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Freitag, 20. Dezember 2013

Kostenfreie Seifenlauge aus Holzasche

Ich hatte ja schon ein paar Mal gelesen, daß man Seifenlauge selbst herstellen kann. Nun habe ich mich mal daran gemacht, das auszuprobieren. Ich mußte ein bisschen warten, bis ich mal in meinem Ofen reine Holzasche hatte, weil ich ja doch meistens auch ein paar Kohlen auf die Glut gebe, damit ich nicht soviel Holz verbrauche nur damit das Feuer gehalten wird. Bei den derzeitigen Temperaturen von ca. 10 Grad plus braucht man auch nicht rund um die Uhr zu heizen. Aber vor zwei Tagen hatte ich mal nur Holz verbrannt und die Asche habe ich mir gesichert, um das Experiment von eigener Seifenlauge durchzuführen.

Erstes Fazit: Es war spannend.
Das Ergebnis: fühlt sich seifig an. Ich werde es in der Praxis testen, denn jetzt kühlt die Lauge gerade in den Flaschen aus.

Die dunklen Flaschen von Olivenöl eignen sich sehr gut dazu und ich kann es sicherlich längere Zeit darin lagern. Heute abend werde ich mich in die Wanne setzen und den Praxistest durchführen. Ich bin schon sehr neugierig. Wenn es gelungen ist, auch noch die Seife aus dem Supermarkt zu sparen, dann ist das bei meinem Konsumboykott wieder ein Meilenstein. Wir werden sehen...

Eigentlich war es ganz einfach. Ich hatte 600 Gramm Holzasche. Für den guten Geruch der Lauge habe ich alles an Pfefferminze, die ich noch im Garten finden konnte, dazu gegeben. Auch die Schalen von einer Orange kamen mit in den Topf.
Das Ganze habe ich gestern Mittag mit reichlich 3 Liter kochendem Wasser übergossen und bis heute vormittag ziehen lassen.
Heute habe ich es durch ein altes Geschirrtuch in einen großen Topf abgegossen, nochmal 10 Minuten kochen lassen und dann in die heißen, gut ausgespülten Ölflaschen gegeben. Mit den Drehverschlüssen der Ölflaschen wieder gut verschlossen und nun können sie auskühlen.

Man sieht: Es läßt sich vieles selbst machen, wenn man es denn angeht.

Sicher, es fehlt der Schaum. Das habe ich schon mal festgestellt. Aber ich brauche nicht unbedingt den Schaum, um das Gefühl von Sauberkeit zu haben. Wichtig ist, daß die Seifenlauge sauber macht.
Und wer überhaupt nicht auf den Schaum verzichten möchte, der kann ja auch die Lauge zum Strecken der handelsüblichen flüssigen Seifen nutzen. Hilft ja auch schon etwas, wenn man sparen will. Mir geht es aber hauptsächlich auch darum, die Chemie in den handelsüblichen Produkten zu vermeiden, denn ich bin nach wie vor der Meinung, daß die Chemie in unserem Alltag unser Verderben ist und für die meisten Krankheiten verantwortlich ist, weil unser Körper mit Chemie gar nicht umgehen kann, er braucht natürliche Produkte, denn unser Körper ist schließlich auch ein natürliches Produkt. Wie sollte er denn da die Chemie verarbeiten können, wo doch die Chemie gar nicht an den Rezeptoren der Zellen andocken kann. Das ist alles bekannt und trotzdem ist überall Chemie drin. Aber man kann ja nach natürlichen Alternativen suchen. Pottasche (Holzasche) ist eine davon.

Holzasche, Pfefferminze und Orangenschalen (BIO) sind natürliche Produkte. Und wenn ich damit die Geißel der Menschheit, nämlich die Chemie, ausperren kann, dann tue ich das, denn die Verantwortung für meine Gesundheit und für das, was ich auf meine Haut aufbringe, kann nur ich selbst übernehmen.

Mit meiner Seifenlauge habe ich ein gutes Gefühl. Vielleicht mache ich sie das nächste Mal noch etwas konzentrierter mit etwas weniger Wasser. Ich hatte auch kein Regenwasser mehr, wie es eigentlich gebraucht wird, weil es weiches Wasser sein soll. Ich hatte die Regentonnen schon geleert, weil ich doch mit mehr Frost gerechnet hatte. Man kann auch Destilliertes Wasser nehmen, doch das muß man auch kaufen. Ich wollte es einfach mal mit Leitungswasser probieren. Wir werden sehen, wie es gelungen ist. Ich werde berichten.

Hier gibt es Informationen zum Herstellen von Seifen, Seifenlauge aus Holzasche:
http://www.survival-mediawiki.de/dewiki/index.php/Seifenherstellung
http://www.helpster.de/pottasche-das-herstellen-selbstgemachter-seife-geht-so_133606


Weitere Infos zum Thema Waschmittel selbst herstellen aus Kastanien:
http://experimentselbstversorgung.net/auf-zum-waschmittel-sammeln/


1 Kommentar:

  1. Die Rosskastanie ist weniger arbeitsintensiv. Sammeln fällt in die Kategorie Bewegung ;-)

    Einfach die Frucht verletzen und einen "Tee" damit kochen. Als Duftstoffe Kräuter, Blüten oder Zitrusschalen zugeben. Abkühlen lassen, abseihen und fertig. Diesen Sud verwenden wir seit Jahren als Shampoo, Seife, Wasch- u. Putzmittel.

    Gruß

    Mel

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