wir uns an das Angebot erinnert und nachgefragt. Das ernüchternde Ergebnis: Nix mehr mit Hühnerfüssen!

Es wäre verboten, Hühnerfüsse zu verkaufen. Auf unsere Nachfrage, auf welcher rechtlichen Grundlage denn dieses Verbot basiert, haben wir keine Antwort bekommen. Na, die haben sich aber schnell die hierzulande gängige Behördenmanier angewöhnt, kritische Fragen einfach nicht zu beantworten und auszusitzen. Gibt es vielleicht gar keine rechtliche Grundlage?

Ein Blick in diverse Suchmaschinen gibt ein zusätzliches Bild. Getrocknete Hühnerfüsse als Hundefutter. Für sage und schreibe 10 Euro das Kilo. Das ist es doch den Frauchen und Herrchen tatsächlich wert, daß ihre Hunde gesund bleiben. Frauchen und Herrchen können ja zur Abhärtung einen Spaziergang mit dem Hund machen, die brauchen ja keine gesunde Ernährung.
Und mal ehrlich, wer würde auch Hühnerfüsse für eine Suppe, und sei sie noch so gesund, für 10 Euro das Kilo kaufen. Das sind doch, wie es immer gesagt wird, NUR Abfälle. 

Teure Abfälle, kann ich da nur sagen.

Ich würde eher zu dem Schluß kommen, daß es ein Riesengeschäft ist, Hühnerfüsse für 10 Euro das Kilo als Hundefutter zu verkaufen, als vielleicht für 3 Euro an die Menschen, um gesund zu werden oder zu bleiben. Die Gesundheit der Menschen hierzulande spielt doch keine Rolle mehr, Hauptsache der Hund ist gesund.

Soweit sind wir also gekommen!

Was ist die logische Konsequenz daraus? Wer das Glück hat, als geflügelzüchtender Selbstversorger durchs Leben zu gehen, hat auch Hühnerfüsse für eine gesunde Suppe und kann sich schnell wieder auskurieren. Wer dieses Glück nicht hat, ist auf die Chemie von Arzt und Apotheker angewiesen.

Sie dürfen sich gerne fragen, wer die bessere Wahl hat. Der geflügelzüchtende Selbstversorger oder der Abhängige der Pharmamafia.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen