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Freitag, 9. August 2013

Wasser sparen

Spätestens mit dem Blick auf die jährliche Betriebskostenabrechnung kommt man zu der Einsicht, daß einer der größten finanziellen Belastungen das Wasser ist. Es ist so derartig teuer geworden, vor allem das Abwasser, daß man Mittel und Wege finden muß, wenn man sich vorgenommen hat, mit so wenig finanziellem Bedarf auszukommen, wie nur irgend möglich ist.

Doch wie oft dreht man den Wasserhahn auf, ohne darüber nachzudenken, welche Menge Wasser da gerade durch den Abfluss läuft. Zeit für mein Experiment, an allen Ecken und Enden zu sparen, um denen, die uns alle in Abhängigkeit halten, einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Da spült man mal einfach einen Apfel ab oder der Tisch wird mal schnell vor dem Essen abgewischt, das Teesieb gesäubert und und und...

Hier ein Liter, da ein Liter, einfach mal so weg geflossen, ohne daß man darüber nachdenkt, daß weder der Apfel, noch der Tisch so schmutzig sind, daß man das Wasser nicht hätte nochmals verwenden können. Nicht gerade als Trinkwasser, soweit geht mein Sparwille nicht, aber zum Beispiel für die Toilettenspülung. Dazu ist es allemal noch gut genug.

Also bestand an dieser Stelle Handlungsbedarf.

Es ist auch so einfach. Ich habe einfach in der Spüle unter dem Wasserhahn eine Plastikschüssel hineingestellt und immer wenn man den Hahn aufdreht, dann kann man das Wasser auffangen. Wenn die Schüssel voll ist, wird sie im Brauchwasser-Eimer, der im Bad neben der Toilette steht, ausgeschüttet und man kann das nächste Wasser auffangen.
Da kommen pro Tag auf jeden Fall 10 Liter zusammen, so genau habe ich noch nicht Maß genommen, denn es wird ja immer beim Toilettenspülen vertan. Aber selbst wenn es pro Tag nur 10 bis 15 Liter sind, so kann ich diese Menge Wasser sparen. Auf das Jahr gerechnet kommt da eine immense Summe zusammen.

Und noch ein Wassersparziel mußte in Angriff genommen werden.

Wir haben für unser Warmwasser einen Durchlauferhitzer. Wenn man nun duschen oder sich warm waschen will, da laufen erst einmal ca. 2 Liter kaltes Wasser durch die Leitung, erst dann kommt warmes Wasser. Kalt duschen oder waschen ist für meine Begriffe nicht sonderlich angenehm. Also mußte ein Kompromiß gefunden werden. Ich haben mir also wieder einmal eine Schale gesucht, wo einstmals die Karotten drin waren, als ich noch die Karotten aus dem Supermarkt gekauft habe. Es lohnt sich also wieder einmal, wenn man nicht alles an Behältnissen weg schmeißt. Zu den Behältnissen werde ich sicherlich auch nochmal separat was schreiben, denn wenn man Vorratslagerung betreiben will, braucht man Gefäße ohne Ende.

Die genannte Möhrenschale hat genau das Maß, bis aus dem Hahn das warme Wasser kommt. Dieses Wasser kippe ich nun auch wieder in einen separaten Eimer, ist ja schließlich richtig sauberes Trinkwasser, was durch den Abfluß laufen würde, wenn ich es nicht auffangen würde.

Wenn ich dann einmal am Tag das Geschirr spüle, ja wir haben keinen Geschirrspüler, da nehme ich dieses Wasser und mache es im Wasserkocher heiß. Noch etwas kaltes Wasser dazu und schon kann ich Geschirr spülen und das wertvolle Wasser mit nutzen. Erhitzt werden muß das Wasser ja sowieso, da wir ja einen Durchlauferhitzer haben, also kann ich auch das Wasser im Wasserkocher kochen lassen, ist also keine zusätzliche Energieverschwendung.

Der Wasserbedarf im Garten ist jenseits von gut und böse. Das kann man mit Leitungswasser gar nicht händeln, man würde sich dumm und dämlich zahlen. Im Sommer brauche ich für meinen ca. 100 Quadratmeter großen Garten ca. 300 Liter Gießwasser und das täglich, wenn es wie dieses Jahr so wenig regnet. Wir wohnen noch dazu in einem sowieso regenarmen Gebiet, davon zeugt schon die einzige Inlandsdüne in unserer Nähe, die es in unserem Land gibt. Ja, die Lausitz soll ja mal nach den Prognosen der „Experten“ die erste Wüste im Land werden. Deshalb wird vielleicht auch jetzt das um uns entstehende Seenland so wunderschön erbaut. Alte Tagebaue läßt man fluten und die einzelnen Seen werden miteinander verbunden. Man kann sogar schon mit dem Boot in einem neu gebauten Tunnel durchfahren und erreicht so den nächsten See. Ist schon gigantisch und läßt hoffen, daß hier keine Wüste entsteht. Doch die Lausitz hat ihr eigenes Wetter und das macht dem Wetterbericht stets und ständig einen Strich durch die Rechnung. Man kann sich nicht darauf verlassen, daß es auch regnet, wenn Regen gemeldet wird, das kann man immer erst glauben, wenn die Tropfen tatsächlich fallen.

Also muß man auch hier vorsorgen, damit das Wasser reicht, um sich aus dem Garten ernähren zu können. Fazit: Hier mußte investiert werden. Wir haben also im letzten Jahr zwei Regenwassertonnen mit je 310 Litern Fassungsvermögen gekauft. Die waren da gerade mal im Angebot, so daß es nicht allzu teuer war und das sind ja auch Investitionen, die man nur einmal macht und viele Jahre nutzen kann.
Eine Tonne steht am Carport, wo vom Dach des Carports immer das Regenwasser hinein fließen kann. Ist die Tonne voll, kann man die Klappe im Fallrohr schließen, bis man wieder Platz in der Tonne hat. Die zweite Tonne steht direkt im Garten und die läßt sich nur mit einem Schlauch füllen, der an einer Wasserleitung angeschlossen ist. Aber bei diesem Wasser zahlt man nur den Zulauf, nicht jedoch das Geld für das Abwasser. Lt. unserem Vermieter sind das wohl 2 Euro für den Kubikmeter Wasser. Ich habe bis heute ca. 11 Kubikmeter gebraucht, um die Gartentonne zu füllen oder, wie in diesem überaus heißen Jahr, auch mal schnell mit dem Schlauch zu gießen, weil man bei der Hitze gar nicht mit Gießkanne und Eimer hantieren mochte. Selbst abends waren es noch knapp vierzig Grad, das hält keiner aus, wenn er bei diesen Temperaturen noch körperlich schwere Arbeiten ausführen soll. Selbst die kleinste Arbeit brachte einem da schon zum schwitzen.

Bei solchen Temperaturen ist natürlich die Gartentonne schnell leer. Nun hat man zwei Möglichkeiten, Wasser nachzufüllen. Die erste ist, den Schlauch anzuschließen und 2 Euro für den Kubikmeter in Kauf zu nehmen. Die zweite ist, die ca. 50 Meter von der Carporttonne bis zur Gartentonne als kostenfreies Fitneßtraining zu betrachten und mit je einem Eimer an der Hand das kostenfreie Regenwasser aus der Carporttonne zu schöpfen und in die Gartentonne umzufüllen.

Ich habe mich für die zweite Variante entschieden und habe das bereits mehrmals in diesem Jahr gemacht, denn ich wollte ja wissen, inwieweit man sich weitestgehend kostenfrei ernähren kann.

Was ich dabei festgestellt habe, ist, daß mir diese Bewegung sehr gut tut. Ich habe festgestellt, daß ich mehr Kraft habe, als ich je zuvor geglaubt habe. Ich war immer in einem Büro beschäftigt, bis ich aus politischen Gründen entlassen wurde. Aber das ist auch ein anderes Thema, was hier nicht hergehört. Nur soviel zur Erklärung: Welcher Chef, der für die größten Verbrecher auf dieser Welt arbeitet, will schon einen Mitarbeiter, dem es gelungen ist, keine Steuern mehr zu zahlen und der die gesetzlichen, wirtschaftlichen und geschichtlichen Zusammenhänge der Welt und unseres Landes kennt. Und das nur mithilfe der bestehenden Gesetze. Das könnte ja Schule machen. Und wie soll das dieser Chef seinen Auftraggebern beibringen, die von diesen grundgesetzwidrigen Steuereinnahmen und der bestehenden Arbeitnehmerknechtschaft hervorragend leben? Also entscheidet er sich auftragsgemäß dann doch lieber, mich zu entlassen und damit ist seine Position gesichert.

Doch zurück zum Wasser und zur Büroarbeit, die trägt nicht wirklich dazu bei, daß man Muskeln bekommt oder zu körperlich schwerer Arbeit im Stande wäre. Ich komme also nicht umhin, daß ich davon ausgehe, daß mein Wandel zum Vegetarier für diesen Kräfteanwuchs verantwortlich ist. Was soll es sonst sein? Ja, wenn man 300 Liter jeweils 50 Meter geschleppt hat, weiß man, was man gemacht hat aber es ist nicht so, daß ich nicht dazu fähig wäre. Das erstaunt mich immer wieder und es bestätigt, daß vegetarische Kost nicht schädlich oder eine Mangelernährung sein kann. Ganz im Gegenteil, Wildkost, wie eben auch das sogenannte Unkraut, was bei mir höchstens als Beikraut benannt wird, hat in Größenordnungen mehr Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme, als so manches gekaufte Zeug. Da braucht man nicht wirklich Fleisch, was ja lt. Werbung ein Stück Lebenskraft sein soll. Ich bin der Meinung, daß nur die Naturkost wirkliche Lebenskraft ist. Und das sieht man schon daran, daß „Unkraut“ auch bei widrigsten Bedingungen regelrecht wuchert, ohne daß es gegossen wird. Auf Schuttplätzen, wo keinerlei Düngung stattfindet, wuchert es. Welche Kraft steckt also im so verschrieenen „Unkraut“? Oder wird uns das „Unkraut“ nur so mies gemacht, weil man uns die Kraft, die darin steckt, nicht gönnt und wir den Chemiefraß aus dem Supermarkt kaufen sollen, damit wir aus Mangel krank werden und dann zum Kunde der Pharmamafia werden? Sie können gerne mal darüber nachdenken.

Ich bin auf dem Weg in die Freiheit und nur autark zu sein, heißt auch frei zu sein!


Kommentare:

  1. Das Amt zahlt je Person 30m³ Wasserverbrauch, da ist Frischwasser wie auch Abwasser eingerechnet. 30m³ sind sogesehen also keine Kleinigkeit, man kann davon ohne Probleme ganz normal haushalten. Am Ende des JAhres die REchnungen einreichen, werden übernommen und gut ist.

    Dahingehend müsste eher jeder sparen, der arbeiten geht und die rechnungens elbst tragen muss, denn dabei geht es wirklich um geldmittel, die einem selbst abgezogen werden.

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    1. Und was macht derjenige, der sich nicht an ein "Amt" wenden kann oder will? Derjenige muß sparen und Mittel und Wege finden, wo und wie man eben überhaupt sparen kann.

      LG Petra K.

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  2. Wasser sparen finde ich ein wichtiges Thema, egal wieviel Wasser man sich leisten kann oder könnte. Wir fangen im Bad das Wasser vom Händewaschen in einem Eimer auf ( welches wir auch sehr sparsam nutzen) und spülen damit die Toilette. Obst/Gemüsewaschwasser fangen wir in einer Schüssel auf und wässern damit unser Gemüse in den Kübeln draußen. Wir haben zwar einen Brunnen mit Hauswasserwerk für den Garten, aber den Strom dafür spare ich auch gerne.
    LG
    Marle

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    1. So machen wir das auch. Nur einen Brunnen haben wir nicht.
      LG Petra K.

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